Beiträge in der Kategorie 'Rentenversicherung'
Westerwelle fordert flexibles Renteneintrittsalter
Eine grundlegende Reform der Rentenversicherung wurde vom FDP-Vorsitzenden Westerwelle gefordert. Er halte eine Rente mit einem flexiblen Eintrittsalter für die richtige Wahl. Die Wahlfreiheit solle dabei ab dem 60. Lebensjahr bestehen.
Parallel dazu sollen Anreize für Rentner geschaffen werden, nebenher zu arbeiten. Dafür müssten die Zuverdienstgrenzen komplett wegfallen. Rentner, die neben Ihrer staatlichen Rente einen Zuverdienst erzielen, sollen zudem nicht mehr in die Arbeitslosekasse einzahlen, da sie aus dieser auch keine Zahlungen erhalten würden. Die FDP hat ein Konzept erarbeitet, welches sie auf Ihrem Bundesparteitag im Juni vorstellen will.
In wie weit der Vorschlag von der FDP bei der jetzigen Bundesregierung gehör findet bleibt abzuwarten. Eine Reform der Rentenversicherung allerdings ist wohl zwingend notwendig.
1 Kommentar
Selbstständige in der gesetzlichen Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung gewinnt für Selbstständige an Bedeutung. Die Gruppe der versicherungspflichtigen Selbstständigen hat sich in den letzten Jahren erweitert. Zu den Versicherungspflichtigen gehören z. B. Selbstständige, die nur einen Auftraggeber haben oder Existensgründer.
In der Neuauflage des Kommentars ‚"Selbstständige in der Rentenversicherung" können interessierte Laien oder und Fachleute sich über die aktuelle Lage informieren. Zum einen gibt es umfangreiche Erläuterungen zum Beitrags- und Versicherungsrecht und das gesamte Gebiet und der Leistungsumfang der gesetzlichen Rentenversicherung wird durchleuchtet. Rechtsstand dieses Kommentars ist Juli 2006 mit teilweise vorgenommen Anpassungen.
Bezogen werden kann der Kommentar gegen eine Schutzgebühr von EURO 4,20 bei: Deutsche Rentenversicherung Bund, Presse- und Äffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, 10704 Berlin.
Keine KommentareDeutsche Rentenversicherung hilft bei Steuererklärung
Unterstützung bei Ihrer Steuererklärung 2006 erhalten Rentner von dem Deutschen Rentenversicherung Bund. Auf Wunsch kann eine Bescheinigung ausgestellt werden, mit der sich die zur Steuererklärung gehörenden Anlage R leichter ausfüllen lässt.
Seitens der Finanzverwaltung wurde das Formular zur Anlage R für die Einkommensteuererklärung neue aufgelegt. Die Deutsche Rentenversicherung Bund stellt auf Anfrage eine Mitteilung über die Rentenhöhe aus.
Die steuerrechtliche Behandlung von Rentner wurde im Jahre 2005 geändert. Es findet nun die regelmäßige nachgelagerte Besteuerung statt der bisherigen Ertragsanteilbesteuerung Anwendung. Dies hat zur Folge, dass die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung in der Auszahlungsphase zu versteuern sind. Die Beiträge zur Altersversorgung werden im Gegenzug steuerfrei gestellt. Zudem kommen umfangreiche Übergangsregelungen zu tragen.
Keine KommentareRentenversicherung für Lehrer
Ein selbstständiger Lehrer, der zusätzlich auch Künstler ist, unterliegt gemäß einem Urteil des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz nicht der Rentenversicherungspflicht. Ein selbstständiger Lehrer muss sich vielmehr nach dem Künstler Sozialversicherungsgesetz versichern.
Das Gericht gab damit der Klage eines Musiklehrers Recht. Allerdings wurde gleichzeitig die Möglichkeit der Revision vor dem Bundessozialgericht in Kassel ermöglicht. Dies sei notwendig, da die gesamte Sache eine grundsätzliche Bedeutung hat. Die gesetzliche Rentenversicherung hatte von dem selbstständigen Musiklehrer Rentenversicherungsbeiträge rückwirkend für mehrere Jahre gefordert. Gegen diese Forderung setzte sich der Lehrer mit einer Klage zur Wehr. Die grundsätzliche Gültigkeit dieses Urteil kann allerdings nur für Lehrer Anwendung finden, die auch als Künstler tätig sind.
