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Beiträge in der Kategorie 'Aktien & Fonds'

Gericht verschärft Kick-Back-Haftung

Nach einem Urteil des Landgerichts München müssen Banken und Vermögensverwalter auch beim Verkauf von Zertifikaten Schadenersatz zahlen, wenn der Anleger nicht über die Provisionen des Fondsanbieters informiert wurde, die dem Verkäufer für diese Zertifikate gezahlt wurden (Az.: 28 O 26515/10).

Im konkreten Fall hatte die UBS Deutschland AG in 2005 einem erfahrenen Privatanleger Zertifikate für 249.000 Euro verkauft. Der Anbieter der Zertifikate vergibt Kredite an aussichtsreiche mittelständische Unternehmen und profitiert von den Zinsen, so heißt es im Prospekt, wie die Stiftung Warentest berichtet.

Die UBS Deutschland AG führte bereits seit 2001 ein Depot für den Mann und erhielt dafür pro Jahr pauschal knapp 1% des Anlagevermögens. Der Mann zahlte ansonsten keine sonstigen Gebühren oder Ausgabeaufschläge, sollte aber laut seinem UBS-Berater für die 2005 erworbenen Zertifikate zusätzlich einen Ausgabeaufschlag bezahlen. Der Berater erwähnte jedoch nicht, dass die UBS von dem Anbieter zusätzlich 1% Bestandsprovision und 10% Provision für Zinseinnahmen erhielt. Diese Provisionen waren zwar in den Vertragsunterlagen genannt, aber so versteckt, dass sie kaum zu finden waren und außerdem nicht eindeutig daraus hervorging, ob die Provisionen tatsächlich ausgezahlt werden. Der Anleger wurde misstrauisch, als die Zertifikate an Wert verloren, berichtet die Stiftung Warentest.

Der Bundesgerichtshof hatte schon früher entschieden, dass Provisionen bei der Vermittlung von Geldanlagen offen gelegt werden müssen, doch das Landgericht München urteilte jetzt, dass Anleger auch über die Provisionen von einem Zertifikateverkauf informiert werden müssen. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, da die UBS Rechtsmittel dagegen einlegen will.


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Noch bis Jahresende Fonds-Verluste ersetzen lassen!

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Anleger, die mit bestimmten Fonds Verluste gemacht haben, sich diese noch bis zum Jahresende ersetzen lassen können. Dank einer Reihe anlegerfreundlicher Urteile betrifft dies Fonds, die ab 1981 von Banken oder Sparkassen vermittelt wurden.

Kern des Anstoßes sind die sogenannten Kick-Back-Zahlungen, die in der Branche üblich sind. Anleger zahlen in der Regel für jeden Kauf eines Fonds einen Ausgabeaufschlag oder eine andere Form von Provision. Dieses Geld fließt teilweise oder sogar vollständig an den Vermittler, also die Bank oder Sparkasse zurück. Die Gerichte sind jedoch der Meinung, dass die Bankberater dies den Kunden hätten mitteilen müssen, was in den allermeisten Fällen jedoch nicht geschehen ist. Die Kunden haben dann einen Anspruch auf Schadenersatz für Fondskäufe, allerdings nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Die Verjährungsregeln aus dem Jahr 2002 besagen, dass zum Jahresende alle Schadenersatzforderungen für Geldanlagen bis einschließlich 2001 verjähren.

Betroffene, die für Verluste aus solchen Fondskäufen Schadenersatzansprüche anmelden möchten, sollten sich deshalb beeilen, rät die Stiftung Warentest. Sie empfiehlt, umgehend alle Unterlagen herauszusuchen, Schadenersatz anzufordern und einen Rechtsanwalt mit der Sache zu beauftragen. Dieser muss – sofern die Bank oder Sparkasse eine Zahlung verweigert – noch in diesem Jahr die Klageschrift bei Gericht einreichen. Nur dann kann die Verjährung gestoppt werden.

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Zwei weitere offene Immobilienfonds aufgelöst

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass zwei weitere offene Immobilienfonds aufgelöst werden. Zusammen mit den beiden neuen aufgelösten Fonds, dem AXA Immoselect und dem Degi International, sind mittlerweilse sechs offene Immobilienfonds in der Abwicklung. Schon länger eingefroren sind auch die Fonds SEB Immoinvest und CS Euroreal, die bei Anlegern sehr beliebt waren und auch lange Zeit als solide Geldanlage galten.

