Beiträge aus September, 2006
Mc Zahn - Zahnersatz billig beim Zahn-Discounter
Der ja stark umstrittene und heiß diskutierte Zahnersatz-Discounter McZahn hat jetzt die Zulassung für den Start seiner ersten Filiale in Deutschland bekommen. Das Unternehmen McZahn wirbt mit dem Slogan “Zahnersatz zum Nulltarif” und will Gebisse und Zahnkronen in China herstellen lassen und diese in Deutschland günstig anbieten.
Vertreter der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen erteilten der Discount-Zahnarztpraxis am Montagabend das Go, teilte Werner Brandenbusch, Vorstandsmitglied des Willicher Unternehmens, mit. Der ersten Filiale wird an diesem Donnerstag in Krefeld eröffnet, bundesweit sollen weitere 400 folgen. Bis zum Jahresende plant die Zahnarztkette 30 Praxen im Rheinland, dem Ruhrgebiet, in Leipzig und Berlin. Die NRW-Verbraucherzentrale in Düsseldorf begrüßte das neue Angebot. Dass die Qualität des Zahnersatzes aus Fernost schlechter sei als aus heimischen Laboren könne man nicht prinzipiell sagen.
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3 Kommnentare
Stoiber mahnt in Sachen Gesundheitsreform
CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber mahnte heute vor einer Sitzung des CSU-Präsidiums in München: “Weniger Aufgeregtheit wäre jetzt angebracht”. so Stoiber. Man müsse die zwischen Union und SPD vereinbarten Eckpunkte praktikabel auszugestalten und nicht ewig anederen etwas vorwerfen. Wichtigster Punkt für die CSU bei der Gesundheitsreform ist natürlich das Ziel, eine Benachteiligung Bayerns zu verhindern. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer aus Berlin sagte, man könne es nicht hinnehmen, dass weitere gewaltige Finanzmittel aus Bayern abfließen und die SPD muss zeigen, wie die so genannte Überforderungsklausel von einem Prozent funktionieren soll.
Ramsauer dementierte noch einen Bericht der “Bild-Zeitung”, dessenzufolge Bayern für die Unions-Seite einen eigenen Gesetzentwurf zu Teilen der Gesundheitsreform vorlegen will. Also wie gehabt Streiterei und keine Fakten, bzw. Lösungen in Sachen Gesundheitsreform.
Keine KommentareOtto Versand Kfz-Versicherung
Das Versandhaus Otto will es dem Bekleidungshaus C&A nachmachen und eine eigene Kfz-Versicherung anbieten. Das Angebot soll für Kunden vom Otto Versnad im Vergleich zu anderen Versicherungen besonders günstig sein, so Otto-Sprecher Thomas Voigt gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.
Nähere Details wurden noch nicht genannt, eine Einführung noch im Herbst steht aber nahezu fest. Kooperationspartner wird wohl, wie unschwer zu erraten, die Konzerntochter Hanseatic Versicherungsdienst sein. Otto hatte schon mal eine Autoversicherung im Angebot, hat diese aber Ende 2004, welche damals zusammem mit dem Direktversicherer Cosmos Dircet angeboten wurde, wieder aus dem Angebot genommen. Gründe waren damals unterschiedliche strategische Zielrichtungen.
2 KommnentareDoppelkarte bei der HUK Coburg
Hier mal ein beitrag der eigentlich in die Kategorie Humor passen würde, wenns nicht so traurig wäre. Ein Erfahrungsbericht eines Versicherungsnehmers der versucht bei der HUK Coburg eine Doppelkarte für sein Wohnmobil bekommen. Da kann man eigentlich nur zitieren.
Da fahre ich also am Nachmittag noch zur Versicherung, um mir die nötige Doppelkarte für mein neues Wohnmobil zu besorgen.
