Beiträge aus Februar, 2006
Raiffeisen Versicherung mit starkem Zuwachs
Die Raiffeisen Versicherung welche zur Uniqa Gruppe gehört hat im vergangenen Jahr ein besonders gutes Geschäftsjahr verzeichnet. Über den Vertriebsweg der Raiffeisen Versicherung kletterte das Prämienvolumen um 22,2 Prozent auf 973,6 Mio. Euro.
Grund dafür waren vor allem die Nachfrage nach Lebensversicherungen und der Erfolg in den Schaden- und Unfallversicherungen.
Keine Kommentare
Kündigung erst nach korrekter Mahnung wirksam
In den Vertragsbedingungen zahlreicher Versicherungen ist die außerordentliche Kündigung für den Fall vorgesehen, dass der Versicherte mit seinen Beitragszahlungen in Rückstand gerät. Je nach Police können das ein, zwei oder auch drei Beiträge sein.
Voraussetzung dafür, dass eine Kündigung wegen Zahlungsverzugs wirksam wird, ist jedoch, dass die Versicherung den Kunden zuvor formal korrekt angemahnt hat. Fordert sie die überfälligen Beiträge hingegen nicht explizit ein, ist ein Kündigungsschreiben wirkungslos.
Keine Kommentare4 Milliarden weniger für gesetzliche Krankenkassen
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen ab 2007 mit vier Milliarden Euro jährlich weniger auskommen. Diese Summe floss nämlich bislang aus der Tabaksteuer an die Krankenversicherungen. Ab dem kommenden Jahr jedoch wird diese Überweisung ausbleiben, weil Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) das Geld zum Schuldenabbau nutzen will.
Mit den Steuermitteln hatten die gesetzlichen Kassen bislang teilweise die Kosten für die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern und für das Mutterschaftsgeld finanziert. Als einziger Ausweg, so heißt es von den Krankenkassen, bleibe eine weitere Anhebung der Beitragssätze.
Keine KommentareJede Woche 2.000 sozialversicherungspflichtige Jobs weniger
Der Schwund sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse hat sich etwas verlangsamt. Doch noch immer werden deutlich mehr bestehende Jobs abgebaut als neue geschaffen.
Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit gehen derzeit pro Woche rund 2.000 Arbeitsplätze verloren, die Einnahmen der sozialen Sicherungssysteme – Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung – sinken entsprechend.
Dass die Bundesagentur die neuen Zahlen dennoch für eine vergleichsweise gute Nachricht hält, liegt an der Statistik der vergangenen Jahre: Während der rot-grünen Regierungszeit verschwanden wöchentlich gut 4.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Keine KommentareAutomatenversicherung schützt Zigaretten, Geld und mehr
Automaten sind immer wieder ein beliebtes Ziel für Diebe. Vor allem nachts, wenn kaum jemand auf den Straßen unterwegs ist, lässt sich hier mitunter schnelle Beute machen. Neben den Waren, insbesondere Zigaretten, interessieren sich die Diebe auch für das Bargeld, das die Kunden in den Automaten geworfen haben.
Damit die Betreiber der Verkaufsstationen auf dem Schaden nicht sitzenbleiben, können sie eine Automatenversicherung abschließen. Diese deckt übrigens auch Spielautomaten ab, wie sie in vielen Imbissbuden, Kneipen und natürlich vor allem in Spielhallen zu finden sind.
Neben dem Inhalt – also den angebotenen Waren und dem Geld – sind mit einer Automatenversicherung auch die Schäden am Gehäuse abgedeckt. Denn an ihr Diebesgut kommen die Straftäter in der Regel nur mit roher Gewalt.
Keine KommentareHöhere Sozialversicherungsabgaben bei Minijobs
Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) hält an den Plänen fest, die Steuern und Sozialabgaben für Minijobs zu erhöhen. Der geplante Anstieg um 20 Prozent könnte zwar zunächst helfen, die Löcher in den Sozialversicherungskassen zu stopfen – gleichzeitig würden die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse für Arbeitgeber aber weniger attraktiv.
Experten rechnen damit, dass deshalb rund eine Million Minijobs verloren gehören könnten. Da viele Menschen auf diese Erwerbsquelle angewiesen sind, dürften sie nach dem Wegfall ihres Jobs Anspruch auf staatliche Leistungen erhalten. Die geplanten Einsparungen würden so vermutlich schnell aufgezehrt, unter dem Strich könnte die Neuregelung für sie Sozialversicherungen sogar noch deutlich teurer werden als der heutige Stand.
Der baden-württembergische Finanzminister Ernst Pfister hat die geplante Neuregelung deshalb laut „SPIEGEL“ bereits als „Irrsinn“ bezeichnet.
Keine KommentareVogelgrippe : Tamiflu wird nicht von Krankenkasse übernommen
Tamiflu gilt derzeit als einziges Mittel, das auch im Fall eines Übergreifens der Vogelgrippe auf den Menschen gegen das Virus eingesetzt werden könnte. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben gestern über einen Pandemieplan und die Vorratshaltung von antiviralen Mitteln, vornehmlich von Tamiflu beraten. Das Medikament Tamiflu hat eine Haltbarkeit von mindestens fünf Jahren.
