Beiträge aus Oktober, 2006
Blog Karneval: Tipps für Selbstständige
Am Freitag startet der erste deutsche Blog Karneval. Was ein Blog Karneval genau ist, erklärt Robert Basic sehr ausführlich. Bei diesem Blog Karneval (Blog-Carnival) schließen sich Business Blogger zusammen und erstellen eine virtuelle Wissendatenbank für Selbständige, behandelt werden sollen folgende Themen:
Wie gewinnt man selbst neue Kunden?
Neue und originelle Best-Practice-Beispiele zur Akquise
Allgemeine Tipps zur erfolgreichen Akquise für Selbstständige
Der Blog Karneval endet am 11.11 um 11.10 und bis dahin sollten sich sicher viele und sehr hilfreiche Blogbeiträge angesammelt haben. Einen kleinen Vorgeschmack zu dem was Sie als Leser erwartet finden Sie schon vorab im Best Practice Business Blog. Angemeldet haben sich bis jetzt 23 Experten Weblogs und einige weitere die wie wir immer wieder von der Aktion berichten werden. Die ganze Aktion geht schon stark in Richtung Web 2.0 und dürfte großen Erfolg haben.
Mehr Blogs zum Thema Blog Karneval:
SL Marketing
Turi2
CIO Weblog
PR Blogger
Job & Joy
Connected Marketing
Kubitz
2 Kommnentare
Wechsel zur privaten Krankenversicherung wird erschwert
In diesen Tagen wird im Bundesgesundheitsministerium mit Ländern, Verbänden und Ressorts über den Referentenentwurf zur geplanten Gesundheitsreform beraten. Nicht nur gesetzlich Krankenversicherte sind von den geplanten Neuregelungen betroffen, sondern auch die Privaten. Schon im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass es den gesetzlich Versicherten nicht so einfach gemacht werden soll, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Für den Wechsel in ein anderes System ist die Entgeltgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) von Bedeutung. Diese soll nun laut einem vorgelegten Referentenentwurf überproportional angehoben werden. Um wechseln zu können, muss die Jahresarbeitsentgeltgrenze dreimal überschritten werden. Bislang entfiel die Versicherungspflicht bereits mit Ablauf des Jahres, in dem die Jahresentgeltgrenze überschritten wurde.
1 KommentarKrebspatienten sollen mehr zahlen
Wie die “Bild am Sonntag” berichtete, sollen Krebs-Patienten ab einem bestimmten Jahrgang wenn sie nicht zu Vorsorgekontrollen gegangen sind, für Medikamente und Hilfsmittel künftig bis zu zwei statt bislang ein Prozent ihres Einkommens aufbringen. Die entsprechende Passage ist im Gesetzentwurf des Ministeriums zur Gesundheitsreform zu finden. Danach gilt die Neuerung für Männer ab Jahrgang 1962 und für Frauen ab Jahrgang 1987, da für Männer Krebsvorsorge ab dem 45. und für Frauen ab dem 20. Lebensjahr angeboten wird.
Wie nicht anders zu erwarten, hagelt es natürlich reihenweise Kritik aus allen Reihen:
Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler: “Eigentlich will ich nicht glauben, dass der Gesetzgeber das wirklich so meint. Ich hoffe, dass es sich um einen handwerklichen Fehler handelt, der im Laufe der Gesetzgebung noch korrigiert wird.”
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, Herbert Rebscher: “Ein absolut groteskes und zynisches Vorhaben. Bei solch einem Schicksalsschlag bräuchten Betroffene und ihre Angehörigen “alle Unterstützung und keine finanziellen Strafaktionen”.
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Gerhard Ehninger: “Die Pläne sind skandalös. Für einige Krebserkrankungen gibt es doch gar keine Vorsorgeuntersuchungen. Durch diese Regelung werden Patienten mit einer extrem belastenden Krankheit finanziell diskriminiert.”
Keine KommentareVorsicht bei Rechtsschutz aus Discountern
In den Lebensmitteldiscountern gibt es heutzutage neben Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Bedarf auch jede Menge anderer Angebote. So aktuell auch bei Penny. Dort wird eine ARAG-Rechtsschutzversicherung für 99 Euro als Schnäppchen angeboten. Verbraucherschützer raten den Interessenten, vor Abschluss gut zu überlegen. Der Bund der Versicherten mit Sitz in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg führt aus, dass der Versicherungsschutz ausschließlich im Verkehrs-, Berufs- und Grundstücksbereich bestehe. Private Streitigkeiten können nur über eine telefonische Erstberatung abgeklärt werden. Zusätzlich behält sich die ARAG ein Sonderkündigungsrecht nach zwei telefonischen Erstberatungen und jeder weiteren Erstberatung vor. So riskiert jeder Kunde schon eine Kündigung seitens der ARAG, nur weil er die im Vertrag vereinbarten Leistungen in Anspruch nimmt. Hier sollte also im Vorfeld schon genau geprüft werden, ob sich eine solche Versicherung lohnt.
