Tattoo-Bilder an Krankenkassen melden
Die Kassen forden Ärzte dazu auf, dass sie künftig Komplikationen melden, welche durch Schönheitsoperationen, Tätowierungen oder Piercings auftreten. Die Ärzte lehnen dieses strikt ab, da es ein Generalangriff auf die ärztliche Schweigepflicht wäre, so die Bundesärztekammer.
Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte einen Bericht des Magazins “Der Spiegel”, demnach eine entsprechende Gesetzesänderung in Planung ist. Auf diese Weise könnten unter bestimmten Voraussetzungen, Patienten durch ihre Krankenkasse für die Behandlungskosten in Regress genommen werden. Medizinerverbände und Arzte kritisierten diese Pläne scharf. Nach Informationen des Spiegel ist das Vorhaben in der Praxis bislang daran gescheitert, weil die meisten Ärzte ihre Patienten den Kassen nicht melden wollen.
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