Rürup plädiert für staatliche Mindestrente
Bert Rürup, Vorsitzender des Sachverständigenrats der Bundesregierung, fordert die Einführung einer staatlichen, steuerfinanzierten Mindestrente, da jemand der 35 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben eine monatliche Rente erhalten soll, die über dem Niveau der Grundsicherung liegt. Die Grundsicherung beläuft sich aktuell auf etwa 660 Euro im Monat. Bei niedrigeren Rentenansprüchen müsse mit Steuermitteln nachgeholfen werden, so Rürup. Auch sonstige Einkünfte, wie die Bezüge aus der privat abgeschlossenen Riester-Rente dürften seiner Meinung nach nicht verrechnet werden.
Rürup argumentiert, dass das momentan bestehende System der Grundsicherung im Alter für den Einzelnen nicht zwangsläufig genügend Anreize zu einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge böte, da die Leistung nicht höher als die Sozialhilfe sei und zudem mit anderen Einkünften verrechnet wird. Bei einer zusätzlichen Versorgung durch andere Formen der Altersvorsorge wie die Riester Rente würde es dagegen keine Bedürftigkeitsprüfung mehr geben.
Unklar ist, wie hoch die Kosten einer solchen staatlichen Mindestrente ausfallen würden und wie sie konkret finanziert werden sollte.
1 Kommentar
- Sozialverband fordert Trennung der Riester-Rente von Grundsicherung
- Riester-Rente: Staatliche Zulagen haben große Bedeutung
- Steuern auf Renten finanzieren staatliche Zulagen für Riester-Rente & Co.
- Riester-Rente: Höhere staatliche Förderung ab 2006
- Riester Rente Test der Stiftung Warentest
- Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente
- Riester-Rente noch in diesem Jahr abschließen
1 Comment so far
Geben Sie Ihre Meinung ab:


Die Regierung hat den geburtsjahren 1960-65 rente
abgeknüpft mit dem versprechen im erwerbsunfähigkeits
falle abgesichert zu sein !
Das tut sie heute nicht und schickt diese zum sozialamt
Nennt man sowas gesindel ?
Dieter Uhrmeister