2 KommnentareRechtsschutzversicherung für Studenten
Wie wichtig eine Rechtsschutzversicherung ist, merkt man wie bei einigen anderen Versicherungen oft erst, wenn es zu spät ist und die Streitigkeit droht, sehr teuer zu werden. Rechtsschutzversicherungen decken jedoch immer nur bestimmte Lebensbereiche ab, daher ist eine genaue Prüfung der Konditionen vor Vertragsabschluss für jeden potentiellen Versicherungsnehmer sehr wichtig. Der Bereich Verwaltungsrecht ist in kaum einer Rechtsschutzversicherung abgedeckt, doch gerade in diesem Bereich liegen die meisten Streitigkeiten, die während des Studiums auftreten können.¬† Ab einem Preis für 5,98 Euro bieten die Versicherer D.A.S. und allmax.de jetzt ein spezielles Rechtsschutz-Paket für Studierende an, welches das Verwaltungsrecht einbezieht. Typischerweise geht es hierbei um BaföG, Prüfungsangelegenheiten, etc. Außerdem abgedeckt ist Verkehrs-, Reise- und Mietrecht, bei Bedarf und einem etwas höheren Beitrag kann auch noch Immobilienrechtsschutz mit einbezogen werden.
Keine KommentareKFZ Versicherung wechseln und Geld sparen
Noch bis zum 30. November haben Autofahrer Zeit um Ihre Autoversicherung zu kündigen und zu einer anderen Gesellschaft zu wechseln. Seit Mitte 2004 liefert sich die Branche einen erbitterten Preiskampf in Sachen Kfz versicherung, mit der Konsequenz das die Tarife für Kfz-Versicherungen im Schnitt um rund zehn Prozent gesunken sind.
Im letzten Jahr wechselte fast jeder zehnte Autobesitzer seinen Versicherungsschutz. Bei einem Umstieg vom teuersten auf den billigsten Versicherer können Autofahrer bis zu 65 Prozent sparen. Derzeit planen mindestens 3,2 Millionen Deutsche, auf eine andere Kfz-Versicherung oder einen neuen Tarif umzusteigen. Jeder zweite Autobesitzer ist prinzipiell bereit, über einen Versicherungswechsel nachzudenken, und die Versicherer ihrerseits locken mit Billigofferten wie kaum zuvor. Doch vor dem Umstieg ist ein Vergleich angebracht, wo neben Preis auch die Leistungen beachtet werden sollten.
Also vergleichen Sie noch heute Ihre Autoversicherung in unserem Kfz-Versicherungsvergleich
2 KommnentareSchäden des Opfers auch bei falscher Bereifung abgedeckt
Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, kommt die Haftpflichtversicherung auch bei einem mit falscher Bereifung ausgestatteten Fahrzeug für die Schäden des gegnerischen Fahrzeugs und eventueller Personenschäden auf. Die ab diesem Winter gültige Vorschrift der Straßenverkehrsordnung, die eine an die Witterung angemessene Bereifung vorschreibt, bezieht sich somit nicht auf die Haftpflichtversicherung, was vielen Autofahrern bislang nicht klar war. Dennoch ist natürlich eine angemessene Bereifung in jedem Fall zu empfehlen, da beispielsweise Winterreifen eine generell bessere Haftung besitzen und sie so den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer deutlich weniger gefährden. Bei einer Vollkaskoversicherung kann die Übernahme von Kosten, die bei einem Unfall mit falscher Bereifung entstanden sind, abgelehnt werden, da ein solches Verhalten als grob fahrlässig gewertet werden kann und der Versicherungsschutz somit verfällt. Dies ist zwar nicht automatisch der Fall, wenn im Winter mit Sommerreifen gefahren wird, da auch hier immer der Einzelfall und die konkreten Umstände für die Begutachtung berücksichtigt werden, doch sollte die Sicherheit im Sinne aller Verkehrsteilnehmer oberste Priorität haben.
Keine KommentareKeine gute Beratung bei Lebensversicherungen
Viele Kunden werden vor Abschluss einer Lebensversicherung nicht ausreichend beraten. Zu diesem Ergebnis kommt der Ombudsmann für Versicherungen, Wolfgang Römer. In der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift “Finanztest”, die von der Stiftung Warentest herausgegeben wird, wird geschrieben, “dass Versicherer und deren Vermittler nicht die Gelegenheit nutzen, die potenziellen Versicherungsnehmer über das Produkt, mögliche Varianten und deren Vor- und Nachteile aus Kundensicht zu informieren.” Dabei beruft sich die Zeitschrift auf den Bericht von Wolfgang Römer. Viele Kunden verstehen nach Römers Ansicht nicht mal in Ansätzen die Produkte, die ihnen verkauft werden. Bei den Beschwerden, die beim Ombudsmann eingehen, liegen die privaten Renten- und Lebensversicherungen mit 38 Prozent an der Spitze.
