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Beiträge aus Mai, 2006

Lebensversicherung: Kunden profitieren von ‚"stiller Reserve"

Um das Auf und Ab an den Kapitalmärkten abzufedern, bilden die Lebensversicherer stille Reserven. Diese entstehen vor allem dann, wenn beispielsweise die Kurse von Aktien steigen, die Wertpapiere aber mit dem niedrigeren Kaufkurs in der Bilanz stehen bleiben. Die stillen Reserven kommen dem Kunden nicht zugute, steigern also seine Rendite nicht.

Die Bundesregierung will die Höhe der stillen Reserven jetzt vermindern und dafür sorgen, dass die Versicherten in stärkerem Maße profitieren. Dazu sieht das neue ‚"Vertragsgesetz für Lebensversicherungen" vor, dass die Kunden alle zwei Jahre eine Gutschrift über die Hälfte der stillen Reserven erhalten.

Die Versicherungsbranche hat zwar grundsätzlich Entgegenkommen signalisiert, übt aber Kritik im Detail. So sinke der ‚"Risikopuffer" zu deutlich, langfristige Anlagechancen könnten wegen der geplanten Zwei-Jahres-Frist nicht mehr genutzt werden – was unter Umständen zu Einbußen bei der Rendite führen würde.

Das Justizministerium hat eine Überprüfung der Bedenken zugesagt. Welchen Anteil an der stillen Reserven Lebensversicherungskunden also am Ende tatsächlich bekommen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Doch eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Praxis wird sich auf jeden Fall ergeben.


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Für wen ist welcher Rechtsschutz sinnvoll?

Im Zuge immer teurer werdender Rechtsschutz-Policen stellt sich vielen Versicherten und Interessierten die Frage, wann für wen eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist. Dabei gibt es gar nicht DIE Rechtsschutzversicherung, sondern unterschiedliche Lebensbereiche, die mit einer solchen Versicherung abgedeckt werden können.
Viele Versicherungen bieten dem Verbraucher ein Rundum-Sorglos-Paket an, das den Rechtsschutz in allen Lebensbereichen abdecken soll.

Ein Abschluss eines solchen Paketes mag zunächst praktisch erscheinen, genaueres Hinsehen zeigt jedoch, dass es sich lohnt, die Versicherung auf den individuellen Bedarf abzustimmen. Für die meisten Verbraucher ist eine Verkehrspolice empfehlenswert, die bei Bußgeldstreitigkeiten und Verkehrsunfällen eintritt. Einen besonderen Arbeitsrechtsschutz sollten Arbeitnehmer aus Krisenbranchen abschließen, da unabhängig davon, wem später Recht zugesprochen wird, vor dem Arbeitsgericht in erster Instanz alle Kosten selbst zu tragen sind. Auch für Alleinerziehende, Rentner, Wohneigentümer und Mieter gibt es spezielle Einzelpolicen, die allerdings sehr teuer sind. In diesen Fällen sollte stattdessen besser eine Absicherung über einen Zusatz zum Privatrechtsschutz erfolgen.

Die laut den Versicherungen durch höhere Anwaltskosten gestiegenen Preise können Verbraucher unter bestimmten Bedingungen mindern, z.B. durch eine höhere Selbstbeteiligung, Schadenfreiheitsrabatte oder eine jährliche statt quartalsweise Zahlung.

Ein Vergleich lohnt sich also auf jeden Fall, die günstigsten Anbieter für Rechtsschutzversicherungen sind nach Angaben der Stiftung Warentest WGV, Badische, Auxilia, Jurpartner, DMB Rechtsschutz und Concordia.

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Reisekrankenversicherungen

Die Stiftung Warentest hat 43 Reisekrankenversicherungen genauer unter die Lupe genommen und kommt zu einem positiven Ergebnis: Die meisten Anbieter stellten die Tester zufrieden, vor allem die Kundenfreundlichkeit habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. So übernehmen viele Versicherungen im Notfall auch dann den Rücktransport vom Urlaubsort, wenn es aus ärztlicher Sicht nicht lebensnotwendig ist, z.B. bei einem gebrochenen Bein. Mehr als die Hälfte der getesteten Versicherungen erhielten deshalb die Gesamtnote ‚"Gut" oder ‚"Sehr gut".

