Beiträge aus September, 2010
Kfz Versicherung: Bereitschaft zum Wechsel ist hoch
Weiterhin ist die Wechselbereitschaft bei deutschen Autofahrern mit Blick auf die Kfz Versicherung auf einem hohen Niveau. Jeder dritte Autofahrer möchte laut einer aktuellen Umfrage, die durch die VHV Versicherungen in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforderung durchgeführt wurde, den eigenen Anbieter wechseln.
Dabei bezieht sich die Wechselbereitschaft der deutschen Autofahrer sowohl auf einen neuen Tarif als auch auf einen neuen Anbieter. Im Rahmen der Umfrage wurden mehr als 1000 Autofahrer zu ihrer Wechselbereitschaft befragt. Besonders hoch ist die Wechselbereitschaft bei jüngeren Autofahrern. In der Altersgruppe der 20-39-Jährigen gaben vier von zehn Befragten an, dass sie entweder den Anbieter oder den Tarif wechseln möchten.
Insgesamt 44 Prozent der Befragten möchten den Versicherer wechseln, da sie von dem bisherigen Anbieter enttäuscht wurden. Neben einem günstigeren Versicherungsbeitrag gehören aber auch bessere Leistungen und eine größere Flexibilität zu den Wechselmotiven. Im Fokus deutscher Autofahrer stehen Tarife, die sich automatisch anpassen, wenn durch den Versicherer verbesserte Leistungen angeboten werden.
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Zurich und ADAC bieten neue Familientarife bei Kfz-Versicherung
Sowohl die Zurich Versicherung AG als auch die ADAC Autoversicherung AG bieten ab dem 1. Oktober ein neues Kfz-Versicherungsangebot für Familien und Lebensgemeinschaften an. Bei beiden Anbietern können dann alle Fahrzeuge einer Familie oder Lebensgemeinschaft zusammen versichert werden, ganz egal, ob es sich dabei um PKWs, Motorräder oder Wohnmobile handelt.
Das Angebot können sowohl “klassische” Familien als auch “Patchwork-Familien” als auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften nutzen. Auch Kinder, die nicht mehr bei hren Eltern wohnen, aber sich noch in einer Ausbildung oder dem Studium befinden, fallen unter die neue Regelung. Unternehmensangaben zufolge können die hierdurch erzielten Preisnachlässe – in Abhängigkeit von der Anzahl der eingeschlossenen Fahrzeuge – bis zu 12% betragen.
Jedes Familienmitglied erhält einen persönlichen Vertrag, eine eigene Rechnung und einen individuellen Schadenfreiheitsrabatt. Den beiden Versicherern zufolge ist die Schadenfreiheitsklasse umso besser, je mehr Schadenfreiheitsrabatt-berechtigte Fahrzeuge in der Familienversicherung vorhanden sind.
Keine KommentareKrankenkasse muss nicht für Einfrieren von Samenzellen zahlen
Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel müssen gesetzliche Krankenversicherungen nicht die Kosten für das Einfrieren von Ei- oder Samenzellen für eine spätere künstliche Befruchtung tragen. Dies gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, auch dann nicht, wenn bei dem Versicherten aufgrund einer Krebsbehandlung Unfruchtbarkeit droht (Az.: B 1 KR 26/09).
In dem konkreten Fall klagte ein heute 42 Jahre alter Mann, bei dem 2008 Dickdarmkrebs diagnostiziert wurde. Da die anstehenden Chemo- und Bestrahlungsbehandlungen Unfruchtbarkeit zur Folge haben könnten, ließ er seine Samenzellen einfrieren. Die Kosten in Höhe von 687 Euro für das erste Jahr der Lagerung wollte er von seiner Krankenkasse erstattet bekommen, was diese jedoch verweigerte.
