Beiträge aus Mai, 2007
Alleinfahrertarif nicht immer günstig
Bei der KFZ – Versicherung gibt es so genannte Alleinfahrertarife, bei denen nur eine Person das Fahrzeug nutzen darf. Die Gegenleistung der Versicherung sind günstigere Versicherungstarife. Solche Einschränkungen sind allerdings nicht immer günstiger, davor warnt Lilo Blunck vom Bund der Versicherten (BdV).
Es kann durchaus sein, dass andere Kriterien, die miteinander verknüpft werden, günstiger sind als der Alleinfahrertarif. Diese können z. B. eine vorhandene Garage oder ein Beamtentarif sein.
Das grundsätzliche Problem bei den KFZ – Versicherungen ist, dass sie total unübersichtlich sind und nicht einmal Versicherungsfachleute immer durchschauen. Damit ist es für den Versicherungsnehmer nahezu unmöglich, die Versicherungen zu vergleichen und das für Ihn beste Angebot herauszubekommen.
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KFZ – Versicherungen fehlt die Transparenz
Viele Deutsche KFZ – Versicherte wissen aktuell nicht, welchen Leistungsumfang Ihre PKW – Versicherung ihnen bietet und was im Schadenfall alles mitversichert ist. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der AXA - Versicherung.
Insbesondere bei der Vollkaskoversicherung ist dieses Problem besonders groß. 73 % der Befragten sind demnach der Meinung, dass Vandalismus über die Vollkaskoversicherung abgedeckt ist. 50 % der Befragten glauben, dass die Vollkaskoversicherung zahlt, wenn das Fahrzeug bei einer Probefahrt durch einen vermeintlichen Kaufinteressenten gestohlen wird.
Wer sich allerdings gegen solchen Schäden versichern möchte, muss dies über Zusatzpakete tun, ie extra abgeschlossen werden müssen. Es gibt fast alles, wogegen man sich und seinen PKW versichern kann, die Frage ist nur, was muss man dafür zahlen bzw. was ist einem dieser Versicherungsschutz wert.
Keine KommentareDaumen ab - Versicherungsbetrug gescheitert
Um Versicherungsprämien in Höhe von etwa 360. 000 Euro zu kassieren, hat sich ein thailändischer Versicherungsvertreter selbst den Daumen abgehackt. Der Mann meldete den ‚"Unfall" dann 30 verschiedenen Versicherungen und gab an, beim zerkleinern von Schweineknochenscheiben sich mit einem Messer versehentlich den Daumen abgeschnitten zu haben. Ein annähen des Daumen sei nicht mehr möglich gewesen, da der Daumen direkt ins Feuer gefallen ist.
Eines der Versicherungsunternehmen wurde allerdings skeptisch und meldete den Fall der Polizei. Ein Gutachten ergab, dass es nicht möglich sei, einen Daumen mit nur einem Schlag mit einem Messer komplett abzutrennen. Dem Mann droht jetzt eine Klage wegen Betruges.
Keine KommentareSozialbeiträge sollen sinken
Zeitungsberichten zu Folge soll in der großen Koalition im Herbst darüber entschieden werden, mit mittelfristig die Sozialbeiträge gesenkt werden sollen. Die Grundsätzliche Entscheidung, dass Beiträge zur Sozialversicherung gesenkt werden sollen, soll bereits gefallen sein. So könnten im Wahljahr 2009 die Beiträge zur Rentenversicherung im 0,3 Prozentpunkte fallen, die für die Arbeitslosenversicherung um ebenfalls 0,3 Prozent und die für die Krankenversicherung um 0,5 Prozent. Eine solche Senkung würde für die Arbeitnehmer in Deutschland eine Entlastung von ca. acht Milliarden Euro bedeuten.
Seitens der Deutschen Rentenversicherung wurde allerdings vor einer zu frühen Senkung der Rentenversicherungsbeiträge gewarnt. Zunächst müsse die Nachhaltigkeitsrücklage mindestens 1,5 der Monatsausgaben übersteigen.
