Beiträge in der Kategorie 'Altersvorsorge'
Lebensversicherung zunehmend unattraktiver
Zwar ist die Kapitallebensversicherung immer noch die meist genutzte Altersvorsorge der Deutschen, doch sie verliert zunehmend an Attraktivität. Flexiblere und günstigere Alternativen laufen der Lebensversicherung langsam aber sicher den Rang ab. Investmentfonds zeichnen sich beispielsweise nicht nur durch eine deutlich größere Flexibilität aus, sondern vor allem auch durch höhere Renditen, was für eine umfassende Altersvorsorge berücksichtigt werden muss. Die Kapitallebensversicherung steht vor allem für Sicherheit, doch wird oft übersehen, dass nur ca. 50% aller Versicherten überhaupt das Vertragsende erleben und so hieraus Nutzen ziehen können. Auch der frühere Steuervorteil, der aus einer Lebensversicherung hervorgegangen ist, ist seit 2004 stark geschrumpft. Finanzexperten empfehlen jedem ein individuelles Altersvorsorge-Modell zu suchen, welches präzise auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Hierfür ist ein genauer Vergleich von Nöten, der sich, auch wenn er zeitraubend erscheint, in jedem Fall auszahlen kann.
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Streit in der Union um Anrechnungen bei ALG II
Einige Unionspolitiker sprechen sich nun doch gegen weitere Kürzungen beim ALG II aus und wollten bestimmte Maßnahmen zur Altersvorsorge, die von ALG II-Empfängern getroffen wurden, nicht mehr auf das ALG II anrechnen. Der Mainzer CDU-Parteichef Baldauf nennt hierbei sowohl Lebensversicherungen, Immobilien aber auch andere Rückstellungen, die der Altersvorsorge dienen sollen. Die verschiedenen Alternativen zur Altersvorsorge müssten gleichwertig behandelt werden und nicht nur der Riester-Rente vorbehalten sein. Laut Baldauf sei dies zu finanzieren, jedoch müssten Mitnahmeeffekte sowie falsche Anreize ausgeschlossen werden. ALG II-Empfänger dürften durch weitere Beschränkungen nicht noch mehr an die Grenzen der Gesellschaft gedrängt werden, indem ihnen auch die Grundlage der Altersvorsorge, die sie unter Umständen schon vor Jahren gelegt haben, weggenommen werden.
Auch andere Unionspolitiker sprechen sich für positive Maßnahmen für Langzeitarbeitslose aus, so fordert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Rüttgers eine Ausweitung der Freibeträge und CSU-Generalsekretär Söder bezeichnet die Gleichbehandlung von ALG I-Empfängern unabhängig von der Zeit ihrer Einzahlung in die Arbeitslosenversicherung als ungerecht. Wer länger einbezahlt hat, solle auch länger davon profitieren, allerdings müsse gleichzeitig der Druck auf arbeitsunwillige Arbeitslose weiter erhöht werden.
1 KommentarLücken bei der Altersvorsorge und Rente
In aktuellen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass sich die Situation bei der Rente für die heute arbeitende Generation weiterhin dramatisch entwickelt. Gut ein Drittel der Befragten betreibt aktuell überhaupt keine Altersvorsorge und wird das wahrscheinlich auch in der Zukunft nicht tun. Die Lücke zwischen den Armen und den Reichen wird immer größer, was auch der letztjährige Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gezeigt hat. Da spielen die zurückgehenden Erwartungen bei der gesetzlichen Rente eine große Rolle. Nicht jeder kann aus eigenen Mitteln für das Alter vorsorgen, was unweigerlich zu einem weiteren finanziellen Abrutschen im Alter führt. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat in einer aktuellen Untersuchung außerdem festgestellt, dass die tatsächliche Lebenserwartung von den Versicherten deutlich unterschätzt wird. Bei Männern liegt diese aktuell bei 81,6 und bei Frauen bei 87,5 Jahren. Das bedeutet, dass Männer im Schnitt 17 Jahre auf die Rente angewiesen sind und Frauen sogar 24 Jahre. Diese Zeit kann die gesetzliche Rente alleine nicht ausreichend abdecken, was eine private Altersvorsorge zwingend erforderlich macht.
