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Beiträge aus August, 2007

Deutsche Rentenversicherung warnt vor Gewinnspiel

Wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland (DRM) aktuell mitteilte, kassieren Betrüger mit einem dubiosen Gewinnspiel bundesweit Versicherte der Deutschen Rentenversicherung ab. In dem Gewinnspiel wird bei dem Versicherungsnehmer der Eindruck erweckt, es handele sich um ein offizielles Schreiben der Deutschen Rentenversicherung und der Versicherte könne eine monatliche Zahlung von 445 Euro für Drei Jahre oder eine Einmalzahlung erhalten.

Um sich diesen Betrag zu sichern müsse der Angeschriebene nur eine 0900-Nummer anrufen. Diese Nummer verursacht allerdings Kosten von fast zwei Euro pro Minute. Wer ein solches Schreiben erhalten hat, kann sich an die kostenlose DRM-Servicenummer 0800-100048090 wenden.


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Zehn Tage Urlaub für Angehörige bei Pflegefall

Gesundheitsminsterin Schmidt (SPD) fordert das Angehörige von den Krankenkassen bis zu zehn Tage bezahlte Pflegezeit bekommen sollen. Damit soll Angehörigen beim Eintritt eines Pflegefalls in der Famlie ermöglicht werden alle nötigen Auskünfte, Hilfen, Ratschläge einholen zu können, dass sagte sie gegenüber der “Bild”-Zeitung.

Weiter soll mit der anstehenden Pflegereform die Suche nach geeigneten Pflegeheimen deutlich erleichtert werden, so Schmidt weiter. Qualitätsberichte über die Pflegeheime sollen in verständlicher Form veröffentlicht werden und somit soll es die Möglichkeit geben, Preise, Leistungen sowie Behandlungsergebnisse zu vergleichen.

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Viele Amerikaner ohne Krankenversicherung

Während in Deutschland immer noch viele Menschen ohne Krankenversicherung sind, auch wenn seit dem 01.04.07,also mit Umsetzung der Gesundheitsreform, ein Versicherungspflicht besteht, ist die Zahl der Menschen in Amerika ohne Krankenversicherung noch wesentlich höher.

Ca. 47 Millionen Amerikaner hatten im vergangenen Jahr keine Krankenversicherung und das alarmierest daran ist, dass die eine steigende Tendenz zu erkennen ist. Die Probleme der Amerikaner zeigen deutlich, dass nicht nur die Bundesrepublik im Gesundheitssektor Probleme hat sondern diese auch in anderen Ländern bestehen.

In Deutschland mahnen Kritiker schon seit langem, dass die beschlossene Gesundheitsreform nicht ausreichend ist und es noch weiteren Reformbedarf gibt.

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Mobile Navigationsgeräte im Auto

Navigationsgeräte werden immer beliebter, leider nicht nur bei den Autofahrern sondern auch bei den Autoknackern. Nach dem Radio belegen die Navigationsgeräte bereits den zweiten Platz von den am häufigsten gestohlenen PKW-Zubehörteilen.

Besonders beliebt sind dabei mobile Navigationsgeräte. Viele Fahrzeughalter machen es dem Dieb zu einfach und lassen das Gerät einfach in der Haltung im Fahrzeug stecken, so dass es für den Dieb gut sichtbar ist. Der Diebstahl ist damit einfach. Um das Risiko zu verringern sollte das Gerät auf jeden Fall in das Handschuhfach gelegt werden, am Besten sogar mit aus dem Fahrzeug genommen werden.

Dies ist umso wichtiger, da mobile Navigationsgeräte nicht von der Fahrzeugversicherung abgesichert sind, im Gegensatz zu fest eingebauten Geräten. Wem also das mobile Navi gestohlen wird, der muss für den Schaden in der Regel selbst aufkommen.

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IT Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Neben der Absicherung des Privaten Risikos gibt es aber auch Risiken, die Firmen und Unternehmen haben und die ebenfalls abgesichert werden müssen.

