Versicherungen News



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Beiträge aus September, 2007

ADAC Winterreifen Test 2007

Wie jedes Jahr, hat auch dieses Jahr der ADAC in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest wieder einen Winterreifen-Test durchgeführt. 34 Reifen wurden diesmal insgesamt getestet und nur vier Winterreifen sind dem Reifen Test des ADACs nach wirklich für den Einsatz im Winter zu gebrauchen.

In der Größe 155/70 R 13 wurden 18 Reifen getestet, besonders geeignet für den Einsatz bei winterlichen Straßenverhältnissen sind demnach der Dunlop SP Winter Response und der Continental Winter Contact TS 800. In der Reifengröße 205/55 R 16 H wurden 16 Reifen im Winterreifen Test getsetet, hier stach heraus der Michelin Primacy Alpin PA3 und der Dunlop SP Winter Sport 3D. Ferner wurde noch 18 mal im Winterreifen Test das Urteil “empfehlenswert” und acht mal “bedingt empfehlenswert” ausgesprochen.

Zur alljährlichen Frage ob in Deutschland eine Winterreifenpflicht besteht oder nicht und zur Frage ob bei fehlenden Winterreifen die KFZ-Versicherung im Falle eines Unfalls die Zahlung verweigern kann, empfiehlt sich dieser lesenswerte Artikel zur Winterreifenpflicht.


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Schuldenerlass für Aids Bekämpfung

30 Staaten verhandeln heute in Berlin über die Finanzierung des Kampfes gegen Malaria, Aids sowie Tuberkulose. Auch Deutschland wird Zusagen in Gesamthöhehöhe von 600 Millionen Euro machen.

Die Regierungen sind Solidarität mit den Bedürftigen bereit, sagte Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan im ZDF. Bei dem Treffen sollen Zusagen von mehr als fünf Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre gemacht werden. Auch der Fonds habe in der Vergangenheit schon sehr gute Arbeit geleistet, sagte Annan. Die Probleme sind allerdings immer noch riesig: „Wir haben noch sehr viel vor uns, so Annan weiter“

Bundeskanzlerin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will heute Vormittag den entscheidenden zweiten Tag der Konferenz eröffnen. Alleine durch die oben genannten drei Infektionskrankheiten sterben nach Angaben des Fonds jährlich sechs Millionen Menschen. Deutschland alleine wird Zusagen in Höhe von 600 Millionen Euro bis 2010 machen.

200 Millionen Euro jährlich, damit werde der Posten im Haushalt mehr als verdoppelt, sagte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), bei den vorbereitenden Treffen am Mittwoch. Sie kündigte weiter an, Deutschland werde Indonesien 50 Millionen Euro Schulden erlassen, wenn das Land im Gegenzug 25 Millionen in Gesundheitsprogramme investiere.

Der Globale Fonds finanziert zwei Drittel aller weltweiten Maßnahmen gegen Tuberkulose und Malaria und ein Fünftel aller Programme gegen Aids.

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Karstadt Quelle Kfz Versicherung Angebot

Wie jeden Herbst überschlagen sich die Angebote zur Kfz Versicherung. Im Herbst ist Hauptsaison für Kfz-Versicherungen, wer seine Kfz-Versicherung wechseln möchte, hat bis zum 30. November, dem großen Wechsel-Stichtag, die Gelegenheit. Hierzu kommt der Karstadt Quelle Finanz Service pünktlich mit einem attraktiven Angebot und verspricht in 5 Minuten bis zu 250 Euro bei der Autoversicherung zu sparen. Zudem wird noch ein Online Rabatt bei Abschluss einer KFZ Versicherung von 10 % geboten.

