Beiträge aus Februar, 2007
Wasserschaden am PKW
Herbst und Winter sind die typischen Jahreszeiten für Stürme. Gerade in den Städten im Norden der Republik sind daher Überschwemmungen im Hafenbereich keine Besonderheit.
Trotz Warnungen über Rundfunk und Fernsehen kommt es immer wieder vor, dass Besitzer von Fahrzeugen es nicht mehr rechtzeitig schaffen, Ihren PKW aus der Gefahrenzone zu entfernen. Wenn der Eigentümer Glück hat, wird der Wagen noch rechtzeitig von der Polizei abgeschleppt. Wenn dies nicht klappt, ist das Fahrzeug den Fluten ausgeliefert und es entsteht in der Regel ein kapitaler Wasserschaden.
Für Wasserschäden haftet die Teilkaskoversicherung. Mit der KFZ - Versicherung sollte man im Einzelfall klären, welche Zubehörteile mitversichert sind. Auf jeden Fall ist es im Schadenfall notwendig, den Schaden umgehend seiner Versicherung zu melden und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dabei sollten Themen wie z. B. Gutachterbeautragung, Wahl der Werkstatt oder Leihwagen besprochen werden.
Für den Fall das am PKW ein Wasserschaden durch Überflutung entstanden ist sollte man in der Regel, losgelöst vom Versicherungsschutz, folgendes beachten: Den Wagen niemals versuchen zu starten und selbst zur Werkstatt zu fahren. Wenn Wasser in den Motor eingedrungen ist, kann der Schaden durch den Startversuch noch erheblich höher werden.
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Kinder auf dem Schulweg
Grundsätzlich sind Kinder auf dem Schulweg gesetzlich unfallversichert. Dabei gilt jedoch, dass nur der direkte und regelmäßig genutzte Schulweg versichert ist. Schon kleine Umwege und Abstecher können bei einem Unfall zu Problemen mit der Versicherung führen.
Wenn sich ein Schulkind z. B. nach der Schule noch mit einem Freund zum Hausaufgaben machen trifft, ist der Schüler oder die Schülerin nicht gesetzlich unfallversichert. Um das bestehende Risiko für diesen Fall abzusichern wird empfohlen, eine private Unfallversicherung abzuschließen.
Das Risiko eines Unfalls auf dem Schulweg sollte man nicht unterschätzen. Bereits ein Abstecher im Sommer ins Eiscafe oder im Winter auf dem Weihnachtsmarkt ist nicht mehr gesetzlich Versicherung. Dabei ist es egal, ob der Umweg klein oder groß ist. Also, die private Unfallversicherung ist für Kinder Pflicht, nicht nur wegen dem Abstecher auf dem Schulweg.
Keine KommentareNachversteuerung der Sonderzahlungen bei Leasingverträgen.
Viele Besitzer von Leasingfahrzeugen waren Anfang des Jahres sehr erstaunt, als sie eine Rechnung Ihrer Leasinggesellschaft im Briefkasten fanden. In dieser Rechnung wurde eine Nachbelastung auf die Mehrwertsteuer der geleisteten Sonderzahlung erhoben.
Eine Entscheidung des Bundesfinanzministeriums hat die Leasinggesellschaften zu diesem Schritt gezwungen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass eine geleistet Sonderzahlung als Ratenzahlung zu betrachten ist und auf die Laufzeit des Leasingvertrages aufzuteilen ist. Damit muss der Teil der Sonderzahlung, der nach dem 01.01.07 liegt mit der Differenz von 3% nachversteuert werden.
Für gewerbliche Kunden, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, ist dies lediglich ein durchlaufender Posten, für alle anderen bedeutet dies eine einmalige Zusatzbelastung.
Keine KommentareSkier gestohlen
Bei vielen Wintersportbegeisterten steht der Skiurlaub kurz bevor. Vor Urlaubsantritt sollten jedoch einige Dinge geregelt werden. Insbesondere sollte geprüft werden, ob für den Fall der Fälle ausreichender Versicherungsschutz gewährleistet ist.