Insbesondere die IT-Branche unterliegt großen Risiken, besonders im Bereich von Schadensersatz für Gewinnausfälle, Verzugsschäden oder Hackerangriffen. Die Schäden die dabei entstehen können enorm sein. Daher ist es für Unternehmen der IT-Branche, auch wenn sie eventuell erst kurz am Markt sind, wichtig sich gegen solche Risiken mit einer IT-Haftpflichtversicherung abzusichern.

Es gibt einige Anbieter, die eine solche Versicherung zur Verfügung stellen. Dazu gehören unter anderem die Gothaer Versicherung, der Gerling Konzern oder die Hiscox Versicherung.

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Müntefering soll zu Harry Potter in die Zauberschule

Arbeitsminister Müntefering (SPD) wirbt seit einigen Wochen für die Einführung von Mindestlöhnen, dies allerdings mit teilweise fragwürdigen Argumenten. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) bringt das nun auf die Palme und empfiehlt dem Vizekanzler, er solle in Harry Potters Zauberschule gehen, da er immer wieder das “Zauberwort” Mindestlohn benutzt, dass sagte Kauder heute gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Nach Ansicht von Kauder, ist es unmöglich, wie Müntefering die Anhebung der Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger mit der Einführung eines allgemeinen Mindestlohns zu verknüpfen will. Wenn überhaupt, dann gibt es nur den Zusammenhang, dass durch den Mindestlohn die Arbeitslosigkeit und damit die Zahl der Hartz-IV-Empfänger erhöht werde. Die Union will Mindestlöhne nur in bestimmten Branchen wie den Postdiensten zulassen.

Also wieder starker Gegenwind gegen die Pläne in Sachen Mindestlohn, welche sich langsam zum Dauerbrenner entwickeln.

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Info der Kliniken an die Kassen soll verbessert werden

Die Skandale um die fehlerhaften Knie- und Hüftprothesen haben jetzt dazu geführt, dass Forderungen laut werden nach besseren Informationen der Kliniken an die Kassen. Der Rechtsanwalt Jörg Heyemann sagte dazu, dass es vielen Kassen häufig nicht bekannt ist, welches Hüftimplantat ihre Versicherungsnehmer erhalten haben.

Heyermann sagte weiter, dass es für die Kliniken zur Pflicht werden müsse, dass sie die Typen und die Firmen der verwendeten Produkte offenlegen müssen. Diesen Weg der Informationspflicht hält der Experte für einfacher umsetzbar als das von Politikern geforderte Prothesenregister, welches von der Gesundheitsverwaltung der Präsidenten der Ärztekammer jetzt diskutiert werden soll.

Heute schließen die meisten Krankenkassen mit den Kliniken so genannte integrative Versorgungsverträge, in denen die Leitlinien für die Behandlung festgelegt werden. Sie enthalten allerdings fast keine Angaben über die verwendeten Prothesen.

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SPD-Generalsekretär Heil weiter für Mindestlohn

Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen am Abend hat die SPD ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn als Voraussetzung für eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze nochmals deutlich bekräftigt. Es macht keinen Sinn, dass der Staat immer mehr Geld ausgebe, während die Löhne stetig gesenkt würden, erklärte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil im Deutschlandradio Kultur. Bei der Mindestlohn-Forderung handele es sich auch nicht um ein taktisches Thema, so Heil weiter.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte eine ablehnende Position zu Münteferings Vorschlag erkennen lassen und spricht am Abend mit dem SPD-Vorsitzenden Kurz Beck, Müntefering und CSU-Chef Edmund Stoiber über die künftigen Aufgaben der Koalition.

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Entscheidung über ALG II vertagt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf der Klausurtagung in der kommenden Woche in Meseberg noch keine Entscheidung über eine mögliche Erhöhung der Hartz-IV-Leistungen fällen. Merkel sagte gegenüber der Bild am Sonntag, dass diese Frage soll erst im November behandelt werden soll. Damit unterstütze sie einen Vorschlag von Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD), die Frage auf der “Grundlage der dann vorliegenden Daten im November genau anzuschauen“.