Keine KommentarePro und Contra Rente mit 67
Die Rente mit 67 kommt. Welche Auswirkungen sie für jeden einzelnen hat, kann man heute sicherlich im Detail noch nicht absehen. Es gibt aber einige Für und Wider, die heute schon feststehen:
Argumente für die Rente mit 67:
Laut Bundesregierung ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre absolut notwendig. Bei Betrachtung der demographischen Entwicklung könne nur so die gesetzlichen Beitrags- und Niveausicherungsziele gehalten werden. Außerdem stelle die Anhebung der Altersgrenze ein wichtiges Signal da für eine stärkere Anerkennung des Alters als produktive Lebensphase. Mit der ‚"Initiative 50plus" wird seitens des Gesetzgebers zu einer höheren Beschäftigungsquote bei Menschen über 50 beigetragen.
Argumente gegen die Rente mit 67:
Durch die Rente mit 67 steigt das Risiko der Arbeitslosigkeit unter Älteren besonders bei denen, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund mangelnder Qualifikation nicht bis 67 arbeiten können. Für diese Arbeitnehmer würde die Rente ab 67 eine Rentenkürzung bedeuten.
Alle genannten Argumente erscheinen nachvollziehbar und die Entwicklung bleibt abzuwarten. Die vielen Diskussionen zu diesem Thema machen aber auch deutlich, dass sich keiner sicher sein kann, ob die Rente ab 67 der richtige oder der falsche Weg ist.
Keine KommentareErhöhung der Rente ab 1.Juli um 0,54 Prozent
Nach drei Nullrunden können Rentner sich nun das erste mal freuen, ab dem 1. Juli 2007 wird es eine Erhöhung der Renten um 0,54 % geben. ‚"Das ist zwar nicht viel, aber das ist Ausdruck der positiven Entwicklung bei Wachstum und Löhnen im vergangenen Jahr", sagte er. Umgerechnet auf ein volles Jahr würden damit 1,2 Milliarden Euro mehr an die Rentner ausgezahlt, so Franz Müntefering (SPD) heute im ARD Morgenmagazin.
Auf die Frage hin ob man im nächsten Jahr mit einer Rentenerhöhung rechnen könne, sagte Müntefering: “Das kann man erst sagen, wenn man das ganze Jahr hinter sich hat”, allerdings gab er sich zuversichtlich.
Die Rentenerhöhung dieses Jahr gibt es entgegen aller Prognosen der Bundesregierung, diese ist nämlich davon ausgegangen, dass eine Rentenerhöhung frühestens im Jahre 2009 möglich wäre und rein rechnerisch wäre in den Jahren von 2005 bis 2008 sogar eine Rentenkürzung fällig gewesen.
3 KommnentarePrivate Rentenversicherung im Scheidungsfall
Bei einer privaten Rentenversicherung wird im Todesfall sehr häufig der Ehepartner als Bezugsberechtigter eingetragen. Sollte es in den nächsten Jahren zu einer Scheidung kommen, sollte dem Versicherten bewusst sein, dass der dann geschiedene Ehepartner weiterhin bezugsberechtigt bleibt.
Die Begründung für diese Situation liegt darin, dass die Erklärung zur Bezugsberechtigung im Zweifelsfall auszulegen ist. Abzustellen ist dies jedoch auf den Moment, in dem die Erklärung abgegeben wurde.
Die Auslegung kann also nur zu dem Ergebnis kommen, dass zum Zeitpunkt der Erklärung der damalige Ehepartner gemeint war. Um sicherzugehen ,dass immer der richtige Berechtigt ist, die Versicherungszahlung im Erstfall zu erhalten, sollte man also bei einer Veränderung der Lebenssituation seine bestehenden Versicherungen überprüfen. Damit kann eine böses Erwachen im Erstfall verhindert werden.
Keine KommentareHöhere Krankenkassenbeiträge auch für Rentner
Die Krankenkassen haben zum 01.01.07 ihre Beiträge erhöht. Diese Beitragerhöhung wirkt sich auch auf die Rentenauszahlung für krankenversicherungspflichtige Rentner aus. Dies wird erstmalig für April 2007 der Fall sein.
