Beiträge in der Kategorie 'Krankenversicherung'
Höhere Beiträge für Privatpatienten ?
Die SPD plant von Privatpatienten höhere Beiträge zur Krankenkasse zu verlangen. Bei einem Finanzausgleich müssten die privaten Kassen knapp zehn Milliarden Euro an die gesetzlichen Versicherungen abführen. Für Privatpatienten würde das bedeuten, dass sie rund 100 Euro mehr im Monat zahlen.
Unter Verweis auf Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie aus Köln berichtet die “Süddeutsche Zeitung”, dass der monatliche Beitrag um 100 Euro steigen werde, wenn die privaten Kassen in den Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenversicherung integriert werden. Die Privaten Kassen müssten dann knapp zehn Milliarden Euro an die gesetzlichen Versicherungen abführen.
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Techniker Krankenkasse empfiehlt Notfallausweis
Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich einen Notfallausweis ausstellen zu lassen. Im Unglücksfall finden Sanitäter und Ärzte hier wichtige Informationen über den Namen und die Adresse sowie wichtige Telefonnummern, aber auch über mögliche Erkrankungen und verordnete Medikamente. So können die Helfer innerhalb von wenigen Sekunden die richtigen Entscheidungen für die Versorgung des Verletzten treffen.
Die Techniker Krankenkasse empfiehlt den Ausweis aktuell vor dem Hintergrund der Urlaubswelle in Richtung Skigebiete: Jedes Jahr verunglücken rund 6.000 Deutsche auf Skipisten im In- und Ausland so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei der Bergung und Erstversorgung könne der Notfallausweise eine wichtige Rolle spielen.
Keine KommentarePrivate Krankenkassen: Selber zahlen und Geld sparen
Privatversicherte, die im Dezember 2005 zum Arzt mussten und nun ihre Rechnung erhalten, sollten genau nachrechnen, ob es sich lohnt, den Betrag aus der eigenen Tasche zu zahlen. Das kann dann der Fall sein, wenn es sich nur um eine Kleinigkeit handelte und der Rechnungsbetrag entsprechend niedrig ausfällt.
Wer im Kalenderjahr 2005 ansonsten keine Kosten wie Arztbesuchte oder Medikamente über die private Krankenkasse abgerechnet hat, der hat Anspruch auf Beitragserstattungen – je nach Tarif und Dauer der leistungsfreien Jahre können das ein, zwei oder sogar noch mehr volle Monatsbeiträge sein.
Wenn also eine Erstattung von zum Beispiel 400 Euro zu erwarten ist und die nun vorliegende Arztrechnung sich auf 50 Euro beläuft, dann sollte der Versicherte diese 50 Euro selbst zahlen. Schließlich erhält er damit seinen Anspruch auf Beitragserstattung und spart im genannten Beispiel unterm Strich 350 Euro.
Keine KommentareKostenlose Mitversicherung endet mit Ehescheidung
Wenn eine Ehe in die Brüche geht, haben die Partner eine ganze Reihe von Probleme zu lösen. Dazu gehört in vielen Fällen auch die Frage nach der künftigen Krankenversicherung.
Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos über den ‚"Ernährer" mitversichert. Auch heute noch arbeitet meistens der Mann, während die Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert. Dann profitieren die Ehefrau und die Kinder von der kostenfreien Familienversicherung.
Wenn sich die Partner aber trennen und die Ehe geschieden wird, endet auch die Mitversicherung über den Ex-Partner – die Frau muss sich fortan selbst krankenversichern. In der Regel wird sie dies bei einer gesetzlichen Krankenkasse tun. Dies muss jedoch zwingend innerhalb von drei Monaten geschehen, nachdem die Ehe rechtskräftig geschieden wurde. Wird diese Frist versäumt, darf keine gesetzliche Kasse mehr einem Aufnahmeantrag zustimmen. Als Ausweg bleibt dann nur noch eine private Krankenkasse. Bei einem nur geringen Einkommen ist dies jedoch oftmals die teurere Variante. Und auch eine spätere Rückkehr in das System der gesetzlichen Krankenversicherung ist praktisch ausgeschlossen.
