Beiträge aus April, 2007
Wenig Vertrauen in Aktien und Fonds
Die Bundesbürger haben wenig vertrauen in Aktien und Fonds. 71 Prozent aller Bürger investieren kein Geld in die entsprechenden Wertpapiere. Und das trotz eines großen Wachstums und einer wesentlich höheren Stabilität des DAX und der weltweiten Börsen.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des unabhängigen Fonds-Vermögensverwalters Fund-Market Deutschland GmbH. Befragt wurden dabei 1002 Bundesbürger. Nur ca. jeder Achte Bürger investiert überhaupt in Aktien und Fondsanteile besitzen nur ca. 25 % der Bundesbürger.
Das Hauptproblem scheint darin zu liegen, dass ein Großteil der Bundesbürger nicht weiß, was sich hinter den Kosten und Erträgen von Wertpapieren versteckt. Die Deutschen scheinen also Nachhilfe in diesen Themen zu benötigen um von den Finanzmärkten zu profitieren.
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Leistungsunterschiede bei Riester Rente
Die Riester Rente boomt. Im abgelaufenen Jahr wurden ca. 2,5 Millionen Verträge zur Altersvorsorge abgeschlossen. Vor Abschluss eines Vertrages sollte man jedoch gut vergleichen, da die Leistungsunterschiede nicht unerheblich sind.
Ein grundsätzliches Problem für den Verbraucher ist, dass die Anbieter von Riester-Rentenverträgen nicht verpflichtet sind, die Gesamtkosten eines Vertrages anzugeben. Vergleichen ist daher für den Kunden extrem schwierig. Es gibt einige Punkte, die man vor Abschluss eines Vertrages beachten sollte:
- Abschlusskosten sollten über die Laufzeit verteilt sein. Die Kosten sind dann anteilig über die Laufzeit aufgeteilt und fallen nicht auf einmal an.
- Eine Gebühr für Wechselkosten sollte nicht über EURO 100,00 betragen. Auf gar keinen Fall sollten diese Kosten prozentual an das angesparte Kapital gekoppelt sein, da dabei extrem hohe Kosten entstehen können.
- Will ein Versicherter seinen Vertrag eine gewisse Zeit beitragsfrei setzen, so sollte dies Kostenfrei möglich sein.
- Wird die Rente im Ruhestand ausgezahlt, sollten die Kosten für die Auszahlung nicht über ein bis zwei Prozent der Jahresrente betragen.
1 KommentarRauchverbot bei Mc Donald´s
Der Fastfood-Markführer Mc Donald¬¥s hat ab dem 31.03.07 ein absolutes Rauchverbot in allen seiner Filialen in Deutschland ausgesprochen. Es handelt sich dabei um eine Selbstverpflichtung bevor das Rauchverbot in Deutschland gesetzlich verboten ist.
Insbesondere Familien und Kinder sollen durch diese Maßnahme vor den schädlichen Folgen des Rauchens geschützt werden, so ein Unternehmenssprecher. Seitens der Bundesregierung wurde diese Maßnahme begrüßt. Besonders lobenswert sei, dass gerade dort wo viele Kinder hingehen eine Vorbildfunktion geschaffen wurde. Mc Donald¬¥s ist damit das erste Unternehmen, welches Deutschlandweit ein freiwilliges Rauchverbot eingeführt hat.
Vielleicht ist dieser Vorstoß des Burger Riesen eine Initialzündung und es folgen in Zukunft noch andere Unternehmen und Restaurantketten.
2 KommnentareStrafsteuer in Kanada
Die Regierung von Kanada plant, ein Strafsteuer für Spritfresser einzuführen. In Großbritannien ist die Steuer für schwere und große SUV und Pick-Ups bereits erhöht worden. Kanada will mit dieser Maßnahme gegen den Klimawandel vorgehen.
Verbraucht ein Fahrzeug mehr als 16 Liter auf 100 Kilometer soll eine Strafsteuer oder Sondersteuer von ca. 2600 EURO gezahlt werden. Betroffen wären von dieser Maßnahme vor allem Pick-ups, SUV und große Limousinen. Fahrzeuge, die im Gegenzug unter 6,5 Liter im Durchschnitt verbrauchen sollen mit einer Prämie von 1300 EURO gefördert werden.
In Großbritannien wird zukünftig eine Strafsteuer von EURO 440 fällig, für alle Fahrzeuge die einen CO2-Ausstoß von mehr als 225 Gramm fällig. Im kommenden Jahr soll diese Steuer sogar auf 590 Euro angehoben werden.
