Versicherungen News



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Beiträge aus Juni, 2007

Familienunterstützung im Pflegefall

Eine repräsentative Umfrage vom Institut für Demoskopie in Allensbach hat ergeben, dass die meisten Deutschen im Pflegefall hautsächlich Unterstützung aus der eigenen Familie erwarten. Erst im zweiten Schritt wird die Hilfe von Pflegediensten oder stationären Einrichtungen gewünscht. Die Umfrage wurde im Auftrag vom Deutschen Ring vorgenommen. Es wurde 1000 Menschen befragt, die zwischen 25 und 65 Jahren alt sind.

Fast 57 Prozent der Männer und 46 Prozent der Frauen, die befragt wurden, erwarten demnach, das sie Unterstützung von Ihrem Partner im Pflegefall erhalten. Auf eine Schwiegertochter oder auf die eigene Tochter vertrauen für diesen Fall 12 Prozent. Hilfe vom Sohn oder Schwiegersohn erhoffen sich hingegen nur 4 Prozent.

Auf die Unterstützung durch einen häuslichen Pflegedienst vertraut jeder 6 der befragten und jeder 10 auf Personal aus einem Alten- oder Pflegeheim. Der Wunsch, solange wie möglich in den eigenen Vier Wänden zu verbleiben, bevor der Pflegefall eintritt ist bei den Deutschen besonders stark ausgeprägt. 81 Prozent wünschen sich dies. Selbst für den Fall, dass Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, hoffen fast 60 Prozent darauf, so lange wie möglich zu Hause versorgt zu werden.


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Intensivere Prävention gegen Aids

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gab im Vorfeld des Deutsch-Ästerreichischen Aids-Kongresse bekannt, das geplant sei, die Prävention gegen HIV und Aids zu intensivieren.

Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist in Deutschland seit dem Jahre 2002 deutlich angestiegen. Homosexuelle Männer stellen dabei die größte Gruppe mit den höchsten Zuwachsraten da. Vom Bundesministerium für Gesundheit wurden jetzt die Mittel für die Aidsprävention aufgestockt. Zudem stellt der Verband der privaten Krankenversicherung zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung, so dass die Präventionsangebote deutlich verbessert werden können.

Geplant ist unter anderem die Einführung einer ‚"Präventionsmappe sexuell übertragbarer Krankheiten". Dieses neue Medium soll insbesondere Menschen mit Migrationintergrund helfen und wird die Informationen und Botschaften daher vor allen Dingen in Bildern und in leicht verständlichem Deutsch vermitteln.

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PKW auf der Tankstelle gestohlen

Ein Diebstahl des Autos auf der Tankstelle in der kurzen Zeit wo der Fahrer zum Bezahlen an der Kasse ist, gehört sicherlich zu dem dreistesten Diebstählen, die es geben kann. Wenn der Fahrer das Fahrzeug nicht abgeschlossen hat und zudem der Schlüssel im Zündschloss steckt ist er allerdings aber auch extrem einfach. Wie ein Experte Der ARAG in Düsseldorf mitteilte, handelt ein Fahrer in diesem Fall aber nicht zwingend fahrlässig, so dass die Versicherung um ihre Leistungspflicht eventuell nicht herumkommt.

In einem konkreten Fall sprach das Oberlandesgericht Frankfurt einen Mann von der groben Fahrlässigkeit frei und die Versicherung musste für den Diebstahl aufkommen. Der Mann hatte seinen von zwei anderen Fahrzeugen zugeparkten PKW verlassen, ohne den Schlüssel abzuziehen, um bezahlen zu gehen. Seine Mutter war aus dem Fahrzeug ausgestiegen und hatte in der Nähe gewartet. Plötzlich führen die zwei Fahrzeug, die den Wagen zugeparkt hatten weg, ein Fremder sprang in den PKW des Mannes und fuhr davon.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass es für den Mann nicht vorhersehbar gewesen sei, dass gleich Drei Täter einen Diebstahl seines Fahrzeuges planen würden und zudem habe seine Mutter sich in der Nähe des Fahrzeuges aufgehalten.