Keine KommentareKrankenkassen buchen Sozialabgaben zu früh ab
Trotzdem das Firmen von einer gesetzlichen Ausnahmeregelung Gebrauch machten, buchten zahlreiche Krankenkassen am vergangenen Freitag bei den Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge dennoch ab. Nach Angaben des Magazins Stern handelt es sich hierbei um Summen in Milliardenhöhe.
Die Krankenkassen, darunter z.B. die Techniker Krankenkasse, Barmer, DAK und AOK haben die Sozialbeiträge routinemäßig geschätzt und bei den Unternehmen am Lastschriftverfahren teilnehmen vom Bankkonto abgebucht. Das Problem wurde scheinbar durch die Telekomtochter T-Systems ausgelöst.
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Kassenwechsel bei Beitragserhöhung
Wer gut verdient und von seinem Arbeitgeber monatlich 3937,50 Euro oder mehr brutto bekommt, der hat die Wahl: Er kann freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder zu einer privaten Krankenkasse wechseln. Selbstständige und Freiberufler haben diese Möglichkeit unabhängig von der Höhe ihres Einkommens. Vor allem relativ junge und gesunde Versicherte bekommen bei den Privaten oft bessere Leistungen und zahlen zugleich niedrigere Beiträge.
Geld sparen können aber nicht nur jene Arbeitnehmer, die mit ihrem Einkommen oberhalb der so genannten Versicherungspflichtgrenze liegen. Auch wer weniger verdient, kann die Krankenkasse wechseln – allerdings nur innerhalb des gesetzlichen Systems. Doch auch ein solcher Wechsel kann echte Einsparungen bringen.
Die Unterschiede in den Beitragssätzen der einzelnen gesetzlichen Kassen sind enorm. Ob man 12,9 Prozent oder 13,9 Prozent seines Lohnes als Beitrag zahlt, das macht sich im Portemonnaie deutlich bemerkbar. Wechseln kann jeder, der mindestens 18 Monate bei seiner Kasse versichert war. Ein Sonderkündigungsrecht besteht dann, wenn die Kasse die Beiträge erhöht oder sich mit einer anderen Krankenkasse zusammenschließt. In diesem Fall gilt die 18-Monats-Frist nicht.
Keine KommentareGesetz soll Kosten für Arzneimittel senken
Ein wesentlicher Grund für die finanzielle Schieflage vieler gesetzlicher Krankenversicherungen liegt in den rasant gestiegenen Ausgaben für Medikamente. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und will nun mit gesetzlichen Maßnahmen gegensteuern. Nachdem Appelle an die Pharmaindustrie wirkungslos geblieben waren, kommt zum 1. April 2006 das ‚"Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung".
Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine Reihe von Maßnahmen, die Einsparungen von rund einer Milliarde Euro bringen sollen. Ursprünglich hatten die Gesundheitsexperten von Union und SPD ein doppelt so hohes Einsparziel formuliert. Im Laufe der Verhandlungen über den genauen Gesetzestext waren dann aber einige Ausnahmen verabredet worden, die zu geringeren Kostensenkungen führen werden.
Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen bezweifeln deshalb, dass das Gesetz spürbare Entlastungen bringen wird. Angesichts eines erwarteten Fehlbetrags von zehn Milliarden Euro bei den Kassen im Jahr 2007 könnten Minderausgaben von einer Milliarde Euro Beitragsanhebungen nicht verhindern.
Keine KommentareGesetzliche Krankenkassen: Es geht auch ohne Schulden
Wenn Tag für Tag neue Negativmeldungen über das System der gesetzlichen Krankenversicherung zu lesen und zu hören sind, dann lassen positive Nachrichten umso mehr aufhorchen. Für erfreuliche Schlagzeilen sorgt beispielsweise die Tanus Betriebskrankenkasse.
Der Beitrag, den die Versicherten hier zahlen müssen, liegt mit 12,9 Prozent im bundesweiten Vergleich ganz weit unten. Und mehr noch: Die Betriebskrankenkasse ist vollständig schuldenfrei und hat im Jahr 2005 sogar einen Überschuss erwirtschaftet.
