Beiträge in der Kategorie 'Rentenversicherung'
Provinzial bietet Kombination aus Pflege- und Rentenversicherung
Ab sofort bietet die Provinzial NordWest Lebensversicherung ihren Kunden eine Kombination aus Pflege- und Rentenversicherung an, die laut Unternehmen automatisch mit den fondsgebundenen oder klassischen Rentenversicherungen verbunden werden kann. Frank Haeder, Altersvorsorgespezialist der Provinzial, erklärt, dass der Kunde hierbei vor Rentenbeginn die Pflegebedürftigkeit mitteilen muss, um zusätzlich zu seiner Rente eine Pflegerente zu erhalten. Für diese Mitteilung reiche eine Bestätigung der gesetzlichen Pflegeversicherung, darüber hinausgehende Nachweise oder Gesundheitszeugnisse würden nicht benötigt, so die Provinzial. Die Auszahlung der Pflegerente würde dann zeitgleich mit der privaten Rente beginnen. An das ausgezahlte Geld seien keine Bedingungen verknüpft.
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Vorsicht bei kreditfinanzierten Renten- und Lebensversicherungen
Vielversprechend und plausibel erscheinen die in der Vergangenheit massenhaft vertriebenen kreditfinanzierten Renten- und Lebensversicherungen, dennoch ist hier Vorsicht geboten, denn es handelt sich hierbei um ein hoch spekulatives Geschäft mit enormen Verlustrisiken.
Unter verschiedenen Bezeichnungen werden diese Modelle angepriesen, die auf folgendem Prinzip basieren: Der Anleger nimmt einen Kredit auf, der über eine Laufzeit von 10 oder 15 Jahren geht. Dieser Kredit wird in eine Lebens- oder Rentenversicherung investiert, deren Zahlungen sofort beginnen und mit denen die Zinsen des Kredits getilgt werden. Nach der Laufzeit des Darlehens tilgt der Anleger dann die Schuld mit einem Mal. Die fortlaufenden hohen Kreditzinsen kann der Versicherte als Werbungskosten steuermindernd geltend machen. Da nach Angaben der Anbieter die Rendite über den Zinsen liegt, kann der hieraus erzielte Überschuss zur Tilgung des Darlehens verwendet werden.
Die Anbieter werben mit hohen Renditen, die auch in schwierigen Jahren sehr gut seien. Doch keines der Modelle aus der Vergangenheit entwickelte sich tatsächlich so, wie die Anlageberater es vorausgesagt hatten. Der Heidelberger Rechtsanwalt und Kapitalmarktexperte Mathias Nittel kennt die Probleme, die sich hieraus für die Anleger ergeben. Aufgrund er ausbleibenden Ausschüttungen aus der Rentenversicherun können viele Anleger die fälligen Zinsen nur noch durch erhebliche Zuzahlungen aus der eigenen Tasche bezahlen - wenn ihre finanzielle Lage dies überhaupt erlaubt. Wenn die Kredite in die Rückzahlung gehen und die Mittel, die aus der Auflösung der Versicherungen oder Investmentfonds kommen, nicht ausreichen, müssen die Anleger wiederum selbst nachlegen. Dies kann soweit gehen, dass bereits vorab bestehende Altersvorsorgen aufgelöst werden müssen, damit das Darlehen getilgt werden kann, warnt Nittel.
Betroffene können in vielen Fällen den Vertragsabschluss widerrufen, wenn dieser in einer Privatwohnung oder am Arbeitsplatz des Anlegers stattgefunden hat oder aber in der vorausgehenden Beratung die Risiken einer solchen Anlage unterschlagen wurden. Oft verstoßen diese Kreditverträge auch gegen die Vorschriften des Verbraucherkreditrechts. Um die komplexen Verträge und daraus resultieren Ansprüche zu verstehen, rät Nittel den Betroffenen, umgehend anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Keine KommentareRürup plädiert für staatliche Mindestrente
Bert Rürup, Vorsitzender des Sachverständigenrats der Bundesregierung, fordert die Einführung einer staatlichen, steuerfinanzierten Mindestrente, da jemand der 35 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben eine monatliche Rente erhalten soll, die über dem Niveau der Grundsicherung liegt. Die Grundsicherung beläuft sich aktuell auf etwa 660 Euro im Monat. Bei niedrigeren Rentenansprüchen müsse mit Steuermitteln nachgeholfen werden, so Rürup. Auch sonstige Einkünfte, wie die Bezüge aus der privat abgeschlossenen Riester-Rente dürften seiner Meinung nach nicht verrechnet werden.
