Versicherungen News



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Beiträge aus September, 2010

Zinsen auf Einkommensteuererstattung nicht steuerpflichtig

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) müssen Zinsen auf eine Einkommensteuererstattung nicht versteuert werden (Az.: VIII R 33/07). Mit diesem Urteil passten die obersten Finanzrichter die Rechtsprechung an die neue Gesetzeslage an.

1999 wurde das Abzugsverbot für Nachzahlungszinsen in dem entsprechenden Gesetz geregelt. Laut BFH ist dies durchaus rechtmäßig, aber umgekehrt müssten dann auch die Zinsen für eine Steuererstattung steuerfrei bleiben, damit der Grundsatz der steuerlichen Symmetrie gewahrt bleibt.

Im konkreten Fall ging es darum, dass der Kläger im Jahr 2000 eine verzinste Steuererstattung erhalten hatte. Im gleichen Jahr musste er aber für ein früheres Steuerjahr Steuern nachzahlen und hierfür auch Zinsen bezahlen. Das zuständige Finanzamt lehnte den Steuerabzug für die Nachzahlungszinsen ab, wollte aber andererseits die Erstattungszinsen als zu versteuerndes Einkommen ansetzen.


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GDV plant neues Ombudsverfahren

Wie die “Rheinische Post Online” berichtet, plant der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein neues Ombudsverfahren. Aus einem 10-Punkte-Plan, dessen Eckpunkte der AXA Konzern in Köln vorstellte, geht hervor, dass die Entscheidungsgrenze des Versicherungsombudsmannes zukünftig verdoppelt wird.

Der Versicherungsombudsmann ist Ansprechpartner bei Streitigkeiten zwischen dem Versicherten und der Versicherung. Im letzten Jahr haben sich über 18.000 Kunden an den Ombudsmann gewendet. Bislang war es so, dass der Ombudsmann bis zu einem Streitwert von 5000 Euro verbindliche Entscheidungen treffen durfte. Diese Summe soll nun auf 10.000 Euro erhöht werden. Alle Versicherungsunternehmen, die Mitglied im Verein Ombudsmann sind (laut “Rheinische Post” trifft dies auf über 95% des Marktes im Privatkundengeschäft zu), müssen sich dann auf diese neue Streitgrenze einlassen.

Von dem derzeitigen Versicherungsombudsmann Günter Hirsch gibt es derzeit noch keine offizielle Stellungnahme zu der Erhöhung der Verbindlichkeitsgrenze. Horst Hiort, Geschäftsführer des Ombudsmannvereins, wies jedoch darauf hin, dass eine solche Änderung nur von den entsprechenden Gremien beschlossen werden könne, die aber erst im Herbst wieder tagen. Aktuell würde die derzeit gültige Entscheidungsgrenze jedoch für 85% aller Beschwerden ausreichen, berichtet die “Rheinische Post”.

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Asstel Lebensversicherung: Kapitallebensversicherung und Risikolebensversicherung

Mit den Asstel Lebensversicherungen entscheiden sich Kunden der Gesellschaft für einen Schutzengel mit goldenden Flügeln. Die Asstel bietet neben einer Kapitallebensversicherung die Risikolebensversicherung, mit der sich böse Überraschungen in der Zukunft finanziell absichern lassen.

Die Kapitallebensversicherung der Asstel ermöglicht nicht nur die Absicherung der eigenen Familie, sondern kann ebenso als Modell der Altersvorsorge genutzt werden. Dabei profitieren Versicherungsnehmer ab dem ersten Moment von der Kapitallebensversicherung. Alle Beiträge, die im Rahmen dieser Absicherung geleistet werden, lassen sich von der Steuer absetzen. Daneben bauen Versicherte zusätzliches Kapital auf, das für eine optimale Altersvorsorge sorgt.

Bei der Risikolebensversicherung setzt die Asstel auf eine günstige Absicherung, die keine tiefen Löcher in der Haushaltskasse hinterlässt. Zum kleinen Preis erhalten Kunden des Versicherers einen optimalen Hinterbliebenenschutz. Mit beiden Angeboten setzt Asstel zum einen auf faire Rahmenbedingungen und zum anderen auf eine optimale Absicherung für Risiken, die in der Zukunft vorhanden sein können.

Asstel bietet mit den Lebensversicherungen zudem eine traditionsreiche Absicherung, die ihre Ursprünge im antiken Rom findet.