Grund für die Abwicklung dieser Fonds: Das hier angelegte Geld war in Immobilien gebunden und die bestehenden Barbestände waren nicht ausreichend, um alle Anleger, die ihre Anteile wieder verkaufen wollten, auszuzahlen, so die Stiftung Warentest. Um zu verhindern, dass Fonds ausbluten, dürfen die Fondsgesellschaften die Rücknahme von Anteilen aussetzen, dies ist jedoch maximal zwei Jahre lang möglich. Im Fall der SEB Immoinvest und CS Euroreal muss bis spätestens Mai 2012 eine Entscheidung fallen. Laut Stiftung Warentest wollen die Verantwortlichen die beiden Fonds noch in diesem Jahr wieder öffnen.

Offene Immobilienfonds galten lange Zeit als sehr solide Form der Geldanlage und als gute Alternative zu sicheren Rentenpapieren. Während der Finanzkrise nutzen aber zahlreiche Großanleger die Fonds, um hier ihr Geld “zwischen zu parken” und sobald sie es wieder aus den Fonds abzogen, verloren die Fonds ihre Stabilität.

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Beipackzettel von Fonds haben Schwächen

Seit dem 1. Juli 2011 müssen Finanzprodukte mit einer Art Beipackzettel versehen sein, aus dem die wichtigsten Fakten des Produkts kurz und verständlich hervorgehen. Die Stiftung Warentest hat sich die aktuellen Produktinformationsblätter, wie die Beipackzettel offiziell heißen, einmal genauer angesehen. Im Großen und Ganzen sind sie übersichtlich und verständlich, doch in einem Fall gibt es immer noch gravierende Schwächen und zwar bei den Beipackzetteln für Fonds, die in Fremdwährung anlegen.

Der größte Mangel hierbei besteht darin, dass das Währungsrisiko von Fonds aus dem Produktinformationsblatt nicht ersichtlich ist. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest die Fondsgesellschaft Union Investment mit ihrem Geldmarktfonds UniMoneyMarket:USD, ein Fonds, der in US-Dollar anlegt und der von der Gesellschaft in die niedrigste von sieben möglichen Risikoklassen eingestuft wird. Zwar mag diese Einstellung nicht falsch sein, wenn man in US-Dollar rechnet, doch Anleger, die in Euro investieren, tragen das volle Wechselkursrisiko. Dieses Risiko kann so hoch sein, dass eine Einstufung in die fünfte Risikoklasse realistischer ist. Mit anderen Worten: Sicherheitsbewusste Anleger glauben, dass sie mit diesem Fonds konservativ anlegen, während das tatsächliche Risiko viel höher ist.

Aus diesen Grund fordert die Stiftung Warentest die Überarbeitung der Produktinformationsblätter für Investmentfonds mit Währungsrisiko. Nur dann können sich Anleger “schnell, leicht und verständlich über Anlageziel, Risiken und Kosten des Fonds informieren” und werden nicht mehr in die Irre geführt.

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Börse Hannover als preisgünstige Alternative für Fondskauf

Die Stiftung Warentest weist Verbraucher, die ihr Geld in Fonds anlegen wollen, darauf hin, dass die Börse Hannover eine preisgünstige Alternative zum Fondskauf über die Hausbank sein kann. Seit Mitte August können die Anlager an der Börse Hannover eine neue Art des Fondskaufs tätigen. Am jeweiligen Tag legt die Fondsgesellschaft Rücknahmepreise fest, für die Anleger Fondsanteile kaufen können. Hierfür zahlen sie eine Pauschalgebühr von 15 Euro und die Kaufgebühren der Bank. Der Vorteil hierbei ist, dass Anleger keinen Ausgabeaufschlag zahlen müssen, wie es beim Kauf über eine Bank üblich ist. Außerdem spielen Kursschwankungen innerhalb eines Tages hier – anders als beim normalen Börsenkauf von Fonds – keine Rolle. Und auch die Handelsspanne (“Spread”) entfällt. An der Börse Hannover sind derzeit etwa 1100 Fonds erhältlich.