Die Krankenkassen werden die Kosten für Vorräte von antiviralen Mitteln, also auch von Tamiflu, gegen die Vogelgrippe nicht übernehmen. Der bayerische Verbraucherminister Werner Schnappauf hatte verlangt, die gesetzlichen und privaten Krankenkassen sollten die Kosten für die Tamiflu-Vorräte tragen. Eine Vogelgrippe Pandemie könnte ausbrechen, wenn das bisher in Deutschland nur in Wildvögeln nachgewiesene Virus sich so verändert, dass es von Mensch zu Mensch überspringt. Ein Impfstoff zu entwickelt würde nach Expertenangaben 20 bis 30 Wochen dauern, bis dahin würden dann nur antivirale Mittel wie Tamiflu helfen.
Auto-Inhaltsversicherung für Handwerker
In den Firmenwagen von Handwerkern schlummern oft beträchtliche Werte – vor allem Werkzeuge und andere teure Geräte. Viele Unternehmen bieten ihren Kunden einen Notdienst an, müssen also bei einem Anruf schnell reagieren können. Deshalb bleiben die Geräte meistens auch über Nacht im Wagen. Das Auto vor jedem „Einsatz“ neu zu beladen, würde einfach zu viel Zeit kosten.
Um die Ausrüstung gegen Diebstahl abzusichern, benötigt der Handwerker allerdings eine spezielle Versicherung – und zwar eine Auto-Inhaltsversicherung. Vor dem Abschluss empfiehlt sich auf jeden Fall ein Blick ins Kleingedruckte. Denn der Versicherungsschutz ist oftmals an Bedingungen geknüpft. Beispielsweise wird in vielen Fällen verlangt, dass das betreffende Fahrzeug nachts in einer Garage oder zumindest auf einem durch Mauern oder Zäune geschützten Parkplatz abgestellt wird.
Werden diese Bedingungen eingehalten, muss die Versicherung bei einem Diebstahl den entstandenen Schaden ersetzen.
Keine KommentareBerufsunfähigkeitsschutz könnte teurer werden
Branchenexperten rechnen damit, dass Berufsunfähigkeitsversicherungen ab dem kommenden Jahr teurer werden. Als Grund wird der sinkenden „Rechenzins“ genannt, der etwa bei der Garantieverzinsung von Lebensversicherungen sichtbar wird, aber auch Auswirkungen auf andere Versicherungsprodukte hat. Dieser Zins soll Anfang 2007 von derzeit 2,75 auf dann 2,25 Prozent sinken.
Da beispielsweise der Berufsunfähigkeitsschutz mit Hilfe der erwirtschafteten Überschüsse finanziert wird, dürften mit sinkendem Rechenzins die Beiträge steigen. So könnte die Differenz ausgeglichen werden.
Da sich für bereits bestehende Verträge zum Jahreswechsel 2006/2007 keine Änderungen ergeben, rechnen die Assekuranzen mit einem Nachfrageschub in diesem Jahr und vor allem im letzten Quartal.
Keine KommentareMehr Steuern für die Sozialversicherungen?
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) hegt Sympathien für die Idee, die Sozialversicherungssysteme fortan stärker aus Steuermitteln zu finanzieren. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zeigte er sich grundsätzlich offen für derartige Überlegungen.
Zuletzt war mehrfach darüber diskutiert worden, ob die kostenlose Mitversicherungen von Kindern in der gesetzlichen Krankenversicherung künftig aus Steuermitteln und somit von der gesamten Bevölkerung finanziert erden sollte. Bislang kommen dafür allein die Beitragszahler in den gesetzlichen Kassen auf.
Wer solche Vorschläge mache, so Steinbrück, müsse allerdings auch konkret sagen, aus welchen Steuertöpfen das Geld kommen solle. Im genannten Beispiel gehe es um Milliardenbeträge, die zum Beispiel über eine erneute Anhebung der Mehrwertsteuer um weitere zwei Prozent auf dann 21 Prozentpunkte aufgebracht werden könnten.
Keine KommentareUnfallversicherung speziell für Senioren
Unfälle, die während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin geschehen, sind durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Ein Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass sich die überwiegende Zahl der Unfälle im Haushalt ereignet.
Deshalb kann eine private Unfallversicherung sinnvoll sein, die Unfälle im häuslichen Bereich ebenso abdeckt wie Unglücke in der Freizeit außerhalb der eigenen vier Wände. Gerade für ältere Menschen, die häufiger zum Beispiel Stürze erleiden, wird dieser Versicherungsschutz von den Gesellschaften aber mitunter eingeschränkt. Bei manchen Versicherern enden Unfallversicherungen automatisch ab einem bestimmten Lebensalter des Kunden, bei anderen Gesellschaften wiederum werden die Beiträge drastisch angehoben.
