Beiträge aus November, 2005
Weniger Autos gestohlen
Die Kosten der Kfz-Versicherungen für den Ersatz gestohlener Autos sinken: Rund 285 Millionen Euro Entschädigungen mußten die Versicherer im Jahr 2004 bezahlen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang um rund zehn Prozent.
Vor allem in einigen Großstädten steigen die Diebstahlzahlen jedoch kontinuierlich an. Autofahrer merken dies an den regionalen Zuschlägen bei ihrer Kfz-Versicherung.
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Berufsunfähigkeitsversicherung: Ehrlichkeit ist Trumpf
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gleicht zumindest teilweise die finanziellen Einbußen aus, wenn der Versicherte nach Unfall oder Krankheit keiner Beschäftigung mehr nachgehen kann.
Voraussetzung für Zahlungen der Versicherung sind jedoch wahrheitsgemäße Angaben im Versicherungsantrag. Wer hier Angaben zu vorherigen oder bestehenden Krankheiten verschweigt, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel.
Das Oberlandesgericht Karlsruhe stellte erst kürzlich fest, dass der Versicherungsschutz auch dann erlischt, wenn der Grund der Berufsunfähigkeit gar nichts mit den verschwiegenen Krankheiten zu tun hat.
Der Versicherte sollte also im eigenen Interesse darauf achten, dass er wirklich alle erforderlichen Angaben im Versicherungsantrag macht.
Keine KommentareSinkt Garantiezins für Lebensversicherungen?
Das Geld, das Versicherte in Lebensversicherungen einzahlen, wird derzeit mit mindestens 2,75 Prozent pro Jahr verzinst. Die Realverzinsung kann höher liegen, wenn Überschussbeteiligungen hinzukommen. Niedriger jedoch dürfen die Zinsen nicht ausfallen, weil der Mindestsatz verbindlich festgeschrieben ist.
Derzeit wird allerdings über eine erneute Absenkung des Garantiezinses für Lebensversicherungen diskutiert. Im Gespräch ist eine Reduzierung auf 2,25 oder sogar 2 Prozent für Neuverträge. Die neuen Regelungen könnten für Neuverträge ab 2007 gelten.
Wegen der langen Laufzeiten bei Lebensversicherungen haben selbst kleine Änderungen bei der Verzinsung gravierende Auswirkungen auf das Guthaben, das am Ende ausgezahlt wird.
Wer ohnehin plant, mit einer Lebensversicherung für später vorzusorgen und/oder seine Angehörigen finanziell abzusichern, der sollte mit dem Vertragsabschluss also nicht mehr allzu lange warten. Bereits bestehende Lebensversicherungen werden nämlich von einer möglichen Senkung des Garantiezinses nicht betroffen sein.
Keine KommentareKündigungsschutzklage: Rechtsschutzversicherung mindert das Risiko
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bauen viele Unternehmen Arbeitsplätze ab. Häufig folgen auf eine Kündigung gerichtliche Auseinandersetzungen.
Während Mitarbeiter mit einer Kündigungsschutzklage vor Gericht früher zumeist versuchten, ihre Wiedereinstellung zu erreichen, geht es heute in der Regel ‚"nur" um die Höhe der Abfindung. Rund 80 Prozent der Fälle werden auf diese Weise gelöst.
Jede Kündungsschutzklage birgt für den entlassenen Mitarbeiter jedoch ein finanzielles Risiko, weil Anwalts- und Gerichtskosten anfallen können. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die Belange des Arbeitsrechts einschließt.
Bei ausreichenden Erfolgsaussichten trägt die Rechtsschutzversicherung die Kosten des Gerichtsstreits. Wichtig ist jedoch, dass vor Klageerhebung die Zusage zur Kostenübernahme von der Versicherung eingeholt wird.
