Versicherungen News



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Beiträge aus Juli, 2006

Kein Rabatt für Eltern bei Rentenbeiträgen

Das Bundessozialgericht wies die Klage von drei kinderreichen Vätern ab, die Väter hielten die volle Beitragspflicht von Eltern zur gesetzlichen Rentenversicherung für nicht verfassungsgemäß. (Aktenzeichen: B 12 KR 16/05 R, 19/04 R und 20/04 R).

Die drei Kläger beriefen sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2001, wonach Eltern bei der Pflegeversicherung bessergestellt werden müssen als Kinderlose. Allerdings waren Sie bereits im Jahre 2003 mit der gleichlautenden Klage aus formalen Gründen vor ein und demselben Gericht gescheitert. Die Väter geben nicht auf und wollen nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. (Via: Finblog)


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Allianz Versicherung verklagt Nena

Wie der Focus berichtet, hat die Allianz-Versicherung am 9. Juni beim Landgericht München I eine Klage gegen die 46-Jährige Nena (Gabriele Kerner) auf ‚"Minderung und Schadensersatz" eingereicht. So Allianz-Pressesprecher Klaus Schmidtke gegenüber der BamS: ‚"Ja, es stimmt, wir haben Klage gegen Gabriele Kerner eingereicht." Die Sängerin sei für eine Mitarbeiterfeier engagiert worden – zu einer Gage von rund 120.000 Euro.

Es sollte der glanzvolle Höhepunkt des Abends werden, aber es war keine Glanzleistung", sagte Schmidtke. Die Sängerin soll die Versicherung beleidigt haben, indem sie auf die Versicherungsbranche geschimpft habe. Daraufhin hätten sich viele beschwert und wütend den Saal verlassen. Die Allianz soll eine Gagen-Rückzahlung von 50.000 Euro fordern.

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Reform der Gesundheitsreform

Nicht lange stehen die groben Eckpunkte für die Gesundheitsreform, fordert die SPD eine Reform der Reform. Gerade mal eine Woche nach der Vereinbarung der großen Koalition über die Eckpunkte der Gesundheitsreform sieht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) Bedarf für einen zweiten Anlauf. “Die prinzipielle Frage ist nicht geklärt”, sagte er der “Financial Times Deutschland” (FTD) - die der Finanzierung.

Durch ein steuerfinanziertes Sozialsystem könnten “die größten Probleme” des Landes in den Griff bekommen werden, die Demografie und die Höhe der Lohnnebenkosten. Die skandinavischen Länder seien dafür ein gutes Beispiel, so Steinbrück. Steinbrück macht die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Bundesländer dafür verantwortlich, dass jetzt statt höherer Steuern steigende Beiträge für ausgeglichene Etats bei den Krankenkassen sogen sollen. “Bis Sonntag vor der entscheidenden Sitzung waren wir uns noch alle einig, dass wir im Prinzip eine stärker steuerfinanzierte Säule brauchen.” Dann habe urplötzlich ein Prozess eingesetzt, dass “die Ministerpräsidenten der Länder bei dem Wort Steuererhöhungen Kopfweh bekamen und zurückwichen.”

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Krankenstand in Deutschland auf Rekordtief

Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2006 nach einem Zeitungsbericht auf ein Rekordtief gefallen.

Arbeitnehmer fehlten aus Krankheitsgründen iim ersten Halbjahr 2006 lediglich 3,13 Prozent der Sollarbeitszeit, dass entspricht einem Rückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, dass berichtet die Zeitung “Die Welt” am Montag vorab unter Berufung auf die jüngste Statistik des Bundesgesundheitsministeriums. Die Statistik liegt dem Blatt den Angaben nach vor. Damit fehlten die deutschen Arbeitnehmer im Schnitt in der ersten Jahreshälfte krankheitsbedingt 3,4 Arbeitstage. Das ist dem Blatt zufolge der niedrigste Krankenstand in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung und im Westen seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970.

Als Grund wird die Angst der Arbeitnehmer den Job zu verlieren genannt.

