Beiträge aus Juni, 2007
Rente mit 67 ist der richtige Weg
Die Rente mit 67 wurde vom Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, als der richtige Weg bezeichnet, um das Umlageverfahren zu stabilisieren. Dies ist ein klare Bekenntnis seitens Rürup für die in ganz Deutschland viel diskutierten Anhebung des Renteneintrittsalters.
Es sein notwendig, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und aufzuhören, immer neue rentenpolitischen Säue durchs Dorf zu treiben, so Rürup weiter. Für die Zukunft geht Rürup davon aus, dass die staatliche Rentenabsicherung nur noch eine Basisrente darstellen kann, die allein nicht reichen wird, um den Lebensstandard zu halten. Eine zusätzliche Absicherung in Form einer privaten Vorsorge wird daher immer wichtiger. Nach Meinung von Rürup sollte die Förderung für die Riester-Rente für alle zugänglich gemacht werden, so dass auf diesem Weg jeder eine Absicherung fürs Alters schaffen kann und damit seine Altersabsicherung sicherstellen kann.
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Beratungspflicht auch im Internet
Wenn ein Versicherungsvermittler über eine Internetseite Versicherungen anbietet, fällt dies nicht unter das Fernabsatzgesetzt und es müssen daher die gleichen Pflichten erfüllt werden, wie in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Das Fernabsatzgesetzt vereinfacht die Abwicklung von Geschäften zwischen einem Unternehmen und einem Verbraucher in dem der Kunde auf sein Beratungsrecht verzichtet, was im Internet durch Downloadmöglichkeit einfach dargestellt werden kann.
Das Gesetzt regelt aber nur den direkten Kontakt zwischen dem Versicherungsunternehmen und dem Endkunden. Wenn ein Vermittler zwischengeschaltet ist, gilt das Fernabsatzgesetzt nicht mehr und der Vermittler muss genau die gleichen Pflichten erfüllen, wie bei einem Beratungsgespräch vor Ort.
Alle Versicherungsvermittler, die Leistungen über das Internet anbieten sollten daher auf jeden Fall ihren Prozesse prüfen, um bei Vertragsabschlüssen keine Versäumnisse zu verursachen, die den Vertrag später in Frage stellen könnten.
Keine KommentareWesterwelle kritisiert Regierung
Auf einem Parteitag der FDP in Stuttgart hat der Vorsitzende der Liberalen Guido Westerwelle die beiden großen Regierungsparteien SPD und CDU hat kritisiert. Er warf der Koalition unter anderem mangelnden Reformwillen vor und betonte, dass man sich jetzt nicht auf den guten Konjunkturdaten ausruhen dürfe. Es müsse ein Neuanfang gemacht werden, da die Regierungsparteien sich mittlerweile ganz offen gegenseitig bekämpfen.
Insbesondere wurde von Westerwelle ein Umschwung in der Sozialpolitik gefordert. Die geplante Beitragserhöhung in der Pflegeversicherung wurde vom Parteichef kritisiert. Es sein auf jeden Fall möglich, die Pflegeversicherung auf Kapitaldeckung umzustellen und von einer Beitragserhöhung abzusehen. Die Rente mit 67 wurde von Chef der FDP ebenfalls scharf kritisiert. Nach Aussage von Westerwelle würde die lediglich zu einer Verlängerung der Arbeitslosigkeit führen. Die FDP plädiert für ein flexibles Rentenalter, bei dem jeder Bundesbürger bereits mit 60 Jahren in Rente gehen können sollte, wenn er bestimmte Bedingungen erfüllt.
Keine KommentareHaftung von Kindern bei Feuer
Die Fachzeitschrift ‚"NJW-Rechtssprechung-Report Zivilrecht" berichtet, dass ein siebenjähriges Kind nicht für einen von ihm verursachten Wohnungsbrand haftbar gemacht werden kann. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichtes in Bielefeld hervor.
In dem verhandelten Fall forderte die Feuerversicherung von dem Kind und von den Eltern Schadenersatz für den durch ein Feuer entstanden Schaden. Der Junge hatte mit Streichhölzern, die er in einem Schrank in der Mietwohnung der Familie gefunden hatte ein Feuer verursacht und es war ein Schaden in Höhe von 12.000 EURO entstanden.