Die Deutschen Rentenversicherung führt die Beiträge für Rentner direkt an die Krankenkassen ab. Durch die Erhöhung der Beiträge bei vielen Krankenkassen werden sich daher die Auszahlungsbeträge für zahlreiche Rentner verringern. Die Deutschen Rentenversicherung verzichtet aus Kostengründen darauf, die Rentner über neue Rentenbescheide über diesen Sachverhalt zu informieren und macht von ihrem Recht gebrauch, die Rentner über die Kontoauszüge der Banken und Kreditinstitute zu informieren. Dies wird für viele Rentenempfänger sicherlich nicht leicht nachvollziehbar sein und bei vielen zu Irritationen führen.
Keine KommentareProteste gegen Rente mit 67
Gegen die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre haben in Berlin hunderte Arbeitnehmer protestiert. Da die politischen Diskussionen zum Thema Rentenalter nicht enden, fragen sich viele, ob die Rente mit 67 erst der Anfang ist.
Besonders eine von Wirtschaftsminister Glos getroffene Aussage, dass man sich nicht sicher sei, ob man beim Rentenalter nicht ‚"noch einmal nachlegen müsse" sorgte unter den Demonstranten für Aufregung. Für viele ist es heute schon nicht vorstellbar, wie z. B. ein Mauer oder ein Stahlbauer mit 67 Jahren noch seinen Beruf ausüben soll, geschweige denn in einem noch höheren Alter.
Die gesamte Diskussion um die Rente zeigt, wie wichtig es ist, schon heute mit der Vorsorge fürs Alter zu beginnen und in eine zusätzliche Rentenversicherung zu investieren. Die Sicherheit, eine Rente zu erhalten, mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wird immer geringer.
Rentenerhöhung dies Jahr
Die letzten 3 Jahre mussten die Rentner in Deutschland Nullrunden hinnehmen. Da die Höhe der Renten von der Lohnentwicklung abhängig ist könnten die Rentner in diesem Jahr von der boomenden Wirtschaft und damit verbundenen steigenden Löhnen profitieren. Der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen Bert Rürup sagte dazu, dass er sich eine Erhöhung der Renten um 0,5 Prozent vorstellen könne. Bereits seit mehreren Wochen wird spekuliert, dass die Renteneinkünfte ab dem 01.07.07 um 0,6 Prozent steigen könnten. Laut dem Arbeitsministerium sei es jedoch für eine solche Prognose noch zu früh. Man könne frühestens Mitte bis Ende März eine Entscheidung treffen, da erst dann die statistischen Daten für eine Berechnung vorlägen. Die Chancen für eine Rentenerhöhung in diesem Jahr stehen nicht schlecht, obwohl die Regierung eine Rentenerhöhung noch im Jahre 2006 für die nächsten zwei Jahre ausgeschlossen hatte.
Keine KommentareLebenslange Rente
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich für das Alter abzusichern. Von den klassischen Sparmöglichkeiten unterscheidet sich die private Rentenversicherung dadurch, dass ab einem vorher festgelegtem Zeitpunkt (in der Regel das 65. Lebensjahr) eine lebenslange Rentenzahlung erfolgt, unabhängig davon, wie Alt der Einzahler tatsächlich wird.
Angeboten werden viele verschiedene Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung. Zum einen die reinen privaten Absicherungen, die aus dem versteuerten Einkommen gezahlt werden oder Rentenversicherungen, die durch monatliche Zahlungen oder durch Einmalzahlungen aufgebaut werden.
Die richtige Altersversorgung im Einzelfall herauszufinden ist nicht ganz einfach. Sie ist abhängig von der persönlichen Situation wie z. B. dem Einkommen, dem Familienstand und den vorhandenen Vermögensgegenständen (Wohneigentum etc.). Im Einzelfall sollte man sich also vom Fachmann beraten lassen. Schließlich geht es um eine wichtige Frage bei der Altersversorgung.