Eine Reisekrankenversicherung ist immer zu empfehlen, damit im Notfall im Urlaub Behandlungs- und evtl. Rücktransportkosten nicht aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nämlich nur (und auch das nicht in jedem Fall in vollem Umfang) die Behandlungskosten in EU-Staaten oder in Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Dies existiert aber z.B. nicht für die USA oder Thailand. Die Kosten für einen Rücktransport aus dem Urlaubsland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen.

Verbraucherschützer raten deshalb dringend jedem Reisenden, kein Risiko einzugehen, sondern vor der Reise in eine Reisekrankenversicherung zu investieren. Schon für 10 Euro pro Jahr gibt es Reisekrankenversicherungen mit ausreichendem Schutz.

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Gesetz gegen Rentenkürzungen: Bundesrat stimmt zu

Der Bundesrat hat einem Gesetz zugestimmt, das Rentenkürzungen verhindern soll. Den Bundestag hatte der Entwurf schon vor einigen Wochen passiert. Kern des Gesetzes ist eine Regelung, die eine negative Entwicklung bei der Rentenhöhe ausschließt.

Da die Bezüge der Rentner an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt sind, müssten bei rückläufigen Realeinkommen der Arbeitnehmer eigentlich auch die Renten sinken. Genau das jedoch wird mit dem Rentensicherungs-Gesetz verhindert. Im Gegenzug wird allerdings ein ‚"Nachholfaktor" eingeführt. Er sorgt dafür, dass die eigentlich fälligen, jedoch nicht realisierten Kürzungen mit künftigen Erhöhungen verrechnet werden.

Im Klartext: Wenn in einigen Jahren wieder stärkere Lohnzuwächse zu verzeichnen sind und deshalb auch die Renten steigen könnten, werden erst einmal die ‚"ausgefallenen" Kürzungen berücksichtigt. Die Folge werden weitere Nullrunden für die Rentner sein. Erst danach wären wieder Rentenanhebungen möglich.

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Kein voller Kassenbeitrag für Rentner

Ein Ergebnis der Gesundheitsreform, die derzeit beraten wird, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits vorweggenommen: Es bleibt dabei, dass Rentner nur die Hälfte der Krankenkassenbeiträge zahlen müssen. Der Rest kommt im Rahmen der ‚"solidarischen Finanzierung" auch weiterhin vom Staat. Zwischenzeitlich waren Überlegungen öffentlich geworden, Rentner fortan zu 100 Prozent mit den Abgaben zur gesetzlichen Krankenversicherung zu belasten.

Das Versprechen, das zumindest in der laufenden Legislaturperiode alles beim Alten bleibe, gab die Kanzlerin beim Verbandstag des Sozialverbands VdK ab.

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Nachfrageschub bei privater Altersvorsorge erwartet

Millionen Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung werden in den kommenden Wochen Post bekommen. Der Inhalt der Briefe ist wenig erfreulich: Schwarz auf Weiß wird darin nachzulesen sein, dass die Rente im Alter geringer ausfällt als bislang gedacht.

Die Höhe der Renten orientiert sich an der Lohnentwicklung, und hier war in der Vergangenheit stets ein jährlicher Zuwachs um 1,5 bis 2 Prozent unterstellt worden. Tatsächlich steigen die Löhne der Arbeitnehmer aber viel langsamer, in manchen Branchen gibt es gar keine Zuwächse mehr oder sogar rückläufige Entwicklungen. Deshalb sind die optimistischen Annahmen zur Höhe der künftigen Renten nicht mehr zu halten, die Rentenversicherer korrigieren ihre Prognosen nach unten.

So mancher Empfänger des ‚"Rentenbriefes" dürfte angesichts der neuen Zahlen geschockt sein. Experten rechnen deshalb mit einem neuen Nachfrageschub nach Produkten für die private Altersvorsorge wie Lebensversicherungen oder privaten Rentenversicherungen – schließlich wird immer deutlicher, dass sich niemand mehr allein auf die staatliche Absicherung im Alter verlassen sollte.