Das Gericht verurteilte die Eltern zur Zahlung des Betrages an die Versicherung, weil sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben und die Streichhölzer zudem unzugänglich für das Kind hätten aufbewahren müssen. Gleichzeitig legten das Gericht auch fest, dass ein siebenjähriger nicht wegen grober Fahrlässigkeit haftbar gemacht werden kann. Die Eltern haben grundsätzlich die Aufsichtspflicht, grobe Fahrlässigkeit kann daher nur ihnen vorgeworfen werden.
Keine KommentarePleite der Göttinger Gruppe jetzt amtlich
Am Donnerstagnachmittag wurde über das Vermögen der Securenta AG vom Amtsgericht in Göttingen das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit ist die Pleite der Göttinger Gruppe amtlich. Zum Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Steuerberater Peter Knöpfel ernannt.
Knöpfel war vom Gereicht bereits vor einigen Wochen als vorläufiger Zwangsverwalter eingesetzt worden, nachdem ein Anleger den Insolvenzantrag gestellt hatte. Das dann erstelle Abschlussgutachten des Insolvenzverwalters ergab, das der Erüffnungsgrund wegen Zahlungsunfähigkeit geben sei und zumindest genug Geld für die Deckung der Verfahrenskosten vorhanden sein dürften. Alle Gläubiger müssen jetzt ihre Forderungen bei Insolvenzverwalter anmelden.
Für mehr als 100.000 Anleger geht es jetzt um eine Gesamtsumme von etwas einer Milliarde Euro, die seitens der gutgläubigen Investoren für unterschiedliche Anlegermodelle gezahlt wurden. Insbesondere das Produkt mit dem Namen ‚"Securente" wurde von den Anlegern als Altersvorsorge häufig abgeschlossen.
Keine KommentareRentner unter 65 dürfen mehr verdienen
Für Rentner, die das 65. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, gelten ab dem 01.07.2007 neue Grenzen für den Nebenverdienst, ohne dass Ihnen die Rente gekürzt wird. Dies gab die Deutsche Rentenversicherung Bund jetzt in Berlin bekannt.
Rentner, die mehr als EURO 350,00 im Monat hinzuverdienen erhalten eine Teilrente, die in drei Stufen eingeteilt ist. In welche Stufe der Rentner eingestuft wird, richtete sich nach dem Zusatzeinkommen, dass er erzielt. Eben diese Einkommen werden jetzt wie folgt angepasst:
Eindrittelrente:
Zuverdienst von EURO 1.826,49 (alte Bundesländer)
Zuverdienst von EURO 1.613,99 (neue Bundesländer)
Halbe Rente:
Zuverdienst von EURO 1.379,18 (alte Bundesländer)
Zuverdienst von EURO 1.212,23 (neue Bundesländer)
Zweidrittelrenten:
Zuverdienst von EURO 922,08 (alte Bundesländer)
Zuverdienst von EURO 810,46 (neue Bundesländer)
Abgespeckte Pflegereform
Aufgrund zu großer Meinungsverschiedenheiten in der Großen Koalition ist eine schnelle Einigung im Streit um die Pflegeversicherung unwahrscheinlich. Aus Regierungskreisen war jetzt zu hören, dass eine abgespeckte Version der Pflegereform umgesetzt werden soll.
Diese Version sieht vor, dass lediglich strukturelle Veränderungen an der bestehenden Pflegeversicherung vorgenommen werden bei denen z. B. Leistungen für Demenzkranke ausgebaut werden sollen. Eine richtige Reform der Versicherung werde es zunächst wohl nicht geben. Der Beitragssatz soll etwas moderater als zunächst geplant angehoben werden. Es war bisher geplant, eine Erhöhung um 0,5 % vorzunehmen, die Anhebung soll sich nun in einer Größenordnung von 0,2 % bis 0,3 % bewegen.
Da die Chancen als gering eingestuft werden, dass zwischen den Regierungsparteien noch eine umfangreichere Einigung erzielt werden kann, ist die genannte Lösung sehr wahrscheinlich.
Keine KommentareKFZ – Versicherung muss günstig sein
Eine Studie hat ergeben, dass bei der Wahl der KFZ – Versicherung der Preis die wichtigste Rolle spielt. Ca. 81 % Prozent der befragten Direktversicherungskunden und ca. 57 % der klassischen Versicherungskunden gaben an, dass dies für sie das Argument war, um in den letzten 10 Jahren die Versicherung zu wechseln.
