Versicherungen News



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Beiträge aus Januar, 2006

Änderung bei Pensionen

Personen die erstmalig im Jahr 2006 ihre Pensionen beziehen, dürfen seit 1.1.2006 jetzt nur noch 38,4 Prozent Versorgungsfreibetrag von der steuerpflichtigen Pension abziehen. Der Versorgungsfreibetrag beträgt jetzt maximal 2.880 Euro im Jahr.

Ferner kann noch ein Zuschlag in Höhe von 864 Euro von der zu versteuernden Pension in Abzug gebracht werden. Pensionäre die bereits vor dem 1.1.2006 Ihre Pension bezogen haben, für die bleibt der Versorgungsbeitrag in Höhe von 40% erhalten. (Via: Versicherungsblog)


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‚"Nachholfaktor" verhindert Rentensteigerungen

Die Höhe der Renten orientiert sich an der allgemeinen Lohnentwicklung. Da die Gehälter der deutschen Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren aber nur sehr leicht stiegen, vielfach stagnierten und durch den Wegfall freiwilliger Leistungen des Arbeitgebers teilweise sogar sanken, steigen auch die Altersbezüge nicht.

Es ist bislang allerdings politischer Wille, die Renten auch dann nicht zu kürzen, wenn das wegen einer insgesamt rückläufigen Lohnentwicklung eigentlich geboten wäre. Statt dessen gab und gibt es für die Rentner ‚"Nullrunden".

Die ersten Signale für ein Anspringen der Konjunktur haben nun nicht nur bei Gewerkschaftern, sondern auch bei vielen Wirtschaftsexperten zu Forderungen nach höheren Löhnen im Jahr 2006 geführt. Einigen sich die Tarifparteien tatsächlich auf nennenswerte Steigerungen, so erhöht sich das Lohnniveau insgesamt. Davon müssten theoretisch auch die Rentner profitieren – sie tun es aber nicht. Denn die Regierung hat einen so genannten ‚"Nachholfaktor" beschlossen. Dieser besagt, dass eigentlich fällige, aber nicht vorgenommene Rentenkürzungen mit rechnerisch möglichen Erhöhungen in den Folgejahren verrechnet werden. Somit bleibt es trotz steigender Gehälter der Arbeitnehmer bei stagnierenden Altersbezügen.

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Ärzte protestieren gegen Spardiktat der Krankenkassen

Mit diversen Sparpaketen will die Regierung einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge verhindern und langfristig sogar sinkende Abgaben erreichen. Als Opfer dieser Sparbemühungen fühlen sie viele Ärzte, die deshalb nun protestieren.

Viele Arztpraxen blieben heute geschlossen, Tausende Mediziner machten sich auf den Weg nach Berlin, wo eine zentrale Demonstration auf die Probleme des Berufsstandes aufmerksam machen sollte. Vor allem die strikte Budgetierung, so klagen Ärztevertreter, führe zu einer schlechteren Versorgung der Patienten und dazu, dass Mediziner notwendige Leistungen aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, weil die Krankenkassen die Rechnungen nicht begleichen.

Die Ärzte ihrerseits fordern eine deutliche Reduzierung der gesetzlichen Krankenkassen, wie sie auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt anstrebt. Die SPD-Politikern hält eine Zahl von 50 Kassen für ausreichend – gegenwärtig sind es rund 380. Die niedergelassenen Ärzte schließen sich dieser Meinung an und verwiesen auf hohe Kosteneinsparungen, die durch die Zusammenlegung kleiner Krankenkassen erzielt werden könnten.

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Löcher in den Sozialversicherungs-Kassen durch Minijobs

Mit den vor Jahren eingeführten Minijobs hat die Politik ein neues Problem geschaffen. Viele ehemalige Vollzeitstellen wurden in mehrere Minijobs ungewandelt. Diese sind jedoch für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei, der Arbeitgeber zahlt nur eine Pauschale. Die Folge: Die Einnahmen in der Renten- und Krankenversicherung sanken rapide.

