Öko-Test: Krankentagegeldversicherungen
Wer selbstständig tätig ist, muss sich für den Krankheitsfall so absichern, dass auch bei vorübergehender Arbeitseinschränkung oder -unfähigkeit Geld in die Kasse kommt. Dabei hat er die Wahl zwischen einer gesetzlichen oder privaten Krankentagegeldversicherung. Wie die Zeitschrift Öko-Test in ihrem Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010 berichtet, lohnt sich bei der privaten Variante in jedem Fall ein Vergleich, da es hier sehr große Unterschiede gibt.
Insgesamt hat Öko-Test 103 Krankentagegeld-Tarife von 28 privaten Gesellschaften unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass die Central-Versicherung den teuersten Schutz anbietet: Hier kostet ein Tagesgeld von 85 Euro ab dem 43. Tag für Männer 75 Euro und für Frauen 91 Euro monatlich. Den günstigsten Vertrag bietet dagegen die Hallesche mit ihrem Tarif KT43. Hier muss eine 45-jährige Frau monatlich nur rund 32 Euro zahlen, für Männer (gleichen Alters) ist der HUK-Coburg Tarif mit 27 Euro monatlich am günstigsten.
Wer eine Absicherung wünscht, die schon früher beginnt (22. Tag), findet als Mann das günstigste Angebot bei der Alten Oldenburger. Ihr Tarif KTS3 kostet pro Monat rund 63 Euro. Als Frau bietet sich hier der HUK-Coburg Tarif für rund 68 Euro monatlich an.
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Seit wann zahlen denn private Krankentagegeldversicherungen auch “bei vorübergehender Arbeitseinschränkung” oder haben die genannten Versicherer besondere Bedingungen?