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Achtung bei privater Pflegeversicherung

Aktuell wird in Deutschland intensiv über die Reform der Pflegeversicherung diskutiert. Dies führt dazu, dass sich immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob eine private Zusatzpflegeversicherung notwendig ist. Für die Versicherungswirtschaft ist diese Nachdenklichkeit ein guter Ansatz, Ihre Versicherungsprodukte anzubieten.

Verbraucherschützer warnen jetzt davor, voreilig eine private Pflegeversicherung abzuschließen, da es aus ihrer Sicht wichtigere Versicherungen gibt. Eine dieser Versicherungen ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Risiko, berufsunfähig zu werden nimmt statistische gesehen bereits ab einem Alter von Mitte 40 stark zu, während Pflegebedürftigkeit in der Regel erst wenige Monate vor dem Tod eintritt. Sollte es zu einer Pflegebedürftigkeit kommen, muss für die Versorgung dann allerdings das Geld aus der Altersvorsorge genutzt werden.

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Ab 01.07.2007 hat jeder das Recht auf eine Krankenversicherung

Jeder Bundesbürger hat ab kommenden Sonntag das Recht auf eine Krankenversicherung. Diese neue Regelung ist nach Meinung von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ein Kernstück der Gesundheitsreform. Auch Bürger, die früher privat Versichert waren und ihren Schutz verloren haben, haben dann wieder das Recht auf eine Krankenversicherung.

Das Rückkehrrecht aus der Gesundheitsreform gilt für alle Bürger, die ehemals gesetzlich Versichert waren schon seit Beginn der Reform am 01.04.2007. Ab dem 01.07.2007 greift die neue Regelung dann auch für alle, die früher in einer Privatversicherung waren oder normalerweise in eine Privatversicherung gehören.

Die Anzahl der Bürger, die bisher von Ihrem Rückkehrrecht gebraucht gemacht haben ist allerdings noch verhältnismäßig gering. Bei der gesetzlichen Versicherung liegt die Zahl bisher bei nur einigen Tausend, eine Anfrage auf private Versicherung haben erst etwa 2.200 Personen gestellt.

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Lebensversicherungspolice verschenken

Wer plant, seine Lebensversicherungspolice zu verschenken, um Steuern zu sparen, der sollte die auf jeden Fall noch in diesem Jahr vornehmen. Eine Verschenkte Versicherung wird vom Finanzamt geringer bewertet, als der ausgezahlte Betrag. Es ist allerdings in Planung, dass diese Regelung zum Ablauf des Jahres wegfallen soll.

Steuerexperten der Länder arbeiten derzeit an einem Konzept, welches die Vermögensbewertung von Erbschaft und Schenkung zukünftig neu regeln soll. Es ist davon auszugehen, dass neben Versicherungspolicen auch die Schenkung und Weitergabe von Immobilien neu Bewertet werden und es ab 2008 hier zu erheblich höheren Steuerbelastungen kommen wird.

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Renteneinstiegsalter in Deutschland steigt

Die Deutschen Rentenversicherung Bund teilte am heutigen Montag in Berlin mit, dass das durchschnittliche Zugangsalter bei den Altersrenten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Vor zehn Jahren lag das Renteneinstiegesalter bei Frau etwa 0,8 Jahre niedriger als heute, bei Männern sogar 1,2 Jahre. Im Jahre 2006 gingen in Deutschland Frauen mit etwa 63,2 Jahren in Rente, Männer mit 63,3 Jahren.

Die Gründe für diesen Anstieg seien auf die demographische Entwicklung zurückzuführen aber auch auf die durchgeführten sozialpolitischen Reformen in Deutschland. So wurden beispielsweise im Jahre 1997 Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn eingeführt. Diese Abschläge haben unter anderem dazu geführt, dass Arbeitnehmer später in Rente gehen, um die Abschläge so gering wie möglich zu halten oder sogar ganz zu vermeiden.

Die Entscheidung der Bundesregierung, dass Renteneintrittsalter ab dem Jahre 2012 schrittweise auf 67 Jahre anzuheben, wird das Renteneintrittsalter in Zukunft logischerweise noch weiter anheben.