Nun versucht die Große Koalition in Berlin gegenzusteuern und erwägt, die Sozialabgaben auf die Minijobs zu erhöhen. Auf diese Weise sollen die Mindereinnahmen in der Sozialversicherung zumindest teilweise ausgeglichen werden. So soll nach einem Beschluss des schwarz-roten Kabinetts die Abgabenpauschale für Steuern und Sozialbeiträge von bislang 25 Prozent auf dann 30 Prozent steigen. Ein Arbeitgeber müsste zusätzlich zu den 400 Euro Lohn fortan also nicht mehr 100 Euro für Sozialbeiträge aufbringen, sondern 120 Euro.

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) rechnet durch diese Änderung mit jährlichen Mehreinnahmen von rund einer halben Milliarde Euro.

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Rückversicherer Swiss Re streicht Stellen

Die größte Rückversicherungsgesellschaft der Welt, Swiss Re, will in den kommenden Jahren durch die massive Streichung von Arbeitsplätzen hohe Summen einsparen.

Bis zu 1.700 der rund 11.500 Stellen könnten wegfallen, teilte das Unternehmen mit. Der Vorstand verwies vor allem auf ‚"Synergieeffekte", die sich aus der Übernahme der Rückversicherungssparte von General Electric ergeben würden. Durch diesen Kauf wurde die Swiss Re zur weltweiten Nummer Eins im Rückversicherungsgeschäft – mit jährlichen Prämieneinnahmen in Höhe von rund 35 Milliarden US-Dollar.

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‚"Kein Spielraum" für Rentenerhöhungen

Die Diskussion um die Zukunft des Rentenversicherungssystems und die Rentenhöhe für künftige Leistungsbezieher geht weiter. Nachdem Finanzexperten wie Bernd Raffelhüschen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte ‚"Nullrunden" vorhergesagt hatten, scheint die Politik sich ebenfalls vom Gedanken an jährlich steigende Altersbezüge zu verabschieden.

So stellte beispielsweise der parlamentarische Staatssekretär Andreas Storm von der CDU nun fest, dass es ‚"keinen Spielraum" für Erhöhungen gebe. Zur Begründung verwies er auf stagnierende Löhne und die hohe Arbeitslosigkeit. Beides führe dazu, dass zu geringe Beitragszahlungen in die Sozialversicherungssysteme fließen würden.

In der Politik mehren sich zudem die Stimmen, die eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 oder sogar 69 Jahre fordern. Wer dennoch zum Beispiel bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand geht, müsste dann hohe finanzielle Einbußen hinnehmen – zusätzlich zur faktischen Rentenkürzung durch den fehlenden Inflationsausgleich.

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Elster Software für Einkommensteuererklärung mit neuer Version

Die Finanzamt-Software Elster gibt es nun in einer neuen Version. Die Software Elster Formular steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Die CD-ROMs von ElsterFormular 2005/2006 sollen ab Ende Januar 2006 gratis bei den Finanzämtern abgeholt werden können.

Die Elster Software erlaubt es Privatleuten, die Einkommenssteuererklärung für 2005 elektronisch abzugeben, so dass der Gang zum Finanzamt einem damit erspart bleibt. Für Rentner steht ab sofort darin auch die Anlage R zur Verfügung, die die Besteuerung von Einkünften aus der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst. Auch Selbstständige und Freiberufler können mit Elster wie gehabt ihre Umsatzsteuervoranmeldung, Umsatzsteuererklärung und ähnlichen Steuerverwaltungsvorgänge rund um die Umsatzsteuer damit erledigen.

Neu ist in der vorliegenden Version die Anlage EÜR für Freiberufler, womit die über eine Einnahmeüberschussrechnung ermittelten “Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit” erstmals formgebunden abgeben können/müssen, wenn sie im Jahr 2005 einen Umsatz von über 17.500 Euro erzielten.