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3,3 % Zinsen auf Tagesgeld bei Cortal Consors

Trotz Zinsflaute kassieren Neukunden bei Cortal Consors 3,3% Zinsen ab sofort für ihr Tagesgeld. Noch besser, Kunden, die zusätzlich ein Wertpapierdepot übertragen, werden dafür mit einem Extrazins belohnt und bekommen sogar bis zu 4,3% Zinsen. Bedingung für den Zins von 4,3% ist neben der Kontoeröffnung der Übertrag oder die Neuanlage eines Wertpapierdepots mit einem Mindestvolumen von 2.500 Euro. Neukunden ohne Wertpapierdepot erhalten 3,3% Zinsen. Cortal Consors bietet damit im Vergleich der Neukundenangebote der Banken eines der am höchsten verzinsten Konten.

Die Zinssätze sind für ein Jahr garantiert und gelten jeweils für einen maximalen Anlagebetrag von 10.000 Euro. Beträge über dieser Summe werden mit ebenfalls sehr attraktiven 2,6% verzinst. Erträge werden dem Cortal Consors-Tagesgeldkonto vierteljährlich gutgeschrieben und erhöhen die jährliche Rendite so zusätzlich. Cortal Consors folgt damit weiterhin der Entwicklung am Kapitalmarkt und gibt das gestiegene Zinsniveau auch an seine Neukunden weiter, nachdem die Verzinsung des Tagesgeldkontos für Bestandskunden bereits im März erhöht worden war.

Cortal Consors ist ein Unternehmen der BNP Paribas, eine der führenden Anlagebanken für die private Geldanlage und Online-Trading in Europa. Cortal Consors bietet den Anlegern eine komplette Palette von Anlageprodukten und Dienstleistungen.

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VW Spesenaffäre wird zum Versicherungsfall

Für VW wird die Spesenaffäre nun scheinbar zum Versicherungsfall. Ein internationaler Versicherungskonzern soll angeblich bereit sein, eine Summe von rund 4,5 Millionen Euro zu zahlen. Das berichtet das Magazin “Focus”.

Der Volkswagen-Konzern hat für seinen ehemaligen Personalvorstand Peter Hartz eine Manager- Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Mit der Police werde das finanzielle Risiko bei Fehlverhalten von Managern abdeckt. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht am Samstag jedoch nicht kommentieren und bestätigen. Im Fall der VW-Affäre sollen die Kosten für Lustreisen von Betriebsräten über das persönliche Spesenkonto von Hartz gelaufen sein, hieß es. Nach der Einigung mit der Versicherung wolle Volkswagen auf eine zuvor geplante Schadenersatzklage gegen Hartz verzichten. Ob sich die Versicherung das Geld von Hartz wiederholen könne, ist fraglich. Nur, wenn dem ehemaligen Manager vorsätzliches Handeln nachweisen kann, muss er selbst für den Schaden aufkommen. Ein solcher Nachweis ist allerdings kaum erbringbar. Wann der Schaden beglichen wird, ist noch nicht klar. Der VW-Aufsichtsrat muss dem Versicherungsfall erst noch zustimmen, hieß es.

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Zahnzusatzversicherung Vergleich

Die Zahnzusatzversicherung gilt als ideale Ergänzung für gesetzlich Versicherte (GKV). Sie hebt das Leistungsniveau Ihrer gesetzlichen Krankenkasse auf Ihren individuellen Bedarf an. Aber Achtung bei der Zahnzusatzversicherung unterscheiden sich die Angebote nicht nur im Preis, sondern auch in der Leistung.

Seit Januar 2005 zahlen die Krankenkassen für den Zahnersatz nur noch festgelegte Zuschüsse, die so genannten befundbezogenen Festzuschüsse. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich dabei ausschließlich nach dem zahnärztlichen Befund und nicht mehr wie früher nach der Behandlungsmethode. Den befundbezogenen Zuschuss zahlt die Krankenkasse in jedem Fall, und zwar unabhängig davon, ob der Versicherte sich für eine einfache oder eine aufwändige Therapie entscheidet, was früher nicht so war.