Als Ausweg bleibt in solchen Fällen oft nur eine Senioren-Unfallversicherung. Die ist zwar nicht zum Spartarif zu haben, hat dafür aber ein breites Leistungsspektrum zu bieten. Neben Geldleistungen bei einem Unfall sind vor allem praktische Alltagshilfen von Bedeutung. Wer nach einem Sturz seine Wohnung nicht mehr sauberhalten oder nicht mehr selbst kochen kann, dem bezahlt die Senioren-Unfallversicherung professionelle Unterstützung. Eine derartige Police kann also helfen, möglichst lange mit ruhigem Gewissen in der eigenen Wohnung zu bleiben und nicht in ein Altenheim zu ziehen.
Keine KommentareMit Fonds für später vorsorgen
Möglichkeiten, etwas für die private Altersvorsorge zu tun, gibt es viele: Kapitallebensversicherungen, Riester- und Rürup-Rente oder betriebliche Regelungen sind nur einige Beispiele.
Doch man kann auch selbst aktiv werden und das tun, was beispielsweise Lebensversicherer machen: einen festen monatlichen Betrag an den Finanzmärkten investieren. Wegen der Risikostreuung bieten sich hier in erster Linie Fonds an. Vorteil: Man spart sich die Abschluss- und die Verwaltungsgebühren, die bei der Lebensversicherung anfallen. Nachteil: Es gibt keinen Garantiezins, die gewählten Fonds können auch an Wert verlieren.
Zudem eignet sich die Altersvorsorge mit Fonds nur für disziplinierte Sparer, die wirklich jeden Monat Geld beiseite legen. Aus einer Lebensversicherung kann man nur mit Verlusten „aussteigen“, die Hemmschwelle ist deshalb relativ hoch. Aktienfonds hingegen kann man börsentäglich verkaufen – man muss also auch immer wieder aufs Neue der Versuchung widerstehen, das Fondvermögen schon heute zu Geld zu machen, statt es für später „arbeiten“ zu lassen.
Keine KommentareRentenkassen: Neue Löcher trotz steigender Zuschüsse
Entgegen den ursprünglichen Plänen des Finanzministers soll nun der Steuerzuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung doch nicht sinken, sondern sogar leicht steigen. Im Jahr 2007 soll es ein Plus von einem Prozent geben.
Doch dass diese Summe nicht ausreichen wird, um die neuen Finanzlöcher zu stopfen, steht bereits jetzt fest. Nach Expertenberechnungen müssen allein 2008 zusätzliche 600 Millionen Euro aus Steuermitteln an die Rentenkasse überwiesen werden. Ansonsten würde der Rentenversicherungsbeitrag über die psychologisch wichtige Marke von 20 Prozent steigen, was ein verheerendes Signal für den Arbeitsmarkt darstellen würde.
Schon heute machen die Kosten für die Rentenzahlungen den zweitgrößten Posten im Bundeshaushalt aus – gleich nach den Zinsen für die Kredite.
Keine KommentareKein Versicherungsschutz bei Alkohol-Fahrten
In der „Fünften Jahreszeit“ lässt mancher Karnevalist „Fünfe gerade sein“ und setzt sich alkoholisiert ans Steuer. Die Gefahr, erwischt zu werden, erscheint vielen trotz verstärkter Polizeikontrollen gering.
Was viele allerdings nicht bedenken: Verursacht man in betrunkenem Zustand einen Unfall, dann erlischt ein Teil des Versicherungsschutzes automatisch, die Teil- oder Vollkaskoversicherung darf die Zahlung verweigern. Zudem kann sich auch die Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden zumindest anteilig vom Unfallverursacher erstatten lassen. Zu dem finanziellen Ärger kommen noch die rechtlichen Folgen.
Wer Alkohol trinken möchte, sollte das Auto also besser stehen lassen – aber das gilt ja bekanntlich auch in den übrigen vier Jahreszeiten.
Keine KommentareVersicherungsschutz im Karneval
In einer Woche erreicht das närrische Treiben seinen Höhepunkt: Am Rosenmontag werden wieder Millionen Menschen die Straßen säumen und den Teilnehmern der zahllosen Umzüge zujubeln. Bei einer solchen Großveranstaltung kann allerdings so manches schiefgehen – die Organisatoren sollten deshalb unbedingt über eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung verfügen.
Auch Vereine, etwa Karnevelsgesellschaften, können eine Haftpflichtversicherung abschließen und damit ihre Teilnehmer absichern - das gilt zumindest für die Zweibeiner. Sind auch Tiere, wie zum Beispiel Pferde, am Zug beteiligt, ist eine Tierhalter-Haftpflicht die richtige Wahl. Diese Versicherung zahlt beispielsweise, wenn das Pferd durchgeht und Teilnehmer oder Zuschauer verletzt.
Mit einem ausreichendem Versicherungsschutz können dann alle Beteiligten den Rosenmontag noch ausgelassener genießen.
Keine Kommentare

