Beiträge aus Februar, 2007
Finanzierung der Krankenkassen
In der großen Koalition droht der nächste Streit. Die Pläne von Finanzminister Per Steinbrück, ab dem Jahre 2010 Steuern zu erhöhen, um so den wachsenden Bundeszuschuss an die gesetzlichen Krankenkassen auf Dauer finanzieren zu können stoßen bei CDU und CSU auf heftige Gegenwehr. Steinbrück plant im Gegenzug, die Abgaben zu den Sozialkassen zu senken, damit die Belastung für die Bundesbürger nicht steigt.
Die Gesundheitsreform wurde gestern vom Bundestag verabschiedet, nachdem sie im Vorwege zu einigen Auseinandersetzungen in der Koalition geführt hatte. Nun steht der Regierung damit der nächste Konflikt ins Haus. Kanzlerin Merkel wird dies gar nicht recht sein, hat sie doch momentan alle Hände voll zu tun, da Deutschland noch bis zum Sommer die EU-Ratspräsidentschaft inne hat.
Die weitere Entwicklung in der Frage der Finanzierung der Krankenkassenzuschüsse bleibt daher abzuwarten. Fraglich ist allerdings, wie über höhere Steuern zusätzliches Geld in die Kassen kommen soll, ohne das dies für den Bundesbürger zu einer Mehrbelastung führt.
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Versteuerung von Direktversicherungen
Bei der Entscheidung für die richtige Altersversorgung sollte auch berücksichtigt werden, wie die einem zustehenden Gelder im Rentenalter zu versteuern sind. Eine zu versteuernde Rente kann nämlich zu erheblichen Einkommenseinbussen führen.
Die gesetzliche Rente beispielsweise ist in der Regel steuerfrei. Nur wenn die mtl. Rente sehr hoch ist, muss ein Anteil versteuert werden. Experten sagen jedoch bereits heute hervor, dass die gesetzliche Rente allein in Zukunft nicht für die Alterversorgung reichen wird.
Hat der Rentner während seines Berufslebens eine Betriebsrente in Form einer Direktversicherung abgeschlossen, so muss er im Rentenalter von dem ihm zustehende Geld aus der Direktversicherung lediglich den Ertragsteil versteuern. Der festgelegte Anteil liegt derzeit bei 18% vom Gesamtbetrag der zu versteuern ist.
Um also für das Alter finanziell abgesichert zu sein, sollte man auf jeden Fall eine zusätzliche Absicherung vornehmen und den steuerlichen Aspekt dabei nicht aus den Augen verlieren
Keine KommentareErfolgreiche Woche
Die abgelaufene Börsenwoche kann die Börsianer durchaus zufrieden stimmen. Die Gewinne der Aktienmärkte konnten weiter ausgebaut werden und der Dax übersprang die 6900-Punkte-Hürde. Der M-Dax kratzte an den 10 000 Punkten. Vor dem Jahreswechsel war allerdings im Vergleich zu jetzt ein homogenerer Aufschwung zu beobachten. Die Bereitschaft der Anleger, auch mal schnelle Gewinne mitzunehmen ist gestiegen.
Gewinner der vergangenen Woche war ohne Zweifel die Deutsche Bank. Die ursprünglich von Deutsche Bank Chef Ackermann ausgegebene Zielmarke von 25% bei der Eigenkapitalrentabilität konnte übertroffen werden und lag bei 31%.
Ein Hemmschuh des Aufschwungs waren zum wiederholten Male die Hightech-Aktien. Der Internet-Buchhändler Amazon enttäuschte in den USA und auch die Aktien des schwedischen Handyproduzenten Ericsson knickten ein. Bei der Telekom gab es die zweite Gewinnwarnung innerhalb der letzten 6 Monate und die Bilanz des Bauteileherstellers Epcos konnte ebenfalls nicht überzeugen.
Für die nächste Woche ist zu erwarten, dass die EZB die Märkte auf steigende Zinsen im März vorbereiten wird. Ansonsten zeichnen sich keine weiteren spektakulären Ereignisse ab.
Keine KommentareRegulierung bei Einbruchschaden
Wurde in die Wohnung eingebrochen und es wurden Gegenstände entwendet, haftet dafür die Haftpflichtversicherung. Der Geschädigte erstellt dann eine Stehlgutliste, auf der alle gestohlenen Gegenstände aufgeführt werden.
Das Landgericht Dortmund hat jetzt in einem Prozess entschieden, dass die Versicherung auch zahlen muss, wenn die Stehlgutliste nicht in der Polizeiakte auffindbar ist, der Versicherte aber nachweisen kann, dass er dies an die Polizei gesandt hat. Gemäß dem Urteil ist der Versicherte nicht verpflichtet zu überprüfen, ob die Liste auch tatsächlich den Weg in die Akte gefunden hat oder ob diese evtl. auf dem Postwege verloren gegangen ist. Die Versicherung hatte die Zahlung verweigert, da die Stehlgutliste nicht vorlag.
Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden sollte der Versicherer allerdings im Schadenfall trotz allem sicherstellen, dass die benötigten Unterlagen komplett der Polizei vorliegen, damit die Versicherung bei Akteneinsicht nichts zu beanstanden hat. Gerichtsprozesse in solchen Angelegenheiten sind in der Regel sehr langwierig, auch wenn sie am Ende von Erfolg gekrönt sind.
Keine KommentareGesundheitsreform vom Bundestag abgesegnet
Die Gesundheitsreform wurde im Bundestag mit 378 JA Stimmen und 206 NEIN Stimmen bei Acht Enthaltungen verabschiedet. Jetzt fehlt lediglich noch die Zustimmung des Bundesrates als Ländervertretung. Die Zustimmung gilt jedoch als Formsache. Damit dürfte der Reform also nichts mehr im Wege stehen.