Für die Bundesbürger ist es sicherlich ein gutes Zeichen, dass das Thema Senkung der Sozialbeiträge in der Großen Koalition angekommen ist. Was bei dem Thema herauskommt, bleibt abzuwarten.
Keine KommentareKrankenstand
Eine aktuelle Auswertung der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) hat ergeben, dass Berlin deutschlandweit mit den höchsten Krankenstand aller Bundesländer hat. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer in Berlin liegt bei 12,6 Tagen pro Arbeitnehmer. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 11,1 Tagen.
Vor allem die Bundesländer mit den geringsten Arbeitslosenzahlen haben auch den geringsten Krankenstand. Spitzenreiter ist dabei Baden-Württemberg, aber auch in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und in Hamburg sind die Arbeitnehmer wenig Krank. Die höchsten Krankenstände verzeichnen die neuen Bundesländer (mit Ausnahme Sachsen), Berlin und das Saarland.
Betrachtet man die Branchen so hat den geringsten Krankenstand bezogen auf Berlin die Datenverarbeitung mit 2,2%. Spitzenreiter beim Thema Krankenstand ist mit 5% der öffentliche Dienst.
Keine KommentareVersicherungsbetrüger müssen ins Gefängnis
Versicherungsbetrug zahlt sich selten aus und kann in ganz gravierenden Fällen sogar im Gefängnis enden.
Ein 32-jähriger Monheimer stand vor dem Landgericht Paderborn, weil er gewerbsmäßigen Betrug mit Lebensversicherungen betrieben haben soll. Die Richter sahen den Betrug als erwiesen an und verurteilten den Angeklagten zu 3 Jahren Haft. Sein Komplize, eine 43-jähriger Man aus Paderborn muss sogar für dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Beide Angeklagten hatte vor Gericht zugegeben, dass sie Lebensversicherungspolicen von Kunden aufgekauft hatten und den Verkäufern Renditen von 2 bis 6 % zugesagt hatten, je nach Auszahlungstermin. Da ihnen das entsprechende Kapital fehlte, konnten die Angeklagten die Prämien aus den Versicherungen allerdings nicht zahlen. Aus diesem Grunde wurden die Versicherungen gekündigt und weiterverkauft. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf über eine Million Euro.
Keine KommentareBerliner Finanzen
Die hoch verschuldete Stadt Berlin kann bei gutem Verlauf bereits für das Jahr 2009 mit einem ausgeglichenen Haushalt rechnen. Bereits im Jahr 2008 werden die Steuereinnahmen zwischen geschätzten 250 und 300 Millionen Euro liegen. Die Bundeshauptstadt würde demnach ebenso wie die gesamte Republik, alle Länder und Kommunen von der positiven Wirtschaftsentwicklung profitieren. Derzeit sitzt Berlin auf einem Schuldenberg von etwa 60 Milliarden Euro.
Seiten der Stadt Berlin war ein ausgeglichener Haushalt erst für das Jahr 2011 geplant, wenn es allerdings schon früher dazu kommen sollte, ist man in der Stadt an der Spree sicherlich nicht abgeneigt.
Entscheidend für das Zustandekommen dieser positiven Zahlen ist allerdings, dass die positive Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Jahren anhält und die von Experten prognostizierten Zahlen auch in der Form eintreten.
Keine KommentareDaimler trennt sich von Chrysler
Es war der große Traum von Ex-Daimler-Chef Jürgen Schrempp von einer Welt-AG. Dieser Traum ist nun endgültig geplatzt. Nachdem bereits die Firmenzusammenschlüsse mit dem koreanischen Fahrzeughersteller Hyundai und dem japanischen Mitsubishi gescheitert waren, gab Daimler jetzt auch die Trennung von Chrysler bekannt.
Bei den drei Zusammenschlüssen immense Summen an Geld vernichtet. Nach dem Zusammenschluss von Daimler und Chrysler fielen nicht nur die Aktienkurse, auch die Gewinne und die Margen wurden immer geringer anstatt höher. Nach dem Zusammenschluss fiel die Aktie von Anfangs Euro 60 auf am Ende nur noch Euro 40. Nachdem die Trennung jetzt beschlossene Sache ist, muss bei Daimler jetzt über eine neue Strategie entschieden werden, was in der momentanen Situation sicherlich nicht ganz einfach ist und von den Aktionären genau beobachtet wird.
