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Nicht jede Versicherung endet mit dem Tod

Nicht immer erlischt mit dem Tod des Versicherungsnehmers auch der Versicherungsvertrag, in einigen Fällen kann dieser auch übertragen werden. Auf jeden Fall sollte man sich, sobald ein Familienmitglied stirbt, möglichst schnell die jeweiligen Versicherungsunternehmen kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Bei einigen Policen wie die von Lebens- und Unfallversicherung ist eine unverzügliche Meldung des Todes des Versicherten schon aus Gründen der Fristen für die Leistungsbeantragung, die sich aus den Versicherungen ergibt, zwingend notwendig. Empfohlen wird, innerhalb von zwei Tagen nach dem Todesfall diesen bei der Versicherung anzuzeigen. War der Verstorbene Versicherungsnehmer und zugleich versicherte Person, enden diese Versicherungen automatisch im Todesfall. Lief die Lebens- oder Unfallversicherung jedoch nur über den Verstorbenen als Versicherungsnehmer, und eine andere Person war versichert, dann kann diese den Vertrag übernehmen.

Auch die private Krankenversicherung erlischt mit dem Tod des Versicherungsnehmers, es sei denn, mit dem Vertrag sind noch weitere Personen mitversichert. In dem Fall können diese den Vertrag übernehmen, hierzu muss jedoch innerhalb von zwei Monaten eine entsprechende Erklärung abgegeben werden.
Eine private Haftpflichtversicherung, die nur auf den Namen des Verstorbenen ausgeschrieben war, endet im Todesfall automatisch, bereits gezahlte Beiträge werden anteilig an die Erben zurückerstattet. Sind Familienangehörige wie Ehepartner oder Kinder ebenfalls über die private Haftpflichtversicherung des Verstorbenen versichert, bleibt der Versicherungsschutz bestehen, bis die nächste Beitragszahlung fällig wird. Wird diese dann von dem Ehepartner übernommen, wird er selbst zum neuen Versicherungsnehmer. Andreas Gernt von der Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. erklärt, dass dies auch für die Rechtsschutzversicherung gilt.

Eine Hausratversicherung bleibt im Todesfall des Versicherungsnehmers noch zwei Monate lang bestehen. Nutzt ein Erbe spätestens ab diesem Zeitpunkt die Wohnung des Verstorbenen (z.B. der überlebende Ehepartner), kann die Hausratversicherung übernommen werden. Ansonsten erlischt dann oder bei einer früheren Auflösung der Wohnung der Versicherungsvertrag .

Andere Versicherungsverträge, die nicht an die Person des Verstorbenen gebunden sind, z.B. Kfz-Versicherung, gehen auf die Erben über, wenn das Risiko bestehen bleibt, also wenn diese (im Beispiel der Kfz-Versicherung) das Auto des Versicherungsnehmers weiter nutzen. In dem Fall werden jedoch die Prämien neu berechnet, da diese sich aus “harten” Merkmalen (z.B. Fahrzeugtyp) und “weichen” Merkmalen (z.B. Schadensfreiheitrabatt, jährliche Kilometerleistung) ergeben.



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1 Comment so far

  1. [...] Eine gute Ausbildung wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Das kostet jedoch viel Geld. Deshalb ist es gut, wenn man für seine Kinder rechtzeitig vorsorgt. Mit einer Ausbildungsversicherung ebnen Sie Ihren Kindern den Weg und sorgen für einen reibungslosen Start ins Berufsleben. Eine Ausbildungsversicherung, auch Termfix-Versicherung genannt, ist vergleichbar mit einer Kapital-Lebensversicherung. In die Ausbildungsversicherung werden monatliche Beiträge für die Ausbildung der Kinder eingezahlt. Eine solche Versicherung wird meistens von den Eltern abgeschlossen, die einen Teil des Kindergeldes hierin anlegen, manchmal sorgen aber auch Großeltern, Paten oder andere nahe Verwandte für die Ausbildung vor. Die vereinbarte Versicherungssumme wird fällig, sobald das Kind eine Ausbildung oder ein Studium beginnt, spätestens jedoch mit Erreichen des 25. Lebensjahres. Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers läuft die Versicherung bis zur Fälligkeit beitragsfrei weiter. Manche Versicherungen übernehmen sogar die weitere Zahlung der Beiträge. Sollte das Kind während der Laufzeit sterben, wird die Versicherungssumme an einen vorher benannten Begünstigten gezahlt. Die Angebote der verschiedenen Versicherungsgesellschaften, bei denen man eine Ausbildungsversicherung abschließen kann, variieren teilweise stark. Deshalb sollte man sich vor dem Abschluss eines Vertrags ausreichend informieren. Hierzu kann man einen Versicherungsvergleich im Internet nutzen. Diese Versicherungsvergleiche findet man auf zahlreichen Portalen. Zusätzlich zu vielen wertvollen Informationen werden hier Vergleichsrechner zur Verfügung gestellt, mit denen man in kurzer Zeit die günstigsten Versicherungen herausfiltern kann. Wichtig ist es aber, nicht nur auf den günstigsten Beitrag zu achten, sondern die Leistungen genau zu prüfen. Bei den favorisierten Gesellschaften kann man dann online ein individuelles Angebot anfordern, damit man die verschiedenen Konditionen noch einmal in Ruhe prüfen kann, bevor man sich entscheidet. Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]

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