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Beiträge aus Februar, 2007

US-Finanzbehörden sind Steuersündern auf der Spur

E-Bay und Auktionshäuser wie z. B. Sotheby¬¥s sollen zukünftig der US – Finanzbehörde IRS jeden Kunden melden, der im Jahr mehr als 100 Geschäfte tätigt und dabei mindestens 5.000 Dollar Umsatz erzielt. Die Finanzbehörde rechnet dadurch mit Mehreinnahmen in Höhe von ca. zwei Mrd. Dollar. Die neue Verordnung soll zum 01.01.2008 in Kraft treten. Das Internetauktionshaus E-Bay läuft Sturm gegen diese Verordnung und hat eine Lobbykampagne gestartet. Hierbei wird die Legalität dieser Verordnung in Frage gestellt.

Nicht nur die Steuerbehörden in den USA sind hinter nicht gemeldeten E-Bay Händlern her. Auch in Europa ist man auf dieses Problem zwischenzeitlich Aufmerksam geworden. In Großbritannien z. B. hat die Finanzbehörde gerade mit einer großen Plakataktion Ebay-Händler angemahnt Steuern zu zahlen. Grundsätzlich ist es fraglich, ob man eine Internetplattform wie E-Bay in die Pflicht nehmen kann, dass gewerbliche Händler entsprechende Steuern abführen. Schließlich ist jeder, der gewerbsmäßigen Handel betreibt auch verpflichtet, entsprechende Steuern zu zahlen. Wer dies nicht tut, macht sich strafbar.


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VW Aktie im Aufwind

Gute Absatz- und Gewinnzahlen machen es möglich. Die VW Aktie hat am heutigen Tag um 6,3 Prozentpunkte zugelegt. Volkswagen konnte seinen Nettogewinn um abgelaufenen Jahr auf 2,75 Milliarden Euro erhöhen und damit mehr als verdoppeln. Außerdem erfreut sich VW bei den Kunden einer steigenden Beliebtheit. Durch die neue Modelloffensive stieg die Zahl der neu ausgelieferten Fahrzeuge um 9,4 Prozent auf 5,73 Millionen.

Sondereinflüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro drücken allerdings auf der anderen Seite. Diese sind zum Großteil durch den Abbau von fast 20.000 Stellen entstanden. Trotz allem viel die vorläufige Bilanz besser aus, als von den meisten Analysten erwartet. VW hat aufgrund des guten Ergebnisses eine Dividendenerhöhung um 1,25 EURO je Aktie angekündigt.

Durch die Verbesserung der Zahlen stieg der Marktanteil in Europa von 18,9 Prozent im Jahr 2005 auf 19,9 Prozent in 2006. Der Umsatz konnte um 11,6 Prozent auf 104,9 Milliarden Euro erhöht werden.

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Klare Angaben im Streitfall

Nach der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) muss dem Sachverständigen des Gerichtes ein Tätigkeitsbild vorgegeben werden, damit über eine Berufsunfähigkeit befunden werden kann. Ist das Tätigkeitsbild hingegen nicht eindeutig, ist die Aussicht auf Erfolg in einem Rechtsstreit gering.

In einem aktuellen Fall hatte eine Frau vor Beginn des Prozesses angegeben, sie arbeite 15 Stunden die Woche. Im Prozessverlauf waren es dann 6 bis 10 Stunden täglich. Weder die eine noch die andere Variante waren mit der vorgelegten Gewinn- und Verlustrechnung der Klägerin in Einklang zu bringen. Der Durchschnittspreis der von Ihr vorgenommen kosmetischen Behandlungen konnte nur 18 Behandlungen im Monat belegen. Da das Tätigkeitsbild auch von einem Zeugen der Klägerin nicht bekundet werden konnte, wies das Gericht die Klage ab.

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Altersversorgung für Selbstständige wird sicherer

Eine Abstimmung im Bundesrat hat heute für Selbstständige eine wichtige Entscheidung beim Thema Altersvorsorge ergeben. Zukünftig ist die Altersvorsorge von Selbstständigen besser vor Pfändungen geschützt. Die Altersversorgung wird damit Renten und Pensionen gleichgestellt.

