Beiträge aus Januar, 2006
Altersvorsorge: Bedarf im Rentenalter richtig einschätzen
Um im Alter den gewohnten Lebensstandard auch nur annähernd halten zu können, ist private Altersvorsorge absolut notwendig. Wieviel Geld man während seines Erwerbslebens ansparen sollte, hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem davon, welche Summe im Rentenalter monatlich zur Verfügung stehen soll bzw. muss
Diese Summe ergibt sich aus einer Bedarfsrechnung, in die laufende Kosten für Miete, Versicherungen und Lebensmittel ebenso einfließen wie persönliche Wünsche (zum Beispiel Reisen, Theaterbesuche etc.). Insbesondere für junge Menschen ist es allerdings extrem schwierig, ihren tatsächlichen Bedarf im Rentenalter schon heute korrekt abzuschätzen. Schließlich weiß derzeit niemand, wie sich die Inflation entwickeln wird und wie hoch in 30 oder gar 40 Jahren das Niveau der staatlichen Rente sein wird.
Um die tatsächliche Versorgungslücke im Alter möglichst exakt zu berechnen, empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Altersvorsorgeberater. Das können kommerzielle Anbieter sein, doch auch Verbraucherorganisationen stellen entsprechende Berechnungen an. Und gerade weil es sich um eine Rechnung mit mehreren Unbekannten handelt, sollte man im Zweifel lieber ein paar Euro mehr auf die Seite legen – vorausgesetzt, das Einkommen lässt genügend Spielraum.
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Müntefering wirbt für Riester Rente
“Wir haben immer gesagt, dass eine private Vorsorge nötig ist. Und wir haben die Instrumente geschaffen, mit denen sie auch möglich wird”, heißt es in einem Schreiben von Müntefering mit Blick auf die Riester-Rente. “Wer sich mit staatlicher Förderung bemühe, der habe auch in Zukunft ein ausreichendes Einkommen im Alter” so Müntefering weiter.
Grund für Münteferings Schreiben ist der Bericht der Bild in der vergangenen Woche unter der Überschrift Schrumpf-Rente. Die Bild hatte Berechnungen vorgestellt, wonach die Kaufkraft der Rente bis 2035 bei anhaltenden Nullrunden und einer Inflation von zwei Prozent kräftig sinken wird.
Müntefering weiter: “Es wird in dieser Legislaturperiode dafür gesorgt, dass die Renten nicht gekürzt würden”. Vergangene Woche hatte der Minister bereits angekündigt, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen. Zu Details äußerte er sich allerdings nicht.
Keine KommentareAutoversicherung - Tarif nutzungsabhängig
Deutsche Autoversicherer planen evtl. die Einführung nutzungsabhängiger Tarife, um Risiken und Preise der Autoversicherung künftig noch genauer kalkulieren zu können. Rückversicherer Swiss Re stellt derzeit das von ihm angedachte System einer Tankkarte (Mileage Monitoring) seinen Kunden, den Erstversicherern, vor und rechnet mit regem Interesse.
Mit Mileage Monitoring hat der Swiss auf einer Chipkarte ein Verfahren entwickelt mit dem während des Tankens insbesondere die aktuelle Kilometerleistung erfasst und direkt an den Versicherer übermittelt wird. Somit können Versicherungenzeitnah die tatsächlichen Daten mit den Angaben in der Police abgleichen und entsprechend reagieren.
Versicherungsunternehmen stehen dem Projekt “Mileage Monitoring” von Swiss Re aufgeschlossen gegenüber. (FAZ)
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Frostschäden nicht immer durch Versicherung gedeckt
Bei starkem Frost müssen außen liegende Wasserhähne abgestellt werden und Wasserleitungen entleert werden, ansonsten zahlt die Hausratversicherung oder Wohngebäudeversicherung nicht für Wasserschäden, so der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) in Hamburg.
Selbst bei großer Sorgfalt des Hausbesitzers ist bei geplatzten Wasserleitungen und Wasserschäden nicht immer mit einer Übernahme des Schaden durch die Versicherung zu rechnen. Die Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung ist nur in ihren Bereichen für Leitungswasserschäden zuständig z.B. gilt diese nicht für Ställe und Schuppen es sei denn diese wurden extra mitversichert. (dpa)
Keine KommentareVersicherungen für Wintersportler
Jedes Jahr verunglücken zwischen 58.000 und 60.000 Wintersportler. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz kann ein Unfall bem Wintersport schnell auch zum finanziellen Problem werden, z.B. wenn ein Rücktransport aus dem Winterurlaub notwendig wird.
Stiftung Warentest nahm Versicherungen unter die Lupe und sagt welche Versicherung für den Wintersportler die richtige ist und welche Versicherungen im Wintersport notwendig sind.
Getestet wurde im Bezug auf Wintersportler speziell die Private Haftpflichtversicherung, Private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeits-Versicherung und die Auslandreise-Krankenversicherung verschiedener Gesellschaften.