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Allianz droht Klagewelle in den USA

900 Millionen Euro könnte die Allianz eine drohende Klagewelle in den USA kosten. Grund für diesen Streit sind angebliche unlautere Vertriebesmethoden, die der Konzern in den USA angewandt haben soll. Seitens der Allianz werden diese Vorwürfe zurückgewiesen.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, hat eine Bundesrichterin in Minnesota letzte Woche zwei Klagen gegen eine US-Tochter der Allianz stattgegeben, wegen angeblich unlauteren Vertriebsmethoden. Die Klagen haben den Status eine Sammelklage, was ca. 400.000 Personen die Möglichkeit gibt, sich an dem Verfahren zu beteiligen.

Der Allianz wird unterstellt, sie hätte Rentenversicherungen mit falschen Bonusversprechen vermarktet. Seitens der Allianz wurde den die Vorwürfe zurückgewiesen und die Zulassung der Sammelklage wurde angefochten.

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Niederlage vor Gericht für die Allianz

Im Streit um Vertreterprovisionen wurde eine Entscheidung vor Gericht gesucht, die für die Allianz Versicherung mit einer Niederlage endete. Geklagt wurde vor dem Münchner Landgericht von zwei Vertretern gegen die Allianz, die ihrer Ansicht nach zu geringe Provisionen bei der Vermittlung von Kfz-Versicherungen erhalten hatten. Betroffen war die Vergütung für die Vermittlung des billigeren ‚"Kompakttarif" der Versicherung.

Bevor dieser günstige Tarif eingeführt wurde, erhielten die Vermittler eine Provision von 10 Prozent. Für den neuen Tarif gab es allerdings nur noch eine Vergütung von 6 Prozent. Das Gericht entschied, dass diese Kürzung unwirksam sein. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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Kyrill verursacht drei Milliarden Euro Schaden

Der Schaden, den der Sturm Kyrill angerichtet hat, belastet die Ergebnisse der Versicherungen und wird voraussichtlich zu einem Rückgang des versicherungstechnischen Gewinns in diesem Jahr führen. Der geschätzte Gewinn wird bei ca. 1,3 Milliarden Euro liegen und nicht wie im Vorjahr bei 3,9 Milliarden. Alle für Schäden, die durch den Sturm Kyrill entstanden sind, werden nach aktuellen Schätzungen drei Milliarden Euro aufgewendet werden müssen.

Nach einem Bericht von ‚"Schwacke" liegt der Hauptanteil der Schäden bei der Wohngebäudeversicherung. Hier wird mit einem Anstieg von 45 Prozent gerechnet. Nachdem zunächst lange von einem Gesamtaufwand von zwei Milliarden Euro ausgegangen wurde, ist die Schätzung jetzt nach oben korrigiert worden.

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Steigende Kosten bei der KFZ – Versicherung

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am heutigen Montag in Berlin mitteilte, müssen Fahrzeughalter sich auf steigende Kosten für die PKW-Versicherung einstellen. Sind in den letzten Jahren die Tarife gesunken, so sind bei neu abgeschlossenen Policen Prämienerhöhungen zu beobachten.

Dieser Anstieg der Prämien sei auch eine Folge des Aufschwungs in Deutschland. Aufgrund der guten Konjunktur kommt es zu mehr Fahrten mit dem PKW, was zwangsläufig zu mehr Unfällen führt. Außerdem ist das Tarifniveau so niedrig wie zuletzt vor 25 Jahren.

Der noch anhaltende Preiskampf unter den Versicherungen wird in diesem Jahr zu sinkenden Beitragseinnahmen führen, was erstmals seit 2002 wieder einen Verlust in der Sparte KFZ-Versicherung zur Folge haben kann.

