Beiträge aus Januar, 2010
Kommt die Dürre-Versicherung für Bauern?
Wegen des Klimawandels könnten die Bauern in den nächsten Jahren durch vermehrte Dürre große Probleme bekommen. Das fürchtet der weltgrößte Rückversicherer Munich Re und erwägt deshalb eine Dürre-Versicherung für Bauern. Peter Höppe, Leiter der Georisikoforschung bei Munich Re, erklärte gegenüber der “Berliner Zeitung”, dass in den Sommermonaten weniger Niederschläge erwartet werden. Das erhöhe die Gefahr für Dürre und Waldbrände. Deutsche Landwirte können sich bislang dagegen nicht versichern, was zu einer großen Belastung führe.
Höppe zufolge will die Munich Re deshalb eine spezielle Versicherung für Landwirte anbieten, wie sie z.B. in Frankreich schon gebe. Dies müsse aber – wie z.B. in den USA – in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand erfolgen. Er wies darauf hin, dass bei großen Ernteausfällen der Staat sowieso einspringen müsse und die Belastungen für die Bauern mit einer entsprechenden Versicherung berechenbarer seien.
Je höher die Schadenwahrscheinlichkeit wird, desto höher werden jedoch auch die Preise bei den Versicherungen werden, prognostizierte Höppe. Er rechne in den nächsten Jahrzehnten nicht mit einer plötzlichen Klimaänderung, aber mit einem allmählichen Klimawandel. Dies werde sich in einem moderaten Anstieg der Preise widerspiegeln, so Höppe.
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Vereiste Scheiben können teuer werden
Autofahrer müssen in den Wintermonaten ihre Autoscheiben komplett vom Eis befreien. Der “Focus” weist darauf hin, dass nur notdürftig freigekratzte Scheiben, bei denen der Autofahrer nur durch ein kleines Guckloch sehen kann, teuer werden können. Es besteht das hohe Risiko, dass der Autofahrer Fußgänger, Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer übersieht und es so zu einem Unfall kommt.
Bei einem Unfall, der aufgrund vereister Scheiben verursacht wurde, kann die Kfz-Versicherung dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge die Vollkaskoleistung einschränken. Bis zu 5000 Euro kann sie den Autofahrer in Regress nehmen, außerdem fällt ein Verwarnungsgeld von 10 Euro an. Ebenfalls droht ein Verwarnungsgeld, wenn der Autofahrer seine Scheiben bei laufendem Motor freikratzt. Der “Focus” rät deshalb Autofahrern, schon abends die Windschutzscheibe mit einer Folie abzudecken. Alternativ kann auch eine Wärmflasche mit heißem Wasser im Inneren des Fahrzeugs vor die Scheibe gelegt werden. Das erleichtert die Kratzarbeit am nächsten Morgen.
Besonders im Winter sind gute Scheibenwischer wichtig, wenn die Wischblätter Schlieren auf der Scheibe ziehen, sollten sie umgehend ausgetauscht werden. Damit das Wischwasser nicht einfriert, sollte ausreichend Fristschutzmittel zugegeben werden.
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