Arzneimittel-Report 2006 – Geldverschwendung
Gerade jetzt, mitten in den umstrittenen Gesundheitsreformverhandlungen versorgt der Arzneimittelreport 2006 Kritiker der Pharmaindustrie und der Mediziner mit nicht gerade “freundlichen” Daten. Dem Report nach verschwenden Praxisärzte durch die unnötige Verschreibung teurer Medikamente Versichertengelder in Höhe von drei Milliarden Euro. Das entspricht 0,3 Beitragssatzpunkten.
Der sogenannte Arzneimittel-Report ist eine Studie der Gmünder Ersatzkasse (GEK) und untersucht einmal jährlich die in Deutschland verkauften Arzneien. Seit Jahren wird von der Studie die hohen Kosten beklagt, leider auch in diesem Jahr. Nicht mal ein Drittel der in 2005 auf rund 23 Milliarden Euro gestiegenen Arzneimittelausgaben sind auf neue Therapien zurückzuführen. Rund drei Milliarden Euro hingegen werden durch Ärzte verschwendet weil jedes vierte durch Generika ersetzbare Medikament weiterhin im Original verschreiben wird, anstatt auf die billigeren Nachahmerprodukte umzusteigen.
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- Gesetz soll Kosten für Arzneimittel senken
- Riester-Rente: Höhere staatliche Förderung ab 2006
- Kfz-Versicherung: Beitragsvolumen sinkt 2006
- Rückversicherer sind für 2006 optimistisch
- Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust
- Krankenkassen gaben 2005 rund 24 Milliarden Euro aus
- Private Krankenversicherungen finanziell gut aufgestellt
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