Die Weigerung der Kostenübernahme ist rechtens, entschied das BSG. Begründung: Das Einfrieren von Samenzellen ist keine Krankenbehandlung, weil es die normale Zeugungsfähigkeit des Versicherten nicht wiederherstellt. Zu einer künstlichen Befruchtung, für die Krankenkassen einen Teil der Kosten übernehmen, gehöre die Maßnahme auch nicht, da sie einer möglichen künstlichen Befruchtung vorgelagert sei.
Keine KommentareRisikolebensversicherung Test von Stiftung Warentest
Jeder, der seine Angehörigen im Falle des eigenen Todes absichern möchte, benötigt eine Risikolebensversicherung. Die Stiftung Warentest hat Angebote von insgesamt 46 Unternehmen genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es viele günstige Angebote gibt. Die Unterschiede, die zwischen günstigen und teuren Policen bestehen, erreichen jedoch schnell einige hundert Euro.
Die finanzielle Absicherung der Familie kostet vor allem dann sehr wenig, wenn der Versicherte jung und gesund ist, kein Hobby hat, das mit erheblichen Risiken verbunden ist und nicht raucht. Entscheidend bei der Auswahl der richtigen Risikolebensversicherung ist nach Angaben der Stiftung Warentest der Preis. Der Preis wird unter anderem durch die Laufzeit des Vertrages bestimmt. Frauen können die eigene Familie in der Regel günstiger absichern als Männer. Ursache dafür ist die höhere Lebenserwartung von Frauen.
Für die Preisunterschiede bei den Risikolebensversicherungen sind ebenso die Sterbestatistiken verantwortlich, die bei Tarifen für Raucher und Nichtraucher zur Hand genommen werden. Bei vielen Gesellschaften ist die Absicherung der Angehörigen für Raucher kostenintensiver. Verbraucher sollten darauf achten, dass es sich bei der Risikolebensversicherung um einen reinen Todesfallschutz handelt und sie nicht als Ersatz für einen Sparvertrag in Anspruch genommen werden kann.
1 KommentarBerufsunfähigkeitsversicherung Test von Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat mehrere Berufsunfähigkeitsversicherungen getestet und rät aufgrund der Testergebnisse Verbrauchern dringend dazu, die unterschiedlichen Versicherungsangebote sorgfältig zu prüfen.
Gute Bewertungen erhielten von der Stiftung Warentest die Berufsunfähigkeitsversicherungen der Hannoverschen Leben, der Generali und der AachenMünchener. Besonders wichtig ist bei der Prüfung der Unterlagen, dass in den Angeboten keine abstrakten Verweisungen enthalten sind. Dazu gehört zum Beispiel der Vermerk, dass der Kunde im Falle der Berufsunfähigkeit auf einen Beruf verwiesen wird. Des Weiteren sollte der Versicherer die Berufsunfähigkeit bereits bei der prognostizierten Dauer von sechs Monaten anerkennen und eine rückwirkende Zahlung gewährleisten.
Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung enthält darüber hinaus eine Nachversicherungsgarantie. Durch sie wird dem Kunden die Möglichkeit eingeräumt, dass er seinen Versicherungsschutz nachträglich auch ohne Gesundheitsprüfung erweitern kann. Anpassungen des Versicherungsschutzes sind zum Beispiel aufgrund von Veränderungen der Familiensituation oder des Einkommens möglich.
Entscheidend ist zudem die Eindeutigkeit der Gesundheitsfragen, die im Versicherungsantrag gestellt werden. Verbraucher sollten nach Empfehlung der Stiftung Warentest auf Einschränkungen achten, die durch den Versicherer in Bezug auf bestimmte Berufe definiert werden.
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Keine KommentareGroße Preisunterschiede im Verkehrs-Rechtsschutz
Das Online-Vergleichsportal Aspect Online AG weist darauf hin, dass die Rechtsschutzversicherung den Versicherten auch dann Schutz bietet, wenn sie als Fußgänger oder Radfahrer unterwegs sind. Auch bei geliehenen oder gemieteten Autos und wenn der Versicherte als Fahrgast unterwegs ist, gilt der Versicherungsschutz. Die entsprechenden Regelungen sind in §21 Absatz 7 oder §22 Absatz 1 der allgemeinen Versicherungsbedingungen zu finden.