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AXA Krankenversicherung: Private Krankenversicherung von AXA

AXA hält im Rahmen der privaten Krankenversicherung mehrere Tarife bereit, die Versicherten einen optimalen Schutz für ambulante und stationäre Behandlungen ermöglichen. Die Leistungen der Tarife beziehen sowohl Behandlungen beim Zahnarzt als auch im Krankenhaus ein.

Leistungsstark und fair im Preis ist der Tarif Vital-N, mit dem AXA auf eine Komfortlösung für Gesundheitsbewusste setzt. Bei diesem Angebot erhalten Versicherte eine 100%-ige Kostenerstattung für alle ambulanten und stationären Behandlungen. Zudem bezieht der Tarif Behandlungen durch Heilpraktiker und Sehhilfen in den Versicherungsschutz ein.

Einen günstigen Schutz zum Spartarif bietet AXA mit dem EL-Bonus-N. Diese private Krankenversicherung garantiert allen Versicherten eine 100%-ige Kostenerstattung für ambulante Behandlungen. Zahnbehandlungen, Sehhilfen und stationäre Behandlungen sind weitere Leistungsbestandteile der Tarife. Starke Leistungen ohne Selbstbehalt können sich Versicherte bei der AXA mit der privaten Krankenversicherung ELEMENTAR-N sichern.

Als letztere Tarifvariante bei der privaten Krankenversicherung offeriert AXA Vision1-N. Sowohl Behandlungen durch Ärzte als auch durch Heilpraktiker werden im Rahmen dieser Absicherung zu 100 Prozent übernommen. Außerdem gehören Zahnbehandlungen und stationäre Behandlungen zum Leistungsangebot.

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Cosmos Direkt Versicherung Wechselwochen: Winterreifen zu gewinnen

Cosmos Direkt Versicherung belohnt im Rahmen der Wechselwochen alle Frühstarter mit der Teilnahme am Gewinnspiel. Alle Teilnehmer des Gewinnspiels haben die Chance auf neue Winterreifen im Wert von 500 Euro, die insgesamt zehn Mal verlost werden

Am Gewinnspiel nehmen alle Kunden teil, die bei Cosmos Direkt bis zum 30. September 2010 ein Angebot für die individuelle Autoversicherung anfordern oder einen Vertrag online abschließen. Dabei profitieren Verbraucher bei Cosmos Direkt von einem ausgezeichneten Schadenservice, der zum Top-Preis gewährt wird.

Mit dem Cosmos Rabatt-Schutz sind außerdem 3 Schäden im Versicherungsjahr frei. Der Wechsel zum Anbieter gestaltet sich sehr einfach. Autohalter können sich den Beitrag für die Autoversicherung individuell online berechnen lassen. Kann das Angebot überzeugen, kann der individuelle Antrag online gestellt werden. Im Anschluss müssen Verbraucher die Kündigung beim Vorversicherer einreichen. Damit dies nicht mit einem zu hohen Arbeitsaufwand verbunden ist, stellt Cosmos Direkt allen Kunden ein vorbereitetes Formular zur Verfügung.

Alles andere, was im Rahmen der Autoversicherung erforderlich ist, übernimmt Cosmos Direkt für die eigenen Kunden. So wird unter anderem die Zulassungsstelle über den Wechsel informiert.

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Kfz Versicherungsvergleich: Geld sparen bei der KFZ Versicherung

Mit dem beginnendem Herbst beginnt auch wieder die Wechselzeit in der Versicherung, speziell in der Kfz Versicherung. Bis zum 31.11 haben Autofahrer wieder die Möglichkeit ihre Kfz Versicherung zu wechseln.

Wie jedes Jahr sollte man auch in diesem Jahr seine Kfz Versicherung prüfen, hierbei sollte man die Prämien sowie die Leistungen im Auge behalten und die Konditionen mit anderen Kfz Versicherern vergleichen. Das Internet macht einen Kfz Versicherungsvergleich denkbar einfach. Read more

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Urteil: Steuer-ID bedenklich, aber rechtmäßig

Das Kölner Landgericht hat mehrere Musterklagen gegen die im Jahr 2008 eingeführte lebenslange Steuernummer, die so genannte Steuer-ID abgewiesen (u.a. Az.: 2 K 3093/08, 2 K 3986/08, 2 K 3265/08).

Wie das Gericht mitteilte, hätten die Richter zwar erhebliche Zweifel daran, dass die Steueridentifikationsnummer rechtlich unbedenklich sei, aber sie teilen nicht die Überzeugung der Kläger, dass das Recht des einzelnen Bürgers auf informationelle Selbstbestimmung schwerer wiegt als das Interesse der Allgemeinheit an einer gleichmäßigen Besteuerung.