Rürup argumentiert, dass das momentan bestehende System der Grundsicherung im Alter für den Einzelnen nicht zwangsläufig genügend Anreize zu einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge böte, da die Leistung nicht höher als die Sozialhilfe sei und zudem mit anderen Einkünften verrechnet wird. Bei einer zusätzlichen Versorgung durch andere Formen der Altersvorsorge wie die Riester Rente würde es dagegen keine Bedürftigkeitsprüfung mehr geben.
Unklar ist, wie hoch die Kosten einer solchen staatlichen Mindestrente ausfallen würden und wie sie konkret finanziert werden sollte.
Keine KommentareVersorgungslücke zwischen Krankentagegeld und Rente
Das Oberlandesgericht Celle hat entschieden, dass ein Versicherungsunternehmen nicht weiter zur Zahlung von Krankentagegeld verpflichtet ist, sobald der Versicherte einen Rentenantrag wegen Berufsunfähigkeit gestellt hat, wenn die Tarifbedingungen der Krankentagegeldversicherung keine Versicherungsfähigkeit bei einem Rentenbezug wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorsehen (AZ: 8 U 127/07). Nach dem Urteil der Richter erlischt die Zahlungspflicht mit dem Monatsende des Monats, in dem der Rentenantrag gestellt wurde.
Hieraus ergibt sich eine unvermeidbare Versorgungslücke, da sich nach den Versicherungsbedingungen der Rentenbezug wegen Berufsunfähigkeit und der Erhalt von Krankentagegeld ausschließen. Während die Versicherung den Rentenantrag prüft und noch keine Rente ausbezahlt, erhalten die Betroffenen auch kein Krankentagegeld.
Die Versicherungen handhaben die Auszahlung von Krankentagegeld auf unterschiedliche Weise, einige zahlen bis zum Tage des Rentenbeginns, bei anderen endet die Zahlung mit dem Rentenantrag. Im konkreten Einzelfall geben die Tarifbedingungen im Versicherungsvertrag Aufschluss.
Keine KommentareDrohende Altersarmut trotz prall gefüllter Rentenkassen
Laut einer Studie der Deutschen Rentenversicherung Bund und dem Bundesarbeitsministerium “Altersvorsorge in Deutschland 2005″ werden künftige Generationen ohne zusätzliche konsequente betriebliche und private Altersvorsorge kaum noch den Lebensstandard der heutigen Rentner erreichen können. Schon die heute 46-50jährigen Arbeitnehmer erhalten bei Rentenantritt nur noch durchschnittlich 88% der heute ausgezahlten Netto-Rente, obwohl der soeben von dem Bundeskabinett verabschiedeten Rentenbericht 2007 die Rentenkassen gut gefüllt sind und eine Erhöhung der Renten in Aussicht gestellt wurde. Bei den Jahrgängen von 1957-1961 verlassen sich 16-25% immer noch ausschließlich auf die gesetzliche Rente, im Westen Deutschlands sind dies 15% der Männer und 24% der Frauen. Im Osten Deutschland haben 27% der Männer und 18% der Frauen keine Zusatzversorgung. Gerade für Frauen ist eine private oder betriebliche Zusatzversorgung jedoch unabdingbar, denn jetzt schon droht den Mittvierzigerinnen eine um 16% niedrigere Rente als den heute 65-Jährigen. Ungefähr 13% der Frauen werden ohne Zusatzversorgung mit einem Netto-Alterseinkommen von unter 300 Euro auskommen müssen. VdK-Vizepräsidentin Ulrike Mascher fordert angesichts dieser Ergebnisse eine spürbare Erhöhung der Anstrengungen, die von der Politik in diesem Thema geleistet werden. Mascher sieht eine Einführung einer Mindestrente als notwendig an, mit der auch für Geringverdiener eine Rente in Höhe von 75% eines Durchschnittverdieners ermöglicht wird.
Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten 15 Jahren eine Anhebung der Renten um jährlich 1,7% im Durchschnitt geben wird, doch diese werden die Inflation nicht ausgleichen können, warnt der Sozialverband SoVD. Deshalb ist eine Zusatzversorgung unbedingt notwendig, insbesondere für Arbeitnehmer im Osten Deutschlands, da hier aktuell noch relativ wenig private und betriebliche Altersvorsorge betrieben wird, so Rentenversicherungs-Präsident Herbert Rische. Doch gerade hier muss mit sinkenden Renten gerechnet werden, die Folge der rückläufigen Beitrags- und Beschäftigungszeiten und damit sinkenden Anwartschaften sind. Ohne Zusatzversorgung droht Altersarmut, warnt Rische. Annelie Buntenbach, Ko-Vorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund, sieht ein hohes Risiko auch für Beschäftigte im Niedriglohnsektor oder in unsicheren Arbeitsverhältnissen sowie für Langzeitarbeitslose.
Rentenversicherung muss nicht jede übergewichtsbedingte Kur bezahlen
Das Sozialgericht Dresden hat entschieden, dass übergewichtsbedingte Beschwerden alleine keinen Anspruch auf eine, von der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlten, Kur begründen (Az.: S 33 R 2012/05).
Im aktuellen Fall klagte eine 27-jährige arbeitslose Näherin mit einem Gewicht von 158 Kilogramm, deren Kurantrag von dem Deutschen Rentenversicherung Bund abgelehnt wurde. Hierbei handelte es sich um den insgesamt dritten Kurantrag der Frau (2005), nachdem ihr bereits in den Jahren 2001 und 2002 entsprechende Kuren bewilligt worden waren.
Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass das erhebliche Übergewicht der Frau keine Erwerbstätigkeit ausschließt oder erheblich gefährdet ist und dass sich ihre Beschwerden zudem in der beantragten dreiwöchigen Kur nicht bedeutend lindern würden - wie aus den geringen Erfolgen der bereits durchgeführten Kuren aus den vergangenen Jahren abzuleiten sei. Vielmehr benötige sie eine Ernährungsumstellung und eine langfristige ambulante Therapie. Damit sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung der Kur durch die Rentenkasse, nämlich erhebliche Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit sowie deutliche Linderung der Beschwerden, nach Ansicht der Richter, im vorliegenden Fall nicht erfüllt. Ziel dieser Maßnahmen und die daraus resultierende Bewilligung der Kostenübernahme ist die Abwendung einer Erwerbsunfähigkeit.
Keine KommentareRiester Rente Test der Stiftung Warentest
Stiftung Warentest testete 35 Unternehmen und deren Angebote zur Riester Rente. Beim dem Test der staatlich geförderten Altersvorsorge konnten nur zwei Angebote mit “sehr gut” bewertet werden. Einer der Gewinner ist die Riester-Rente R1-A von CosmosDirekt und das zweite Angebot die Riester-CareAR7 von der HanseMerkur. “Diese beiden Angebote garantieren nicht nur eine hohe Rente für den Eigenbeitrag des Sparers sondern die Versicherungen konnten auch beim Anlegen gute Renditen für die Anleger erzielen.”, so Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztest.
Nicht nur beim Anlageerfolg der Anbieter, sondern auch bei der garantierten Mindestrente konnte Stiftung Warentest große Unterschiede feststellen. Die besten Produkte brachten 20 Prozent mehr aus als die schlechtesten. Betrachtet man die spätere Gesamtrente, unterscheiden die Anbieter sich auch hier stark. Ein 40-jähriger Mann bekommt bei den besten Angeboten rund 10.000 Euro mehr versprochen als bei einem der derzeit schlechtesten Angebote auf dem Markt, so das Ergebnis einer Modellrechnung.
Zu den Verlierern des Test gehörten die Victoria, die Basler und die Itzehoer. Bei den getesteten Produkten bekamen alle drei Anbieter jeweils nur ein ausreichend. Acht Tarife bekamen von der Stiftung Warentest ein “gut”, darunter die Asstel mit der Riester-Rente Classic, die Huk-Coburg mit der Zuschussrente und der Marktriese Allianz mit der Zukunftsrente.
1 KommentarImmer längere Rentenbezugsdauer
Gerade hat die Deutsche Rentenversicherung die aktuellen Zahlen zur Rentenbezugsdauer in Deutschland veröffentlicht, die im Laufe der Jahre deutlich gestiegen ist. Erhielten im Jahr 1960 in den alten Bundesländern Männer noch durchschnittlich 10 Jahre lang Rente, sind es heute bereits 15 Jahre, die Bezugsdauer der Rente von Frauen stieg in diesen 46 Jahren sogar von 10 auf 19 Jahre. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, Grund hierfür ist natürlich die gestiegene Lebenserwartung, die Hochrechnungen zufolge im Jahr 2030 nochmals um 2-3 Jahre steigen wird. Eine ebenfalls höhere Lebenserwartung der Frauen ist der Grund für den relativ großen Unterschied der Rentenbezugsdauer zwischen den Geschlechtern, der im gleichen Zeitraum ebenfalls immer größer wird. So betrug der Unterschied in der Rentenbezugsdauer zwischen Männern und Frauen 1960 in den alten Bundesländern gerade einmal 1 Jahr, im Jahr 1980 schon 2,8 Jahre und seit 1995 in alten und neuen Bundesländern zusammen durchgängig 4,6 Jahre.