Die Rechtsschutzversicherung springt z.B. dann ein, wenn der Versicherte einen Anwalt konsultieren muss, weil er beispielsweise meint, das Vorgehen der Behörden gegen ihn im Straßenverkehr sei unberechtigt. Eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung alleine kostet laut Aspect Online für einen Single bei einem Selbstbehalt von 150 Euro pro Jahr etwa 40 Euro.
Wolfgang Schütz, Vorstandsmitglied von Aspect Online, weist darauf hin, dass viele Verkehrsteilnehmer noch immer zu viel für ihre Rechtsschutzversicherung zahlen. Analysen des Vergleichsportals haben ergeben, dass ein Komplettpaket bestehens aus Berufs-, Grundstücks-, Privat-, Verkehrs- und Wohnungsrechtsschutz für eine Familie schon ab 197 Euro pro Jahr zu haben ist (bei 150 Euro Selbstbehalt). Andere Anbieter verlangen für die gleichen Leistungen 170 Euro mehr pro Jahr. Hier lohnt sich also ein sorgfältiger Vergleich der verschiedenen Angebote.
Keine KommentareBlaulichtsteuer soll durch Kfz-Versicherung gezahlt werden
Hamburg plant eine Servicegebühr, die demnächst für Polizeieinsätze in Verbindung mit Autounfällen erhoben wird. Wird die Hamburger Polizei infolge eines Unfalls verständigt, fällt eine Blaulichtsteuer in Höhe von 40 Euro an. Diese soll nach Plänen des Bundeslandes durch die Kfz-Versicherungen getragen werden.
Von der Blaulichtsteuer sind ausschließlich die Unfälle ausgenommen, bei denen es zu Verletzen oder Unfallflucht kam. Die Kfz-Versicherer wehren sich auf Bundesebene gegen die Pläne, die Hamburg jährlich Einnahmen in Höhe von 1,3 bis 2,4 Milliarden Euro einbringen sollen.
Experten verwiesen nun darauf, dass sich die Blaulichtsteuer langfristig auf die Regionalklasse auswirken kann. Damit würde sich die Autoversicherung unnötig verteuern. Während Kritik von Seiten der Versicherer und des ACE kommt, hält der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt diese Pläne für gerechtfertigt. Dabei bezog er sich gegenüber der BILD-Zeitung auf die Vermeidung von Personalabbau. Zugleich betonte er, dass die Blaulichtsteuer gerechtfertigt ist, solange die Versicherer dafür aufkommen müssen.
Hingegen stempelte der ACE die umstrittene Servicegebühr als groben Unfug ab. Der Sprecher vom Auto Club Europa erklärte, dass für diese Zwecke bereits andere Steuern gezahlt werden müssen. Derzeit dient Österreich dem Hamburger Modell als Vorbild.
Keine KommentareDEVK Kfz Versicherung: 10 Prozent Rabatt auf die Autoversicherung
Autofahrer können aktuell beim Abschluss einer DEVK Kfz Versicherung bis zu 10 Prozent Rabatt erhalten. Die DEVK setzt im Rahmen der Autoversicherung auf einen zuverlässigen Versicherungsschutz, sowie einen schnellen und unkomplizierten Service. Der Versicherer hält für die eigene Kfz Versicherung unterschiedliche Tarife bereit.
Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung ermöglicht die DEVK zudem einen maßgeschneiderten Sicherheitsbedarf, der sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Insgesamt bietet der Versicherer in diesem Bereich drei passgenaue Tarife, die durch ein faires Preis-Leistungsverhältnis überzeugen können.