Merkel räumte Meinungsverschiedenheiten mit Ressortchef Franz Müntefering ein, der eine Erhöhung an die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes knüpft. „Dass es in der Bewertung von Mindestlöhnen zwischen Union und SPD noch unterschiedliche Auffassungen gibt, ist nicht neu“, sagte sie. Beide Seiten wollten kein Lohndumping. „Wir dürfen aber Menschen auch nicht den Einstieg in den Arbeitsmarkt erschweren“, sagte Merkel.

Klare Worte fand der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder (CDU). Wenn es nach ihm ginge, würde es keine Erhöhung der Mindestsätze geben. Die Summe der Leistungen für Alleinstehende beliefen sich einschließlich der Kosten für Wohnung und Heizung auf rund 840 Euro monatlich, sagte er gegenüber dem Focus. »Mancher Alleinstehende in einem normalen Beruf hat auch kaum mehr.« Zuvor hatten mehrere Unionsministerpräsidenten angesichts steigender Lebensmittelpreise eine Erhöhung vorgeschlagen. Weiter sagte Kauder, Milch und Energie usw. sind auch für Arbeitnehmer, Rentner und Familien teurer geworden. Es kann also nicht bei jeder Preisschwankung eine neue Diskussion über
Hartz IV beginnen.

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Britische Lebensversicherung am Attraktivsten

Die Deutsche Bank hat mit dem Kauf eines der interessantesten englischen Versicherer, der Abbey Life, die Attraktivität des britischen Lebensversicherungsmarktes unterstrichen. Die Möglichkeit, hohe Renditen zu erzielen und trotzdem eine große Freiheit in der Kapitalanalage zu haben, macht den britischen Markt so interessant für Privatanleger und offensichtlich auch für Deutschen Banken.

Britische Lebensversicherungen erzielen, abhängig vom Versicherer und von der Laufzeit, Renditen zwischen 6 und 10 Prozent. Mit dieser Ertragsaussichten stellen Lebensversicherungen am britischen Markt auch für private Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit da.

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Vollkasko-Versicherung reguliert nicht immer

Wer der Meinung ist eine Vollkasko-Versicherung deckt alle Schäden, der liegt falsch. Als vor kurzem der ADAC ein Angebot zu einer Vollkaskoversicherung die wirklich alle Schäden deckt offerierte, wunderte man sich vielerorts, was denn nun den ADAC Vollkasko Schutz von der normalen Vollkasko unterscheidet.

Hierzu mal der Fall von Robert K., der beim Überholen den Gegenverkehr übersah. Bei dem Crash enstand an seinem Fahrzeug ein Sachschaden von rund 7.800 Euro. Die Versicherung weigerte sich zu zahlen. Der Fall ging vor Gericht: Der 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe gab der Versicherung Recht. Mit der Begründung, dass “ein einfaches Übersehen des Gegenverkehrs ohne besonderen Grund gerade darauf hindeutet, dass der Fahrer die beim Überholen gebotene Aufmerksamkeit in besonders hohem Maße verletzt hat”.

Hierbei handelt es sich um einen gängigen Vertragspassus, nämlich die grobe Fahrlässigkeit, bei der der Versicherer keine Zahlung leisten muss. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Tipp:
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Kinderzuschlag: Mehr Geld für arme Familien

Die Große Koalition will aus der Debatte um Kinderarmut nun Konsequenzen ziehen. Einem Zeitungsbericht zufolge wollen Familienministerin (CDU) von der Leyen und Arbeitsminister Müntefering (SPD) den Kinderzuschlag deutlich erhöhen.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering planen laut einem Bericht in der „Passauer Neue Presse“ eine vollständige Reform des Kinderzuschlags für Familien mit wenig Einkommen. Über einen entprechenden Entwurf will die CDU-Parteispitze am Montag diskutieren. In dem Papier fordert von der Leyen eine Vereinfachung beim Antragsverfahren sowie eine Ausweitung derjenigen die den Kinderzuschlag erhalten sollen. Ein weiterer interessanter Vorschlag ist, dass bei Produkten für kleine Kinder, wie Kinderschuhe, Kinderkleidung, Babynahrung etc. nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten soll. Da sich ein Job im Niedriglohnbereich für Mütter und Väter kaum lohnt, soll es nun eine entprechende Anpassung der Leistungen geben.