Obwohl das Gericht der Ansicht ist, dass es erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Steuer-ID gebe, wird der Fall nicht dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Hierzu müsste das Gericht eindeutig davon ausgehen, dass es sich um eine Verfassungswidrigkeit handele. Es wurde jedoch eine Revision beim Bundesfinanzhof in München zugelassen.

Seit August 2008 vergibt das Bundeszentralamt für Steuern die elfstellige Nummer, die inzwischen schon 82 Millionen Menschen erhalten haben. Das Amt betonte, dass die Steuer-ID keine Rückschlüsse auf bestimmte Personen zulasse, was die klagenden Bürger jedoch befürchteten.

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Lebensversicherung: 2011 Garantiezinssenkung erwartet

Wie das “Handelsblatt” berichtet, könnten die deutschen Lebensversicherer schon früher als erwartet, nämlich schon 2011 dazu gezwungen sein, auf den Einbruch der Renditen am Kapitalmarkt mit einer Absenkung des Garantiezinses zu reagieren. Reiner Will, Geschäftsführer der Ratingagentur Assekurata warnt, dass der Druck auf die Lebensversicherer durch den starken Zinsrückgang deutlich gestiegen sei, doch noch wollen die Versicherer nach eigenen Angaben mit der Senkung des Garantiezinses warten.

Aktuell liegt der Garantiezins bei den Lebensversicherungen bei 2,25%, tatsächlich erhalten die Kunden aber durch die Überschussbeteiligungen durchschnittlich 4,2%. Dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zufolge muss der Garantiezins dann gesenkt werden, wenn die Versicherer den garantierten Zins nicht mehr mit 10-jährigen Bundesanleihen erreichen können. Wenn diese Anleihen weiterhin bei 2,0-2,5% liegen, könnte auch der Garantiezins unter 2% sinken – und zwar schon im kommenden Jahr.

Für die Versicherungsunternehmen würde dies ein echtes Problem darstellen, denn der Garantiezins gilt als wichtigstes Verkaufsargument für Lebens- und Rentenversicherungen. Die Kunden können sich darauf verlassen, dass dieser Zins bis zum Ende der Vertragslaufzeit auf jeden Fall gezahlt wird. Würde er jetzt sinken, würde die Lebensversicherung für Anleger deutlich weniger attraktiv werden. Den Berechnungen des “Handelsblatts” zufolge würde eine Lebensversicherung mit einem niedrigeren Garantiezins kaum noch einen Mehrwert bringen, da die Rendite schon durch diverse Kosten (Vermittlung, Verwaltung) erheblich reduziert wird.

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Pflegeheimkosten für Familie und Angehörige – Wer zahlt Pflegekosten

Ist ein Angehöriger krank und die Pflege im eigenen Heim unmöglich, ist das Pflegeheim die einzige Alternative die Familien zur Verfügung steht. Doch mit der Unterbringung im Pflegeheim entstehen hohe Kosten. Die finanziellen Aufwendungen werden unter bestimmten Bedingungen von der Pflegeversicherung übernommen. Hierfür muss zunächst die Pflegebedürftigkeit durch einen medizinischen Dienst festgestellt werden.

Durch den Dienst wird die individuelle Pflegestufe, die zwischen 1 und 3 liegt, festgestellt. Wird ein Angehöriger mit der Pflegestufe 1 im Pflegeheim untergebracht, zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung eine monatliche Summe von 1.023 Euro. Bei der Pflegestufe 2 liegt diese bei 1.279 Euro und bei Stufe 3 bei 1.432 Euro.

Diese Zuschüsse reichen in der Regel jedoch nicht aus, um die Kosten für die Unterbringung im Pflegeheim zu decken. Durchschnittlich entstehen pro Monat Aufwendungen in Höhe von rund 3.400 Euro. Der Anteil, der nicht durch die Zahlungen der Pflegeversicherungen abgedeckt wird, muss durch die Rente des Angehörigen gedeckt werden. Ist im Anschluss die vollständige Begleichung der Kosten nicht möglich, können Sozialhilfe oder Pflegewohngeld beantragt werden. Letzteres wird von den Städten gewährt.

Bei der Berechnung des Pflegewohngeldes findet das Einkommen des Pflegebedürftigen Berücksichtigung. Das Einkommen der Familienangehörigen wird in der Regel nicht berücksichtigt.