Das Angebot und die Vorteile:

  • Bis zu 250,- € pro Jahr sparen
  • Zweitwagen wird so günstig wie der Erstwagen eingestuft. Mit Ihrem Zweitwagen starten man im günstigsten Fall bei sensationellen 30 %.
  • Ein Unfall “frei” pro Jahr
  • Satte 10 % Online-Rabatt
  • Zubehörteile bis 5.000 € in der Kasko-Versicherung beitragsfrei mitversichert
  • Neuwertersatz in der Kasko bis 6 Monate nach der Erstzulassung
  • 24-Stunden-Service zur bequemen Schadenregulierung. Auch am Wochenende und an Feiertagen
  • Kündigungsschreiben zur Kündigung der Kfz Versicherung zum Download

Jeder kann bis zum 30.11. seinem alten Kfz-Versicherer kündigen, um ab dem 01.01.2008 neu versichert zu sein, bei Fahrzeugwechsel natürlich sofort.

Zum Angebot

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Krank werden im Krankenhaus

Die Zahl der Menschen, die sich jährlich in deutschen Krankenhäusern mit mehrfachresistenten Bakterien anstecken liegt gemäß einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene aus Berlin zwischen einer halben und einer Millionen Patienten. Der Bericht „Krank im Krankenhaus“ wurde in Kooperation mit der Allianz Versicherung erstellt.

Allein bei Patienten auf der Intensivstation liegt das Risiko einer Infektion demnach bei über 15 Prozent. Gründe für das Entstehen der multiresistenten Bakterien sind in der Hauptsache mangelnde Hygiene in den Kliniken sowie unnötig eingesetzte Antibiotika.

Der Leiter der Abteilung Leistungs- und Gesundheitsmanagement bei der Allianz-Krankenversicherung, Michael Wiechmann sagte zum Thema: „Der Medizin ist es bisher nicht gelungen, für dieses brennende Problem eine befriedigende Lösung zu finden. Diese Infektionen sind allein deshalb eine ernst zu nehmende Gefahr, da sie den Großteil aller Komplikationen im Krankenhaus ausmachen.”

Nach Veröffentlichung des Berichtes wurden Stimmen laut, die bundesweite Präventionsmaßnahmen und Strategien gegen das Problem fordern. Zudem müsse die Politik das Thema mit auf ihre Agenda nehmen.

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Von der Leyen dementiert Berichte zum Ehegattensplitting

Die vor kurzem veröffentlichten Berichte, das Bundesfamilienministern Ursula von der Leyen plane eine Änderung beim Ehegattensplitting vorzunehmen wurden seitens des Bundesfamilienminsteriums vor kurzem dementiert.

Eine Sprecherin der Ministerin sagte zu diesem Thema:“ Dies entbehre jeder Grundlage.“ Die Zeitung „Die Welt“ hatte berichtet, dass von der Leyen plane, Kürzungen beim Ehegattensplitting für Besserverdiener vorzunehmen. Es sei lediglich angedacht, das Ehegattensplitting um eine Kinderkomponente anzugleichen. Eine Umsetzung sein allerdings nicht für die nähere Zukunft angedacht und daher aktuell kein Thema.

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Ein schwuler Kanzler in Deutschland. Geht das schon?

Angela Merkel ist die erste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Die Tatsache, dass eine Frau das Land regieren kann, war für viele lange Zeit undenkbar. Jetzt ist es so, dass Frau Merkel von allen Seiten Komplimente erhält und die Tatsache, dass sie eine Frau ist wird gar nicht mehr erwähnt.

Nach Meinung des regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit ist es durchaus auch denkbar, dass Deutschland zukünftig von einem schwulen Kanzler regiert wird. Seiner Meinung nach wäre Deutschland dazu bereit und die deutsche Gesellschaft sei dafür liberal genug geworden. Diese Einschätzung äußerte Wowereit in einem Interview des „Stern“. Die Tatsache, dass Wowereit selbst schwul ist und dies auch öffentlich zugibt verleiht dieser Aussage noch eine besondere Gewichtung.