Seit Jahresanfang kooperiert die Tanus BKK eng mit der sancura BKK. Die beiden größten Betriebskrankenkassen in Hessen wollen zunächst ihre Eigenständigkeit bewahren und dann voraussichtlich zum 1. Januar 2007 fusionieren. Gemeinsam werden die beiden Kassen dann mit rund einer Million Versicherten die zweitgrößte Betriebskrankenkasse in Deutschland bilden.
Keine KommentareNeues Milliarden-Loch bei den gesetzlichen Kassen
Die schwarz-rote Bundesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen verabredet, mit denen der chronisch defizitäre Bundeshaushalt saniert werden soll. Dazu zählen auch Mehrbelastungen und Streichungen, die die gesetzlichen Krankenversicherungen treffen. Experten rechnen deshalb in diesem Bereich mit einem neuen Milliarden-Minus ab 2007 .
Zu spürbaren Mehrausgaben bei den Krankenkassen wird beispielsweise die Anhebung der Mehrwertsteuer führen, weil sich dadurch die Preise für Arzneimittel verteuern. Zugleich bekommen die gesetzlichen Kassen geringere Zuschüsse vom Bund, weil Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) beispielsweise die Einnahmen aus der Tabaksteuer fortan zum Schuldenabbau verwenden will. Verschärft wird die sich abzeichnende Finanzkrise der gesetzlichen Krankenversicherung durch steigende Kosten im Krankenhausbereich.
Die Gesundheitsexperten der SPD gehen bei ihrem Berechnungen schon jetzt von einem Fehlbetrag im Jahr 2007 von mindestens 10 Milliarden Euro aus.
Keine KommentareHöhere Steuern für niedrigere Krankenkassenbeiträge
Höhere Steuern für Spitzenverdiener könnten nach Meinung des Gesundheitsexperten Karl Lauterbach (SPD) die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenkassen lösen. Wer über ein hohes Einkommen verfüge, sei zumeist privat versichert und beteilige sich daher nicht am solidarischen Gesundheitssystem.
Das habe zur Folge, so rechnet Lauterbach vor, dass etwa die gesellschaftlich wichtige Aufgabe der beitragsfreien Mitversicherung von Kindern allein von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen finanziert werde. Deshalb sei es gerechter, de Kosten für die medizinische Betreuung des Nachwuchses fortan aus Steuermitteln zu finanzieren. Damit genug Geld für diesen Zweck zur Verfügung stehe, sei eine Anhebung des Steuersatzes für Spitzenverdiener sinnvoll.
Im Gegenzug könnten die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung gesenkt werden, was Arbeit billiger mache und so für Bewegung am Arbeitsmarkt sorgen könnte.
Keine KommentareKrankenversicherung für Tiere
Tierhalter sollten sich immer genau überlegen ob es sinnvoll ist eine Tierkrankenversicherung für sein Tier abzuschließen oder nicht, diese treten z.B. bei Operationen und kostspieligen Behandlungen des Haustieres ein. Der Abschluss einer solchen Krankenversicherung sollte auch nach Ansicht von Verbraucherschützern allerdings immer gut überlegt sein.
Angebote für Tierkrankenversicherungen gibt es im Vergleich zu anderen Ländern nur sehr wenige in Deutschland, da die nachfrage nicht sehr groß ist. Ein neuabschluss ist auch nur für gesunde Tiere möglich. Beispielsweise kostet bei der Krankenkasse Agila die OP-Krankenversicherung monatlich zwar 14,90 Euro für Hunde und 8,90 Euro für Katzen. Der Vertrag hat allerdings nur eine Laufzeit von 12 Monaten.
Wer eine Versicherung abschließen möchte, sollte sich genau über die Leistungsbeschränkungen informieren, auch ist zu beachten das die tierversicherung jederzeit vom Versicherer gekündigt werden kann.
Keine KommentareVersicherungen für Wintersportler
Jedes Jahr verunglücken zwischen 58.000 und 60.000 Wintersportler. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz kann ein Unfall bem Wintersport schnell auch zum finanziellen Problem werden, z.B. wenn ein Rücktransport aus dem Winterurlaub notwendig wird.