Ein Versuch, dieser Problematik Herr zu werden, und eine weitere Steigung der ohnehin schon hohen Sozialversicherungsbeiträge und damit eine fortlaufende Senkung der Nettolöhne zu verhindern, ist die Rente mit 67, die bereits von der Großen Koalition beschlossen wurde und deren schrittweise Einführung 2012 beginnen soll.
1 KommentarRentenerhöhung in 2008?
Peter Weiß, der rentenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, kündigte an, dass im nächsten Jahr eine Rentenerhöhung in Höhe von 1% stattfinden könnte. Davon wären aktuell ca. 20 Millionen deutsche Rentner betroffen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute errechneten für 2008 eine höhere Rentenanpassung, in ihrem Herbstgutachten ist von einer Rentenanpassung in Höhe von 1,5% die Rede. Peter Weiß schließt sich diesen Berechnungen nicht an, ebenso hält der Deutsche Rentenversicherung Bund diese Zahlen der Institute für unrealistisch und überzogen.
Schon in diesem Jahr konnten sich Deutschlands Rentner über eine kleine Rentenerhöhung von 0,54% freuen, das vor allem durch die gute Konjunktur ermöglicht wurde. In diesem Größenbereich sieht auch Annelie Buntenbach, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund, die zukünftigen Erhöhungen. Diese werden sich jedoch im Geldbeutel der Rentner wohl kaum bemerkbar machen, da zusätzliche Kosten wie der um 0,25% gestiegene Pflegebeitrag aufgefangen werden müssen. In der Realität sind die Renten aufgrund der üblichen Inflation trotz Erhöhung daher eher weniger wert.
Wie eine Studie über die “Altersvorsorge in Deutschland” (AVID 2005) jetzt zeigte, sind die gesetzlichen Renten dennoch langfristig gesehen, relativ konstant. Die Rentenreformen der letzten Jahre führten - anders als die Menschen es empfinden - zu keiner großen Veränderung oder Kürzung, sondern vielmehr zu einem Stillstand ohne Anstieg.
2 KommnentareRiestermeister der HanseMerkur
Die HanseMerkur startet mit dem Namen Riestermeister ein neues Produkt zu Riester Rente. Unter dem Produktnamen “RiesterMeister” vertspricht die
HanseMerkur24 Lebensversicherung AG ab dem 24. August 2007 über das gleichnamige Internet-Portal die nach deutschen Kalkulationsvorschriften höchste garantierte Riester-Rente zum niedrigsten Beitrag.
Der “RiesterMeister” der HanseMerkur ist eine klassische Riester-Rente, die nur online abgeschlossen werden kann. Sie bietet bei schlanker Verwaltung und hohem technischen Standard eines mittelständischen Versicherers nach deutschen Kalkulationsvorschriften die höchste garantierte Rente zum niedrigsten Beitrag. Ebenfalls einmalig ist die “100 Tage Geld-zurück-Garantie”. Diese verbraucher-freundliche Leistung garantiert, dass der Kunde bis zu 100 Tage nach Erhalt seiner Vertragsunterlagen den Vertrag zurückgeben kann und die eingezahlten Beiträge zurückerhält. Die marktgängige Widerrufsfrist bei Fernabsatzverträgen beträgt lediglich 30 Tage.
Der Kunde hat zudem die Wahl, ob die Überschüsse verzinslich angesammelt oder in einen Dachfonds (Sauren Global Growth, -Global Balanced oder -Global Opportunities) investiert werden sollen. Von dem auf die Bewertung von Lebensversicherungs-unternehmen spezialisierten Analysehaus Franke & Bornberg in Hannover hat die “RiesterMeister”-Rente bereits das Rating-Urteil “FFF” für hervorragende Produktqualität erhalten.