Die private Unfallversicherung ist bei den meisten Skifahrer zwischenzeitlich selbstverständlich. Wer aber zahlt, wenn im Urlaub die Skiausrüstung verloren geht oder gestohlen wird? In der Regel tritt in diesem Fällen die eigene Haftpflichtversicherung ein. Sinnvoll ist es allerdings, dies in den Versicherungsbedingungen vor Urlaubsantritt noch mal nachzulesen.
Keine KommentareFinanzen im Fußball
Fußball ist schon lange nicht mehr einfach nur Sport. Es geht gerade im Profifußball maßgeblich um Geld und Finanzen. Für die umsatzstärksten Fußballclubs erscheint jedes Jahr eine TOP 20 Rangliste. Den ersten Platz auf dieser Rangliste belegt wieder mal Real Madrid. Es befinden sich aber auch 3 Bundesligisten unter den TOP 20.
Auf dem achten Rang landete der Bundesligakrösus Bayern München mit einem Umsatz von 204,7 Millionen EURO. Die Münchner haben damit einen Platz verloren im Vergleich zum Vorjahr. Der FC Schalke 04 landete auf Platz 14 und der Hamburger SV, trotz der sportlichen Talfahrt, immerhin auf dem 16 Rang.
Außerdem landeten acht englische Clubs, vier Clubs aus der italienischen Liga Serie A, zwei Vereine aus Spanien sowie jeweils ein Club aus Frankreich, aus Portugal aus Schottland unter den ersten 20.
Keine KommentareRenditen der Private Altersvorsorge ‚"Reine Hochstapelei"
Die Prognosen für die Rendite der privaten Altersversorgung seine ‚"Reine Hochstapelei" so der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) in der ZDF-Sendung ‚"Berlin Mitte" am Donnerstagabend.
Niemanden sei es möglich, heut die Rendite vorherzusagen, die in 30 Jahren erzielbar ist. Außerdem machte Blüm die private Altersversorgung für die Schwächung der staatlichen Rente verantwortlich. Die Rister-Rente sei ‚"ein Schlag auf die Rentensicherheit" so Blüm.
Die Altersversorgung könne nicht auf Kapitaldeckung gestützt werden sondern das Umlagesystem sein das sicherere und klügere System. Laut Blüm würden Versorgungslücken in der staatlichen Rente gar nicht erst entstehen, wenn man die 13 Millionen EURO Förderung für die Riester – Rente in die staatliche Absicherung gesteckt hätte.
Keine KommentareKinderlose zahlen mehr
Das der Beitrag zur Pflegeversicherung für Kinderlose die mindestens 23 Jahre alt sind um 0,25 Prozent höher ist als der Beitrag von Eltern ist mit dem Grundgesetzt vereinbar. Aktuell hatte sich eine Rentnerin gegen die Zusatzbelastung gewehrt mit dem Argument, sie habe keine Kinder bekommen können und müsse daher als Behindert angesehen werden. Gemäß dem Sozialgericht Düsseldorf knüpft jedoch das Gesetzt den höheren Beitrag nicht an eine Behinderung sondern daran, ob ein Versicherter mindesten ein Kind hat oder nicht.
Keine KommentareKohlendioxid-Ausstoß
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin hat die KFZ – Steuer mit in die Klimaschutz-Debatte eingebracht. Trittin fordert, die KFZ – Steuer an den Kohlendioxid-Ausstoß zu koppeln. ‚"Die Besteuerung von Fahrzeugen muss sich sehr viel stärker am tatsächlichen Kohlendioxid-Ausstoß orientieren", so Trittin.
Seitens Trittin gab es zudem einen Vorwurf an Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Verhalten um den Streit mit der EU über eine pauschale Abgassenkung bei Neuwagen sein ‚"unakzeptabel". ‚"Die EU strebt nur das an, was die Automobilindustrie 1998 in einer freiwilligen Selbstverpflichtung der damaligen Umweltministerin Merkel in Aussicht gestellt hat" so die Meinung des Grünen Politiker. Man müsse jetzt die Automobilindustrie gesetzlich dazu bringen, ihre geleisteten Zusagen einzuhalten.