Stiftung Warentest nahm Versicherungen unter die Lupe und sagt welche Versicherung für den Wintersportler die richtige ist und welche Versicherungen im Wintersport notwendig sind.
Getestet wurde im Bezug auf Wintersportler speziell die Private Haftpflichtversicherung, Private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeits-Versicherung und die Auslandreise-Krankenversicherung verschiedener Gesellschaften.
Keine KommentareBeitragsfreie Krankenversicherung für Kinder: Finanzierung aus Steuermitteln?
Kinder sind in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos über ihre Eltern mitversichert. Darin besteht einer der wesentlichen Unterschiede zum System der privaten Krankenversicherung, wo Eltern für ihren Nachwuchs eigene Policen abschließen und entsprechende Beiträge bezahlen müssen.
In der gesetzlichen Kasse werden die Kosten für Behandlungen und Medikamente der Kinder von allen Versicherten gemeinsam getragen. Kritiker bemängeln, dass dies jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, an der sich auch Privatversicherte beteiligen sollten.
Vor diesem Hintergrund erwägen die Finanzpolitiker der Bundesregierung, zwar an der beitragsfreien Mitversicherung von Kindern in der gesetzlichen Kasse festzuhalten, die Finanzierung jedoch zu ändern. Nach diesen Plänen sollen die Kassen die Kosten für die medizinische Behandlung von Kindern fortan nicht mehr aus dem allgemeinen Beitragsaufkommen bezahlen, sondern dafür einen Zuschuss des Bundes aus Steuermitteln erhalten. Schon im Jahr 2007 könnten diese Überlegungen im Gesetzblatt stehen.
Keine KommentareÄrzte protestieren gegen Spardiktat der Krankenkassen
Mit diversen Sparpaketen will die Regierung einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge verhindern und langfristig sogar sinkende Abgaben erreichen. Als Opfer dieser Sparbemühungen fühlen sie viele Ärzte, die deshalb nun protestieren.
Viele Arztpraxen blieben heute geschlossen, Tausende Mediziner machten sich auf den Weg nach Berlin, wo eine zentrale Demonstration auf die Probleme des Berufsstandes aufmerksam machen sollte. Vor allem die strikte Budgetierung, so klagen Ärztevertreter, führe zu einer schlechteren Versorgung der Patienten und dazu, dass Mediziner notwendige Leistungen aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, weil die Krankenkassen die Rechnungen nicht begleichen.
Die Ärzte ihrerseits fordern eine deutliche Reduzierung der gesetzlichen Krankenkassen, wie sie auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt anstrebt. Die SPD-Politikern hält eine Zahl von 50 Kassen für ausreichend – gegenwärtig sind es rund 380. Die niedergelassenen Ärzte schließen sich dieser Meinung an und verwiesen auf hohe Kosteneinsparungen, die durch die Zusammenlegung kleiner Krankenkassen erzielt werden könnten.
Keine KommentareLöcher in den Sozialversicherungs-Kassen durch Minijobs
Mit den vor Jahren eingeführten Minijobs hat die Politik ein neues Problem geschaffen. Viele ehemalige Vollzeitstellen wurden in mehrere Minijobs ungewandelt. Diese sind jedoch für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei, der Arbeitgeber zahlt nur eine Pauschale. Die Folge: Die Einnahmen in der Renten- und Krankenversicherung sanken rapide.
Nun versucht die Große Koalition in Berlin gegenzusteuern und erwägt, die Sozialabgaben auf die Minijobs zu erhöhen. Auf diese Weise sollen die Mindereinnahmen in der Sozialversicherung zumindest teilweise ausgeglichen werden. So soll nach einem Beschluss des schwarz-roten Kabinetts die Abgabenpauschale für Steuern und Sozialbeiträge von bislang 25 Prozent auf dann 30 Prozent steigen. Ein Arbeitgeber müsste zusätzlich zu den 400 Euro Lohn fortan also nicht mehr 100 Euro für Sozialbeiträge aufbringen, sondern 120 Euro.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) rechnet durch diese Änderung mit jährlichen Mehreinnahmen von rund einer halben Milliarde Euro.
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