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Spitzenverband der Krankenkassen soll kommen

Die derzeit bestehenden sieben Krankenkassenverbände sollen zum 01.07.2008 von einem Spitzenverband abgelöst werden. Der neue Bund soll als Körperschaft des öffentlichen Rechts alle Belange der derzeit 241 Krankenkassen vertreten und das auf Bundesebene. Unterstellt wird der Spitzenverband der Aufsicht des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Vertreter für einen Verwaltungsrat des neuen Spitzenverbandes wurden von den ca. 500 Versicherten- und Arbeitgeberverbänden der gesetzlichen Kassen bereits gewählt. Der Verwaltungsrat wird hauptsächlich die Aufgabe haben, die strategischen Entscheidungen des Verbandes zu treffen. Vorsitzender des Verbandes wird Richard Feistner (Versichertenvertreter der AOK in Rheinland-Pfalz), sein Stellvertreter wird Dr. Horst-Dieter Projahn (Arbeitgebervertreter der AOK Westfalen-Lippe).

Die Bundesregierung und die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt versprechen sich von dem neuen Spitzenverband weniger Bürokratie und mehr Effizienz und Transparenz.

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Antrag auf Versicherung kann zurückgezogen werden

Wer bei einer Versicherung einen Antrag auf Versicherung gestellt hat, kann diesen zurückziehen, wenn die Bearbeitung bei der Versicherung länger als vier Wochen dauert und er innerhalb dieses Zeitraums keine Versicherungsbestätigung bekommen hat.

Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichtes in Pfaffenhofen hervor. In den verhandelten Fall hatte ein Kunde einer Versicherung seinen Versicherungsantrag zurückgezogen, nachdem er von der Versicherung sechs Wochen nach Unterschrift nichts mehr gehört hatte. Die von der Versicherung getätigte Abbuchung lies der Kunde zurückgehen und schloss eine Vertrag bei einer anderen Versicherung ab.

Die Klage der Versicherung würde vor Gericht abgewiesen mit der Begründung, dass die Bearbeitung eines Versicherungsantrages innerhalb von vier Wochen abgeschlossen sein muss, ansonsten kann der Kunde den Versicherungsantrag zurückziehen.

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Schutzimpfung sollen von Krankenkassen getragen werden.

Wer sich heute vor einer Reise in ein anderes Land gegen Krankheiten impfen lassen will, der muss die Kosten dafür selbst tragen. Da solche Impfungen aber für die Reise in einige Länder unumgänglich sind, gehen jetzt immer mehr Krankenkassen dazu über, die Kosten für eine solche Schutzimpfung zu erstatten.

Übernommen werden dabei z. B. die Kosten für Impfungen gegen: Gelbfieber, Cholera, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut etc. Auch die Prophylaxe gegen Malaria wird von einigen Kassen übernommen. Die Kostenübernahme erfolgt in der Form, dass der Versicherte sich beim Arzt impfen lässt, die Kosten verauslagt und die Rechnung anschließend bei seiner Krankenkasse einreicht. Die Kosten werden kann von der Krankenkasse erstattet.

Ob die Kosten für eine Impfung von der Kasse übernommen werden sollte man allerdings im Vorwege mit seiner Krankenkasse besprechen und sich unter Umständen die Kostenübernahme bestätigen lassen.

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Eine Reiseversicherung sollte jeder haben

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit beginnt für viele Familien in Deutschland die Urlaubs und damit auch die Reisezeit. Viele Deutsche buchen Ihren Urlaub über ein Reisebüro oder über ein Onlinereisebüro im Internet. Beliebt ist es bei den Deutschen aber auch, den Urlaub mit dem eigenen Auto oder mit dem Wohnmobil anzutreten.

Dieser Urlaub hat den großen Vorteil, dass man das Ziel nicht vorher festlegen muss, sondern lediglich die Richtung bestimmt und dann auf der Tour entscheidet, wo man seinen Urlaub genau verbringt. Egal, wie und wo man seinen Urlaub plant, eine Reiseversicherung sollte auf gar keinen Fall fehlen. Reiseversicherungen sind im Verhältnis zu einem Urlaub nicht teuer, können aber für den Fall, dass einem im Urlaub tatsächliche etwas zustößt viel Geld sparen. Reiseversicherungen haben eine Laufzeit zwischen 15 bis 365 Tagen und können auch für Geschäftsreisen abgeschlossen werden. Wer also Beruflich viel unterwegs ist, sollte über solch eine Absicherung nachdenken.

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