Müntefering soll zu Harry Potter in die Zauberschule
Arbeitsminister Müntefering (SPD) wirbt seit einigen Wochen für die Einführung von Mindestlöhnen, dies allerdings mit teilweise fragwürdigen Argumenten. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) bringt das nun auf die Palme und empfiehlt dem Vizekanzler, er solle in Harry Potters Zauberschule gehen, da er immer wieder das “Zauberwort” Mindestlohn benutzt, dass sagte Kauder heute gegenüber der Frankfurter Rundschau.
Nach Ansicht von Kauder, ist es unmöglich, wie Müntefering die Anhebung der Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger mit der Einführung eines allgemeinen Mindestlohns zu verknüpfen will. Wenn überhaupt, dann gibt es nur den Zusammenhang, dass durch den Mindestlohn die Arbeitslosigkeit und damit die Zahl der Hartz-IV-Empfänger erhöht werde. Die Union will Mindestlöhne nur in bestimmten Branchen wie den Postdiensten zulassen.
Also wieder starker Gegenwind gegen die Pläne in Sachen Mindestlohn, welche sich langsam zum Dauerbrenner entwickeln.
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2 Comments so far
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So langsam wird es halt echt schon fast nervig, dass dieses Thema in den Medien immer wieder vorgekaut wird…aber was will man machen…
Unabhängig davon, ob Münteferings Begründungen für die Einführungen eines Mindestlohnes fragwürdig sind oder nicht. Viele, andere Staaten, die uns wirtschaftlich immer als Vorbild hingehalten werden (z.B USA) haben ihn schon lange und sind auch nicht zu Grunde gegangen. Ich meine, der Staat hat dafür zu sorgen, daß mit der Hände Arbeit auch eine menschenwürdige Existenz möglich ist. Löhne von 4,50 EUR die Stunde und weniger ist ein Zustand, dem der Staat Einhalt gebieten muß.
Herzliche Grüße
Holger Lang