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Versicherungssteuer: Besteuerung von Versicherungen

Bei der Versicherungssteuer handelt es sich um eine Verkehrssteuer, die auf sämtliche Versicherungsprämien und Beiträge erhoben wird. Ausschließlich Lebensversicherungen, private Krankenversicherung und gesetzliche Sozialversicherungen sind von dieser ausgenommen.

Alle Einnahmen, die durch die Versicherungssteuer entstehen, fließen dem Bund zu. Bezahlt wird diese Steuer durch den Versicherungsnehmer. Das Versicherungsunternehmen führt diese im Anschluss an das Finanzamt ab. Die Versicherungssteuer wird auch dann erhoben, wenn die gewählte Gesellschaft im Ausland sitzt, sich das versicherte Risiko jedoch auf Deutschland bezieht.

Der Jahresbeitrag, der im Rahmen der Versicherung gezahlt werden muss, wird als Grundlage für die Berechnung der Steuer herangezogen. Die Höhe der Versicherungssteuer beträgt analog zur Mehrwertsteuer seit dem 1. Januar 2007 19 Prozent. Niedrigere Steuersätze gelten ausschließlich bei einzelnen Versicherungen. Dazu gehört die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr, bei der eine Steuer in Höhe von 3,8 % erhoben wird. Auch die Wohngebäudeversicherung mit eingeschlossener Feuerversicherung und die eigenständige Feuerversicherung sind mit geringeren Steuersätzen behaftet.

Im 18. Jahrhundert wurde die Versicherungssteuer zunächst als eine Art Stempelsteuer eingeführt. Erst 1913 wurde sie schließlich einheitlich geregelt. Die Grundlage ihrer heutigen Verfassung bilden die Vereinbarungen, die 1922 ins Versicherungsgesetz aufgenommen wurden.

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NRW: Verfügbares Einkommen gestiegen

Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, ist das verfügbare Einkommen der Bürger in NRW im Jahr 2008 um 572 Euro auf 19.837 Euro gestiegen. Unter dem “verfügbaren Einkommen” versteht man die Summe, die eine Person nach Abzug aller Steuern und Abgaben zum Konsum oder Sparen zur Verfügung steht.

Laut dem Landesamt haben die Bürger aus Attendorn (Kreis Olpe) im Jahr 2008 mit 48.814 Euro das höchste verfügbare Einkommen gehabt, gefolgt von den Einwohnern von Schalksmühle im Märkischen Kreis (42.045 Euro). Auf Platz 3 landete Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis mit einem verfügbaren Einkommen von 33.338 Euro pro Einwohner.

Das niedrigste verfügbare Einkommen hatten 2008 den Angaben zufolge mit 14.172 Euro die Bürger von Selfkant im Kreis Heinsberg und in Kranenburg im Kreis Kleve mit 14.320 Euro.

Insgesamt lag das verfügbare Einkommen vor zwei Jahren bei rund 356,4 Milliarden Euro, wobei die bevölkerungsreichen Regierungsbezirke Düsseldorf (105,2 Milliarden Euro) und Köln (86,7 Milliarden Euro) über die Hälfte des Gesamtbetrags auf sich verbuchen konnten. In Düsseldorf lag das durchschnittliche verfügbare Einkommen pro Einwohner bei 22.553 Euro, in Köln bei 20.209 Euro.

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Renteneintrittsalter in Deutschland steigt weiter an

Einer neuen Studie zufolge verlängert sich das Arbeitsleben in Deutschland auch weiterhin. Zugleich wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Demnach bleiben Menschen hierzulande länger berufstätig als noch vor einigen Jahren.

In der Zeit zwischen 2002 und 2008 ist das faktische Renteneintrittsalter in der Bundesrepublik von 62 auf 63 Jahre gestiegen. Im gleichen Zeitfenster soll Medienberichten zufolge, auch der Anteil der über 60-jährigen Berufstätigen auf 33 Prozent gestiegen sein. Dabei handelt es sich um die Ergebnisse einer Studie, die durch die Regierung beauftragt wurde.

Laut Studie bestehen dabei zwischen Frauen und Männern deutliche Unterschiede. So arbeiten 40 Prozent der Männer über den 60. Geburtstag hinaus in einem festen Arbeitsverhältnis. Bei Frauen in Westdeutschland liegt dieser Anteil bei 32 Prozent und in Ostdeutschland bei 25 Prozent. Zudem wächst der Anteil der Menschen, die die Altersteilzeit als Brücke in den Ruhestand nutzen. So soll sich 2008 jeder Zehnte um die Altersteilzeit zwischen 55 und 59 Jahren bemüht haben.