Keine KommentareSchlüssel in Jackentasche - Versicherung muss nicht zahlen
Laut Urteil des Oberlandesgerichtes Rostock (Az.: 6 U 212/03) muss eine Versicherung nicht für ein gestohlendes Auto zahlen, wenn der Versicherungsmehmer den Schlüssel in einer unaufbesichtigen Jacke deponiert hat und diese dann samt Auto dann entwendet wird.
Im aktuellen Fall ging es um einen Mann ein der in einer Disko seine Jacke ausgezogen und seiner Meinung nach versteckt abgelegt hat, in einer Tasche befand sich noch der Autoschlüssel. Am Abend wurde erst die Jacke samt Schlüssel und dann das Auto entwendet. Der Autoversicherer weigerte sich, den Schaden zu ersetzen, woraufhin der Mann Klage einreichte. Die Richter gaben allerdings der Versicherung Recht. Der Bestohlene hätte grob fahrlässig gehandelt, so die Richter.
Keine KommentareBAWAG Versicherung steigert Prämienaufkommen
Die Zuwachsrate der BAWAG Versicherung erhöhte sich 2005 um 35 Prozent auf 113 Millionen Euro. Getragen wurde der Zuwachs vor allem von Produkten mit Einmalprämien, teilt die zur BAWAG P.S.K.-Gruppe zählende Versicherung am Freitag mit.
Produkte mit laufender Prämie legten um 9,4 Prozent zu. Angesichts der aktuellen Pensionsdebatte und des starken Vertriebspartners - der BAWAG P.S.K. - blicke man optimistisch in die Zukunft
Keine KommentareVernachlässigte Räumpflicht im Winter: Haftpflicht zahlt nicht immer
Wenn es im Winter schneit, dann müssen die Städte dafür sorgen, dass Straßen und Bürgersteige geräumt werden. Diese Verkehrssicherungspflicht können die Kommunen jedoch per Ortssatzung an die Anlieger weitergeben, und fast alle Städte tun das auch. Das hat zur Folge, dass die Eigentümer von Immobilien immer für jenen Teil des Bürgersteiges verantwortlich sind, der an ihrem Grundstück entlang verläuft. Besitzer von vermieteten Immobilien wiederum übertragen die Räumpflicht auf die Mieter – entweder mit einer entsprechenden Klausel im Mietvertrag oder durch die Hausordnung.
Wenn ein Mieter, der an einem bestimmten Tag oder in einer bestimmten Woche die Bürgersteige von Schnee und Eis befreien muss, seinen Pflichten nicht nachkommt, dann haftet er für entstehende Schäden. Ab 7 Uhr morgens und bis 20 Uhr abends sollte der Gehweg ohne Gefahren passierbar sein. Stürzt ein Passant, muss der Mieter, der mit dem Streudienst beauftragt war, die Kosten für die Behandlung sowie gegebenenfalls Schmerzensgeld oder gar eine Erwerbsminderungsrente zahlen, falls das Unfallopfer durch den Sturz dauerhaft berufsunfähig wird. Diese Zahlungen übernimmt grundsätzlich die private Haftpflichtversicherung. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Wenn der Versicherte bereits mehrere vergleichbare Schäden verursacht hat und seinen winterlichen Pflichten dennoch nicht nachkommt, dann darf die Versicherung bei einem erneuten Schadensfall die Zahlung verweigern.
Keine KommentareLebensversicherung nach wie vor sehr beliebt
Einer Umfrage der DBV-Winterthur - in Zusammenarbeit mit TNS-Infratest unter 1000 Deutschen ab 18 Jahren - nach ist die Lebensversicherung trotz aller Kritik nach wie vor sehr beliebt in Deutschland. 38 Prozent der befragten sind der Meinung, die Lebensversicherung sei zumindest für bestimmte Zielgruppen noch sinnvoll, und nur 16 Prozent sehen in der Lebensversicherung ein überflüssiges Produkt.
Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=11912
Keine KommentareAxa Handyversicherung - Handy versichern
Die Axa Versicherung bietet jetzt eine spezielle Handyversicherung an, versichert ist wenn das Handy gestohlen wird, das Handy beschädigt wird - auch Beschädigungen durch Flüssigkeiten und Wasser - sogar wenn das Handy durch herunterfallen beschädigt wird.
Die Handyversicherung wird in 3 verschiedenen Paketen angeboten.
Basis Paket: Laufzeit 24 Monate, 250 Euro Höchstleistung, 15 Euro Selbstbeteiligung, ausgeschlossen sind im Handyschutz Basispaket: Raub + Plünderung, Einbruch-Diebstahl (inkl. KFZ), Diebstahl + einfacher-Diebstahl, Kosten für das Basipaket sind 0,95 ‚Ǩ / Monat
Standard-Paket: Laufzeit 24 Monate, 350 Euro Höchstleistung, 15 Euro Selbstbeteiligung, ausgeschlossen sind im Handyschutz Basispaket: Diebstahl + einfacher-Diebstahl, Kosten für die Handy Versicherung im Basipaket sind 2,45 ‚Ǩ / Monat
Premium-Paket: Laufzeit 24 Monate, 750 Euro Höchstleistung, 25 Euro Selbstbeteiligung. Im Premium Paket ist auch Diebstahl + einfacher-Diebstahl enthalten, allerdings gilt hier ein Selbstbehalt von 20% der Deckungssumme.