Der Nachteil ist, dass momentan längst nicht alle der gängigen Top-Fonds angeboten werden, so sucht man z.B. nach den Fonds von Union Investment an der Börse Hannover noch vergebens. Der Preisvorteil gegenüber dem Kauf bei der Bank ist bei kleinen Anlagesummen (deutlich unter 1000 Euro) sehr gering. Außerdem ist der Kauf von Bruchteilen grundsätzlich nicht möglich, was bei manchen Fonds jedoch sinnvoll wäre. Die Stiftung Warentest nennt als Beispiel den Carmignac I, hier kostet ein Anteil aktuell etwa 8000 Euro.

Insgesamt sehen die Experten die Börse Hannover als preisgünstige Alternative im Vergleich zur Hausbank für alle Anleger, die sonst den vollen Ausgabeaufschlag bezahlen müssten. Insbesondere bei großen Anlagesummen kann hier viel Geld gespart werden – vorausgesetzt, der Berater erhält die entsprechende Weisung. Keinen Vorteil bringt der Fondskauf über die Börse Hannover dagegen jenen Anlegern, die ihre Fonds sowieso kostenlos über einen Discounter im Internet kaufen.

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Anleger sollten Risiko breit streuen

Die Aktion “Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften weist darauf hin, dass Anleger ihr Geld immer auf mehrere Anlageformen verteilen sollten, um Sicherheit und eine ausreichende Vorsorge zu erhalten. Besonders sichere Produkte wie Tagesgeldkonten, bei denen das Geld jederzeit verfügbar ist, bringen niedrige Zinsen oder sind – wie Festgeldkonten – für eine bestimmte Laufzeit gebunden und sind als alleinige Anlageform für die Altersvorsorge nicht geeignet.

Wertpapiere ermöglichen dagegen zwar höhere Renditen, aber unterliegen unvorhersehbaren Kursschwankungen und verlangen von dem Anleger, dass dieser bei Bedarf die Auswahl anpasst. Wer die Flexibilität von Sparkonten und die langfristigen Renditemöglichkeiten von z.B. Aktien kombinieren möchte, dem werden Investmentfonds empfohlen. Diese bieten laut Gesetz von sich aus schon eine Risikostreuung.

Eine neue Studie der Fondsgesellschaften hat allerdings ergeben, dass viele Anleger wenig Wert auf eine ausgewogene Mischung und eine breite Risikostreuung legen. So gaben nur 6% der Befragten an, dass für sie die Risikostreuung bei der Auswahl ihrer Geldanlage das ausschlaggebende Kriterium ist. Die im Oktober 2010 gestartete Aktion “Finanzwissen für alle” ist eine Initiative der Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI, die Anleger anbieter- und produktneutral zum Thema Investmentfonds informieren will.

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Stiftung Warentest gibt Tipps für Fonds-Anleger

Die Stiftung Warentest gibt interessierten Anlegern Tipps für die Geldanlage mit Fonds. Grundsätzlich sind Aktienfonds für alle Anleger interessant, die ihre sicheren Zinsanlagen oder Rentenfonds ergänzen wollen. Dabei sollten sie jedoch beachten, dass die Summe, die in Aktienfonds investiert wird, kurz- und mittelfristig entbehrt werden kann. Sollte es zu einem Kurseinbruch kommen, ist man so nicht gezwungen, zu verkaufen.

Wer häufiger Wertpapiere kauft, sollte das Angebot von Direktbanken nutzen, das häufig günstiger ist als bei Fililalbanken, allerdings können die Depots hier nur telefonisch oder online geführt werden. Wer bei seiner Hausbank bleiben möchte, sollte sich darüber informieren, ob es einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gibt und ob der Fondskauf über die Bank günstiger ist und wenn ja, ab welcher Anlagesumme.

Die günstigsten Fonds gibt es laut Stiftung Warentest bei Fondsvermittlern, allerdings ist die Depotführung hier oft kostenpflichtig, zumindest für Anlagesummen bis zum mittleren fünstelligen Bereich. Die Warentester empfehlen diesen Weg eher erfahrenen Anlegern.

Bequeme Anleger sollten auf ETFs auf breit streuende Indizes wie MSCI World oder Euro Stoxx stzen. Eine bessere Wertentwicklung gibt es zwar mit gemanagten Aktienfonds, aber das setzt voraus, dass sich die Anleger auch regelmäßig mit der Entwicklung der Fonds und dem aktuellen Marktgeschehen auseinandersetzen, so die Stiftung Warentest.

