Beiträge aus Januar, 2007
Eigentümer haben Streupflicht
Jetzt ist er da, der Winter und mit ihm die Gefahr vor Unfällen unter anderem durch Ausrutschen. Jeder Eigentümer von Wohneigentum sollte daher besonders Wachsam sein. Das Streuen von Gehwegen ist nämlich grundsätzlich die Pflicht des Eigentümers. Ist die Wohnung oder das Haus vermietet, kann diese Pflicht an den Mieter abgetreten werden, der Eigentümer hat aber weiterhin die Pflicht, die Durchführung des ‚"Winterdienstes" auch zu kontrollieren.
Was passiert, wenn der Eigentümer seiner Pflicht nicht nachkommt. In diesem Fall ist die Gesetzgebung recht einfach. Wer nicht streut, der haftet. Kommt also ein Eigentümer seiner Streupflicht nicht nach, haftet er für Unfälle, die aufgrund seines Versäumnisses entstanden sind. Dabei müssen die Kosten für die medizinische Versorgung ebenso getragen werden, wie ein evtl. Arbeitsausfall oder Schmerzensgeld. Im schlimmsten Fall droht sogar eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Um sich gegen einen solchen Fall abzusichern sollte man daher auf jeden Fall zusätzlich eine Haftpflichtversicherung abschließen.
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Wichtiger Baustein für die Altersvorsorge
Die Betriebsrente, die in den meisten Fällen als Direktversicherung abgeschlossen wird, ist ein wichtiger Baustein für die Altersversorgung. Besonders von Bedeutung ist dies für Führungskräfte, da diese wegen der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung einen großen Teil Ihrer zukünftigen Rente privat absichern müssen. Die Direktversicherung als Betriebsrente stellt daher für diesen Arbeitnehmerkreis eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge da.
Der Arbeitnehmer sollte das Angebot des Arbeitgebens genau prüfen, bevor er einen Vertrag abschließt. In den meisten Fällen hat der Arbeitgeber mit einem Versicherer einen Tarif ausgehandelt. Dieser kann gut sein, muss es jedoch nicht. Eine Prüfung durch einen neutralen Fachmann ist daher immer sinnvoll und das Honorar gut investiert. Schließlich geht es um viel Geld. Ist das Angebot des Arbeitgebers gut, steht einer Unterschrift in der Regel nichts im Wege.
Auch das Einholen eines eigenen Angebotes bei einem anderen Anbieter kann sinnvoll sein. Mit dem Arbeitgeber muss dann verhandelt werden, in wie weit dieses Angebot als Betriebsrente genutzt werden kann.
1 KommentarSammelwerk zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Von der Rating-Agentur Franke & Bornberg in Hannover wurde ein Sammelwerk zur Berufsunfähigkeitsversicherung herausgegeben. Dabei wurden insgesamt 299 Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen und 86 selbstständige Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen analysiert. In dem Werk findet man zudem die so genannten Unternehmensratings. Durch diese Ratings wird die Frage beantwortet, wie die einzelnen Versicherer intern beim Risiko der Berufsunfähigkeit aufgestellt sind. Zum Berufsunfähigkeits-Unternehmensrating gehören die Antragsformulare, Antragsprüfung Annahmerichtlinien, Leistungsfallabwicklung, qualifizierte Risikoprüfung und internes Controlling.
Diese Bewertungsverfahren wurden bereits in Jahre 2003 von Franke & Partner modifiziert und der Einhaltung des Transparenzgebotes wurde mehr Gewichtung zu Teil. Zur Vereinfachung der Beratung zum bedarfsgerechten Versicherungsschutz wurden damals die Produkt-Bereiche BUbasis, BUerweiter und ein Rating eingeführt.
Keine KommentareAltersarmut
Die Deutschen haben immer größere Angst vor Altersarmut. Bei einer Umfrage kam heraus, dass fast jeder zweite Deutsche einräumt, nicht genug für seinen Ruhestand vorgesorgt zu haben. Im Gegensatz zu diesem Ergebnis steht allerdings, dass die Deutschen weniger als zuvor dafür tun, Ihre Altersversorgung sicherzustellen. Diese Resultate zeigte eine Studie der Postbank und dem Institut für Demoskopie unter dem Motto ‚"Altersvorsorge 2007".