Der Kinderzuschlag ist für Eltern mit niedrigem Einkommen, die in ihrem Haushalt unverheiratete Kinder unter 25 Jahre versorgen, vorgesehen. Hartz-IV-Empfängern erhalten keinen Kinderzuschlag, ihre Kinder erhalten 60 - 80 Prozent der Regelsätze des Erwachsensen als Sozialgeld. Der Kinderzuschlag beträgt pro Kind maximal 140 Euro/Monat und wird zusammen mit dem Kindergeld gezahlt.

Ausgelöst wurde die Debatte durch die Meldung der Bundesagentur für Arbeit (BA), über einen neuen Höchststand vom März bei Kindern aus armen Familien, die von Hartz IV leben müssen. Der Meldung nach bezogen im Monat März über 1,9 Millionen Kinder bis 15 Jahre Sozialgeld.

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Bankschließfach im Urlaub

Der Bundesverband Deutscher Banken hat Urlaubern, die Ihre Wertsuchen während des Urlaubes zu Hause nicht sicher genug aufbewahren können dazu, diese in einem Bankschließfach aufzubewahren.

Urlaubszeit ist auch für Einbrecher und Diebe die beliebteste Jahreszeit. Viele Häuser stehen leer und somit ist es leicht, unbeobachtet und ohne großes Risiko einzubrechen und Wertgegenstände zu stehlen. Da nicht jeder Haushalt einen eigenen Tresor besitzt, ist das Aufbewahren von Wertgegenständen in einem Bankenschließfach eine gute Alternative. Zumal viele Hausratversicherungen nur einen sehr begrenzten Schutz für Wertgegenstände bieten, wenn diese nicht entsprechende sicher aufbewahrt wurden.

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Haftpflichtversicherung für Studenten

Wer ein Studium beginnt, der muss sich neben dem Finden eines Studienplatzes und ggf. einer Unterkunft auch um Dinge kümmern, wie z. B. einen ausreichenden Versicherungsschutz. Eine Haftpflichtversicherung ist dabei ein absolutes muss.

Studenten sind in der Regel bis zum Ende der ersten Ausbildung noch bei den Eltern in der Haftpflichtversicherung mitversichert. Bedingung ist natürlich zunächst, dass die Eltern überhaupt im Besitz einer Haftpflichtversicherung sind und des Weiteren muss der Student noch zum Haushalt der Eltern gehören. Das bedeutet nichts anderes, als das er noch formal zu Hause wohnen muss. Hat er beispielsweise am Studiensitz eine eigene Wohnung oder ein Zimmer und ist dort auch gemeldet, dann muss er sich selbst versichern.

Eine solche Versicherung ist nicht teuer und kann schon für einen Jahresbeitrag von etwa 50 Euro abgeschlossen werden.

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Elterngeld ist sehr beliebt

Das Statistische Bundesamt teilte heute mit, dass im ersten Quartal etwa 60.000 und im zweiten Quartal 140.000 Anträge zum neuen Elterngeld bewilligt wurden. Überwiegend wurde das Elterngeld Müttern zugesprochen. Rund 17.000 Väter haben Elterngeld beantragt und erhalten, dass entspricht einem Anteil von 8,5 Prozent. Väter aus Berlin erhielten mit 11,1 Prozent am meisten das neue Elterngeld. Im Saarland erhielten nur 4,1 Prozent Männer Elterngeld.

Trotzdem stieg laut dem statistischen Bundesamt der Anteil der Väter die in den Erziehungsurlaub gehen seit Jahresanfang deutlich an. Im ersten Quartal des Jahres waren lediglich 6,8 Prozent Väter, im zweiten bereits 9,2 Prozent Männer die Elterngeld beantragt haben. Beim ehemaligen Erziehungsgeld lag der Anteil der Väter im ersten Quartal 2006 gerade mal bei 3,5 Prozent.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) findet die wachsende Nachfrage nach dem Elterngeld als „wirklich sehr erfreulich“. Ihrer Meinung nach entwickelt sich das neue Elterngeld zum wahren Renner und auch die zunehmende Beteiligung der Väter an der Babypause findet sie sehr positiv.

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