Dies hat insbesondere eine Auswirkung auf Lebensversicherungen zur Altersversorgung, die Selbstständige geschlossen haben. Diese sind zukünftig gegen Gläubigerforderungen geschützt. Bisher war dies nicht der Fall und die Altersversorgung von Selbstständigen stand damit bei einer schlechten wirtschaftlichen Lage immer auf der Kippe. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bezeichnete die bisherige Regelung als ‚"nicht gerechtfertigt".

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Durchhaltevermögen bei Geldanlagen

Geduld ist eine Tugend und bei Geldanlagen zahlt sie sich sogar aus. Der Bundesverband deutscher Banken berichtet jetzt, dass wer in den letzten 30 Jahren jeden Monat nur einen Betrag von EURO 100,00 in Aktienfonds investiert hat, jetzt im Durchschnitt über ein Vermögen von EURO 175.000 verfügen kann. Berücksichtigt wurden dabei nur Anlageschwerpunkte in Deutschland. Geringer sind die Beträge bei sichereren Fonds wie z. B. Rentenfonds oder Immobilienfonds.

Der Schnitt bei internationalen Rentenfonds lag bei ca. EURO 103.000, offene Immobilienfonds kamen auf ca. EURO 82.000. Man muss allerdings dazusagen, dass die Ergebnisse der einzelnen Fonds erheblich von einander abweichen können. Zudem sind die Renditen, die in den vergangenen Jahren erzielt werden konnten, keine Garantie für die kommenden Jahre.

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Unfall, was tun?

Muss ich bei einem Verkehrsunfall die Polizei rufen? Diese Frage stellt sich jedem spätestens, wenn es zu einem Zusammenstoß gekommen ist. Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Entgegen vieler Meidungen ist es allerdings nicht nötig, auf jeden Fall die Polizei zu rufen. Hier sind einige Punkte zusammengefasst, bei denen die Polizei allerdings unbedingt gerufen werden sollten:

• Wenn es Verletzte gegeben hat.
‚Ä¢ Wenn der Sachschaden einem erheblichen Betrag entspricht. (über ca. 1.000 Euro).
• Wenn einer der Unfallbeteiligten die Pflichtangaben (Personalien, Versicherung) verweigert.
• Wenn Drogen oder Alkohol im Spiel sind.
• Wenn ein Unfallbeteiligter Fahrerflucht begeht.
• Wenn ein Unfallbeteiligter aus den Ausland kommt.
‚Ä¢ Wenn Flüssigkeiten austreten (z. B. Äl oder Treibstoff)
‚Ä¢ Wenn Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen.
‚Ä¢ Wenn die Unfallstelle abgesichert werden muss, um weitere Unfälle zu verhindern (z. B. auf Autobahnen oder großen Kreuzungen)

Bezüglich dem Versicherungsschutz gilt grundsätzlich, dass die Kaskoversicherung die Schäden am eigenen Fahrzeug reguliert (also den selbstverschuldeten Schaden) und die Haftpflichtversicherung den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners (für den Fall, das die Schuld am Unfall bei einem selbst liegt.)

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Rekordgewinne bei Zurich Financial Services (ZFS)

Einen Reingewinn von 41 Prozent konnte der Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) im abgelaufenen Jahr verzeichnen. Der Gewinn lag dabei bei 4,527 Mrd. Dollar. Wie der Konzern mittelte habe der so genannte operative Geschäftsgewinn (BOP) um 48 Prozent auf 5,861 Mrd. Dollar zugenommen.

Von diesem Rekordergebnis sollen u. a. die Aktionäre profitieren. So ist geplant, die Dividende von 7 auf 11 Fr. je Aktie anzuheben. Vom Verwaltungsrat wurde zudem festgelegt, dass ein Aktienpaket in Höhe von 1,25 Mrd. Fr. zurückgekauft werden soll. Durch diese Maßnahmen lässt der Konzern seinen Aktionären umgerechnet ca. die Hälfte des erzielten Gewinns wieder zukommen.