Dabei kann sich gerade der Premium-Tarif der DEVK mit Leistungsstärke durchsetzen. Durch ihn sichern sich Kunden einen sorgenfreien Komfortschutz, der mit zahlreichen Extras ausgestattet wurde. Der Standard-Tarif der DEVK bietet Versicherungsnehmern einen Allround-Schutz zum Vorteilspreis. Ein solider Basisschutz zum Minimaltarif steht DEVK Kunden in Verbindung mit dem K-Aktiv-Tarif zur Verfügung. Versicherungsnehmer profitieren bei dem Versicherer von einem umfangreichen Service. So steht für alle Kunden der DEVK ein Servicetelefon zur Verfügung, das rund um die Uhr besetzt ist.
Im Schadenfall stellt die Gesellschaft ihren Versicherten einen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung, durch den die gesamte Schadenabwicklung organisiert wird.
Keine KommentarePrivate Altersvorsorge für Männer weniger interessant
Nach einer Umfrage des Forsa-Instituts, die im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment durchgeführt wurde, interessieren sich die Männer in Deutschland heute weniger für die private Altersvorsorge als noch vor drei Jahren. In diesem Zeitraum sank das Interesse bei Männern zwischen 20 und 59 Jahren von 75% auf 67%.
Im Gegensatz dazu steigt das Interesse von Frauen an privater Altersvorsorge weiter an. Alleine in diesem Jahr steigerte es sich um 8% auf 78%. Das spiegelt sich auch in konkreten Maßnahmen zur Altersvorsorge wider: Während im dritten Quartal dieses Jahres 48% (2. Quartal: 45%) der befragten Frauen angaben, eine Riester-Rente abgeschlossen zu haben, haben dies nur 39% (2. Quartal: 42%) der Männer getan. Auffallend war, dass bei den jüngeren Bürgern offenbar ein Umdenken eingesetzt hat, denn während im zweiten Quartal noch 38% der 20-29-Jährigen einen Riester-Vertrag hatten, waren es im dritten Quartal schon 51%.
Die Union Investment lässt schon seit Mitte 2007 das Marktforschungsinstitut Forsa in jedem Quartal eine Befragung zum Thema Altersvorsorge durchführen. Dabei werden 500 Finanzentscheider in Privathaushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren befragt, die mindestens eine Geldanlage besitzen.
Keine KommentareWo die Kfz-Haftpflicht am günstigsten ist
Aus der neuen Regionalklassen-Statistik geht hervor, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung in Ostdeutschland weiterhin am günstigsten ist. Am niedrigsten eingestuft sind demnach die Autofahrer im Kreis Elbe-Elster (Brandenburg), deren Indexwert fast 32% unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Auf Platz 2 und 3 der günstigsten Regionen liegen Mecklenburg-Strelitz und Oberspreewald-Lausitz.
In Süddeutschland und Berlin ist die Kfz-Haftpflicht dagegen mit am teuersten. Mit einem Indexwert, der 40,5% über dem Bundesdurchschnitt liegt, ist Kaufbeuren im Allgäu absoluter Spitzenreiter. Passau liegt ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt (24,22%).
Die Regionalklassen bestimmen unter anderem, wie hoch die Versicherungsprämie für die Kfz-Haftpflicht ist, sie hängen davon ab, wie viele Unfälle es in der Region gibt. Laut GDV sind in Ostdeutschland generell weniger Autos unterwegs, was die Unfallquote und damit auch den Indexwert senkt.
Bei der Vollkaskoversicherung sind die Regionen Oldenburg, Friesland und Ammerland (alle Niedersachsen) am günstigsten und die Regionen Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen und Berlin am teuersten. Bei der Teilkaskoversicherung zahlen die Autofahrer in Würzburg, Bamberg und Münster am wenigsten.
Keine KommentarePKV-Wechsel kann Vorteile bringen
Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass der Wechsel innerhalb der PKV mit deutlichen Vorteilen verbunden sein kann. Zu einem neuen Anbieter zu wechseln, ist oft schwierig, aber der Wechsel in einen anderen Tarif bei dem gleichen Anbieter ist durchaus möglich. Eine neue Gesundheitsprüfung darf der Versicherer in diesem Fall nur dann fordern, wenn der neue Tarif auch mehr Leistungen bietet als der alte.