Keine KommentareProgramm gegen Langzeitarbeitslosigkeit
Die Bundesregierung will mit einem neuen Programm für Langzeitarbeitslose die Strukturschwächen in einzelnen Regionen in den neuen Bundesländern mindern. Erste Eckpunkte des Programms, die jetzt vorgestellt wurden ergeben, dass die Betroffenen damit für 3 Jahre Arbeit erhalten sollen, aber trotzdem in der Vermittlung durch die Arbeitsarbentur bleiben.
Die Langzeitarbeitslosigkeit stellt ein zentrales Problem der Länder im Osten der Republik da. Einzelheiten zu dem Programm wurden noch nicht bekannt, von Verkehrsminister Tiefensee wurde allerdings angedeutet, dass bei diesen Jobs der Staat die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung übernehmen könnte.
Die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern ist schon seit Jahren ein bekanntes Problem und Maßnahmen seitens der Bundesregierung zu diesem schwierigen Thema sind lange überfällig. Auch mit der aufstrebenden Wirtschaft ist nicht zu erwarten, dass das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit im Osten der Republik ohne Unterstützung gelöst werden kann.
Keine KommentareRentenpflichtige Nebenjobs für Beamte
Das Landessozialgericht in Darmstadt hat entschieden, dass Beamte, die mit einem Nebenjob über 400 Euro im Monat verdienen, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen müssen.
Verhandelt wurde der Einspruch eines Richters, der nebenbei als selbstständiger Lehrbeauftragter tätig war. Der Richter hatte die Befreiung von der Pflicht zur Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung beantragt. Die von ihm erzielten Honorare lagen zwar über der Geringfügigkeitsgrenze, der Richter bezog sich jedoch darauf, dass ihm die spätere Rente aus dieser Tätigkeit voll von der Pension abgezogen werde und somit keine Gegenleistung für seine Einzahlungen bestehen würde. Seitens der Rentenversicherung wurde dieser Antrag abgelehnt.
Das Gericht bestätigte die Entscheidung der Rentenversicherungsanstalt. Der Kläger sei als selbstständiger Dozent eindeutig versicherungspflichtig. Auch der Bezug des Richters auf die Tatsache, dass er von der eingezahlten Rente später nicht profitieren würde, konnte das Gericht nicht anerkennen. Gerade das Solidaritätsprinzip der Sozialversicherung macht die Versicherungspflicht nicht abhängig von dem individuellen Schutzbedürfnis des Einzelnen.
Keine KommentareAllianz mit hohem Quartalsumsatz
Ihren Wachstumsumsatz in Zentral- und Osteuropa konnte die Allianz im ersten Quartal 2007 weiterhin erfolgreich gestalten. Das Volumen der Prämien stieg um 26,5% auf 1,06 Milliarden Euro (vorher 838 Millionen Euro).
Das Vorstandsmitglieder der Allianz SE, Werner Zedelius sagte zu dieser positiven Entwicklung:" Die positiven Zahlen verdeutlichen, dass wir bei unseren 18 Millionen Kunden in Zentral- und Osteuropa sehr großes Vertrauen genießen. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, Kunden in der für uns wichtigen Wachstumsregion zu gewinnen und so unsere führende Position ausbauen."
Zu dem positiven Ergebnis haben alle Länder der Region beigetragen. Sowohl in der Leben- und Krankenversicherung als auch in der Schaden- und Unfallversicherung wurden hier die höchsten Wachstumszahlen der gesamten Allianz Gruppe erzielt.
Keine KommentareAuslands-Krankenversicherung
Wer seinen Urlaub im Ausland verbringt, sollte sich bewusst sein, dass die gesetzliche Krankenversicherung im Ausland nicht alle anfallenden Kosten übernimmt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, der sollte vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abschließen.
Gute Auslandskrankenversicherungen müssen dabei nicht teuer sein. Es gibt schon Versicherungen, bei denen zahlt der Urlauber für sehr gute Leistungen um Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls gerade mal 6 Euro im Jahr. Dies hat eine Ermittlung der Stiftung Warentest ergeben.