Keine KommentareSPD schlägt Kompromiss zur Eigenheim-Förderung vor
Im Koalitionsvertrag wurde die Integration des Wohneigentums in die geförderte Altersvorsorge als Ziel festgelegt, doch eine Einigung über die konkrete Umsetzung steht bislang noch aus, obwohl es von beiden Seiten bereits mehrere Entwürfe gab. Nun hat die SPD der Union einen Kompromissvorschlag unterbreitet, der folgende Änderungen vorsieht:
Erstens soll die zum Zweck der Altersvorsorge genutzte Immobilienförderung vereinheitlicht werden, indem Bausparverträge eine neue Förderung enthalten. Acht Jahre lang sollen Bausparer eine Förderung erhalten, die sich mit der Anzahl der eigenen Kinder erhöht. Als Bemessungsgrunflage für die Förderung wird das jährliche Brutto-Einkommen herangezogen. Diese Förderung wird aber nur dann gewährt, wenn die Immobilie selbst genutzt wird und somit offensichtlich der Altersvorsorge dient. Besteht die eigene Nutzung nicht oder nicht mehr, kann die Förderung für den Kauf einer neuen Immobilie genutzt werden, in der man selbst lebt oder aber in einen Riestervertrag eingezahlt werden. Eine solche Verwendung der Förderung muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen, sonst verfällt nicht nur der Anspruch, sondern das bereits gezahlte Geld muss zurückgezahlt werden.
Zweitens soll es nach den Plänen der SPD möglich sein, 50% aus einem Riester-Sparvertrag für eine Immobilie als Altersvorsorge zu entnehmen, glatte 20% mehr als bisher.
Von der Union gibt es bislang nur die Eingangsbestätigung des SPD-Vorschlags, aber noch keinen weiteren Kommentar.
Keine KommentareGeschlossene Fonds als Altersvorsorge
Die geschlossenen Fonds haben im letzten Jahre alle ihre Steuervorteile verloren. Ein Großteil der klassischen Kunden, die ihr Geld kurz vor Ende des Jahres in diese Fonds einzahlten, um dem Fiskus ein Schnippchen zu schlagen, sind gegangen. Jetzt werben die geschlossenen Fonds in ihren Expos√©s mit neuen Sprüchen wie: “Ideal für die Altersvorsorge” oder auch “Baustein für den Vermögensaufbau”. Es geht dabei darum, neue Kunden zu erreichen, denn das bisherige Verkaufsargument “Steuern sparen” gilt nicht mehr. Doch warum eignen sich geschlossene Fonds auch als Altersvorsorge? Zum einen, weil die Laufzeiten sehr lang sind. Die Beteiligungen sind zudem auch nicht abhängig von der Stimmung an den Aktienmärkten. Die durchschnittliche Laufzeit bei geschlossenen Immobilienfonds lag in den letzten Jahren bei 18,8 Jahren. Schwierig wird es, wenn man vorzeitig aus dem Fonds aussteigen möchte. Es gestaltet sich sehr schwer, Käufer für die Anteile zu finden. So soll zwar mittlerweile ein Zweitmarkt existieren, dieser steckt aber noch in den Anfängen. Geschlossene Fonds gibt es viele. Die klassischen Varianten sind mit Sicherheit die Schiffs- und Immobilienfonds, doch es gibt auch noch Wein-, Musik-, Film- und Videospiele-Fonds. Für die Fonds gelten alle Chancen und Risiken eines normalen Investments. Auch ein Totalverlust ist möglich. Man sollte darauf achten, dass eine Nachschusspflicht ausgeschlossen ist. Für die Altersvorsorge sollten nicht mehr als 20 Prozent des Vermögens in geschlossene Fonds investiert werden.