Hier bekommen sie mehr Informationen zur Axa Handyversicherung
Keine KommentareOLG: Hamm Kasko-Versicherung muss zahlen
Normalerweise kommt eine Versicherung nicht für den Diebstahl eines Autos auf, wenn der Fahrer Schlüssel und Papiere im Wagen zurücklässt, in diesem Fall denn dann handelt er grob fahrlässig.
Anders entschied das Oberlandesgericht Hamm. Der Wagenbesitzer habe sein Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums abgestellt. Die Ersatzschlüssel und Papiere hätten sich im verschlossenen Kofferraum befunden. Ein Zusammenhang zwischen dem Schlüssel und dem Diebstahl ist aber nicht gegeben. Deshalb musste die Versicherung in diesem Fall zahlen.
1 KommentarKostenlose Versicherung bei Ford
Ford bietet beim Kauf eines neuen Ford Fiesta oder Ford Fusion für 3 Monate eine kostenlose Autoversicherung an. Hiermit will Ford wohl gerade junge Kunden locken. Wichtig ist, dass nach Ablauf der dreimonatigen kostenlosen Kfz- Versicherung keine Verpflichtung besteht, den Vertrag weiterzuführen.
Die Versicherung enthält unter anderem die Halbierung der Selbstbeteiligung bei Reparaturen in Ford-Händlerbetrieben und einen Kaufpreisersatz für Neuwagen bei Diebstahl oder Totalschaden. Das Angebot gilt bis zum 31. März 2006.
Keine KommentareMüntefering: Gesetz gegen Rentenkürzungen
Sozialminister und Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) will kurzfristig ein ‚"Gesetz zur Vermeidung einer Rentenkürzung" auf den Weg bringen. Damit soll ein verbindlicher Rahmen für die bereits gängige Praxis geschaffen werden, die Renten auch dann nicht abzusenken, wenn die Lohnentwicklung der Beschäftigten insgesamt negativ ist. Theoretisch wären dann sinkende Altersbezüge möglich, weil sich deren Höhe an der Einkommensentwicklung der Angestellten in Deutschland orientiert.
Müntefering verwies zur Begründung für seinen Vorstoß auf den Koalitionsvertrag. Darin hatten Union und SPD eindeutig festgelegt, dass es in der laufenden Legislaturperiode zu keinen Rentenkürzungen kommen soll. Das entsprechende Gesetz soll noch vor dem Sommer in Kraft treten.
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Verdi befürchtet Jobverluste in der Versicherungsbranche
Die Gewerkschaft Verdi befürchtet einen weiteren massiven Arbeitsplatzabbau bei Banken und Versicherungen. Vor allem die Beschäftigten der Versicherungsbranche würden davon betroffen sein. Die deutschen Versicherungskonzerne, so schätzen die Gewerkschafter, werden in den kommenden Jahren rund 15.000 Stellen streichen.
Insgesamt arbeiten in der deutschen Branche derzeit rund 240.000 Beschäftigte. Erst Ende Dezember hatten Gewerkschaft und Arbeitgeber eine Einigung im Tarifstreit erreicht. Dadurch war in letzter Sekunde ein Streik abgewendet worden. Vertreter der Arbeitgeberseite hatten seinerzeit betont, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gerate durch die vereinbarten Lohnsteigerungen nicht in Gefahr.
Keine KommentareBeitragsfreie Krankenversicherung für Kinder: Finanzierung aus Steuermitteln?
Kinder sind in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos über ihre Eltern mitversichert. Darin besteht einer der wesentlichen Unterschiede zum System der privaten Krankenversicherung, wo Eltern für ihren Nachwuchs eigene Policen abschließen und entsprechende Beiträge bezahlen müssen.
In der gesetzlichen Kasse werden die Kosten für Behandlungen und Medikamente der Kinder von allen Versicherten gemeinsam getragen. Kritiker bemängeln, dass dies jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, an der sich auch Privatversicherte beteiligen sollten.
Vor diesem Hintergrund erwägen die Finanzpolitiker der Bundesregierung, zwar an der beitragsfreien Mitversicherung von Kindern in der gesetzlichen Kasse festzuhalten, die Finanzierung jedoch zu ändern. Nach diesen Plänen sollen die Kassen die Kosten für die medizinische Behandlung von Kindern fortan nicht mehr aus dem allgemeinen Beitragsaufkommen bezahlen, sondern dafür einen Zuschuss des Bundes aus Steuermitteln erhalten. Schon im Jahr 2007 könnten diese Überlegungen im Gesetzblatt stehen.
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