Die Studie zeigt allerdings, dass die Deutschen aufgewacht sind. Die Mehrheit der zukünftigen Rentner gestand, für das Alter nicht genug vorgesorgt zu haben. Diese Einschätzung ist entgegen Umfragen von früher neu. Jeder Sechste befürchtet sogar, im Rentenalter seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mittel aufbringen zu können. 50 % der Befragten rechnen damit, im Alter auf jeden Fall sparsam leben zu müssen.
Keine KommentareAktienkurse wackeln
Beim Handel an der Börse darf man sich nie zu sicher sein. Am letzen Mittwoch erreichte der Dow-Jones-Index noch ein historisches Hoch, um heute schon wieder zu verlieren. Die neuesten Konjunkturdaten dies- und jenseits vom Atlantik sorgten besonders für Enttäuschung.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in den USA mit 325.000 in der vergangenen Woche stärker als erwartet. Die Verkäufe von bereits bestehenden Häusern gingen zudem um 8,4 % zurück. So viel wie seit 1989 nicht mehr.
Zudem hatte das Münchner Ifo-Institut mit einer Enttäuschung aufgewartet. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sankt für den Januar von 108,7 auf 107,9 Punkte. Entgegen der Erwartung der Volkswirte bedeutet dies eine Senkung und nicht den erwarteten Anstieg. Die Vermutung liegt nahe, dass dies mit der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresbeginn zusammenhängt.
Diese Indikatoren sind allesamt Einflussfaktoren auf den Aktienmark und bieten damit einigen Spielraum für Spekulationen für Börsenexperten.
1 KommentarVorsicht vor der Abfindungserklärung
Im Gegensatz zur KFZ - Versicherung, bei der nur die Reparatur oder der Wiederbeschaffungswert seitens der Versicherung ersetzt werden muss, steht dem Versicherungsnehmer bei der Gebäude- oder der Hauratversicherung der Neuwert der beschädigten Gegenstände zu. Dies ist vielen Versicherten jedoch nicht bekannt oder nicht bewusst.
Deshalb Achtung, wenn der Sachverständige der Versicherung bei Begutachtung eines Schadens vor Ort und Stelle schon den Schaden per Scheck regulieren möchte. In der Regel ist diese schnelle Bezahlung mit der Unterschrift unter einer Abfindungserklärung verbunden. Diese Erklärung regelt, dass die Leistungspflicht seitens des Versicherers mit der geleisteten Zahlung abgegolten ist. Wenn sich jetzt im Nachwege herausstellt, dass die Versicherungsleistung nicht ausreicht um den kompletten Schaden zu beheben, bestehen seitens des Versicherungsnehmers keine Ansprüche mehr.
Daher gilt, immer vorsichtig sein mit einer zu schnellen Zustimmung in solchen Fällen und im Zweifelsfall lieber auf einen neutralen Gutachter bestehen oder einen Anwalt zu Rate ziehen.
Keine Kommentare1,5 Milliarden EURO Mehreinnahmen
Die ansteigende Konjunktur macht es möglich. Für das Jahr 2007 erwarten Experten einem Pressebericht zur Folge mehrere Milliarden Mehreinnahmen. Auf die Rentenversicherung sollen davon ca. 1,5 Milliarden EURO entfallen. Zudem sollen bei der Arbeitslosenversicherung 1,5 Milliarden EURO weniger Aufwand entstehen, was auf die sich ständig verbessernde Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen sein dürfte.
Diese Daten sollen das Ergebnis des Jahreswirtschaftsberichtes sein, der Mitte der kommenden Woche von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vorgelegt wird. Gemäß diesem Bericht erwartet die Bundesregierung eine deutlich verbesserte Wirtschaftsentwicklung als im Herbst des vergangenen Jahres.
Der Chef des Sachverständigenrates Bert Rürup bezeichnete diese Entwicklung als sehr erfreulich. Die Rentenversicherung schaffe sich damit endlich wieder ein kleines finanzielles Polster. Die Erhöhung der Beiträge auf 19,9 % wurde in diesem Zusammenhang von Rürup als unnötig kritisiert.
Keine KommentareTagung der DPA am 29.01.07
Die Bundesgesundheitsministein Ulla Schmidt hat in der Rheinischen Post zum Thema Pflegeversicherung folgendes angekündigt: ‚"Im Frühsommer möchte ich einen Gesetzentwurf vorlegen, damit die erste Lesung möglichst noch im Sommer stattfinden kann.” Das soll bedeuten, dass die Reform im Jahre 2007 erfolgen kann.