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Riester-Rente weiter im Aufschwung

Der sich schon im Novenber vergangenen Jahres gezeigte Trend zur steuerlich geförderten Altersvorsorge, setzt sich auch im ersten Quartal des Jahres 2006 weiter fort. Nach Angaben der ‚"Deutsche Rentenversicherung Bund" sind die zum 15. Mai dieses Jahres veranlassten Auszahlungen an Fördergeldern vierfach höher als noch im letzten Jahr.

Durch die in diesem Jahr erreichte dritte Förderstufe hat die Riester-Rente noch mehr an Attraktivität gewonnen und wurde noch einmal lukrativer: Bis zu einem Betrag von 1575 Euro können Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden und für die Einzahlung von drei Prozent des Vorjahreseinkommens gibt es eine Grundzulage von 114 Euro und zusätzlich für jedes kindergeldberechtigte Kind eine Kinderzulage in Höhe von 138 Euro.

Mehr als 570.000 Bürgerinnen und Bürger schlossen im ersten Quartal 2006 einen Riester-Vertrag ab. Auch wenn der prozentuale Anteil von Fondssparplänen weiter ansteigt, war und ist der Verkaufsschlager im Rahmen der Riester-Rente die private Rentenversicherung.

Trotz der Rekordauszahlungssumme im Mai gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Zwar sind laut jüngsten Umfragen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die meisten Deutschen von der Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge überzeugt, doch nach dem Institut für Altersvorsorge (DIA) hat noch immer jeder fünfte Deutsche keine privaten Vorsorgemaßnahmen getroffen.

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Hausratversicherung bei Einbruch

Wenn es um den Schutz vor Einbruch geht, verlassen sich viele Deutsche auf immer ausgefeiltere technische Sicherheitsmaßnahmen und/oder die Hausratversicherung, die im Fall der Fälle einspringen und den entstandenen Schaden erstatten soll. Dies muss sie aber nur tun, wenn der Einbruch nicht auf grob fahrlässiges Verhalten des oder der Betroffenen zurückzuführen ist.

Fahrlässiges Verhalten liegt z.B. dann vor, wenn die Wohnungsschlüssel sichtbar im parkenden Auto gelassen werden oder sie in bekannten ‚"Verstecken" wie unter der Fußmatte, Blumentöpfen oder im Briefkasten verwahrt werden. Hier gibt es nach Urteil des Landgerichtes Berlin im ersten Fall und des Oberlandesgerichtes Celle im zweiten Fall keinen Anspruch auf Schadenersatz.

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Geschädigte nachweisen kann, dass er allgemeine Sicherheitsstandards wie z.B. das einfache Abschließen der Wohnungstür beachtet hat. Ist ein Mindestmaß an Sicherheitsvorkehrungen getroffen und der Schadensfall tritt trotzdem ein, ist die Hausratversicherung verpflichtet den Schaden zu erstatten. Dies gilt auch dann, wenn bei dem Einbruch keine Wertsachen gestohlen wurden, sondern es ‚"nur" zu einer Beschädigung oder Verwüstung der Wohnung kam.

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Krankenkassen: Korruption kostet Milliarden

Zu wenig Beitragszahler, zu hohe Ausgaben: Das System der gesetzlichen Krankenversicherung steckt in der Krise. Einen großen Teil des Problems stellen nach Angaben von ‚"Transparency International" Korruption und Misswirtschaft dar.

Die Anti-Korruptions-Initiative beziffert den jährlichen Schaden für das deutsche Gesundheitssystem auf bis zu 24 Milliarden Euro – das ist zweieinhalb mal so viel wie das für 2007 erwartete Defizit bei den gesetzlichen Kassen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Könnte man den Korruptionssumpf trockenlegen, wären die Probleme der Krankenkassen auf einen Schlag gelöst, die Beiträge könnten deutlich sinken.