Bei den klassischen Versicherungskunden spielt in erster Linie das Preis-Leistungsverhältnis eine vorrangige Rolle, bei den Direktkunden steht ganz klar der Preis an erster Stelle. Die Studie des Auto-Bild Marktbarometers hat als zweitwichtigsten Grund für einen Wechsel den Kauf eines neuen Fahrzeuges ergeben. Die Angebote der Hersteller sind hierfür hauptsächlich verantwortlich. Für die Studie wurden 1000 Autofahrer im Alter von 18 bis 59 befragt.
Keine KommentarePflichtverstöße müssen von Versicherung bewiesen werden
Wenn eine Versicherung im Falle einer Leistungsforderung selbige verweigert so muss sie den Pflichtverstoß beweisen. Dies geht aus einem Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichtes in Saarbrücken hervor.
Verhandelt wurde ein Fall, in dem eine Versicherung Zahlungen aus der Lebensversicherung des verstorbenen Ehemannes zu Gunsten der Ehefrau verweigert hatte. Der Mann hatte die Lebensversicherung bei der Versicherung beantragt und wurde noch vor Zugang der Versicherungspolice ins Krankenhaus eingeliefert. Ca. eineinhalb Monate später ist er verstorben. Die Witwe beantragte später die Auszahlung der Versicherungsleistung welche von der Versicherung verweigert wurde.
Die Frau klagte vor Gericht und bekam Recht. Die hinterbliebene Ehefrau gab vor Gericht an, dass der Versicherungsagent, der das Ehepaar beim Abschluss des Vertrages beraten hatte, Kenntnis von der diagnostizierten Krankheit des Mannes hatte. Die Pflichtverletzung des Ehepaares hätte nach Meinung des Gerichtes seitens der Versicherung bewiesen werden müssen, zumal in diesem Fall sehr konkrete Angaben der Ehefrau vorlagen.
Keine KommentareDA Direkt mit sehr gutem Onlineauftritt
Die Alternus GmbH hat eine Studie mit der Bezeichnung ‚"Versicherung Online 2007" vorgenommen, bei der der Intertauftritt von 74 Unternehmen untersucht wurde. Die DA Direktversicherung gehört dabei zu den besten der deutschen Versicherungsbranche.
Die wichtigsten Faktoren bei der Analyse waren die Qualität, die Nutzerfreundlichkeit und der Umfang an Informationen zu denen dann noch die Produktvorstellung, die individuelle Bedarfanalyse und der Beitragsrechner kommen. Der Fokus wurde auf die Sicht für Privatkunden gelegt. Bei der DA Direkt Versicherung zeigt man sich sehr zufrieden mit dem guten Ergebnis und fühlt sich in dem eingeschlagenen Kurs bestätigt.
Da die Zahl der Internetnutzer von Jahr zu Jahr steigt wird das Geschäft im Internet auch für die Versicherungsbrache in Zukunft immer wichtiger werden und es ist davon auszugehen, da jeder Anbieter, der jetzt den Anschluss verpasst, es in Zukunft schwer haben wird.
Keine KommentareAchtung vor Wildschäden
Die Polizei verzeichnet aktuelle eine hohe Zahl an Wildunfällen und warnt daher die Autofahrer jetzt besonders große Vorsicht walten zu lassen. Auch der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft unterstützt diese Warnung.
Ein Autofahrer kann durch Vorrausschauendes Fahren insbesondere in ländlichen Gegenden und in Waldstücken so manchen Unfall verhindern. Zudem sollten Hinweisschilder auf jeden Fall ernst genommen werden. Wenn es zu einem Wildwechsel kommen sollte, ist es wichtig auf jeden Fall scharf zu bremsen und dabei den nachfolgenden Verkehr im Auge zu behalten. Zudem sollte man Hupen und das Abblendlicht ausschalten.
Wildunfälle sind nicht nur für das Tier gefährlich sondern auch die Fahrzeuginsassen können bei einem Zusammenstoß schwer verletzt werden. Die Versicherungswirtschaft muss jährlich hohe Summen für Unfälle mit Waldtieren zahlen, was letztlich der Versicherungsnehmer über die Prämien begleichen muss.