Keine KommentareRente mit 67 eine verkappte Rentenkürzung
Die Rente mit 67 ist umstritten und führt immer mehr zu hitzigen Diskussionen. Seitens der FDP wird die Rente mit 67 als ‚"verkappte Rentenkürzung" bezeichnet. Da bereits heute drei Viertel der Menschen zwischen 60 und 65 Jahren schon nicht mehr arbeiten, so könne man dies nicht andere bezeichnen.
Von der FDP wird eine flexible Rente ab 60 Jahren gefordert, die zwar Rentenabschläge berücksichtigt aber andererseits Hinzuverdienstmöglichkeiten zulässt. Zwischen Regierung und Opposition gehen die Meinungen über das richtige Rentenalter und das damit verbundene Modell extrem auseinander.
Unabhängig davon, mit welchem Alter der Anspruch auf Rente zukünftig beginnen wird, ist eine private Altersversorgung neben der gesetzlichen Rentenversicherung unumgänglich. Denn sicher ist schon heute, nur die gesetzliche Rente wird im Alter nicht reichen, um den Lebensstandard halten zu können. Für viele wird es sogar um existenzielle Sicherung gehen.
1 Kommentar1,5 Milliarden EURO Mehreinnahmen
Die ansteigende Konjunktur macht es möglich. Für das Jahr 2007 erwarten Experten einem Pressebericht zur Folge mehrere Milliarden Mehreinnahmen. Auf die Rentenversicherung sollen davon ca. 1,5 Milliarden EURO entfallen. Zudem sollen bei der Arbeitslosenversicherung 1,5 Milliarden EURO weniger Aufwand entstehen, was auf die sich ständig verbessernde Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen sein dürfte.
Diese Daten sollen das Ergebnis des Jahreswirtschaftsberichtes sein, der Mitte der kommenden Woche von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vorgelegt wird. Gemäß diesem Bericht erwartet die Bundesregierung eine deutlich verbesserte Wirtschaftsentwicklung als im Herbst des vergangenen Jahres.
Der Chef des Sachverständigenrates Bert Rürup bezeichnete diese Entwicklung als sehr erfreulich. Die Rentenversicherung schaffe sich damit endlich wieder ein kleines finanzielles Polster. Die Erhöhung der Beiträge auf 19,9 % wurde in diesem Zusammenhang von Rürup als unnötig kritisiert.
Keine KommentareNeuer Beitragssatz ab 01.01.2007
Ab dem 01.01.07 ändern sich die Bemessungsgrenzen und der Beitragssatz für die Rentenversicherung. Der Beitragssatz steigt von derzeit 19,5 % auf 19,9 % und ist wie bisher je zu 50 % vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu tragen.
Zudem wurde die Bemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung neu festgelegt. Mit dieser Bemessungsgrenze wird geregelt, bis zu welchem Einkommen Beiträge abgeführt werden müssen. Die Grenze in den alten Bundesländern bleibt unverändert bei EURO 5.250 in den neuen Bundesländern steigt sie auf EURO 4.550.
Mit der Erhöhung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung soll die hoch belastet Rentenkasse ein wenig entlastet werden. Zu einer Entlastung dürfte zudem die sich entspannende Lage am Arbeitsmarkt führen. Die Zahl der in sozialversicherungspflichtiger Anstellung befindlichem Arbeitnehmer führt ebenfalls zu Mehreinnahmen in der Rentenkasse
Mit Altersteilzeit gegen Rente mit 67
Durch Abschluss einer Altersteilzeitvereinbarung sind Zehntausende Beschäftigte in den letzten Wochen des vergangenen Jahres noch der Rente mit 67 entgangen.
Gewerkschaftsvertreter sprachen im “Handelsblatt” von einem regelrechten Run der 52- bis 54-Jährigen auf die im Reformgesetz vorgesehene Vertrauensschutzregelung. Bei einzelnen Firmen wie der BASF und Degussa würden 80 Prozent der betroffenen Jahrgänge vorzeitig aus dem Job ausscheiden, berichtete die Zeitung am Dienstag vorab. Genaue Zahlen, wie viele Beschäftigte das Schlupfloch nutzten, gibt es allerdings nicht, da die Altersteilzeitvereinbarungen nicht zentral erfasst werden. Im Unternehmerlager wird aber von mehreren zehntausend Fällen gesprochen.
1 Kommentar