Eine Zahnzusatzversicherung auch Zahnversicherung genannt, erstattet die Kosten für Zahnersatz, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht, oder nur zu einem Teil übernommen werden. Hierzu zählen z.B. Aufwendugen für Brücken, Kronen und Inlays sowie die dazu anfallenden Laborkosten. Einige Versicherer erstatten darüber hinaus sogar Kosten für kieferorthopädische Behandlungen.

Das Internet bietet viele Möglichkeiten zum Vergleich der Zahnzusatzversicherung, es gibt unzählige Angebote mit den verschiedensten Leistungen und Konditionen. An dieser Stelle mal ein Tip zu einer Seite die einen einfachen Vergleich der Zahnzusatzversicherung ermöglicht.


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Der Weg zur sicheren Rente

Wie zur sicheren Rente kommen, das erklärt der Stern in einem ganz interessanten Beitrag. Der Stern erklärt, was jeder tun kann, damit die Rente später einmal stimmt. Ein Vorsorgeplan in sechs Schritten - und eine Anleitung zum Selberrechnen.

1. Die gesetzliche Rente richtig einschätzen
2. Eine Betriebsrente sichern
3. Die RiesterRente abschließen
4. Über Wohneigentum nachdenken
5. Prüfen, ob eine Lebensversicherung sinnvoll ist
6. Noch Geld übrig? Dann an die Börse!

Ein sehr lesenswerter Artikel mit guten Anregungen und Tipps zur richtigen Altersvorsorge.

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Allianz Chef verteidigt Stellenabbau

Der Allianz-Chef Michael Diekmann hat den geplanten Abbau von rund 7.500 Stellen (wir berichteten) trotz Milliardengewinnen als unumgänglich verteidigt. “Es geht viel weniger um Kostensenkung als darum, jetzt die richtigen Weichen zu stellen”, sagte Diekmann dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. “Die Allianz muss moderner werden, flexibler, schneller - und dabei leistungsorientiert”, forderte er in dem am Wochenende vorab veröffentlichten Interview. Dazu gelte es die strukturellen Probleme des Versicherungskonzerns zu beheben. Diekmann verwies auf “hochkomplexe Doppelungen, etwa in der Verwaltung” und ein “strukturelles Manko im Bereich der internationalen Industrieversicherung”.

Die Stellenstreichungen sollen im Rahmen eines umfassenden Konzernumbaus erfolgen. Bis zum Jahre 2008 sollen die Hälfte der 21 Verwaltungszentralen im deutschen Versicherungsgeschäft geschlossen werden. Die Kürzungspläne waren natürlich auf heftige Kritik von Gewerkschaften und Politikern gestoßen.

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Schwere Unwetter über Berlin und ganz Deutschland

Ein schwieriges Jahr für die Versicherer, ein Unwetter jagt das andere, erst schwere Schäden durch die heftigen Hagelschauer und jetzt schon wieder schwere Unwetter über Deutschland. Ein Unwetter mit heftigem Regen und Sturmböen ist heute über Berlin gezogen. Die Feuerwehr rief kurz daruf den Ausnahmezustand aus. Bis 18.45 Uhr musste die feuerwehr zu über 400 Einsätzen ausrücken. Haupteinsatzgebiete waren Treptow-Köpenick, Friedrichshain und Steglitz.

Im gesamten Stadtgebiet mussten die Feuerwehrleute voll gelaufene Keller leer pumpen und umgestürzte Bauteile weg räumen, teilte der Lagedienst mit. Auf der Friedrichstraße flogen Bierzelte auf die Fahrbahn und blockierten zeitweilig den Verkehr. Viele Straßen waren überschwemmt, besonders im Nordosten Berlins und mussten gesperrt werden. In Mitte am Alexanderplatz und in Köpenick fielen Ampeln aus. Die U-Bahn-Linie 5 war teilweise blockiert. In den U-Bahnhof Weberwiese in Friedrichshain drang so viel Wasser ein, dass der Bahnhof gesperrt werden musste.