Keine KommentarePKV-Basistarif auch für Arbeitslose
Auf die PKV kommt laut einem Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums eine weit größere Belastung zu, als diese zunächst angenommen hat. So wird die PKV im Rahmen der Gesundheitsreform dazu verpflichtet, auch Arbeitslose ohne vorherige Risikoprüfung in einem Einheitstarif aufzunehmen, sofern sie vor ihrer Arbeitslosigkeit privat versichert oder etwa als Selbständige gar nicht krankenversichert waren. Das entlastet die gesetzlichen Kassen, die momentan nur einen monatlichen Beitrag von 125 Euro für einen Alg-II-Empfänger erhalten. Die Gesamtbelastung, welche die gesetzlichen Krankenkassen bislang durch die Alg-II-Empfänger alleine schultern musste, beläuft sich auf 300 Millionen Euro pro Jahr. Diese Last soll zukünftig gleichermaßen auf die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen verteilt werden.
1 KommentarGeschlossene Fonds als Altersvorsorge
Die geschlossenen Fonds haben im letzten Jahre alle ihre Steuervorteile verloren. Ein Großteil der klassischen Kunden, die ihr Geld kurz vor Ende des Jahres in diese Fonds einzahlten, um dem Fiskus ein Schnippchen zu schlagen, sind gegangen. Jetzt werben die geschlossenen Fonds in ihren Expos√©s mit neuen Sprüchen wie: “Ideal für die Altersvorsorge” oder auch “Baustein für den Vermögensaufbau”. Es geht dabei darum, neue Kunden zu erreichen, denn das bisherige Verkaufsargument “Steuern sparen” gilt nicht mehr. Doch warum eignen sich geschlossene Fonds auch als Altersvorsorge? Zum einen, weil die Laufzeiten sehr lang sind. Die Beteiligungen sind zudem auch nicht abhängig von der Stimmung an den Aktienmärkten. Die durchschnittliche Laufzeit bei geschlossenen Immobilienfonds lag in den letzten Jahren bei 18,8 Jahren. Schwierig wird es, wenn man vorzeitig aus dem Fonds aussteigen möchte. Es gestaltet sich sehr schwer, Käufer für die Anteile zu finden. So soll zwar mittlerweile ein Zweitmarkt existieren, dieser steckt aber noch in den Anfängen. Geschlossene Fonds gibt es viele. Die klassischen Varianten sind mit Sicherheit die Schiffs- und Immobilienfonds, doch es gibt auch noch Wein-, Musik-, Film- und Videospiele-Fonds. Für die Fonds gelten alle Chancen und Risiken eines normalen Investments. Auch ein Totalverlust ist möglich. Man sollte darauf achten, dass eine Nachschusspflicht ausgeschlossen ist. Für die Altersvorsorge sollten nicht mehr als 20 Prozent des Vermögens in geschlossene Fonds investiert werden.
Keine KommentareEinigung in Gesundheitsreform: Gesundheitsfonds verschoben
Nach monatelangen, teilweise sehr hitzigen Debatten und Machtgerangel über die Reform des Gesundheitswesens haben Union und SPD nun tatsächlich einen Kompromiss geschlossen. Nach einer siebenstündigen Sitzung kamen Union und SPD nun Endlich zu einer Einigung. Als erstes wurde vereinbart, das Kernstück der Reform, den Gesundheitsfonds, zu verschieben. In Punkto Zusatzbeiträge setzte sich die SPD mit ihrem Beharren auf die Begrenzung auf ein Prozent des Haushaltseinkommens durch.
Doch, CSU-Chef Edmund Stoiber stimmte nur unter Vorbehalt einer Prüfung zu. Laut Grünen, der DGB und den gesetzlichen Krankenkassen ist die Reform unsozial und unausgegoren.
Ein-Prozent-Klausel:
Die Ein-Prozent-Klausel für Zusatzbeiträge gesetzlich Versicherter setzte die SPD mit ihren Vorstellungen durch. Allerdings sollen bis acht Euro ohne Einkommensprüfung erhoben werden, so Merkel. Das solle unnötige Bürokratie vermeiden. Diese Zusatzbeiträge können von den einzlenen Kassen erhoben werden, sollten sie mit dem Beitrags- und Steuergeld aus dem Fonds nicht auskommen.
Gesundheitsfond:
Laut Renate Künast (Grüne) ist die Reform kläglich gescheitert. Der Gesundheitsfonds ist tot, so Künast. Zur Einführung 2009 kann man mit ziemlich wahrscheinlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es die große Koalition nicht mehr geben wird, sagte Künast weiter. Chef der Grünen Reinhard Bütikofer sagte gegenüber der ARD: “Es hat mit Handlungsfähigkeit überhaupt nichts zu tun, wenn man um jeden Preis an einem faulen, vermurksten Kompromiss festhält.”
Aber es war wohl vorauszusehen: Kaum haben sich CDU und SPD auf Kompromisse zur Gesundheitsreform geeinigt, schon werden die Konzepte von allen Parteien wieder zerpflückt.
1 KommentarSchadenskizze leicht gemacht - Mobiliar Versicherung
Wer eine Schadenskizze für die versicherung anfertigen muss und absolut keine Idee hat wie er das anstellen soll, der sollte mal bei der “Die Mobiliar Versicherung” vorbeischauen und sich vielleicht durch die “best of Schadenskizzen” inspirieren lassen. Sehr lustig Exemplare dabei, unbedingt sehenswert.
Via: SEM Blog
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