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Müntefering soll zu Harry Potter in die Zauberschule

Arbeitsminister Müntefering (SPD) wirbt seit einigen Wochen für die Einführung von Mindestlöhnen, dies allerdings mit teilweise fragwürdigen Argumenten. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) bringt das nun auf die Palme und empfiehlt dem Vizekanzler, er solle in Harry Potters Zauberschule gehen, da er immer wieder das “Zauberwort” Mindestlohn benutzt, dass sagte Kauder heute gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Nach Ansicht von Kauder, ist es unmöglich, wie Müntefering die Anhebung der Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger mit der Einführung eines allgemeinen Mindestlohns zu verknüpfen will. Wenn überhaupt, dann gibt es nur den Zusammenhang, dass durch den Mindestlohn die Arbeitslosigkeit und damit die Zahl der Hartz-IV-Empfänger erhöht werde. Die Union will Mindestlöhne nur in bestimmten Branchen wie den Postdiensten zulassen.

Also wieder starker Gegenwind gegen die Pläne in Sachen Mindestlohn, welche sich langsam zum Dauerbrenner entwickeln.



3 Kommentare

3 Comments so far

  1. Sam August 28th, 2007 11:13 am

    So langsam wird es halt echt schon fast nervig, dass dieses Thema in den Medien immer wieder vorgekaut wird…aber was will man machen…

  2. Holger Lang August 28th, 2007 8:56 pm

    Unabhängig davon, ob Münteferings Begründungen für die Einführungen eines Mindestlohnes fragwürdig sind oder nicht. Viele, andere Staaten, die uns wirtschaftlich immer als Vorbild hingehalten werden (z.B USA) haben ihn schon lange und sind auch nicht zu Grunde gegangen. Ich meine, der Staat hat dafür zu sorgen, daß mit der Hände Arbeit auch eine menschenwürdige Existenz möglich ist. Löhne von 4,50 EUR die Stunde und weniger ist ein Zustand, dem der Staat Einhalt gebieten muß.

    Herzliche Grüße
    Holger Lang

  3. Harald Carl August 6th, 2009 1:00 am

    Herr Lang, die SPD reitet sich von einer Katastrophe in die Nächste und kann zur Bundestagswahl kaum noch ernst genommen werden. Münte und sein Kandidat ebensowenig.
    ich gebe Ihnen aber Recht wenn es daum geht das Kräftespiel der Unternehmen einzuschränken und einen Mindestlohn für Arbeit zu erlassen. Gleichzeit sollte aber endlich der Globalisierung einhalt geboten werden.
    Sie müssen sich vorstellen sie spielen Monopoli und immer wenn ein Deutscher über Los geht bekommt er 1.000€ und immer wenn ein Chinese über Los geht bekommt er 10.000€. In diesem Spiel können sie nicht gewinnen. Wir haben ein System auf das wir sehr stolz sein können, was aber auch bezahlt werden muss. Die Asiaten haben solche Grundkosten wie Umweltschutz und soziale Sicherungssysteme nicht, daher gibt es diesen Unterschied der uns in der Globalisierung als Verlierer manifestiert.
    Beste Grüße Harald Carl

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