Keine KommentareUnfallversicherung für Maler und Lackierer
Jeder Beruf birgt unterschiedliche Risiken im Bezug auf die Unfallgefahr. Dies ist natürlich auch den Unfallversicherern bekannt. Ein Unfallschutz für Menschen mit einer Tätigkeit mit erhöhtem Unfallrisiko ist daher in der Regel teurer. Der Beruf des Maler und Lackierers ist hierbei ein sehr gutes Beispiel.
Trotz größtmöglicher Schutzmaßnahmen ist das Unfallrisiko in diesem Berufsfeld besonders groß. Dies gilt insbesondere für Arbeiten an Fassaden und auf Gerüsten. Vielen Versicherten ist nicht bekannt, dass sie trotz des erhöhten Berufsrisikos keinen Risikozuschlag hinnehmen müssen. Bei Spezialanbieter werden der Malermeister und auch der Geselle in die preisgünstige Berufsgruppe A eingestuft. Der Versicherungsnehmer kann durch eine günstigere Einstufung einige Hundert Euro im Jahr sparen.
Es lohnt sich also, sich bezüglich einer Unfallversicherung für Maler und Lackierer vom Fachmann beraten zu lassen und nach der günstigsten Versicherung zu fragen.
Keine KommentarePro und Contra Rente mit 67
Die Rente mit 67 kommt. Welche Auswirkungen sie für jeden einzelnen hat, kann man heute sicherlich im Detail noch nicht absehen. Es gibt aber einige Für und Wider, die heute schon feststehen:
Argumente für die Rente mit 67:
Laut Bundesregierung ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre absolut notwendig. Bei Betrachtung der demographischen Entwicklung könne nur so die gesetzlichen Beitrags- und Niveausicherungsziele gehalten werden. Außerdem stelle die Anhebung der Altersgrenze ein wichtiges Signal da für eine stärkere Anerkennung des Alters als produktive Lebensphase. Mit der ‚"Initiative 50plus" wird seitens des Gesetzgebers zu einer höheren Beschäftigungsquote bei Menschen über 50 beigetragen.
Argumente gegen die Rente mit 67:
Durch die Rente mit 67 steigt das Risiko der Arbeitslosigkeit unter Älteren besonders bei denen, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund mangelnder Qualifikation nicht bis 67 arbeiten können. Für diese Arbeitnehmer würde die Rente ab 67 eine Rentenkürzung bedeuten.
Alle genannten Argumente erscheinen nachvollziehbar und die Entwicklung bleibt abzuwarten. Die vielen Diskussionen zu diesem Thema machen aber auch deutlich, dass sich keiner sicher sein kann, ob die Rente ab 67 der richtige oder der falsche Weg ist.
Keine KommentareSteuerliche Bezuschussung für Pflegeversicherung gefordert
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Einführung einer Bezuschussung der Pflegereform mit Steuergeldern gefordert. Gemäß dem Geschäftsführer des Verbandes Werner Hesse müsse angesichts der steigenden Zahl an altersverwirrten Menschen mehr Geld in das System investiert werden.
Es müsse eine menschenwürdige Versorgung sichergestellt werden, so Hesse. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit sei bisher falsch definiert, er richtet sich lediglich nach Kostengesichtspunkten. Beaufsichtigungen und Anleitungen würden nicht erfasst. Eine Ausweitung der Definition würde zu erheblichen Mehrkosten führen, es müsse allerdings nicht jede Leistung von einer Krankenschwester erbracht werden, was wiederum die Kosten senken könne.
In der großen Koalition besteht Einigkeit darüber, die Pflegeversicherung in diesem Jahr anzugehen. Das richtige Konzept ist allerdings wesentlicher Streitpunkt bei Union und SPD.
Keine KommentareStabile Krankenversicherungsbeiträge
Die gute Wirtschaftslage macht es möglich. Der derzeitige Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 13,92 Prozent. Laut Experteneinschätzung bestehen gute Chancen, dass dieser Beitragssatz auch bis in Jahr 2008 hinein stabil bleibt.
Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die gute konjunkturelle Lage und die damit verbundenen höheren Einnahmen der Gesetzlichen Krankenkassen. Das Plus an Einnahmen für die Kassen wird auf ca. eine Milliarde Euro geschätzt. Diese Entwicklung setzt jedoch voraus, dass sich nicht gravierendes ändert und der Aufschwung in Deutschland auch im Laufe des Jahres anhält. Zuverlässige Prognosen sind daher schwer und können nur ungenau getroffen werden. Zumindest für das aktuelle Jahr scheinen die Betragssätze sicher zu sein.
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