Besonders bitter:
Das heftige Gewitter führte am Abend auch zum Abbruch des deutsch-afrikanischen Konzerts auf der Fanmeile am Brandenburger Tor. Viele der Bands waren extra für das Event aus Südafrika angereist.

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Schärfere Sanktionen bei Hartz IV Reform

Arbeitsunwillige Langzeitarbeitslose müssen sich vom 1. August an auf schärfere Sanktionen einstellen. Nach dem Bundestag billigte am Freitag nun auch der Bundesrat die massive Verschärfung der Hartz-IV-Regelungen. Jetzt müssen Langzeitarbeitslose künftig mit bis zu der kompletten Streichung von Arbeitslosengeld (ALG) II, Wohn- und Heizgeld rechnen, wenn sie drei Mal binnen eines Jahres ein Jobangebot ausschlagen.

Weigert sich ein Arbeitsloser nur einmal beträgt die Kürzung bereits 30 Prozent. Nach der zweiten Ablehnung eines Jobangebots, muss man mit einer Kürzung um 60 Prozent rechnen. Die Behörden haben aber noch einen Ermessensspielraum. Ferner enthält das Gesetz eine neue Bestimmung, wonach Arbeitslose, die über längere Zeit nicht erreichbar sind, kein Arbeitslosengeld II mehr erhalten sollen. Um die Arbeitsbereitschaft zu prüfen, sollen Arbeitslose, wenn sie einen ALG-II-Antrag stellen, sofort ein Job- oder Qualifizierungsangebot bekommen.

Alles in allem stimmte der Bundesrat über 70 Korrekturen am Hartz-IV-Gesetz zu. So wird z.B. künftig bei Partnern, die länger als ein Jahr zusammenwohnen, ein eheähnliches Verhältnis mit gegenseitigen Unterhaltspflichten unterstellt. Trifft die vermutete Bedarfsgemeinschaft nicht zu, muss also der Langzeitarbeitslose nachweisen, dass er mit seinen Mitbewohnern keine auf Dauer angelegte Gemeinschaft bildet, die bewispflicht wurde also umgekehrt. Arbeitslose unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern leben, erhalten nur noch 80 Prozent des ALG-II-Regelsatzes.

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Bundesrat schickt Reichensteuer und gekürzte Pendlerpauschale auf den Weg

Der Bundesrat hat am Freitag in Berlin nun dem neuen Steueränderungsgesetz zugestimmt, worunter unter anderem die so genannte Reichensteuer und eine Kürzung der Pendlerpauschale fällt. In Kraft treten soll das neue Gesetz Anfang 2007. Menschen mit sehr hohem Einkommen , Ledige ab 250.000 EUR und Verheiratete ab 500.000 EUR sollen künftig einen dreiprozentigen Zuschlag auf den bisherigen Höchststeuersatz von 42% , die sog. Reichensteuer, und damit einen Einkommenssteuersatz von 45% zahlen. Gewinneinkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieben oder selbstständiger Arbeit sollen aber vorerst durch einen Entlastungsbetrag vom Steuerzuschlag verschont bleiben.

Die Kilometerpauschale für Fahrten von der Wohnung zum Arbeitsplatz wird bis zum 20. Entfernungskilometer ganz abgeschafft. Künftig können nur noch Fernpendler vom 21. km an 0,30 EUR pro km als Werbungskosten geltend machen. Auch der Sparerfreibetrag wird nahezu halbiert und soll für Ledige auf 750 EUR von bislang 1.370 EUR und für Verheiratete auf 1.500 EUR von bislang 2.740 EUR gesenkt werden. Nächster Punkt ist die Bezugsdauer des Kindergeldes welche gekürzt wird. Für Kinder ab dem Geburtsjahrgang 1983 wird das Kindergeld nur noch 25 Jahre statt bislang 27 Jahre gezahlt.