Keine KommentareKlimawandel kann Versicherungen teurer machen
Die Allianz Versicherung hat vor kurzem vor dem Folgen des Klimawandels gewarnt. Wenn die Anzahl an Naturkatastrophen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in den nächsten Jahren weiter zunimmt, wird sich dies auf die Prämien der Versicherungen auswirken, die für die Beschädigungen eintreten müssen. Die Prämienerhöhung würde daher Verbraucher und auch Firmen treffen.
Die bisherigen Kalkulationen der Versicherungen beruhten auf Zahlen der Vergangenheit. Sollten die Naturkatastrophen jedoch weiter zunehmen, müssen die Versicherer dies in Ihre Kalkulationen mit einbeziehen, sagte Olaf Nova, Leiter der Sparte Rückversicherung von Naturkatastrophen bei der Allianz Versicherung.
Bereits heute werden ca. ein Drittel aller Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen ausgelöst. Allein im Jahre 2005 wurde dabei in den USA ein Negativrekord aufgestellt. Eine Serie von Wirbelstürmen belastete die Versicherer mit über 83 Milliarden Dollar.
Keine KommentareBasistarif für Eheleute bei der privaten Krankenversicherung
Abweichend von den bisherigen Plänen wird der Basistarif für die private Krankenversicherung für mitversicherte Ehepartner nicht auf 50 % des Höchstbetrages der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt. Der Höchstbetrag wird vielmehr für beide Ehepartner bei 100% der gesetzlichen Krankenversicherung liegen. Heute liegt dieser Betrag bei ca. 500 EURO im Monat.
Der Basistarif wird mit der Gesundheitsreform eingeführt und muss von allen privaten Krankenversicherungen in Deutschland ab dem 01.01.09 erhoben werden. Der Leistungsumfang ist branchenweit einheitlich und entspricht in etwa dem der gesetzlichen Krankenversicherung.
Der Basistarif kann von allen gewählt werden, die bisher nicht krankenversichert waren oder mindestens sechs Monate lang freiwillig versichert sind. Jeder Versicherte, der bereits eine private Vollversicherung hat, kann nur im ersten Halbjahr 2009 in den Basistarif wechseln.
1 KommentarTod durch Ertrinken
Zahlt die Unfallversicherung eigentlich beim Tod durch Ertrinken? Diese Gefahr lauert z. B. beim Bade- oder Tauchurlaub, aber genauso im Winter auf dem Eis. Die Frage kann allerdings nicht pauschal beantwortet werden. Ein Blick in das Kleingedruckte der Versicherungsbedingungen gibt hier Aufklärung.
Bei guten Versicherungsanbietern findet man in den Versicherungsbedingungen eindeutige Regelungen. Unfälle durch Ertrinken oder Erfrieren gelten bei Ihnen als mitversichert. Versicherungsnehmer die sich unsicher sind, sollten sich auf jeden Fall rechtzeitig bei Ihrer Versicherung über den Versicherungsschutz informieren, bevor sie beispielsweise einen Tauchurlaub starten. Selbst wenn man noch so vorsichtig ist, kann man immer einen Unfall erleiden, den man selbst nicht verhindern konnte.
Deutlich, wie hoch das Risiko des Ertrinkens ist, zeigt die von der World Health Organisation (WHO) bekannt gegebene Zahl von weltweit jährlich 409.272 Menschen, die im Wasser ums Leben kommen. Damit ist der Tod durch Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache.
Keine KommentareVermieter Rechtsschutz
Die VSK Vermieterschutzkartei hat zusammen mit der S – Finanzgruppe und der ÄRAG Rechtsschutzversicherung einen in Deutschland einzigartigen Vermieter-Rechtsschutz entwickelt.
Der Rechtsschutz ist durch eine Telefonhotline einfach und schnell für den Kunden erreichbar. Der Versicherte erhält am Telefon Antworten auf einfache Fragen, komplizierte Sachverhalte oder konkrete Rechtsstreitfälle.