Das gute Ergebnis ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das Nichtlebengeschäft deutlich profitabler geworden ist. So hat sich das Verhältnis von Aufwendungen für Schäden zu den Prämieneinahmen von 100,8 % auf 94,2 % verbessert. Ein Wert unter 100 % ist ein Indiz dafür, dass ein Geschäft rentabel ist.

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KFZ – Steuer Berechnung nach Schadstoffausstoß

Die neuesten Pläne von Bundesverkehrsminister Tiefensee sehen vor, dass die Höhe der KFZ – Steuer nicht nur nach dem CO2 Ausstoß berechnet wird sondern nach dem Schadstoffausstoß insgesamt. Wenn bei der Berechnung der KFZ – Steuer nur die CO2 Belastung Berücksichtigung finden würde, würde nur ein Teil der umweltbelastenden Faktoren eingebracht sein.

Der Plan sieht dabei im Groben vor, die gesamte Palette an Umweltfaktoren zu berücksichtigen. Dazu gehören neben dem CO2 Ausstoß auch der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeuges sowie der Kohlendioxidausstoß. Ist ein PKW dann besonders Umweltfreundlich, soll sein Halter mit einer niedrigen KFZ – Steuer belohnt werden. Fahrzeughalter, die einen PKW nutzen der eine hohe Schadstoffbelastung für die Umwelt darstellt sollen entsprechend mehr zahlen.

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Veranstalter Haftpflichtversicherung

Die 5. Jahrszeit ist in vollem Gange. Einer der Höhepunkte sind dabei die Rosenmontagsumzüge in vielen Städten und Gemeinden. Viele unterschiedliche Fahrzeuge und Karikaturen können dabei bewundert werden. Zudem sind alle Menschen fröhlich und es bleibt auch kein Auge trocken.

Das sind die schönen Seiten der Karnevalszeit. Bei einer solch großen Ansammlung von Menschen kommt es jedoch auch regelmäßig zu Unfällen. Nicht selten sind die Veranstalter solcher Umzüge dabei für den entstanden Schaden haftbar. Eine Veranstalter Haftpflichtversicherung kann hier gegen finanzielle Schäden absichern. Der Veranstalter solcher Events, meist ist dies ein eigenes Festkomitee, ist dann gegen Schäden die z. B. durch das Werfen von genehmigten Gegenständen entstehen versichert.

Versichert sind allerdings nur Schäden, die durch den Umzug verursacht wurden. Besucher und Zuschauer müssen für einen durch sie verursachten Schaden selbst haften. In der Regel tritt hier die private Haftpflichtversicherung ein.

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Gruppen Unfallversicherung für Hinterbliebene

Im Todesfall zahlt eine Gruppen-Unfallversicherung die entsprechende Entschädigung auch an Hinterbliebene aus. Gruppen-Unfallversicherungen werden von Arbeitgebern für Ihre Mitarbeiter abgeschlossen, dabei gibt es keine Einzelpolicen. Das Finanzgericht in Sachsen hat jetzt entschieden, dass Beträge die im Todesfall ausgezahlt werden nicht steuerpflichtig sind. Solche Zahlungen sind nicht als Lohnersatz zu betrachten sondern dienen dazu, die Hinterbliebenen finanziell zu unterstützen.

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Bundesrat stimmt Gesundheitsreform zu

Vor zwei Wochen wurde die Gesundheitsreform vom Bundestag verabschiedet. Heute hat auch der Bundesrat der Reform zugestimmt und damit ist die letzte Hürde genommen. Die Gesundheitsreform wird am 01.04.2007 in Kraft treten.

Redner von Union uns SPD begrüßten die Entscheidung des Bundestages. Die Gesundheitsreform hat in den vergangenen Monaten zu vielen Diskussionen in der Koalition geführt und diese an den Rand des Scheiterns gebracht. Aufgrund der vielen notwendigen Kompromisse, die gefunden werden mussten, steht die Reform insbesondere bei der Opposition stark in der Kritik. Experten sind zudem der Meinung, dass nach der Reform vor der Reform ist, da die gefundenen Kompromisse in Kürze ohnehin wieder angepasst werden müssen. Die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten.

