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Bis zu 300.000 Deutsche nicht krankenversichert

Seit April 2007 besteht in Deutschland eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse, die zu dem Zweck eingeführt wurde, dass Menschen, die bislang nicht krankenversichert waren, bei ihrer ehemaligen Krankenversicherung erneut aufgenommen werden. Wie die Spitzenverbände der Krankenkassen jetzt mitteilten, wurde dieses Ziel nicht erreicht, denn nur knapp 43.000 Personen kamen der dringenden Aufforderung um den Beitritt zu einer Krankenversicherung nach. Damit leben in Deutschland immer noch bis zu 300.000 Personen ohne Krankenversicherung.

Möglicherweise ist den betroffenen nicht versicherten Personen der Ernst der Lage immer noch nicht bewusst, darum empfehlen die Spitzenverbände nochmals dringend, sich möglichst schnell neu versichern zu lassen. Die Krankenkasse, bei der man zuletzt war, ist verpflichtet, einer erneuten Aufnahme zuzustimmen. Bei bestimmten Voraussetzungen können auch private Krankenversicherungen in Anspruch genommen werden, diese müssen den Betroffenen seit dem 1. Juli diesen Jahres einen Standardtarif anbieten. Wer ohne Versicherungsschutz erkrankt und medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen muss, muss mit erheblichen Kosten rechnen, die deutlich höher sein können als die Summe der Beiträge zur Krankenversicherung und die von dem Nicht-Versicherten selbst getragen werden müssen. In diesem Fall kommen außerdem noch rückwirkende Zahlungen an die ehemalige Krankenversicherung dazu, die ab dem 01.04.07 zu leisten sind. Wer aus Kostengründen auf eine Krankenversicherung verzichtet, spart daher eindeutig am falschen Ende!



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1 Comment so far

  1. zvjezdana kumer Dezember 21st, 2007 12:56 am

    Es geht aber nicht an das eine alleinerziehende Frau während der arbeitslosigkeit, in einem zeitraum von 4 monaten wo ich nicht arbeitslos gemeldet war und auch keine arbeit hatte, zwangsversichert wird. und ein betrag von fast 3000,– ‚Ǩ verlangt wird. weder habe ich einen vertrag unterschrieben noch kann ich dieses geld auftreiben, noch war ich in diesem zeitraum auch bei einem arzt. die sache geht soweit das die krankenkasse auf ihr recht pocht und mir mittlerweile mein giro-konto gepfändet hat. meine frage ist an sie ob dies rechtens ist das eine gesetzliche krankenkasse tun und schalten kann wie es ihr passt und es gesetzlich ist eine alleinerziehende mutter in die schulden zu treiben obwohl sie in dem zeitraum nicht mal soviel geld hatte zum leben, eine summe die die kasse heute verlangt. ist es rechtens das bei einem selbstständigen das einkommen zählt zur ermittlung seiner beiträge und ich danach nicht mal gefragt wurde was ich zum leben habe, was sich aus kindesunterhalt und kindergeld zusammensetzte. ich brauche so bald wie möglich eine antwort auf meine frage weil ich nicht mehr an mein konto komme und nicht mehr weiß von was ich leben soll. danke viel mals schon im vorraus. mit herzlichen gruß

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