Keine KommentareCheckliste für seriöse Finanzberater
Eine gute Beratung in Sachen Altersvorsorge verlangt gewisse Kenntnisse und Praxis. Der Verband der unabhängigen Finanz-Planer (BFP) hat nun eine Checkliste raus gegeben, mit der Sie die Qualität Ihres Finanzberaters testen können. Die Kenntnisse: Es sollte eine kaufmännische Berufsausbildung vorliegen, die mindestens über drei bis fünf Jahre gelaufen ist. Optimal hat der Finanzberater den Abschluss “Fachwirt für Finanzplanung (IHK)”. Für einfache Sachverhalte ist auch “Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK)”. Die Praxis: Der Berater sollte mindestens drei Jahre praktisch Tätig gewesen sein, um alle Planungen der privaten Finanzen selbständig ausführen zu können. Die Referenzen: Seriöse Berater können Referenzen vorweisen. Dazu gehören unter anderem auch Publikationen. Der Verband: Die Zugehörigkeit zu einem seriösen Verband gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit. Die Haftpflicht: Achten Sie darauf, dass Ihr Berater eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden besitzt. Die Deckungssumme sollte ausreichend sein, damit mögliche finanzielle Schadenersatzansprüche auch befriedigt werden können. Weitere Punkte sind die Abhängigkeiten, die Aufgabenerklärung, der Vertragsschluss sowie die Einkommenstransparenz. Die Checkliste kann beim BFP angefordert werden.
Keine KommentareCDU will Mitarbeiterbeteiligung ausbauen
Die CDU will die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen neu regeln und diese in die Altersvorsorge integrieren. So berichtet das Handelsblatt in einem Artikel. Demnach stellte der Generalsekretär der CDU, Ronald Profalla, dazu eine Initiative des Bundesvorstandes vor, die sich “das Konzept der sozialen Kapitalpartnerschaft” nennt. Über Details zur Neuregelung der Mitarbeiterbeteiligung wird die CDU auf dem Parteitag im November beraten. Was aber jetzt schon feststeht: Die Mitarbeiterbeteiligung kann nur auf freiwilliger Basis vereinbart werden. Auch die SPD ist laut Handelsblatt für eine Ausweitung der Mitarbeiterbeteiligung.
Keine KommentareSichere Pensionszusagen
Zu einem attraktiven Arbeitsplatz gehört heute auch eine angemessene betriebliche Altersvorsorge. Besonders bei leitenden Angestellten wie Geschäftsführern zählt eine Absicherung des Ruhestands als wünschenswerter Bonus. Studien von Unternehmens- und Steuerberatern haben allerdings nun ergeben, dass beim Eintritt in den Ruhestand viel häufiger als erwartet Lücken in der Versorgung vorkommen. In Deutschland gibt es momentan etwa eine halbe Million Pensionszusagen für leitende Angestellte. Davon sind laut Ergebnis der Studie 4/5 nur noch wenig rentablen Kapitallebensversicherungen abgesichert. Ab dem kommenden Jahr wird die Rendite weiter zurückgehen und somit schmilzt auch die Rente der Betroffenen weiter. Aktuell liegt die Gesamtverzinsung von Kapitallebensversicherungen bei vier Prozent. Der garantierte Rechnungszins beträgt aktuell 2,75 Prozent und fällt im kommenden Jahr auf 2,25 Prozent. Da aber von einer kalkulierten Nettorendite von sechs Prozent ausgegangen wird, sind die Hälfte der Pensionszusagen nicht genügend abgesichert.
Keine KommentareInvestmentfonds für die Altersvosorge
Mit Investmentfonds ist es möglich, langfristig ein beachtliches Vermögen aufzubauen, das im Ruhestand zusätzlich zur Rente oder Pension ein Einkommen bietet. Laut dem Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) nutzen bereits 29 Prozent der deutschen Haushalte (etwa 15 Millionen Personen) diese Möglichkeit der Altersvorsorge. Die Zahl hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Das Vermögen wird durch den regelmäßigen Erwerb von Fondsanteilen aufgebaut. Am besten eignen sich dazu laut BVI monatliche Zahlungen in einen Investmentfonds. Hier werden Wertpapiere mit diversen Risiko- und Ertragsaussichten gemischt. Die Höhe des Risikos variiert dabei. Die Vorteile von Investmentfonds sind sowohl die Transparenz, als auch die Möglichkeit zur individuellen Abstimmung auf die Wünsche und Bedürfnisse.