Abrechnungsbetrug, gefälschte Studien und die Beeinflussung von Behörden nennt ‚"Transparency International" als Hauptprobleme. Die Politik habe viel zu lange geschwiegen und zugeschaut – angesichts der angespannten Finanzlage der Krankenkassen seien nun dringend schärfere Gesetze nötig.

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Krankenkassenbeiträge könnten weiter steigen

Eigentlich hätten die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung längst sinken sollen. Doch trotz aller hektischen Maßnahmen der Regierung werden die Abgaben wohl auch im kommenden Jahr weiter steigen.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet für das Jahr 2007 mit einem Defizit bei den gesetzlichen Kassen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro, das über höhere Beiträge ausgeglichen werden müsse.

Als wichtigste Ursachen für die Finanzprobleme nennt Lauterbach zum einen den Wegfall sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse, der niedrigere Einnahmen zur Folge hat. Zum anderen stiegen auf der Ausgabenseite die Kosten sowohl für Medikamente als auch für Krankenhausaufenthalte. Die Große Koalition will in den nächsten Wochen darüber beraten, wie die Ausgaben in den Griff zu bekommen sind.

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Milliardenloch bei der Rentenversicherung

Schlechte Nachrichten kommen einmal mehr von der gesetzlichen Rentenversicherung: Bereits für das Jahr 2008 wird ein bislang nicht geplanter Fehlbetrag von rund 2,5 Milliarden Euro erwartet. Das würde einen Anstieg der Beiträge zur Rentenversicherung auf über 20 Prozent zur Folge haben – trotz der Versprechen der Regierung, den Satz unter dieser psychologisch wichtigen Marke zu halten.

Einzige Alternative zu höheren Abgaben, die sich negativ auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze auswirken würden, wäre eine Anhebung des Bundeszuschusses. Den aktuellen Schätzungen zufolge müsste der Finanzminister mindestens eine halbe Milliarde Euro zusätzlich an die Rentenkasse überweisen, um den Beitragssatz unter 20 Prozent zu halten.

Hauptgrund für die neue Finanzmisere ist die für 2007 erwartete Abschwächung des Wirtschaftswachstums mit nur geringen Lohnerhöhungen und entsprechend niedrigen Zahlungen an die Rentenversicherung.

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Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung werden überschätzt

Laut einer repräsentativen Umfrage sorgen die Deutschen für den eventuellen Pflegefall zu wenig vor. Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden des Finanzdienstleisters Delta Lloyd Deutschland unterschätzen viele Deutsche die Leistungen, die in einem solchen Fall von der gesetzlichen Pflegeversicherung erbracht werden. Von den 1000 befragten Erwachsenen geht ein Drittel davon aus, dass die im Pflegefall entstehenden Kosten zum großen Teil oder sogar vollständig von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen werden. Dies ist jedoch ein großer Irrtum.

Je nach Schwere der Erkrankung müssen die Betroffenen jeden Monat Summen zwischen 800 und 1250 Euro selbst oder über private Versicherungen aufbringen. Nach einer Studie haben bislang jedoch nur ca. 870.000 Deutsche eine solche private Pflegeversicherung abgeschlossen. Dem gegenüber stehen momentan ca. zwei Millionen Pflegebedürftige, in den nächsten 25 Jahren wird sich die Zahl noch um eine weitere Million erhöhen. Um für den Notfall vorzusorgen, wird deshalb dringend empfohlen, sich nicht alleine auf die gesetzliche Pflegeversicherung zu verlassen, sondern sich selbst um private Versicherungen zu bemühen.

Obwohl sich viele Deutsche für den Ernstfall eine Pflege innerhalb der eigenen Familie wünschen und nach eigenen Angaben auch dazu bereit sind, pflegebedürftige Familienangehörige aufzunehmen, geht der Trend eindeutig zur professionellen Pflege. Dies liegt zum einen an der immer größer werdenden Mobilität, die im Beruf verlangt wird, als auch an stetig sinkenden Geburtenraten und der zunehmenden Berufstätigkeit der Frauen in der Familie.