Was ist aber konkret von den Parteien, Fraktionen und vom Ministerium geplant? Werden Heimbewohner zukünftig deutlich wenigern Leistungen bekommen oder fällt die Pflegestufe I weg? Diese Fragen beschäftigen viele.
Zu diesem Thema findet am 29.01.07 in der Katholische Akademie, Hotel Aquino, Tagungszentrum, Auditorium A/B, Hannoversche Str. 5 b, 10115 Berlin-Mitte, eine Diskussion mit prominenten Gesprächspartnern statt bei der auch zahlreiche Pressevertreter zugegen sein werden. An der Diskussion werden über 300 Gäste teilnehmen.
Keine KommentareKyrill wird für die Versicherungen teuer
Der große Sturm ist vorbei, jetzt beginnt die Bestandsaufnahme was alles zu Bruch gegangen ist. Nach Einschätzung von Experten belaufen sich die versicherten Schäden auf bis zum 5 Milliarden EURO. Damit wird ‚"Kyrill" in Europa der teuerste Wintersturm der Geschichte.
Allein für Deutschland schätzen Experten den Schaden auf rund eine Milliarde EURO. Durch ‚"Kyrill" kamen 39 Menschen ums Leben, elf davon allein in Deutschland. Bisher galt ‚"Lothar" als teuerster Wintersturm in Europa aller Zeiten. 1999 beliefen sich die versicherten Schäden auf 5,9 Milliarden Dollar –damalige Preise zu Grunde gelegt -.
Zum Vergleich: Der Hurrikan ‚"Katrina" hat in der US Metropole New Orleans im Jahre 2005 einen Schaden in Höhe von 62 Milliarden Dollar angerichtet. Der Schaden für die Volkswirtschaft belief sich gar auf geschätzte 129 Milliarden Dollar.
Keine KommentareKfz-Steuer Förderung für Partikelfilter
Im Bundestag stieß die geplante steuerliche Förderung von umweltfreundlich nachgerüsteten Diesel Fahrzeugen auf scharfe Kritik. Der erste Gesetzentwurf wurde als ‚"schwache Lösung" bezeichnet und ‚"das Ziel des Gesetzes sei gut, der Weg jedoch höchst fraglich".
Der Statt will bei alten Fahrzeugen vorübergehend auf die Kfz-Steuer verzichten, wenn ein Russpartikelfilter nachträglich eingebaut wird. Russpartikelfilter bewahren die Umwelt vor gesundheitsschädlichem Feinstaub. Eine Nachrüstung bis Ende 2009 soll mit einer Steuerersparnis von EURO 330 belohnt werden. Für Fahrzeugnutzer, die keinen entsprechenden Filter nachrüsten soll für einen Zeitraum von 4 Jahren eine Erhöhung von 1,2 Cent je Kubikzentimeter Hubraum erfolgen.
Seitens der Opposition wird eine Staffelung der Steuernachlässe gefordert, um qualitativ bessere Filtersysteme stärker zu fördern. Der geplante Steueraufschlag wurde zudem als zu gering eingestuft.
Keine KommentareVerkaufen statt kündigen
Grundsätzlich ist eine Lebensversicherung eine wichtige Absicherung. Es kann dennoch Gründe geben, die bestehende Lebensversicherung aufzulösen. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn man einen größeren Geldbetrag benötigt. Für diesen Fall sollte man jedoch auf jeden Fall den Verkauf der Versicherung in Betracht ziehen, anstatt der Kündigung.
Ein Beispiel: Eine Lebensversicherung mit einer Versicherungssumme von EURO 100.000 und 20 Jahren Laufzeit ergibt bei einem Mann nach 8 Jahren einen Rückgabewert von ca. 32.000 EURO. Der Verkauf auf dem freien Markt würde ca. 34.000 EURO bringen.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass bei der Rückgabe der Police an die Versicherung Steuern anfallen, beim Verkauf jedoch nicht. Es gibt spezielle Firmen, die Lebensversicherungen ankaufen und z. B. an Privatpersonen weiterverkaufen, die in jungen Jahren es versäumt haben, sich ausreichend abzusichern.