Ich betrete den angemieteten Raum und stehe in einer Art Wartebereich, zwischen 2 Schreibtischen, von denen derzeit offensichtlich nur einer besetzt ist, und einer spanischen Wand. An dieser Wand hängen zahlreiche, ausgeschnittene Artikel aus der B!ld-Zeitung (z.T. bereits gewaltig vergilbt)
Nach einer kurzen Zwischenfrage bei der Dame die gerade telefonierte: “Tschuldigung, ist da hinten noch wer, der mir helfen kann?!“. folgende Antwort:
Sie sehen doch, dass ich telefoniere. Hier ist sonst keiner mehr. Setzen Sie sich!“. “Das hätten Sie mir auch schon erzählen können, als Sie mich wahrgenommen haben!“. “Während des Telefonierens? Keine Chance!“, sagt Sie, wendet sich wieder Ihrem Gesprächspartner am Telefon zu und setzt das Telefonat fort.
Aber hier mal die ganze Story
1 KommentarProvinzial Versicherung zahlt gut
Nach nur fünf Werktagen hat die Kraftfahrt-Schadenabteilung der Provinzial Rheinland Versicherung, gebraucht um einen Schadensfall zu regulieren und die Schadenssumme auszuzahlen, so auf dem RA Blog zu lesen.
Das ist doch mal nach den ganzen schlechten Nachrichten, schön zu lesen.
1 KommentarGesundheitsreform: Söder warnt SPD
Führende Politiker von Union und SPD streiten weiter wie die Kinder über das Vorhaben Gesundheitsreform. CSU-Generalsekretär Markus Söder warnte nun in der “Berliner Zeitung” die SPD vor unlauteren Methoden und Tricksereien.
“Es wird der SPD nicht gelingen, durch Tricksereien den Geist des Gesundheitskompromisses auszuhöhlen.” Die positiven Wettbewerbseffekte im Kompromiss dürften nicht durch eine neue Großbürokratie erdrückt werden. “Da werden wir aufpassen wie Wachhunde.” so Söder. Gemeint ist damit die massive Kritik der SPD-Spitze an der Union. Söder sagte weiter das die Union zu den vereinbarten Eckpunkten steht. Aber in der SPD gibt es scheinbar Streit zwischen Arbeitsminister Franz Müntefering und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Also nach wie vor gehört die Gesundheitsreform zu einem der größten “Aufreger” in der Politik.
Keine KommentareUrteil: Riester-Rente Gebühr nicht rechtmäßig
Wie die berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (SZ) berichtet, darf ein früheres Tochterunternehmen des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP nur ein Zehntel der ursprünglich geforderten Kosten als gebühr für die Riester Rente verlangen.So hat zumindest das Heidelberger Amtsgericht in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden, wobei die die Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist.
Die Formulierung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Versicherers seien missverständlich gewesen und deswegen zu Gunsten des Kunden auszulegen (AZ: 30 C 122/06). Durch den Urteilsspruch spare der Kläger etwa 5.000 Euro an Abschluss- und Vertriebskosten, so die “SZ”, und zitiert dabei einen Heidelberger Anwalt.
Ein Kunde hat gegen einen zum 1. Januar 2002 bei der MLP Lebensversicherung abgeschlossenden Vertrag geklagt. Er hatte einen Vetrag über eine so genannte „MLP Balance Invest Rentenversicherung“ abgeschlossen, was einem staatlich geförderten Riester-Rentenvertrag gleichzusetzen ist.
In den Vertragsbedingungen hieß es, dass in den ersten zehn Jahren 0,692 Prozent der Beitragssumme an Abschluss- und Vertriebskosten fällig werden. Das Problem dabei ist gewesen, dass MLP jährlich 0,692 Prozent, also insgesamt 6,92 Prozent verlangen wollte, während der Kunde davon ausging, der Betrag sei nur einmal zu erbringen.