Keine KommentareALG I wird nicht verlängert
Der Antrag der Linksfraktion auf Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I (ALG I) wurde vom Ausschuss für Arbeit und Soziales abgelehnt. Alle übrigen Fraktionen von SPD; CDU/CSU, FDP und Grünen stimmten gegen den Antrag.
Die Linksfraktion forderte mit dem Vorschlag, dass ALG I länger zu Zahlen als bisher und zwar für jedes gearbeitete Jahr einen Monat (Äquivalenzprinzip).
Die FDP stellte fest, dass der Antrag eindeutig in die falsche Richtung gehe, da Arbeit geschaffen werden solle und nicht Arbeitslose verwaltet. Von den Grünen wurde festgestellt, dass eine solche Regelung eher den Anreiz erhöhen würde, früher in den Ruhestand zu gehen als älteren Menschen wieder einen Arbeitsplatz zu beschaffen.
Die beiden großen Parteien Union und SPD stellten fest, dass es sich bei der Arbeitslosenversicherung nicht um eine Anspruchsversicherung sondern um eine Risikoversicherung handele, bei der ein Versicherungsnehmer auch keine Zahlungen aus der Versicherung erhalten kann, obwohl er sein Berufslebenlang eingezahlt hat.
Keine KommentareEinigung im Pflegestreit?
Über die Reform zur Pflegeversicherung ist seit einiger Zeit ein Streit in der Großen Koalition in Gange. Nach Einschätzung der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist eine baldige Einigung bei diesem Thema trotzdem im Bereich des Möglichen. Nach ihrer Aussage sei jetzt genug diskutiert worden und es ist wichtig, jetzt zu Entscheidungen zu kommen, die für alle beteiligten tragbar sind.
Einer der Hauptstreitpunkte ist, ob seitens der privaten Pflegeversicherung ein Ausgleich an die gesetzliche gezahlt werden muss und wie eine Ansparung zusätzlichen Kapitals in der gesetzlichen Versicherung erreicht werden kann. Hierfür ist schon ein Anstieg der Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,5 % geplant.
Diese Anhebung wird von Schmidt ganz klar verteidigt. Sie hält es durchaus für tragbar, das jeder einen vergleichsweise geringen Beitrag dazu leistet, dass die Unterstützung von Pflegebedürftigen aufrecht gehalten werden kann.
Keine KommentareReal Garant auf dem Vormarsch
Durch einer Kooperation mit Chrysler Jeep Dodge Espaoa S. A. hat die Real Garant Versicherung AG ihren Expansionskurs in Spanien fortgesetzt. Real Grand wird für Chrysler
die Versicherung für junge Gebrauchte und Jahreswagen übernehmen. Eine Garantie für Jahreswagen gehört auch zum Paket. Dies gab das Unternehmen jetzt in einer aktuellen Mitteilung bekannt.
Mit dieser Kooperation weitet das Versicherungsunternehmen die Zahl der Kooperationen in Spanien noch weiter aus. Bisher hat Real Grand bereits mit Audi, VW, Skoda und Mercedes Benz vergleichbare Partnerschaften abgeschlossen. Spanien ist für den Versicherungsanbieter ein interessanter Markt, in dem lukrative Umsätze erwartet werden.
Keine KommentareSportunfälle
Wenn ein Sportler an einem Schnupperkurs in einem Sportverein teilnimmt, so ist er auch dann unfallversichert, wenn er kein Vereinsmitglied ist. Dies erklärte jetzt Holger Niese, Justitiar beim Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt.
Ob ein Versicherungsschutz besteht oder nicht habe nichts damit zu tun, ob der Sportler Mitgliedsbeiträge zahlt oder nicht. Die Erwartungen an eine solche Unfallversicherung sollen allerdings nicht zu groß sein, da diese in der Regel nicht sehr üppig dimensioniert sind, so Niese.
Auch ein Vereinswechsel ist unproblematisch, da jeder Landessportverband für seine Vereine und deren Mitglieder eine Unfallversicherung abschließt. Bei einem Vereinswechsel innerhalb eines Bundeslandes ist demnach immer die gleiche Versicherung zuständig. Auch bei einem Wechsel in ein anderes Bundesland ist das Risiko, dass es zu Problemen kommt eher gering, da 13 der 16 Landessportbunde bei der gleichen Versicherung ihre Verträge geschlossen haben.
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