Keine KommentareFahrzeugbeschädigungen durch Sturm
Der Sturm ist vorüber und das Ausmaß der Beschädigungen wird deutlich. Viele Fahrzeugbesitzer müssen nach einem Sturm feststellen, dass Ihr PKW beschädigt wurde. Damit nun die Abwicklung mit der Versicherung schnell und reibungslos verlaufen kann, sollte jeder Versicherungsnehmer folgende Punkte beachten:
1. Als erstes, noch vor dem Besuch in der Werkstatt, den Schaden bei der Versicherung melden.
2. Mit der Versicherung das weitere Vorgehen besprechen. Ein Punkt ist z. B., ob ein Sachverständiger benötigt wird oder ob ein Kostenvoranschlag der Werkstatt genügt.
3. Die Schadenmeldung sollte vom Versicherten so exakt wie möglich ausgefüllt werden. Auch bietet es sich an, der Versicherung Fotos vom beschädigten Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Dies kann bei vielen Versicherungen bereits elektronisch über die Homepage vorgenommen werden.
Dieser 3 Punkte sollten auf jeden Fall beachtet werden. Besonders wichtig ist, vor der Reparatur auf jeden Fall die Zusage der Versicherung einzuholen, damit im Nachwege keine Zweifel an der Kostenübernahme bestehen. Die KFZ- Versicherung zahlt übrigens auch für einen Schaden am PKW, wenn die Beschädigung durch Dachziegel vom eigenen Haus entstanden ist oder durch den Baum auf dem eigenen Grundstück.
1 KommentarVersicherungskosten auf die Miete umlegen
Gemäß einem Urteil des Bundesgerichtshofes ist ein Vermieter dazu berechtigt, Kosten für beispielsweise eine Sach- oder Haftpflichtversicherung anteilig auf den Mieter umzulegen. Bedingung dafür ist allerdings, dass derartige Kosten im Mietvertrag als umlagefähige Betriebskosten bezeichnet werden und dem Vermieter das Recht einräumen, auch neue Betriebskosten auf die Miete umzulegen. Die Kosten können auch dann auf den Mieter anteilig umgelegt werden, wenn dieser erst nach Berechnung durch den Vermieter von diesen Kosten erfahren hat. Es spielt auch keine Rolle, ob der Vermieter durch diese zusätzliche Versicherung einen eigenen Vorteil hat.
Für Mieter gilt also bei Unterschrift unter einen neuen Mietvertrag auf jeden Fall die Bedingungen genau lesen und ggf. nochmals mit dem Vermieter in Verhandlung treten, wenn die Bedingungen nicht angemessen erscheinen.
Keine KommentareBankentest
Die Stiftung Warentest hat einen vor kurzem durchgeführten Bankentest in Ihrer Fachzeitschrift ‚"Finanztest" veröffentlicht. Bei diesem Test wurden 13 Banken und Sparkassen einem ‚"Testkauf" unterzogen. Angefragt wurde ein Kreditbetrag in Höhe von EURO 5.000 durch einen finanziell soliden Testkunden.
Häufig wurde versucht, zusätzlich zum angefragten Kredit Versicherungen zu verkaufen. In einem Fall stieg der Kreditbetrag dadurch auf einen auf EURO 6487 was einer Verzinsung von 23 % entsprochen hätte.
Sieben von dreizehn Geldinstituten starteten zudem eine Abfrage bei der Schufa, ohne die gesetzlich vorgeschriebene Zustimmung des Kunden einzuholen.
Das Ergebnis dieses Test in Schulnoten ergab, dass 5 Beratungen mit ausreichend bewertet wurden und sogar 2 mit mangelhaft. Zu empfehlen sind demnach die Postbank und die Berliner Sparkasse, da diese mit der Note gut abgeschnitten haben.
Keine KommentareKündigung von Direktversicherungen
Wenn ein Arbeitnehmer eine Direktversicherung für die er per Gehaltsumwandlung gezahlt hat kündigt, erhält er gemäß einem Urteil keinen Rückkaufwert.
Das bedeutet nicht, dass das Ersparte dadurch weg ist. Den angesparten Betrag erhält der Arbeitnehmer frühestens mit 60 Jahren wahlweise als Einmalzahlung oder als mtl. Rente ausgezahlt. Dies kann für Arbeitnehmer, die Arbeitslosengeld II beziehen sogar von Vorteil sein. Bei der Vermögensfeststellung für die Ermittlung, ob dem Arbeitnehmer ALG II zusteht dürfen Vermögen, auf die nicht zugegriffen werden kann, nicht hinzugerechnet werden.
Der Tatsache, dass über das angesparte Vermögen erst im Rentenalter verfügt werden kann, sollte man sich also beim Abschluss einer Direktversicherung bereits bewusst sein.
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