Auch zum Thema Pflege und Pflegeversicherung hat sich Wowereit geäußert. Er sagte, dass es notwendig sei, ein Elternpflegejahr in Deutschland einzuführen, um eine Pflegekatastrophe zu vermeiden. Wenn jemand seine Mutter oder seinen Vater pflegt, so müsse er dafür vom Staat unterstützt werden, so Wowereit. Wowereit verglich die Ausgestaltung eines solchen Pflegejahres mit der Elternzeit.

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Ehegattensplitting: Besserverdiener zahlen bald mehr

Einem Bericht der Welt nach will Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) Besserverdienende beim Ehegattensplitting nun deutlich schlechter stellen und Familien mit mehreren Kindern im mit weniger Einkommen sollen dafür entlastet werden.

So sollen, wenn es nach den Vorstellungen der CDU-Politikerin von der Leyen geht, Familien mit mehreren Kindern deren jährliches Einkommen über 40.000 Euro liegt, gestaffelt nach der Kinderzahl entlastet werden. Dazu ist auch ist eine deutliche Anhebung des steuerlichen Kinderfreibetrags geplant. Liegt das Einkommen über 70.000 Euro im Jahr, so sollen nur noch Familien mit drei und mehr Kindern von der steuerlichen Entlastung profitieren.

Wieder ein Schritt die Berufstätigkeit von Müttern zu fördern denn wegen der Überalterung und des drohenden Fachkräftemangels werden Frauen am Arbeitsmarkt gebraucht.

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Jeder Zweite wechselt die KFZ-Versicherung

Langsam aber sicher nähert sich das Jahr dem Ende und damit beginnt für die KFZ-Versicherungsbranche die heiße Phase der Versicherungswechsel zum Jahresende. In den letzen fünf Jahren hat fast jeder zweite Versicherungsnehmer, der eine neue KFZ-Versicherung abgeschlossen hat den Versicherungsanbieter gewechselt.

Die Kfz-Versicherung stellt damit die mit Abstand am häufigsten gewechselte Versicherung da. Eine aktuelle Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstitutes psychonomics AG ist zu diesem Ergebnis gekommen. Für viele Versicherungskunden ist der Hauptgrund eines Wechsels der Preis der Versicherung. Insbesondere zum Jahreswechsel befassen sich daher viele Kunden mit Ihrer Kfz-Versicherung und vergleichen in der Hauptsache die zu leistenden Prämienbeiträge. Die Leistungen der einzelnen Versicherungsanbieter spielen erst an zweiter Stelle eine Rolle.

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Keine Versicherung bei Penny abschließen

Der Discounter Penny bietet eine Kinderversicherung für einen Beitrag von 49 Euro im Jahr an. Die Versicherung umfasst eine kombinierte Unfall- und Rechtsschutzversicherung. Verbraucherschützer raten vom Abschluss dieser Versicherung ab.

Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz mitteilte, handele es sich zwar um ein günstiges Angebot, der Versicherungsschutz sei aber unzureichend. Die Unfallversicherung biete eine zu geringe Versicherungssumme und der Versicherungsschutz der Rechtsschutzversicherung bezieht sich im Wesentlichen nur auf den Fall, dass ein Kind Opfer eines Gewaltverbrechens wird. Weitere gängige Leistungen einer Rechtsschutzversicherung wie beispielsweise Berufsschutz oder Mietschutz sind nicht bzw. nur ansatzweise enthalten.

Grundsätzlich weist die Verbraucherzentrale aber darauf hin, dass eine Unfallversicherung für Kinder auf jeden Fall sinnvoll ist. Unfälle mit Kindern können schlimme Folgen haben.

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Umstrittene Werbung von CosmosDirekt

Der Werbespot der CosmosDirekt Versicherung, in dem Mutter und Tochter das Geld aus der Lebensversicherung des Vaters aufteilen, wenn dieser einmal Tot ist, hat für viel Aufregung bei den Zuschauern geführt. Die CosmosDirekt hat die Werbung daher jetzt selbst zensiert und strahlt den Werbespot in einer abgewandelten Form aus.