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Umfrage: Wieder mehr Vertrauen in Aktien

Die zweite Stimmungsumfrage des britischen Lebensversicherers Clerical Medical hat ergeben, dass die Deutschen langsam aber sicher ihr Vertrauen in Aktien und Aktienfonds als private Altersvorsorge zurückgewinnen. So gaben nur noch 26% der Befragten an, dass sie nichts von Aktien und Aktienfonds als Anlageform für die langfristige Altersvorsorge halten, im Januar drückten noch 10% mehr ihre Skepsis aus. Insbesondere in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen ist das Vertrauen in Aktien gestiegen: Während im Januar noch 49% der Befragten aus dieser Gruppe Aktien und Aktienfonds als Möglichkeit für die Altersvorsorge ablehnten, sind es jetzt nur noch 27%.

Vertriebschef Thomas Bahr ist über diesen Trend zur vermehrten Zuversichert erfreut, seiner Einschätzung nach können nur Anlageformen mit höherem Ertragspotenzial zur Sicherung des Lebensstandards im Alter beitragen. 28% empfinden die Rendite von Zinsanlagen nach Abzug der Steuer und unter Berücksichtigung der Inflation als zu gering, das sind 7% mehr als im Januar.

Außerdem glauben 56% der Befragten, und damit 5% mehr als im Januar, dass bei der Altersvorsorge kontinuierlich vorgegangen werden muss. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation zeigen sich 12% optimistisch, dass die Wirtschaft nicht mehr so sehr unter der Krise leiden wird wie weithin angenommen.

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Skandal bei United-Health Group Krankenversicherung

Wie die United-Health Group am Donnerstag bekannt gab, muss der im Sommer 2006 geschasste McGuire weitere 400 Mill. Dollar zurückzahlen. Bereits zuvor musste er 200 Millionen Dollar Gewinn aus Aktienoptionen zurückzahlen. Darunter befinden sich Aktienoptionen im Wert von 320 Millionen Dollar sowie Pensionsansprüche in Höhe von 91 Mill. Dollar. Laut Berichten von US-Medien beliefen sich McGuires Aktienoptionen insgesamt auf einen Wert von mehr als einer Milliarde Dollar.

McGuire erklärte ja bereits Mitte Oktober seinen Rücktritt. Mittlerweile sind mehr als 140 US-Firmen in die Sache verwickelt und fast 30 Manager mussten bislang ihren Hut nehmen. Größtenteils sind Technologieunternehmen betroffen, bei denen Aktienoptionen traditionell ein wichtiger Bestandteil der Managergehälter sind.

Der Besitzer hat durch die Optionen das Recht, Aktien später zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen. Wichtig für den Preis ist in der Regel das Ausgabedatum der Optionen. Man macht den betroffenen Firmen den Vorwurf, dass sie das Ausgabedatum rückwirkend auf einem Zeitpunkt festgesetzt haben, an dem der Aktienkurs besonders niedrig war. So konnten die Manager extrem hohe Profite einstecken.

United-Health-Chef McGuire soll sich mit dieser Methode Optionen im Wert von knapp 1,8 Mrd. Dollar eingeheimst haben. Das ist der höchste Betrag für einen Manager in Amerika überhaupt. Eine Untersuchung der Anwaltskanzlei Wilmer Cutler Pickering Hale & Dorr ergab, dass McGuire selbst an der Rückdatierung mitgewirkt haben soll.

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Die Vorteile von Riester-Fondssparplänen

Riester-Sparmöglichkeiten für interessierte Anleger gibt es verschiedene. Da sind die Riester-Sparpläne der Banken, Riester-Rentenversicherungen und Riester-Fondssparpläne. Der Vorteil von Riesterverträgen im Allgemeinen ist die gesetzliche Vorgabe, dass dem Sparer zum Ende der Laufzeit oder zu Beginn der Rente als Minimum seine eingezahlten Beiträge zuzüglich der staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen sollen.

Bankensparpläne haben eine verhältnismäßig schwache Rendite und die Riester-Rentenversicherungen sind meist an hohe Kosten gekoppelt.
Die besten Möglichkeiten für gute Renditen versprechen immer noch zertifizierte Riester-Fondssparpläne, wie z. B. die DWS TopRente.