Keine KommentareKinder müssen nich für Pflege der Eltern aufkommen
Erwachsene Kinder müssen für das Leben ihrer Eltern in Alters- und Pflegeheimen nicht aufkommen, wenn sie damit ihre “angemessene eigene Altersvorsorge” beeinträchtigen würden. So entschied der Bundesgerichtshof in einem Fall, wo ein Mann nicht mit seinem Vermögen von rund 113.000 Euro für die Pflege seiner Mutter aufkommen wollte. Für das Geld wollte der ledige und kinderlose Sohn eine Eigentumswohnung kaufen und den Rest in einen neuen Pkw anlegen. Es kommt nicht auf die Art der Altersvorsorge an, legte das Gericht fest, da es dem Unterhaltspflichtigen frei steht, in welcher Art und Weise er für sein Alter vorsorgt. Mit diesem Grundsatzurteil schloss sich der BGH einem Urteil des Oberlandesgerichts München an.
Keine KommentareRiester-Rente entwickelt sich zum Verkaufsschlager
Wie der Investmentverband BVI kürzlich bekannt gab, setzen immer mehr Menschen beim Thema der privaten Altersvorsorge auf die Riester-Rente. Alleine im ersten Halbjahr 2006 registrierte der BVI über 230 000 neue Verträge. Das entspricht etwa den gesamten Verträgen aus 2005. Das Interesse kommt nicht überraschend, da die Riester-Rente eine der wenigen privaten Vorsorgemöglichkeiten ist, die staatlich gefördert wird. So spendiert der Bund jedem Inhaber einer Riester-Rente 114 Euro Grundzulage plus 138 Euro je Kind. Ab 2008 wird die Förderung sogar auf 154 Euro und 185 pro Kind steigen. Ein Arbeitnehmer mit beispielsweise zwei Kindern erhält dann satte 524 Euro Unterstützung. Aber auch bei der Steuer gibt es Vorteile. Die Beitragszahlungen sind innerhalb einer Grenze von bis zu 1575 Euro als Sonderausgabe absetzbar. 2008 steigt dieser Grenzbetrag auf maximal 2100 Euro. Doch einen Anspruch auf Förderung hat nicht jeder. Zunächst kommen nur die in den Genuss von staatlichen Förderungen, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Neben den Arbeitnehmern, dürfen sich auch Beamte, Richter, Soldaten und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst über die Förderung vom Staat freuen.
Keine KommentareFür die Vorsorge auf Autos und Urlaub verzichten
Die Kosten steigen immer weiter, die Steuern werden weiter erhöht und die Politiker fordern auch noch, dass wir für die Altersvorsorge auf neue Autos und Urlaub verzichten sollen. In den vergangenen Wochen zog Finanzminister Peer Steinbrück mit seiner Äußerung, die Deutschen sollten doch mal auf den Urlaub verzichten um Altersvorsorge zu betreiben, den Zorn der Nation auf sich. Nun schlägt Walter Riester (SPD) in die gleiche Kerbe und fordert von den Deutschen, dass sie mit Blick auf die Altersvorsorge auf ein neues Auto verzichten sollen. “Die Deutschen haben zwar eine hohe Sparquote, geben aber das Geld für andere Dinge, etwa ein neues Auto, aus. Das sollte sich ändern, wenn sie sich im Alter noch etwas leisten wollen”, sagte Riester. Innerhalb der eigenen Reihen sorgen die Äußerungen für großen Unmut. So nannte der industriepolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Garrelt Duin, den Vorschlag “unerträglich”.
Keine KommentareFrauen bei Altersvorsorge benachteiligt?