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Krawatte ab!! an Weiberfastnacht

Die Karnevalzeit ist seit heute in vollem Gange und überall sind die Jecken los. In den Karnevalhochburgen in Deutschland geht es jetzt bis zum Aschermittwoch richtig rund und kein Auge bleibt trocken.

Das Abschneiden der Krawatte ist am Weiberfastnacht ein alter und in der Regel auch überall bekannter brauch. Doch was ist, wenn der Chef seine schönste Krawatte trägt und diese der Schere zum Opfer fällt? Abgesehen davon, welche arbeitsrechtlichen Probleme dies machen kann, stellt sich zudem die Frage, wer den entstanden Schaden ersetzt, wenn der Chef den Spaß nicht versteht.

Schnell kann da der Gedanke kommen, dass man dafür doch Haftpflicht versicht ist. Die Haftpflichtversicherung zahlt jedoch nur, wenn kein Vorsatz vorliegt. Das bewusste Abschneiden der Krawatte ist jedoch eindeutig Vorsatz und die Versicherung damit nicht in der Leistungspflicht.

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DaimlerChrysler Aktien weiter im Aufwind

Die Aktien des Automobilherstellers DaimlerChrysler sind weiter auf dem Vormarsch. Die anhaltenden Diskussionen und Spekulationen um den Fortbestand des Unternehmens in seiner jetzigen Form verhelfen der Aktie zum Anstieg.

Spekuliert wird schon seit einigen Wochen, ob Daimler sind von der amerikanischen Marke Chrysler trennen wird. Auch ein Verkauf an General Motors war schon im Gespräch. Bei Chrysler in Amerika soll es zudem zu massivem Stellenabbau kommen und evtl. müssen sogar Werke geschlossen werden.

Die weitere Entwicklung in dieser Sache ist völlig offen, dennoch hat die Aktie für Anleger und Spekulanten an Interesse gewonnen.

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Beitragserhöhungen bei gesetzlichen Krankenversicherungen

Zum 01.01.07 haben ca. zwei Drittel aller gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge erhöht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch weitere folgen. Für viele Versicherte ist daher jetzt ein Wechsel der Krankenversicherung wieder interessanter geworden.

Ein Großteil der gesetzlich Krankenversicherten zahlt seit Januar höhere Beiträge. Der allgemeine Beitragssatz stieg bei 126 Krankenkassen um 0,7 Prozent im Durchschnitt. Bei einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen von ca. EURO 3600,00 erhöht sich der Krankenkassenbeitrag dabei um ca. 12 EURO.

Grundsätzlich hat jeder Versicherte die Möglichkeit die Versicherung zu wechseln, da ihnen ein Sonderkündigungsrecht aufgrund der Betragserhöhung zusteht. Ein Wechsel der Versicherung sollte jedoch auf jeden Fall gut überlegt sein, da neben dem Spareffekt noch andere Aspekte eine Rolle spielen. So ist es zum Beispiel wichtig, wie die Krankenversicherung erreichbar ist, z. B. durch eine Geschäftsstelle vor Ort. Wie gut oder schlecht eine Versicherung ist, erlebt man häufig erst im Krankheitsfall. Also gilt, im Vorwege so gut wie möglich informieren, bevor man die Versicherung kündigt.

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Steuereinnahmen steigen

Für die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland war der Januar ein guter Monat und damit auch besser als erwartet. Im Vergleich zum Januar des Jahres 2006 sind die Steuereinnahmen im Januar dieses Jahres um ca. 12,8 % gestiegen. Die Einnahmen liegen dabei um ca. 7 % über der Schätzung der Regierung aus November 2006. Die Einnahmen in EURO lagen bei rund 34,255 Milliarden EURO.

Seit Jahren hat es nicht mehr solch starke Zunahmen gegeben. Die letzte zweistellige Zuwachsrate war im Juli 2006 erzielt worden. Im Gegensatz zu der positiven Entwicklung bei den meisten Steuereinahmen hat die Tabaksteuer einen Einbruch erlitten. Dies ist sicherlich auf die Zahlreichen Kampagnen und Diskussionen um das Rauchen zurückzuführen.

Auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat sich entgegen der meisten Erwartungen nicht so negativ auf das Kaufverhalten der Bundesbürger ausgewirkt.

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