Berücksichtigen sollte man auf jeden Fall, welche Bedingungen die Versicherungen zu Grunde legen. Viele Versicherungen zahlen z. B. zur, wenn die Erkrankung ‚"unvorhersehbar", ‚"unerwartet" oder ‚"akut" aufgetreten ist. Wer also schon mit einem Schnupfen angereist ist und dann vor Ort eine Nasennebenhöhlenentzündung bekommt, bekommt unter Umständen kein Geld aus der Versicherung.
Keine KommentareUnfälle auf Klassenfahrten
Von der Dr. Walter GmbH, einem Spezialisten für Reiseversicherungen, wurden aufgrund von häufiger Nachfrage von besorgten Eltern erhebliche Lücken festgestellt im gesetzlichen Versicherungsschutz auf Klassenfahrten. Lange nicht alle Unfälle auf einer Klassenfahrt sind demnach versichert.
Beispielsweise sind Tätigkeiten, die zum persönlichen Lebensbereich der Schüler und Schülerinnen gehört nicht versichert. Dies sind z. B. Essen, Trinken, Körperpflege usw. Auch bei privaten Beschäftigungen wie z. B. einem Discobesuch besteht nicht unbedingt Versicherungsschutz.
Klassenfahrten ins Ausland unterliegen auch nur zum Teil dem gesetzlichen Versicherungsschutz. Es ist also auf jeden Fall notwendig, dass die Schüler auf einer Klassenfahrt eine private Haftpflichtversicherung besitzen, damit nicht das böse Erwachen kommt, wenn es tatsächlich mal zu einem Unfall kommen sollte. Auch die Lehrer sollten auf eine solche Versicherung Wert legen, da sie als Aufsichtsperson eine Fürsorgepflicht den Schülern gegenüber haben und bei einem Unfall eventuell Schadenersatzpflichtig sein könnten.
Keine KommentareHohe Auszahlungen an Riester-Verträge
Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hat mitgeteilt, dass am nächsten Zahltermin am 15.05.2007 rund 740 Millionen Euro an Zulagen na Riestersparer ausgezahlt wurden. Der Deutsche Rentenversicherungsbund teilte mit, dass dies die höchste Summe sei, die bisher ausgezahlt wurde.
Verantwortlich für die Entwicklung ist die Tatsache, dass die Zahl der Vertragsabschlüsse zur Riester-Rente in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Zudem sind die Zulagebeträge seit 2006 gestiegen, was auch zum Anstieg der Auszahlungen beführt hat.
Insgesamt hat die ZfA seit 2003 über 1,9 Milliarden Euro an Zulagen zur Riesterrente an die Versicherten ausgezahlt. Diese Summe verteilt sich auf ca. 5,6 Millionen zulagenberechtigte Verträge.
Diese Zahlen belegen, dass sich die Riester-Rente nach Startschwierigkeiten zu einem echten Erfolgsprodukt entwickelt hat.
Keine KommentareEntgeltumwandlung: Regierung denkt um
Gegen die von der Regierung geplante Beendigung der Förderung von betrieblichen Altersvorsorgen ab 2009 gab es massiven Widerstand. Dieser scheint an der Regierung nicht spurlos vorübergegangen zu sein.
Gemäß einem Bericht des Handelsblattes hat der Staatsekretär Thöness am 11.05.07 in der letzten Bundesratssitzung versichert, dass es nicht zu einem ersatzlosen Auslaufen der bestehenden Regelung kommen werde. Es werde geprüft, ob die bestehende Regelung weitergeführt werde oder eine gleichgewichtige mit anderen Methoden sinnvoll sein kann.
Noch vor kurzem hatte Arbeitsminister Müntefering verkündet, dass die bestehende Förderung auf jeden Fall ab 2009 auslaufen werde. Ein Fortbestand der Förderung bzw. ein angemessener Ersatz wird bereits seit mehreren Wochen von viele Experten gefordert, um die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer nicht unattraktiver werden zu lassen und das Risiko einzugehen, dass keine Altersabsicherung mehr vorgenommen wird.
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