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Rürup: Kein Grund zur Sorge bei der Rente

Der Sozialexperte Bert Rürup hat vor Panikmache wegen mutmaßlicher andauernder Nullrunden in der Rentenversicherung gewarnt. (Wir berichteten) Voraussagen von Nullrunden bis zum Jahr 2035 oder gar bis zum St. Nimmerleinstag sind unangebracht”, sagte Rürup den Dortmunder “Ruhr Nachrichten”. Damit griff der Chef der Wirtschaftsweisen vor allem den Freiburger Äkonomen Bernd Raffelhüschen an, der am Wochenende “für lange, lange Zeit viele, viele Nullrunden” in Aussicht gestellt hatte.

Jetzt warnte die Bild am Dienstag auf ihrer Titelseite vor einer “Schrumpf-Rente” und errechnete für den Zeitraum 2010 bis 2035, wie viel heutige Rentenansprüche bei anhaltenden Nullrunden und einer Inflation von zwei Prozent dann noch wert sind. Die Berechnungen stammen vom Deutschen Institut für Altersvorsorge, das von der privaten Finanzwirtschaft , wie z.B. der Deutschen Bank getragen wird.

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Senioren Unfallversicherung

Stiftung Warentest, nahm Senioren Unfallversicherungen unter die Lupe und beschrieb genau worin sich Unfallversicherungen für Senioren zur “normalen” Unfallversicherung unterscheiden und worauf bei Unfallversicherungen ab 50 speziell zu achten ist. Ein, wie wir finden, durchaus lesenswerter Artikel.

Interessant sind z.B. die auf ältere Kunden zugeschnittenen Sonderkonditionen. Beispiel Oberschenkelhalsbruch: In der Regel gelten Verletzungen nur dann als Unfall, wenn sie durch ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis zu einer dauerhaften Gesundheits¬≠schädigung führen. Wer ohne äußere Ursache stürzt und sich den Ober¬≠schenkel¬≠hals bricht, erhält meist nichts. Anders bei besonders leistungs¬≠starken Seniorentarifen.

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Nullrunden bei der Rente noch bis 2035

Nach Ansicht von einigen Wirtschaftsexperten müssen sich Rentner nicht nur in den nächsten Jahren auf Nullrunden einstellen, sondern bis 2035 auf nennenswerte Erhöhungen ihrer Bezüge verzichten. Es wird für lange, lange Zeit viele, viele Nullrunden geben”, sagte der Finanzexperte Bernd Raffelhüschen der “Rheinischen Post”. “Und wenn es Erhöhungen gibt, dann steigt die Rente höchstens um ein Prozent.”

Die heutige Generation der 30- bis 50jährigen treffe das besonders - sie sei aber auch selbst schuld, da sie zu wenig Kinder in die welt gesetzt haben, so Bernd Raffelhüschen.

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Pflegeversicherung: 400 Millionen Euro Defizit in 2005

Der Druck auf die Regierung wächst, Maßnahmen gegen die finanzielle Schieflage der gesetzlichen Pflegeversicherung zu ergreifen. Wie dringend Kurskorrekturen erforderlich sind, das belegen die jüngsten Angaben zur Finanzlage der Kasse.

Für das Jahr 2005 rechnen Experten mit einem Minus von mindestens 400 Millionen Euro. Schon im Herbst hatte die Pflegeversicherung eine halbe Milliarde Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Die höheren Beitragseinnahmen durch das Weihnachtsgeld könnten allenfalls eine geringe Entlastung gebracht haben.

Durch das erneute Defizit im Jahr 2005 sind auch die Rücklagen der Pflegeversicherung weiter gesunken. Sie betragen inzwischen nur noch rund 3 Milliarden Euro und wären bereits in fünf bis sechs Jahren komplett aufgezehrt, wenn die Politik nicht bald handelt.