Keine KommentareAXA startet Agriculture & Livestocks
AXA Investment Managers (AXA IM) und BNP Paribas haben gestern den Handel mit dem EasyETF GS Agriculture & Livestocks (EasyETF GSAL) gestartet. Der EasyETF GSAL ist der erste an der Deutschen Börse gehandelte Fonds (ETF), der Anlegern die Möglichkeit bietet, in die Agrar- und Viehwirtschaft zu investieren, teilte die Fondsgesellschaft am Dienstag mit.
Der EasyETF GS Agriculture & Livestocks eigne sich insbesondere für Anleger, die in Soft Commodities investieren und dazu einen börsengehandelten Rohstofffonds nutzen möchten
Keine KommentareGammelfleisch Skandal
Und schon wieder wurde Gammelfleisch gefunden. Bei dem beanstandeten Material handelt es sich um 23 Tonnen Schweinebacken aus Frankreich und 3,5 Tonnen Rindfleisch aus Litauen. Besitzer sind zwei verschiedene Firmen, die Lagerflächen in dem Kühlhaus sind angemietet. Das nicht tiefgefrorene Rindfleisch hatte zum Teil ein Haltbarkeitsdatum bis Juli 2005, bei einem anderen Teil waren die Etiketten bereits entfernt.
Nun stellt sich vielen betroffenden, ob Einzelhandel oder Endkunde die Frage, wer für den schaden aufkommt wenn man unwissentlich Gammelfleisch gekauft hat, wer für den Schaden aufkommt. Auf Nachfrage bei einigen Versicherern von uns gab es immer immer wieder die selbe Antwort. Eine Versicherung tritt in diesem Fall nicht ein.
Keine KommentareWinterthur-Versicherung streicht 250 Stellen
Nach dem großen Stellenabbau der Allianz Versicherung folgt nun auch die Winterthur Versicherung mit zwar nicht ganz so großen Schritten, aber auch keinen kleinen Schritten. Die Winterthur-Versicherung streicht 250 Stellen, wie die Experten es vorausgesagt haben.
Die Winterthurer Versicherung baut allein am Hauptsitz in Winterthur 250 Stellen ab. 100 weitere Stellen müssen vermutlich in der übrigen Schweiz gestrichen werden. Der Stellenabbau ist eine direkte Folge des Verkaufes der Winterthurer Versicherung an die französische Axa. Wieviele Arbeitnehmer entlassen werden, kann der Konzern zurzeit noch nicht sagen. Wieviele Stellen in Deutschland betroffen sein werden bleibt noch abzuwarten.
1 KommentarGesundheitsreform auf 2007 verschoben
Die heftigst umstrittene Gesundheitsreform wird nun auf April 2007 verschoben und somit gerät die Bundesregierung damit beim Zeitplan für ihr zentrales Reformvorhaben deutlich in Verzug. Vizekanzler Franz Müntefering betonte am Donnerstag, die dreimonatige Verzögerung bedeute nicht, dass die bisherigen Eckpunkte wieder aufgeschnürt würden. “Das ist eine reine Verfahrensfrage.” Die Entscheidung fiel am Mittwochabend in kleiner Runde der Koalitionsspitzen mit Kanzlerin Angela Merkel.
Die Begründung für die Verschiebung ist, dass ein klarer Gesetzentwurf im September nicht mehr zu schaffen ist. Somit wäre eine Verabschiedung des Gesetzes im Bundesrat noch in diesem Jahr nicht mehr möglich gewesen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und die Fachpolitiker wussten scheinbar von nichts. Der umstrittene Gesundheitsfonds zur Finanzierung der Krankenkassen soll dennoch wie geplant möglichst Anfang 2008 in Kraft treten.