Mutter und Tochter unterhalten sich in dem Werbespot darüber, was sie sich für das Geld aus der Lebensversicherung des Vaters kaufen, wenn dieser Tod ist. Der Vater sitzt daneben. Am Ende stellen alle fest, dass sie zu gut versichert sind.

Der Werbespot hatte bei vielen Zuschauern für Aufregung gesorgt. Die Werbung wurde unter anderem als „hart“, „makaber“ und „geschmacklos“ bezeichnet. Die Abwandlung des Sports erfolgt nach Angaben der CosmosDirekt aus Respekt vor den Wünschen der Kunden.

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Umzug: Wer haftet bei Umzugsschäden?

Laut einem aktuellen Urteil kommen private Helfer wie zum Beispiel Freunde oder Kollegen nicht für Schäden auf die bei einem Umzug entstehen. Das entschied zumindest das Amtsgericht Plettenberg (AZ: 1 C 345/05), so kommen freiwillige Helfer die einen Schaden bei einem Umzug verursachen nicht für diesen auf.

Im aktuellen Fall hatten freiwillige Helfer beim Umzug einige Schrankbretter so ungeschickt im Möbelwagen verstaut, dass diese beim Transport umkippten und zu allem Übel sogar noch auf ein vorbeifahrendes Auto fielen. Den Schaden wurde durch die Versicherung der Umziehenden beglichen. Aber die Versicherung forderte später die Hälfte des Betrages vom Verursacher, also einem freiwilligen Helfer zurück. Das Gericht hielt das für unangemessen, da der Helfer ja schließlich keine Entlohnung für seine Arbeit erhalten hat.

Wäre der Schaden allerdings durch eine Spedition, welche mit dem Umzug beauftragt gewsen wäre, verursacht worden, so sieht die Sache schon anders aus. Firmen haften für Schäden, die sie anrichten, so sieht das auch der Bundesverband Möbelspedition (AMÖ). Die für den Kunden kostenlose Versicherung des Möbelspediteurs kommt maximal für 620 Euro je Kubikmeter Umzugsgut auf. Bei einem Umzugsvolumen von 50 Kubikmeter ist der Umzug also mit 30.000 Euro versichert.

So empfiehlt der Bundesverband Möbelspedition Kunden, sämtliche Belege für Möbel und Einrichtungsgegenstände aufzubewahren. Erfahrungen haben leider gezeigt, dass es oft zu Differenzen über die Höhe des Schadenersatzanspruches zwischen dem Umziehenden und der Versicherung kommt, an die der Schaden gemeldet wurde. Mit Hilfe der Quitungen kann dann im Falle eines Falles, also einem Schaden beim Umzug der Zeitwert ermittelt werden.

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FFS Group und Direktline gehen Kooperation ein

Einer der führenden Direktversicherer für PKWs, die Direkt Line Versicherung AG hat mit der in Stuttgart ansässigen FFS Group einen neuen Kooperationspartner gewonnen. Zur FFS Group gehören etwa 1.000 Subaru- und Hyundai-Händler, die durch diese neue Zusammenarbeit jetzt die Möglichkeit haben, Ihren Kunden ein Versicherungsangebot der Direkt Line zu unterbreiten.

Von der Kooperation versprechen sich beide Partner Vorteile. Die Direkt Line baut ihr Kooperationsgeschäft weiter aus und verbreitet damit die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kfz-Anbietern und zwei weitere Marken. Für die FFS Group liegt der wesentliche Vorteil darin, dass die Produktpalette um ein Versicherungsangebot eines leistungsstarken Partners erweitert wird. Insbesondere in dem hart umkämpften Neuwagenmarkt wird es zunehmend wichtiger, dem Kunden ein Komplettpaket anbieten zu können, dass auch die Kfz-Versicherung enthält.