Die Absetzbarkeit von Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer als Betriebsausgaben oder Werbungskosten werden verschärft. Künftig ist eine Absetzbarkeit nur noch möglich, wenn das entsprechende Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellt. Durch die Regelungen des Steueränderungsgesetzes erwartet der Staat bereits im kommenden Jahr Mehreinnahmen von 2,1 Mrd EUR, 2008 sollen sie auf rund 4,3 Mrd EUR steigen, in den folgenden Jahren dann auf über 5 Mrd EUR.

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Bundesrat beschließt höhere Steuer auf Biosprit

Für Biodiesel und Pflanzenöl wird der Staat künftig Steuern kassieren, dem Gesetz haben nun auch die Länder zugestimmt. Die steuerliche Begünstigung von Biodiesel und Pflanzenöl entfällt somit. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat am Freitag das entsprechende Energiesteuergesetz verabschiedet und löst das bisherige Mineralölsteuer-Gesetz ab und tritt am 1. August in Kraft.

Das Gesetz sieht für reinen Biodiesel eine Steuer von neun Cent je Liter bis Ende 2007 vor. Die Belastung steigt jährlich gestaffelt auf bis zu 45 Cent im Jahr 2012. Reines Pflanzenöl wird erst ab 2008 mit zunächst zehn Cent je Liter besteuert und steigt auch hier bis 2012 auf 45 Cent.

Für Land- und Forstwirte, die auf die Biokraftstoffe zurückgreifen, gelten vorerst Sonderregelungen, sie müssen auch künftig keine Steuern auf Biosprit bezahlen.

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Bayer kauft weitere Schering-Aktien

Bayer kauft weitere Schering-Aktien und erhöht seinen Anteil jetzt auf 88,74%. Die Bayer AG, Leverkusen, hat weitere Schering-Aktien am Markt gekauft. Wie aus einer Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC am Freitag hervorgeht, stockte der Konzern seinen Anteil in den vergangenen Tagen um weitere 335.455 Aktien oder 0,17% am Grundkapital von Schering zu einem Preis von 89 EUR je Aktie auf. Damit kontrolliere Bayer jetzt 88,74% der Schering-Aktien, heißt es in der Mitteilung weiter.

Dabei sind noch nicht mal die Aktien berücksichtigt, die Bayer innerhalb der nachträglichen Annahmefrist zum Kauf angeboten wurden, die um Mitternacht ausgelaufen ist. Mit einer Veröffentlichung der Annahmequote rechnen Beobachter wie schon beim Ablauf der ersten Frist erst nach einigen Tagen. Die Quote ist für Bayer wichtig, weil der Konzern beim Erreichen von 95% die verbliebenden Aktionäre zwangsweise abfinden kann und Schering dann zudem kurzfristig den DAX verlassen wird. (FAZ)

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Zeckenbisse durch Unfallversicherung nicht unbedingt abgedeckt

Achtung: Die Folgen eines Zeckenbisses sind über eine Unfallversicherung nicht immer abgedeckt. Darauf weist der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg hin. Wer eine Unfallversicherung abgeschlossen hat, sollte sie dahingehend überprüfen und sich die Mitversicherung des Zeckenbisses und seiner oft schweren Folgen bestätigen lassen. Zeckenbisse können bis hin zur Berufsunfähigkeit reichen, gegen die dann wieder eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) schützt.

Die Gerichte urteilten im Streitfall unterschiedlich, teilt der BdV mit. So hat das Amtsgericht Dortmund eine Unfallversicherung zur Zahlung an eine Frau verurteilt, die nach einem Zeckenbiss an Borreliose erkrankt war (Az.: 128 C 5745/03). Die Versicherung hatte es abgelehnt, der Frau das versicherte Krankenhaus-Tagegeld zu zahlen. Dagegen urteilte das Landgericht Dortmund in zwei anderen Fällen (Az.: 2 S 5/05 und 2 O 123/05), dass zwar der Zeckenbiss selbst versichert sei, nicht jedoch die nachfolgende Infektion.

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