Keine KommentareCheckliste für seriöse Finanzberater
Eine gute Beratung in Sachen Altersvorsorge verlangt gewisse Kenntnisse und Praxis. Der Verband der unabhängigen Finanz-Planer (BFP) hat nun eine Checkliste raus gegeben, mit der Sie die Qualität Ihres Finanzberaters testen können. Die Kenntnisse: Es sollte eine kaufmännische Berufsausbildung vorliegen, die mindestens über drei bis fünf Jahre gelaufen ist. Optimal hat der Finanzberater den Abschluss “Fachwirt für Finanzplanung (IHK)”. Für einfache Sachverhalte ist auch “Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK)”. Die Praxis: Der Berater sollte mindestens drei Jahre praktisch Tätig gewesen sein, um alle Planungen der privaten Finanzen selbständig ausführen zu können. Die Referenzen: Seriöse Berater können Referenzen vorweisen. Dazu gehören unter anderem auch Publikationen. Der Verband: Die Zugehörigkeit zu einem seriösen Verband gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit. Die Haftpflicht: Achten Sie darauf, dass Ihr Berater eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden besitzt. Die Deckungssumme sollte ausreichend sein, damit mögliche finanzielle Schadenersatzansprüche auch befriedigt werden können. Weitere Punkte sind die Abhängigkeiten, die Aufgabenerklärung, der Vertragsschluss sowie die Einkommenstransparenz. Die Checkliste kann beim BFP angefordert werden.
Keine KommentareIrrtum verjährt nicht so schnell
Eine Versicherung ist auch noch nach mehreren Jahren dazu berechtigt, eine zu unrecht zu hoch gezahlte Schadensregulierung zurück zu verlangen. So entschied das Amtsgericht Frankfurt am Main in einem Fall (Az: 32 C 3356/05-48), wo ein Kunde seiner Hausratversicherung einen Glasschaden in Höhe von 325 Euro angezeigt hat. Aufgrund eines Fehlers im Computersystem der Versicherung, erhielt er 3.258 Euro ausgezahlt. Die Versicherung entdeckte den Schaden erst bei einer Revision, mehrere Jahre nach der Auszahlung. Der Versicherte wollte den Betrag nicht zurückzahlen, weil er selbst den Irrtum nicht bemerkt habe und das Geld zwischenzeitlich ausgegeben sei. Das Gericht entschied, dass es der Lebenserfahrung entspreche, die eigenen Kontoauszüge zu prüfen. Außerdem gäbe es eine erhebliche Differenz zwischen dem Schaden und der Auszahlung der Versicherung. Aus diesem Grund könne sich der Versicherte nicht auf den langen zeitlichen Zwischenraum berufen.
Keine KommentareCDU will Mitarbeiterbeteiligung ausbauen
Die CDU will die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen neu regeln und diese in die Altersvorsorge integrieren. So berichtet das Handelsblatt in einem Artikel. Demnach stellte der Generalsekretär der CDU, Ronald Profalla, dazu eine Initiative des Bundesvorstandes vor, die sich “das Konzept der sozialen Kapitalpartnerschaft” nennt. Über Details zur Neuregelung der Mitarbeiterbeteiligung wird die CDU auf dem Parteitag im November beraten. Was aber jetzt schon feststeht: Die Mitarbeiterbeteiligung kann nur auf freiwilliger Basis vereinbart werden. Auch die SPD ist laut Handelsblatt für eine Ausweitung der Mitarbeiterbeteiligung.
Keine KommentareHaftpflichtversicherung und Aufsichtspflicht
So oder ähnlich kommt es täglich in Deutschland vor: Die Mutter gibt die Kinder zum Spielen zu ihrer Freundin. Dort ruiniert das Kind nun unbeaufsichtigt mit Saft oder Cola den Teppich der Freundin. In solchen Fällen wird gerne mal bei der Haftpflichtversicherung geschwindelt. Das wäre gar nicht nötig, denn die Versicherung der Freundin muss in solchen Fällen für den Schaden aufkommen. Grund: Die Freundin hat ihre Aufsichtspflicht verletzt und muss deshalb auch für den durch die Kinder verursachten Schaden aufkommen. Vor dem Gesetzt gilt: Wer anderen einen Schaden zufügt, der muss auch dafür aufkommen. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Nur ist es bei denen nicht so ganz einfach. Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind für das, was sie anstellen, überhaupt nicht verantwortlich.
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