Bei ihnen fließt der gesamte Sparbetrag in die Fonds ein. Da zudem Dank der Forderung des Gesetzgebers zu Beginn der Rente mindestens die eingezahlten Beträge und die damit verbundenen staatlichen Zulagen dem Sparer zur Verfügung stehen müssen, ist als besonderer Vorteil des Riester-Fondssparens zu nennen, dass das Risiko gegenüber dem “normalen” Fondssparen hier begrenzt ist. Zusätzlich bietet die DWS Riester-Rente Premium zudem ab dem 55. Lebensjahr eine Höchststandssicherung an: Einmal erzielte Höchststände sind zum Rentenbeginn garantiert. Trotzdem hat der Anleger gleichzeitig die Chance auf verhältnismäßig hohe Renditen.

Für den Erhalt der staatlichen Zulage muss der Investmentgesellschaft vom Anleger eine einmalige Vollmacht erteilt werden, die dann dauerhaft ihre Gültigkeit behält und zur Folge hat, dass jedes Jahr die Zulage überwiesen wird. Im Rahmen der jährlichen Steuererklärung wird vom zuständigen Finanzamt automatisch überprüft, ob eventuell eine Steuerersparnis sich günstiger auswirken würde für den Sparer als eine Zulage. Falls dies
der Fall sein sollte, wirkt es für den Sparer Einkommensteuer mindernd. Mittlerweile nutzen immer mehr Menschen die vom Bankenverband als besonders lukrativ eingestuften Riester-Fondssparpläne für ihre Zukunftsabsicherung im Rentenalter, bei denen die Sparbeiträge vor allem in
Aktienfonds investiert werden.

Weil nach Erfahrungswerten Aktien im Durchschnitt auf die Dauer gesehen mehr versprechen als festverzinsliche Anlagen, bieten die Riester-Fondssparpläne zumindest bei langen Laufzeiten reelle Chancen auf überdurchschnittlich hohe Erträge. Besonders Menschen unter 40 Jahren sollten Fondssparpläne bevorzugt nutzen, wenn sie an hohen Renditechancen interessiert sind und im Rentenalter nach Möglichkeit auf ein hohes Vorsorgekapital zurückgreifen möchten.

Ab 1. Januar 2009 bleiben Riester-Verträge verschont von der Abgeltungssteuer, so dass dem Anleger das volle Kapital ohne Steuerabzüge zur Verfügung stehen wird, während die herkömmlichen Fondssparpläne einer geplanten Abgeltungssteuer unterliegen. Dreißig Prozent des Angesparten Kapitals können auf Wunsch sofort nach Rentenbeginn entnommen werden, der verbleibende Rest wird dann in jährliche Raten aufgeteilt. Das Kapital ist Hartz IV sicher.

Wer mit Riester-Fonds spart, bekommt am Ende der Laufzeit mindestens die eingezahlten Beträge und die staatlichen Zulagen garantiert – plus obendrauf eine üppige Renditechance. So erzielte die DWS TopRente Dynamik seit dem Start im Jahr 2002 eine Rendite von ca. 11% pro Jahr.

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Dax fällt unter 8000 Punkte

Nachdem der Dax von wenigen Wochen die 8000 Punkte Marke geknackt hatte, viel er jetzt wieder unter diesen Wert zurück. Einer der aktuellen Verlierer im Aktiengeschäft ist der Versicherungskonzern der Allianz. Allianz Papiere vielen um 2,1 Prozent.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auf die vereitelten Attentate in Großbritannien, die zwar nicht zu massiven Einbrüchen geführt haben, aber nachvollziehbarerweise auch nicht zur Belebung des Aktienmarktes beigetragen haben.

Im Allgemeinen sprechen die Marktteilnehmer von eher flauen Geschäften und auch der gute Start der Wall Street in den USA konnte bei den Anlegern in Deutschland zum Beginn der Woche keine Begeisterung hervorrufen.

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AXA Konzern mit gutem ersten Quartal 2007

Der AXA Konzern aus Frankreich gehört mit einem verwalteten Vermögen von etwa 775 Milliarden Euro neben der Allianz zu den größten Versicherungskonzernen Europas. Schwerpunktmäßig liegen die Geschäftstätigkeiten mit einem Beitragsaufkommen von ca. 60 Prozent in Europa, aber auch im asiatischen Raum und in Nordamerika ist die Versicherungsgruppe aktiv.