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Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist dramatisch angestiegen, wurde auf dem Deutschen Ärztetag in Berlin vermeldet. Die Anzahl der Menschen ohne Krankenversicherungschutz stieg von 188.000 Menschen im Jahr 2003 auf jetzt knapp 300.000 Menschen. Bereits im Jahre 2003 habe eine Expertise im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung einen Anstieg an Nichtversicherten ermittelt. Demnach hätte sich diese Zahl seit 1995 mit damals noch 105 000 Nichtversicherten verdreifacht. Wenn diese Entwicklung anhält, drohen gesundheitliche sowie wirtschaftliche Risiken für die Nichtversicherten ebenso wie für die Bevölkerung insgesamt.

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Sozialversicherungs-Meldungen nur noch elektronisch

Das neue Jahr hat nicht nur neue Beitragsmessungsgrenzen in der Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung sowie höhere Versicherungspflichtgrenzen für die gesetzlichen Krankenkassen gebracht, sondern auch Änderungen im bürokratischen Ablauf.

So sind Arbeitgeber nun verpflichtet, die Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweise elektronisch zu übermitteln. Die Einreichung in Papierform wird nicht mehr akzeptiert.

Außerdem müssen Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge früher abführen als in der Vergangenheit. Hatten die Firmen bislang bis zum 15. des Folgemonats Zeit, sind die Zahlungen nun bereits drei Banktage vor Ende des laufenden Monats zu entrichten. Diese Änderung hatte die Politik auch beschlossen, um Liquiditätsengpässe in den Sozialversicherungssystemen zu beseitigen. Durch die Umstellung wird im Kalenderjahr 2006 nämlich ein zusätzlicher Arbeitgeberbeitrag fällig, da die Sozialabgaben für den Dezember bereits bis zum 28.12.2006 geleistet werden müssen. Dieser Buchungstrick bringt den Sozialkassen in diesem Jahr zusätzlichen finanziellen Spielraum in Milliardenhöhe – allerdings auf Kosten der Arbeitgeber.

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Pflegeversicherung muss nicht für Elektrorollstuhl zahlen

Ein privat Krankenversicherter, der wegen einer Behinderung einen Elektrorollstuhl anschaffen muss, bekommt diese Kosten oft nicht erstattet. Viele private Kassen schließen entsprechende Leistungen nämlich mit ihren Versicherungsbedingungen aus.

Das Bundessozialgereicht entschied nun, dass in einem solchen Fall auch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ersatzweise einspringen muss. Die Zuständigkeit für Hilfsmittel wie elektrische Rollstühle liege eindeutig bei der Krankenversicherung. Habe die gewählte Kasse Bedingungen, die die Kostenübernahme ausschließen, sei der Patient in der Pflicht, die Anschaffung aus eigenen Mitteln zu bezahlen.

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KFZ Versicherungswechsel in 2005 stark gestiegen

Der massive Preiskampf der KFZ Versicherer hat 2005 seine Spuren hineterlassen. 2005 haben so viele Kunden wie noch nie Ihre Autoversicherung gewechselt. Knapp 4 Millionen Kunden wechselten im vergangenen Jahr ihre KFZ Versicherung was soviel bedeutet, dass rund jeder zehnte Versicherungsnehmer seine Versicherung wechselte.

Viele Kunden wechselten zu Direktversicherungen, die massiv gegen Ende des Jahres mit Ihren “günstigen” Tarifen geworben hatten. Kfz-Versicherungen gelten in der Branche oftmals als Einstieg für weitere Vertragsabschlüsse, deshalb sind die Versicherungsgesellschaften bereit, auf die Erträge durch die Kfz Versicherung zu verzichten. Für das neue Jahr rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. deshalb auch mit einem erneuten Prämienrückgang von 2,8 %. Es gilt aber wie immer nicht nur die Preise sondern auch die Leistungen vergleichen.

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