Selbstbehalt bei Kfz-Kaskoversicherungen lohnt sich
Wie hoch die Beiträge zur Kfz-Versicherung sind, hängt von vielen verschiedenen Merkmalen wie z.B. Fahrleistung, Familienstand oder Wohneigentum ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Höhe des Selbstbehalts. Je höher die Selbstbeteiligung ist, um so geringer sind die jährlichen Kosten, so die Regel.
Dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge wählt jeder zweite Versicherte eine Selbstbeteiligung von 300 Euro für die Vollkaskoversicherung und 150 Euro für die Teilkaskoversicherung. Versicherungsexperte Thorsten Bohg vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de hält diese Selbstbeteiligungsstufen für sehr empfehlenswert. Zum einen reduzieren sich dadurch die Jahresbeiträge erheblich und zum anderen können diese Beträge im Schadensfall in der Regel von jedem Versicherten aufgebracht werden, ohne dass er hierdurch in finanzielle Engpässe gerät.
Laut toptarif.de führt ein Selbstbehalt von 300 Euro in der Vollkasko- und 150 Euro in der Teilkaskoversicherung dazu, dass die Jahresprämie im Durchschnitt um 27% sinkt. Wer einen noch höheren Selbstbehalt wählt, spart allerdings nicht in gleichem Maße mehr. Selbstbeteiligungsstufen von 500 Euro in der Vollkasko und 300 Euro in der Teilkasko würden die Beitragskosten nämlich nur um weitere 7% senken, was für den Versicherten weniger attraktiv ist.
1 Kommentar
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150 Euro Selbstbehalt ist wirklich eine Überlegung wert, nur weiß man nicht, wie oft es einen treffen kann. Vielleicht hat man auch Pech und man hat in einem Jahr gleich 2 Unfälle, dann rechnet sich der Selbstbehalt nicht mehr.