Da die Unternehmen selbst alternative und für den Kunden günstigere Tarife nur selten verraten, bietet die Stiftung Warentest allen Wechsel-Interessierten mögliche Umsteigetarife bei den einzelnen Versicherern. Da der Beitrag für jeden Versicherten individuell verschieden ist, ist eine konkrete Beitragsnennung nicht möglich, aber wechselnde Bestandskunden zahlen grundsätzlich weniger als Neukunden.
Mit Hilfe eines Fragebogens können die Versicherten auf der Website der Stiftung Warentest angeben, welche Leistungen ihnen in der PKV wichtig sind und auf welche sie verzichten können. Dabei geht es u.a. um die Frage nach Ein- vs. Mehrbettzimmern, Erstattungen bei Sehhilfen, Zahnbehandlungen, usw.
Die Stiftung Warentest weist außerdem auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hin, nach dem weder hohe Zuschläge noch eine erneute Gesundheitsprüfung ohne verbesserte Leistungen im Neutarif bei einem internen Wechsel nicht erlaubt sind (Az.: 8 C 42.09).
Keine KommentareBetriebliche Bewirtungskosten auch für Arbeitnehmer absetzbar
Nach einem Urteil des Finanzgerichts München können auch Arbeitnehmer Bewirtungskosten als Werbungskosten absetzen (Az.: 6 K 2907/08). Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Bewirtungskosten aus einem beruflichen Anlass heraus entstanden sind. Dies ist dann der Fall, wenn bei der Feier kein privater Charakter erkennbar ist, also nur Berufskollegen, Mitarbeiter und evtl. Geschäftspartner bewirtet werden wie z.B. bei einem Einstand oder Ausstand.
Im konkreten Fall ging es um einen leitenden Angestellten, der die Kosten für seine Abschiedsfeier steuerlich geltend machen wollte. Da bei dieser Feier kein privater Charakter erkennbar war, dürfen die Kosten als Werbungskosten abgezogen werden. Außerdem unterliegt der Teil für die Bewirtungsaufwendungen auch nicht der sonst üblichen Abzugsbeschärnkung von 70% der Aufwendungen.
Arbeitnehmer, die aus beruflichem Anlass Kollegen bewirten, sollen sich in ähnlichen Fällen auf dieses Urteil berufen und die Kosten für die Bewirtung ebenfalls als Werbungskosten geltend machen, rät der Bund der Steuerzahler.
Keine KommentareKfz Versicherung 2011: Was kostet die Autoversicherung 2011
Der GdV hat die neuen Zahlen zu den Regionalklassen für die Autoversicherung 2011 veröffentlicht. Am höchsten sind die Schadensaufwendungen im kommenden Jahr in den Regionen Passau, Berlin und Kaufbeuren. Trotz regionaler Unterschiede liegen die Indexwerte für die Kfz-Haftpflichtversicherung deutlich über dem Durchschnitt.
Am geringsten sind die Werte im bundesweiten Vergleich in den Regionen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Mecklenburg-Strelitz. Durch die Regionalklassen wird Auskunft darüber erteilt, wie hoch in einer Region die zu leistenden Schadensaufwendungen sind. Für die Ermittlung dieser Werte werden die Kosten, die durch Schäden entstehen, ins Verhältnis zur Anzahl der angemeldeten Kfz gesetzt.
Die günstigsten Bezirke für die Vollkaskoversicherung sind die Regionen Niedersachsen, Friesland und Ammerland. Hingegen sind das Ostallgäu, Berlin und Garmisch-Partenkirchen die teuersten Regionen.