2 KommnentareDeutsche Rentenversicherung warnt vor Gewinnspiel
Wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland (DRM) aktuell mitteilte, kassieren Betrüger mit einem dubiosen Gewinnspiel bundesweit Versicherte der Deutschen Rentenversicherung ab. In dem Gewinnspiel wird bei dem Versicherungsnehmer der Eindruck erweckt, es handele sich um ein offizielles Schreiben der Deutschen Rentenversicherung und der Versicherte könne eine monatliche Zahlung von 445 Euro für Drei Jahre oder eine Einmalzahlung erhalten.
Um sich diesen Betrag zu sichern müsse der Angeschriebene nur eine 0900-Nummer anrufen. Diese Nummer verursacht allerdings Kosten von fast zwei Euro pro Minute. Wer ein solches Schreiben erhalten hat, kann sich an die kostenlose DRM-Servicenummer 0800-100048090 wenden.
1 KommentarDie Riester Rente ist so erfolgreich wie nie zuvor
Bereits seit Monaten erfreut sich die staatlich geförderte Riester Rente einer großen Beliebtheit. Nach zunächst großen Startschwierigkeiten entwickelt sich die Riester Rente damit immer mehr zum Erfolgsprodukt.
Allein im Zeitraum von April 2007 bis Juni 2007, also im zweiten Quartal des Jahres, haben etwa 600.000 Bundesbürger einen Vertrag zur Riester-Rente abgeschlossen. Diese hohe Zahl macht zudem deutlich, dass immer mehr Deutsche erkannt haben, wie wichtig es ist zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Dabei werden die staatlich geförderten Produkte immer stärker genutzt.
Keine KommentarePension ab 67 SPD signalisiert Zustimmung
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat Pläne bekanntgegeben, nach denen auch das Eintrittsalter für Pensionäre auf 67 Jahre angehoben werden soll. Damit würden dann für Beamte die gleichen Regeln gelten wie für alle übrigen Arbeitnehmer.
Seitens des Koalitionspartners der Union, der SPD wurden jetzt deutliche Signale gesetzt, das die Sozialdemokraten den Plänen der CDU/CSU zustimmen wollen. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Olaf Scholz sagte zu den Plänen, dass es eine breite Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg gebe und das ein Gleichklang zwischen der Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beamtenpension geben müsse.
1 Kommentar15 Prozent weniger Rente
Wer im vergangenen Jahr in Rente gegangen ist, erhielt bis zu 15 Prozent weniger Rente als ein Arbeitnehmer, der vor sechs Jahren aus dem Arbeitsleben ausgetreten ist. Als Hauptursache dafür ist die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre zu sehen. Wer also früher aus dem Berufsleben abtreten will, muss erhebliche Abschläge in Kauf nehmen. Frauen haben hiebei weniger Verluste wals Männer.
Die Bild Zeitung hat sich auf aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berufen und berichtete dass ein männlicher Rentner, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging, im Schnitt eine Nettorente von 790 Euro im Westen und 836 Euro im Osten erhielt. Gerade mal sechs Jahre zuvor hätte ein Rentner hingegen noch durchschnittlich 883 Euro in Ost und West bekommen. Das entspricht einem satten Minus von 10,5 Prozent im Westen und 5,3 Prozent im Osten.
Tipp: Informationen und News rund um die Rente gibts ausführlich auf www.renten-fakten.de
Keine KommentareRenteneinstiegsalter in Deutschland steigt
Die Deutschen Rentenversicherung Bund teilte am heutigen Montag in Berlin mit, dass das durchschnittliche Zugangsalter bei den Altersrenten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Vor zehn Jahren lag das Renteneinstiegesalter bei Frau etwa 0,8 Jahre niedriger als heute, bei Männern sogar 1,2 Jahre. Im Jahre 2006 gingen in Deutschland Frauen mit etwa 63,2 Jahren in Rente, Männer mit 63,3 Jahren.
Die Gründe für diesen Anstieg seien auf die demographische Entwicklung zurückzuführen aber auch auf die durchgeführten sozialpolitischen Reformen in Deutschland. So wurden beispielsweise im Jahre 1997 Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn eingeführt. Diese Abschläge haben unter anderem dazu geführt, dass Arbeitnehmer später in Rente gehen, um die Abschläge so gering wie möglich zu halten oder sogar ganz zu vermeiden.
Die Entscheidung der Bundesregierung, dass Renteneintrittsalter ab dem Jahre 2012 schrittweise auf 67 Jahre anzuheben, wird das Renteneintrittsalter in Zukunft logischerweise noch weiter anheben.
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