Es ist ein Fakt: Frauen können sich Vorsorge oft nicht leisten. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag der Postbank durchgeführten Studie. Viele Erklärungen, warum das so ist, gehen oft am Kern des Problems vorbei. Nicht in der Psyche liegt die Ursache, dass Frauen nicht so viel Geld zurücklegen wie Männer, sondern im geringeren Einkommen der Frauen. Da sind Klischees fehl am Platz. Die Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach hat zum wiederholten Mal ergeben, dass berufstätige Frauen weniger Geld als Männer für die private Altersvorsorge ausgeben. Dabei sind gerade die Frauen von der so genannten Altersarmut bedroht. Frauen müssen im Alter im Schnitt mit 695 Euro Rente pro Monat auskommen, Männer hingegen mit 997 Euro. Monatlich geben die Frauen in etwa 80 Euro weniger für die Altersvorsorge aus, als die Männer. Laut dem Ergebnis der Umfrage ist das Problem eher darauf zurückzuführen, dass Frauen eher Jobs wählen, die von der Gesellschaft niedriger bewertet und daher auch schlechter bezahlt werden, wie z.B. Kindergärtnerin oder Verkäuferin. Dazu kommt, dass die Anzahl der vollzeitbeschäftigten Frauen von 1991 bis 2004 um 1,6 Millionen zurückgegangen ist, während die Zahl bei Teilzeitjobs um 1,8 Millionen anstieg.
Keine KommentareAltersvorsorge für junge Menschen nicht einfach
Es gibt Hunderte von Angeboten zur Altersvorsorge. Besonders für junge Berufsanfänger ist das oftmals nicht zu überblicken. Wer heute 20 Jahre alt ist, der bekommt im Alter eine gesetzliche Rente. Voraussetzung ist natürlich, dass regelmäßig in diese eingezahlt wird. Trotz vielen anders lautenden Berichten, ist die Rente für junge Menschen im Alter sicher. Doch noch etwas ist sicher: Die Rente wird wohl kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Da ist die private Vorsorge gefragt, um im Alter nicht hilfsbedürftig zu werden.
Experten raten jungen Menschen da entschieden von der bekannten Kapitallebensversicherung ab. Hier gibt es das Problem, dass die Versicherung nur sehr schwerfällig auf gewünschte Beitragsanspassungen reagiert und eine vorzeitige Auflösung der Versicherung große Verluste mit sich bringt. Das kann aber notwendig werden, wenn es eine Schlechtverdienerphase im Leben gibt und man die Beiträge gerne senken möchte oder man das Angesparte Geld zur Auszahlung bringen will. Besonders bei jungen Menschen ist es schwer, über 40 Jahre in die Zukunft zu sehen. Experten raten daher zu flexiblen Sparmodellen, wie zum Beispiel den privaten Ansparverträge von Banken. Hier können die Sparbeträge flexibel angepasst werden und man kann das Kapital im Notfall wieder freimachen.
Wichtig ist nur, dass man früh mit dem Sparen beginnt, dann arbeitet der Zinseszins-Effekt für einen. Selbst 50 Euro pro Monat können so über 40 Jahre eine sehr hohe Summe einbringen.
2 KommnentareWird die Wohnungsbauprämie abgeschafft?
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will laut einigen Pressemeldungen angeblich die Wohnungsbauprämie abschaffen. Laut der “Frankfurter Rundschau” gibt es einen Referentenentwurf des Finanzministeriums für eine verstärkte Einbeziehung des Wohneigentums in die private Altersvorsorge. Als Grund für die Abschaffung werden wieder mal Streichungen aufgrund von Sparmaßnahmen angegeben. Der Referentenentwurf bezeichnet die Wohnungsbauprämie auch als “nicht mehr zeitgemäß”. In ihrer jetzigen Form kostet die Förderung den Staat 500 bis 550 Millionen Euro im Jahr. Der stellvertretende Unionsfraktionschef Michael Meister (CDU) sagte hingegen, das der Referentenentwurf in der Koalition nicht abgestimmt und eine Abschaffung der Wohnungsbauprämie auch nicht vereinbart wurde. Es sei zwar geplant, das selbstgenutzte Wohneigentum verstärkt und gleichberechtigt mit anderen Anlageformen in die staatlich geförderte Altersvorsorge einzubeziehen, jedoch sei hier die eigens dafür eingerichtete parlamentarische Arbeitsgruppe noch nicht mit ihrer Arbeit am Ende, teilte Meister mit.
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