Zwischen 60 und 64 Jahren nahm jeder Vierte diese Option in Anspruch. Der aktuellen Studie zufolge wird die Spanne bei den sozialen Unterschieden im Alter immer größer. So äußerte jeder Dritte im Rahmen der Studie Angst vor deutlich sinkenden Lebensstandards.

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AOK Versicherung: Versicherte sollen Ärzte benoten

Versicherte aus dem Bundesland Sachsen sollen nach Plänen der AKO Haus- und Fachärzte im Rahmen einer Online-Umfrage bewerten. Dabei soll es sich nach Angaben der Krankenkasse nicht um einen Mediziner-TÜV handeln. Vor allem Experten stehen der Umfrage kritisch gegenüber.

Ab 2011 möchte die größte gesetzliche Krankenkasse Mitteldeutschland die Zensuren für Ärzte einführen. Hannelore Strobel, Sprecherin der AOK, erklärte, dass die Bewertung das Ziel verfolgt, Patienten bei der Arztsuche helfend zur Seite zu stehen. Ab Januar 2011 haben AOK-Versicherte die Möglichkeit für die Ärzte Noten von 1 bis 6 zu erteilen.

Neben der Praxiseinrichtung sollen Personal, Terminvergabe und Wartezeiten in die Bewertung einfließen. Gleiches gilt für Behandlungen aller Art. Im Frühjahr dieses Jahres liefen die ersten Tests zu den Bewertungen in Berlin, Hamburg und Thüringen an. Aus Thüringen wurde die Resonanz von Seiten der Versicherten jedoch als mittelmäßig bewertet. Vor allem die Unabhängige Patientenberatung in Leipzig äußerte erste Zweifel an dem Bewertungssystem, sprach sich jedoch für Qualitätsauskünfte über Ärzte aus.

Kritisiert wird vor allem der subjektive Charakter vieler Bewertungen. In Sachsen werden in den kommenden Monaten fast zwei Millionen Versicherte der AOK zu den Bewertungen der Ärzte aufgefordert.

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Wildunfall: Was tun? – Wildunfallbescheinigung

Im vergangenen Jahr ereigneten sich hierzulande über 2.600 Wildunfälle, bei denen Personen verletzt wurden. Durch schlechte Sichtverhältnisse, Nässe und Wildwechsel erhöht sich das Unfallrisiko im Herbst vor allem in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung. Bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten gilt es, langsamer zu fahren und den Sicherheitsabstand zu vergrößern.

„Befinden sich Tiere bereits auf der Fahrbahn, heißt es: umsichtig bremsen, abblenden und hupen. Außerdem sollten Autofahrer stets mit mehreren Tieren aus einem Rudel rechnen“, so Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Read more

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Günstige Arzneimittelpreise für die PKV

Die schwarz-gelbe Koalition will die Privaten Krankenversicherungen (PKV) entlasten, indem diese zukünftig für bestimmte Medikamente weniger bezahlen müssen. Wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums Christian Lipicki mitteilte, wurde bei Experten-Gesprächen am Wochende eine Angleichung im Arzneimittelbereich zwischen den gesetzlichen und privaten Krankenkassen vereinbart. Demnach sollen die Regelungen, die für die gesetzlichen Krankenkassen gelten, in bestimmten Bereichen auch für die private Krankenversicherung gelten, allerdings bedeute dies keine Aufweichung der Trennung zwischen beiden Systemen, die getrennt voneinander bestehen blieben, betont Lipicki.

Bislang mussten gesetzliche und private Krankenkassen mit der Pharmaindustrie individuelle Rabatte aushandeln. Da die privaten Versicherungen von zahlreichen vom Gesetzgeber festgelegten Preisregelungen für Medikamente ausgeschlossen sind, mussten sie in der Vergangenheit häufig höhere Preise für die Arzneimittel zahlen als die gesetzlichen Krankenkassen. Nun sollen Preise für neue Medikamente, die vom Verband der gesetzlichen Kasse mit den Herstellern ausgehandelt werden, auch für private Versicherungen gelten.

Cornelia Yzer, Geschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) kritisiert die Pläne der Koalition als Schritt auf dem Weg in die Einheitsversicherung. Es gebe erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine solche Angleichung zwischen der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung.

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