Bei den Teilkaskoversicherungen zählen Rottal-Inn, Ostallgäu und Uecker-Randow zu den teuersten Gebieten in Deutschland. Günstig sind hingegen Münster, Bamberg und Würzburg. Bis Ende Oktober werden die neuen Tarife für die Autoversicherung ermittelt. Versicherte können das Sonderkündigungsrecht nutzen, wenn der Versicherer die Prämien erhöht.
Keine KommentareÜberschwemmung & Hochwasser: Versicherung oftmals nicht ausreichend
Bei Schäden, die durch Überschwemmungen und Hochwasser entstehen, sind Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen in Deutschland oft nicht ausreichend. Überschwemmungen und Hochwasser treten vor allem in den Herbstmonaten auf, wenn plötzliche Wetterumschwünge mit schweren Unwettern verbunden sind.
Die Schäden, die durch Überschwemmungen entstehen, sind häufig verhältnismäßig hoch. Der Anteil der Wohngebäude- und Hausratversicherungen, die eine optimale Absicherung in diesen Fällen gewährleisten, ist jedoch gering. Betroffen davon sind insbesondere Verbraucher, die in Regionen wohnen, in denen die Überschwemmungswahrscheinlich hoch ist. Viele Versicherer räumen diesen Verbrauchern nicht die Möglichkeit ein, eine erforderliche Police, mit der sie sich vor den Kosten schützen können, abzuschließen.
Weniger problematisch ist die Lage in Ostdeutschland. Verbraucher, die Versicherungsverträge besitzen, deren Abschluss während der DDR-Zeiten erfolgte, verfügen meist über eine Elementarschaden-Versicherung. Diese Absicherung ist in der Regel bis heute gültig und gewährleistet eine optimale Absicherung für Überschwemmungen und Hochwasser.
Die Besitzer der bundesweit rund 25 Millionen Hausratversicherungen und 19 Millionen Wohngebäudeversicherungen haben jedoch weniger Glück. Damit sie optimal vor Überschwemmungen und Hochwasser geschützt sind, müssen sie separat eine Elementarschaden-Police abschließen.
Keine KommentareTeure Kfz-Versicherungen nicht immer die besten
Nach einer Studie, die das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat, bieten teure Kfz-Versicherungen nicht immer die besten Leistungen. Allerdings müssen Kunden bei preisgünstigeren Versicherungen mit Einschränkungen rechnen wie z.B. Bindung an bestimmte Werkstätten.
Der Kundenservice der verschiedenen Kfz-Versicherungen im Test ist sehr unterschiedlich. von den 25 bewerteten Anbietern erhielten hier 40% ein gutes Qualitätsurteil. Den besten Kundenservice bot der Direktversicherer Hannoversche Direkt und der Filialversicherer AXA. Die Hannoversche Direkt punktete durch die inhaltliche Verständlichkeit und die Freundlichkeit der Mitarbeiter und dass alle telefonischen Anfragen zu den etwas überdurchschnittlichen Produkten vollständig und inhaltlich korrekt beantwortet wurden. Insgesamt erzielte die Hannoversche Direkt bei den Direktversicherern den 4. Platz. Die AXA bot den besten Service bei den Filialversicherungen und stach besonders bei der Bearbeitung von E-Mail-Anfragen positiv hervor. Auch die telefonischen Anfragen wurden inhaltlich verständlich und freundlich beantwortet, allerdings waren die Preis-Leistungsverhältnisse der Tarife unterdurchschnittlich, so dass AXA insgesamt nur auf dem 7. Platz landete.
Den Gesamtsieg in der Kategorie der Filialversicherungen konnte sich die HUK-Coburg sichern, die die beste telefonische Kontaktqualität aufwies und beim Service Rang 2 erzielte. Auch die Tarife der HUK-Coburg überzeugten die Tester. In der Kategorie Direktversicherer erzielte die HUK24 den Testsieg. Die HUK24 überzeugte die Tester mit einem guten Service, günstige Tarife und mit die besten Vertragsleistungen.
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