Für diesen Service stehen über 100 Volljuristen zur Verfügung, die direkt Aussagen zu Sachverhalten oder Erfolgsaussichten geben können. Bei Bedarf wird der Kunde direkt mit einem Rechtsanwalt verbunden, der im Vorwege einer Qualitätsprüfung unterzogen wurde. Die Entscheidung über die Kostenübernahme soll ebenfalls schnell getroffen werden.
Preislich soll diese neue Rechtsschutzversicherung unter den marktüblichen Preisen liegen. Das Angebot soll Anfang 2007 an den Start gehen und ist über den VSK Vermieterschutzkartei Deutschland erhältlich.
Keine KommentareRente mit 67 eine verkappte Rentenkürzung
Die Rente mit 67 ist umstritten und führt immer mehr zu hitzigen Diskussionen. Seitens der FDP wird die Rente mit 67 als ‚"verkappte Rentenkürzung" bezeichnet. Da bereits heute drei Viertel der Menschen zwischen 60 und 65 Jahren schon nicht mehr arbeiten, so könne man dies nicht andere bezeichnen.
Von der FDP wird eine flexible Rente ab 60 Jahren gefordert, die zwar Rentenabschläge berücksichtigt aber andererseits Hinzuverdienstmöglichkeiten zulässt. Zwischen Regierung und Opposition gehen die Meinungen über das richtige Rentenalter und das damit verbundene Modell extrem auseinander.
Unabhängig davon, mit welchem Alter der Anspruch auf Rente zukünftig beginnen wird, ist eine private Altersversorgung neben der gesetzlichen Rentenversicherung unumgänglich. Denn sicher ist schon heute, nur die gesetzliche Rente wird im Alter nicht reichen, um den Lebensstandard halten zu können. Für viele wird es sogar um existenzielle Sicherung gehen.
1 KommentarLebensversicherung keine gute Altersversorgung
Seit die Erträge aus der Lebensversicherung steuerpflichtig sind, ist die Lebensversicherung als Altersvorsorge nicht mehr attraktiv.
Verbraucherschützer kritisieren an der Lebensversicherung drei wesentliche Punkte. Die Rendite ist im Vergleich zu anderen Produkten mit durchschnittlich 4% zu gering. Außerdem wird die Intransparenz der Lebensversicherung als ein großer Mangel angesehen. Der Sparanteil aus der Lebensversicherung ist für viele Versicherte nicht klar ersichtlich und dieser Betrag entspricht in vielen Fällen nur 75% der eingezahlten Beiträge. Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung enthalten liegt dieser Anteil sogar noch niedriger.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die lange Laufzeit der Lebensversicherung. Zum einen kann eigentlich kein junger Mensch sagen, ob er die nächsten 30 Jahre in der Lage sein wird, 150 EURO mtl. zu zahlen zum anderen macht die Laufzeit die Versicherung unflexibel.
Als Fazit kann man sagen, dass eine Risikolebensversicherung zur Absicherung von Krediten sinnvoll ist, der Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung sollte hingegen wohl überlegt sein.
Neue Krankenversicherung für Freiberufler
Die Gothaer Versicherung hat zusammen mit dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) eine langfristig finanzierbare private Krankenversicherung ausgearbeitet, die speziell für Freiberufler geeignet ist. Zwecks Vertragsunterzeichnung trafen sich beide Parteien von kurzem in Berlin.
Der ‚"Gothaer Vitario" ist eine Krankenversicherung mit einer integrierten Rentenkomponente. Der besondere Anreiz dieses Modells liegt darin, dass die Mitglieder des BFB bis zu sieben Monatsbeiträge pro Jahr zurückbekommen können und Sonderkonditionen bei der Kranken- und Rentenversicherung erhalten.
Der Vorteil liegt bei diesem Tarif in der Hauptsache darin, dass der Kunde von seiner bei Freiberufler in der Regel niedrigen Krankenquote profitiert. Je geringer die in Anspruch genommenen Leistungen sind, desto höher ist der Anteil, der das angesparte Kapital der Rentenversicherung zur Finanzierung der Krankenversicherungsbeiträge im Alter darstellt.
Laut Aussage von Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand der Gothaer Versicherung AG, stellt dieser Tarif eine interessante Variante für alle wirtschaftlich Denkenden Freiberufler da.
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