Die Reform soll am 01.04.07 in Kraft treten. Das Kernstück der Reform ist der Gesundheitsfond als zentrale Beitragssammelstelle inkl. erweitertem Finanzausgleich der Krankenkassen und der Ärzte-Vergütung. Die Umsetzung des Fonds ist allerdings erst für 2009 geplant. Die Umsetzung ist bei vielen Experten sehr umstritten, da die beiden Regierungsparteien mit Ihren Ideen und Meinungen Langezeit sehr weit auseinander lagen und der gefundene Kompromiss als nicht zielführend gilt.
Es bleibt daher abzuwarten, ob die Reform wirklich ein Erfolg wird oder ob nicht in absehbarer Zeit eine neue Reform ausgearbeitet wird.
Keine KommentareUnfallversicherung für Kinder
Jährlich werden in Deutschland ca. 1,72 Millionen Kinder bei Unfällen verletzt. Dies ergab eine Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit in Bonn. Diese Zahl macht deutlich, dass Kinder einer besonderen Gefahr ausgesetzt sind und es besonders wichtig ist, Kinder auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen und vorzubereiten.
Trotz aller Vorbeugung kann man jedoch nicht jeden Unfall verhindern. Daher ist es auf jeden Fall wichtig, eine Unfallversicherung für Kinder abzuschließen. Vor Abschluss einer Unfallversicherung sollte man sich jedoch gut überlegen, welche Risiken man alle abdecken möchte. Die Unfallversicherung kann lediglich bei Invalidität des Kindes zahlen, es können aber auch Versicherungen abgeschlossen werden, die im Notfall die Unterbringung einer Begleitperson im Krankenhaus (Rooming in) mit einschließt oder Zeckenbisse und Vergiftungen absichern.
Die gesetzlichen Unfallversicherungen greifen lediglich für Unfälle, die z. B. im Kindergarten oder auf dem Schulweg passieren. Alle Unfälle, die in der Freizeit geschehen, können nur durch eine private Unfallversicherung abgedeckt werden.
Keine KommentareHaftpflichtversicherung für Hunde
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Aber auch wenn Herrchen auf den besten Freund immer gut aufpasst, lässt sich nicht jeder Unfall vermeiden. Oder wer kann schon immer sicher sagen, dass sein Liebling nicht doch einmal zubeißt.
Eine Haftpflichtversicherung für Hunde ist daher eine wichtige Absicherung gegen evtl. vom Hund verursachte Schäden. Dabei ist es unerheblich, ob der Hund klein oder groß, bissig oder harmlos ist. Auch ein kleiner Hund kann einen großen Schaden anrichten. Wenn man sich zum Beispiel vorstellt, dass der eigenen Hund auf die Straße läuft und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht, so kann der Schaden sehr teuer werden. Insbesondere Personenschäden sind in der Regel sehr kostspielig. Die Kosten gehen dabei von den Behandlungskosten bis hin zu Schadenersatzkosten.
Anhand dieser Beispiele sollte jedem deutlich werden, wie wichtig und sinnvoll eine Haftpflichtversicherung für Hunde ist.
Keine KommentareAlkohol am Steuer
Die Faschingszeit ist voll im Gange. Viele Faschingsfeiern stehen an den Wochenenden an und das einer oder andere Glas Bier oder Wein wird dabei geleert. Für die Nutzung des PKW¬¥s gilt dabei aber unbedingt. Finger weg von Lenkrad, auch schon bei geringen Mengen Alkohol.
Der Versicherungsschutz ist schnell in Gefahr, wenn beim Fahren unter Alkoholeinfluss ein Unfall geschieht. In diesem Fall gilt ganz klar: Ist der Alkoholgenuss eindeutig für den Unfall verantwortlich, erlischt die Kaskoversicherung auf jeden Fall. Damit ist der Schaden am eigenen Fahrzeug nicht abgedeckt. Der Schaden, der dem Unfallgegner entstanden ist wird zwar durch die Haftpflichtversicherung reguliert, diese wird sich jedoch die geleistete Entschädigung vom alkoholisierten Fahrer zurückholen.
Wer also auf einer Feier auf Alkohol nicht verzichten möchte, sollte sich für den Heimweg auf jeden Fall ein Taxi gönnen. Das dabei ausgegebene Geld ist im Verhältnis zu den Kosten die bei einem Unfall entstehen nicht der Rede wert. Und was ist erst, wenn bei einem Unfall Personen zu Schaden kommen? Das ist mit Geld nicht bezahlbar!
Keine KommentareVergleichen lohnt sich!
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu einer der wichtigsten Versicherungen die es gibt. Besonders für junge Leute ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung besonders interessant, da die Anzahl der Anbieter besonders groß ist. Je Älter der Versicherer wird, umso großer ist die Gefahr, dass er Aufgrund seiner Krankengeschichte vom Versicherer nicht akzeptiert wird.
Aber welche Variante der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Richtige? Um dieser Frage zu beantworten, ist ein Vergleich der einzelnen Versicherer und der entsprechenden Angebote nötig. Der Laie ist an dieser Stelle jedoch in der Regel hoffnungslos überfordert. Die Vielfalt der Versicherungsanbote ist erdrückend und ein Vergleich fast unmöglich.
Um also eine Versicherung wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, die im Anspruchsfall natürlich den größtmöglichen Ertrag bringen soll, abzuschließen sollte der Interessant daher auf jeden Fall auf den Rat eines Experten zurückgreifen. Diese Hilfe kostet zwar in der Regel Geld, ist aber im Anbetracht der Wichtigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gut investiert.
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