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KFZ-Versicherung jetzt überprüfen

Die KFZ-Versicherung gehört mich Sicherheit bei vielen Menschen zu den Versicherungen, über die man sich keine Gedanken macht sondern wo man jährlich seine Prämie zahlt und sich nicht weiter damit beschäftigt. Höchstens wenn ein neues Auto angeschafft werden soll, dann rechnet man und stellt Vergleiche an.

Was viele Fahrzeughalter gern vergessen ist, dass ein Versicherungswechsel auch möglich ist, wenn kein Fahrzeugwechsel ansteht oder das es viele kleine Einflüsse gibt, die eine Versicherung günstiger werden lassen. Experten raten daher dazu, die KFZ-Versicherung regelmäßig überprüfen zu lassen.

Insbesondere zum Jahreswechsel besteht ein besonderes Kündigungsrecht für die KFZ-Versicherung und damit kann ein Wechsel vorgenommen werden. Wer seine bestehende Versicherung bis zum 30.11.2007 kündigt, der kann zum 01.01.2008 die Versicherung wechseln. Ein solcher Versicherungswechsel kann durchaus eine Ersparnis von einigen Euros im Jahr bedeuten. Vergleichen lohnt sich, da die Bedingungen der Versicherungen sich häufig ändern.

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Versicherung muss auch bei verschwiegenem Vorschaden zahlen

Wird einem Fahrzeugeigentümer der PKW gestohlen und er versäumt es, bei der Diebstahlanzeige bei der Versicherung einen Vorschaden mit anzugeben, so hat dies nicht automatisch den Verlust des Versicherungsschutzes zur Folge. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes hervor, dass vor kurzem gefällt wurde.

Entscheiden dafür, ob die Versicherung trotz des nicht angegebenen Vorschadens regulieren muss oder nicht ist, ob der Versicherung der Vorschaden bekannt war. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Unfallschaden von der Versicherung selbst reguliert wurde.

In dem verhandelten Fall war ein Mann einem Trickbetrüger zum Opfer gefallen, der ihm beim Reifenwechsel seinen PKW geklaut hatten. Der Mann meldete den Diebstahl seine Versicherung und gab dabei an, dass das Fahrzeug keine Vorschäden hat. Die Versicherung wiederum hatte an dem Fahrzeug aber bereits einen Schaden reguliert und verweigerte die Zahlung mit der Begründung, der Mann sei seiner gesetzlichen Auskunftspflicht nicht nachgekommen.

Das Gericht entschied, dass die Versicherung den entstandenen Schaden regulieren muss, da der Mann den Vorschaden am Fahrzeug zwar verschwiegen, aber nicht verheimlicht hatte. Die Tatsache, dass die Versicherung den strittigen Vorschaden sogar selbst reguliert hatte, reiche für das Unternehmen aus, um ausreichend im Bilde zu sein.

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Pflegezustände laut Ulla Schmidt skandalös

Die Pflegezustände in Deutschland wurden von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als skandalös bezeichnet. Gegenüber dem Berliner Tagesspiegel beklagte Schmidt insbesondere große Mängel bei der medizinischen Versorgung in vielen Heimen.

Es komme aufgrund der Tatsache, dass kein Arzt zugegen war sehr häufig dazu, dass Pflegebedürftige in Krankenhäuser eingewiesen werden, was Schmidt als einen „unhaltbaren Zustand für Pflegebedürftige“ bezeichnete. Ziel der Ministerin ist es daher, die Gegenwart von Heimärzten gesetzlich festzulegen.

Auch gegenüber dem Koalitionspartner CDU/CSU äußerte sich Schmidt kritisch. Sie warf der Union in der Debatte um die Finanzierung der Pflegeversicherung Koalitionsbruch vor, da diese eine stärkere Einbindung von privaten Pflegekassen ablehnen.

Aus der Sicht von Schmidt ist das Thema Pflege immer noch nicht in „der Mitte der Gesellschaft angekommen“. Pläne von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, die Pflege ähnlich wie die Riester-Rente kapitalgedeckt aufzusetzen wies Schmidt als nicht finanzierbar zurück.

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