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Abgabefrist für Steuererklärung 2005

Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2005 von Arbeitnehmern rückt näher, bis 31. Mai muss die Erklärung beim zuständigen Finanzamt eingegangen sein. Ist abzusehen, dass diese Frist nicht eingehalten werden kann, muss ein Antrag auf Fristverlängerung mit stichhaltigen Gründen gestellt werden.

Erstellt ein Steuerberater die Erklärung, verlängert sich die Frist neuerdings bis zum 31. Dezember dieses Jahres und nicht mehr wie bislang bis zum 30. September. Eine Verlängerung ist auch hier in Einzelfällen möglich, die Abgabe kann dann bis zum 28. Februar 2007 hinausgezögert werden.

Wenn mit einer Steuererstattung zu rechnen ist, empfiehlt es sich jedoch, möglichst früh die Steuererklärung einzureichen, während bei einer erwarteten Steuernachzahlung ein spätes Einreichen von Vorteil sein kann.

Obwohl die vom Bruttoeinkommen abgezogene Lohnsteuer in der Regel so bemessen ist, dass sie der zu zahlenden Jahreseinkommenssteuer entspricht, lohnt es sich auch für Arbeitnehmer in bestimmten Fällen eine separate Einkommenssteuererklärung einzureichen. Dies gilt besonders für Arbeitnehmer, die nicht das ganze Jahr über beschäftigt waren oder denen im vergangenen Jahr hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen entstanden sind.

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Hundehaftpflicht Versicherung

Wenn ein Hund einen Schaden anrichtet, kann es schnell mal teuer werden, auch wenn der Hund sein Opfer gar nicht erst richtig zu fassen bekommt. Über 3.000 Euro Reparaturkosten musste das Frauchen zweier Dobermänner bezahlen, nachdem ein Passant sich nur durch den beherzten Sprung auf ein Autodach vor den beiden Hunden retten konnte.

Solche Kosten sind ¬≠ im Gegensatz zu Schäden die durch Kleintiere wie z.B. Meerschweinchen oder Katzen verursacht wurden, nicht über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Hundehalter sollten daher unbedingt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen. Achtung: Wer zwei oder mehrere Tiere versichert, erhält in der Regel einen Rabatt. Für Kampfhunde gelten allerding besondere Tarife.

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Rentner bei Zuverdienst aufgepasst

Da die gesetzliche oder betriebliche Rente alles andere als rosig aussieht, möchten viele Rentner durch Nebenverdienste ihre Haushaltskasse aufbessern. Dies kann jedoch zu empfindlichen Kürzungen oder im schlimmsten Fall zur vollständigen Streichung der gesetzlichen Rente führen, wenn der Zuverdienst zu hoch ist.

Rentner über 65 Jahre sind hiervon nicht betroffen, sie können soviel dazuverdienen wie sie möchten, ohne Einfluss auf die Höhe ihrer gesetzlichen Rente. Ihre Nebentätigkeit ist noch nicht einmal meldepflichtig.

Anders sieht es dagegen bei Rentnern unter 65 Jahren aus. Hier gilt eine Zusatzverdienstgrenze von derzeit 350 Euro pro Monat. In zwei Monaten im Jahr ist diese doppelt so hoch (z.B. für Urlaubs- oder Weihnachtgeld). Diese Grenze hat nichts mit dem 400-Euro-Job oder Mini-Job zu tun. Hält sich der Rentenempfänger nicht an dieses Limit, muss er mit Kürzungen seiner gesetzlichen Rente rechnen, die schnell zwei Drittel oder noch mehr des Rentenbetrages ausmachen können. Daneben besteht bei einem Zuverdienst von über 350 Euro auch zusätzliche Versicherungspflicht (Renten-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung).

Renter mit Erwerbsminderungsgrenze sollten sich ebenfalls genau informieren, denn hier muss neben dem Verdienst auch auf die maximale tägliche Arbeitszeit geachtet werden.

Auf ihrer Internetseite gibt die Deutsche Rentenversicherung Antwort auf häufige Fragen und bietet unter einer kostenlosen Hotline telefonisch Antwort auf individuelle Fragen.

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