Für das erste Quartal 2007 vermeldet die AXA einen höheren Gewinn, als von Analysten erwartet. Die Erträge seinen um 34 Prozent auf ca. 29,37 Milliarden Euro gestiegen, was in der Hauptsache auf die gute Entwicklung im Spar- und Lebensversicherungsgeschäft zurückgeführt wird. Auch die Integration der Winterthur habe zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

Allein im Lebensversicherungsbereich liegt der Wachstum bei 13 Prozent. Besonders angestiegen ist das Prämienvolumen im Bereich der Sachversicherungen, was durch die Integration der Winterthur Versicherung erreicht wurde. Im Bereich der Vermögensverwaltung konnte ein Anstieg der Provisionen um 15 Prozent verzeichnet werden.

Analysten werten den gesamten Auftritt der AXA aufgrund der erfahrenen Manager, der guten Positionierung unter anderem im Bereich der Lebensversicherung sowie der hohen Präsens in den Wachstumsmärkten als sehr positiv und sprechen sich für den Kauf von AXA-Aktien aus.

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Neue Versicherung bei Karstadt/Quelle

Die Karstadt/Quelle Versicherung hat eine neue fondsgebundene Lebensversicherung auf den Markt gebracht, den ‚"Garantie und Vorsorgeplan". Die Versicherung stellt eine Kombination zwischen Sicherheit, Vorsorge und hohen Rendite-Chancen da.

Bei der neuen Versicherung fließt der monatliche Sparanteil in einen ABN AMRO Target Click Fund, einem Garantiefonds mit Höchststandsgarantie. Die Laufzeit dieses Fonds wird der Laufzeit der Versicherung angepasst. Der Anleger profitiert dabei von den Gewinnchancen interantionaler Börse, ist gleichzeitig aber zum Vertragsende vor möglichen Kursverlusten geschützt.

Viele Anleger wünschen sich bei einer solchen Versicherung eine Absicherung mit hoher Rendite, scheuen aber auf der anderen Seite hohes Risiko. Genau diesem Anspruch will die neue Versicherung von Karstadt/Quelle gerecht werden.

Mehr dazu direkt bei der Karstadt Quelle Versicherung

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Fonds sind eine gute Altersvorsorge

Viele Deutsche nutzen Fonds um sich eine Altersvorsorge aufzubauen. Dies geht aus einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut TNS und von AXA Investment Managers hervor. Immerhin 66 Prozent der befragten Bundesbürger vertreten demnach die Meinung, dass eine Geldanlage in Fonds am Besten geeignet ist, um zusätzlich fürs Alter vorzusorgen.

Wichtig erscheint den Deutschen dabei aber zu sein, dass es sich um eine langfristige Anlage handelt. War dies im Vorjahr nur für 78 Prozent von Bedeutung so waren es bei der aktuellen Umfrage sogar 83 Prozent. Ob der Fonds dabei einen großen Namen trägt oder nicht scheint im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr so wichtig zu sein. Im letzten Jahr war dies noch für 77 Prozent der Befragten ein ausschlaggebendes Kriterium, in diesem Jahr nur noch für 67 Prozent.

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Aktienverkauf für Hafenfinanzierung in Hamburg

Die Stadt Hamburg plant einen Ausbau des Hafens und befindet sich momentan in der Finanzierungsplanung, um das Projekt verwirklichen zu können. Ein Teil der notwendigen finanziellen Mittel sollen durch den Verkauf von Lufthansa Aktien eingenommen werden. Geplant ist, dass die Stadt Ihre Anteile an der DaimlerChrysler Luft- und Raufahrt Holding (DCLRH) im Oktober dieses Jahres verkaufen wird. Dies geht aus einer Aussage hervor, die der Wirtschaftssenator der Stadt Hamburg, Gunnar Uldall gegenüber der ‚"Welt am Sonntag" getätigt hat.

Uldall sagte weiter, dass die Stadt je nach Kursentwicklung von einem Verkaufserlös von mindestens 450 Millionen Euro ausgeht. Die DCLRH gehört zu den wichtigsten Gesellschafter bei dem angeschlagenen Flugzeugbauer Airbus. Airbus mit seinem Standort in Hamburg gehört zu einem wichtigen Partner für die Stadt, der Einfluss, den Hamburg auf Airbus über das Aktienpaket der DCLRH nehmen kann ist nach Meinung von Uldall allerdings gering. Die Beteiligung an EADS über eine Gesellschaft zusammen mit anderen Bundesländern, dem Bund und Finanzinvestoren ist gewichtiger.

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