Wenn die Kündigung bereits angekündigt oder sogar ausgesprochen wurde, bringt der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung übrigens nichts mehr. In den Versicherungsbedingungen ist zumeist eine Art ‚"Sperrfrist" vereinbart: Der Vertrag muss einige Monate bestehen, ehe mögliche Anwalts- und Gerichtskosten von der Versicherung übernommen werden.
Keine KommentareVersicherungen aus dem Auktionshaus
Versicherungen werden schon lange nicht mehr nur von Versicherungsvertretern verkauft. Viele Unternehmen setzen auf zusätzliche Vertriebskanäle – so auch die Gothaer-Tochter Asstel.
Seit vergangenem Jahr werden die Sachversicherungen der Asstel beim Kaffeeröster Tchibo angeboten, ab Dezember können die Kunden ihre Versicherungen auch über das Internet-Auktionshaus Ebay abschließen.
Asstel erhofft sich von dieser Kooperation einen weiteren Wachstumsschub. Bereits heute kommt fast jeder zweite Asstel-Vertrag übers Internet zustande. Der Online-Anteil dürfte in den kommenden Monat dank des hohen Bekanntheitsgrades von Ebay weiter steigen.
Keine KommentareVictoria-Versicherung macht mehr Gewinn
Die Geschäfte der Victoria-Versicherung laufen gut. Nach Unternehmensangaben wird der Gewinn in diesem Jahr voraussichtlich die Marke von 200 Millionen Euro übersteigen.
Im vergangenen Jahr hatte die Versicherung noch einen Überschuss von rund 170 Millionen Euro erzielt.
Auch für 2006 gibt sich das Unternehmen optimistisch: Neue Produkte könnten für weiter steigende Umsätze sorgen.
Keine KommentareWinterreifen und die Versicherung
Mit der Einführung eines bundeseinheitlichen Bußgeldes sollen Autofahrer nun dazu angehalten werden, ihren Pkw künftig den Wetterverhältnissen entsprechend auszurüsten. In der Kfz-Versicherung ergeben sich dadurch aber keine Änderungen.
Knapp 50 % der Autofahrer sind jedes Jahr ohne Winterreifen unterwegs, schätzt der ADAC. Bislang gibt es in der Bundesrepublik keine Pflicht, Sommerreifen in den kälteren Monaten gegen winterfeste Bereifung auszutauschen. Behindert ein Autofahrer durch unzureichende Ausrüstung den Verkehr oder fällt der Polizei im Rahmen einer Kontrolle auf, so hat er je nach Ermessen der zuständigen Behörde ein Bußgeld zu zahlen.
Diese Maßnahme soll nunmehr bundesweit vereinheitlicht und rechtlich klargestellt werden. So wird der ¬ß 2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO) StVO dahingehend ergänzt, dass das Fahrzeug den Wetterverhältnissen anzupassen ist. Konkret bedeutet das: Der Fahrer hat sich sowohl auf Winter- als auch auf Regenwetter einzustellen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. So muss nicht nur die Bereifung stimmen, auch die Wischblätter sind regelmäßig zu kontrollieren. Zudem ist die Scheibenwischanlage im Winter mit Frostschutz zu befüllen. Wer die Regelung missachtet, muss mit einem Bußgeld von 20 EUR rechnen. Werden zudem andere Autofahrer behindert, drohen sogar 40 EUR. (Lexonline)
Mehr zur Winterreifenpflicht
Keine KommentareVersicherungen verwalten 1 Billion Euro
Deutsche Versicherungsunternehmen verwalten aktuell Kundengelder in Höhe von rund 1 Billion Euro.
Mit zwei Drittel dieser Summe entfällt der größte Teil auf Lebensversicherungen. Um den vorgeschriebenen Garantiezins und möglichst noch eine ansehnliche Rendite zu erwirtschaften, legen die Versicherungen das Geld ihrer Kunden an.
Rund ein Drittel des Anlagevermögens steckt in Aktien und Fonds. Ein kleiner Teil der Versicherungsbeiträge fließt zudem in spekulative Anlagen wie Hedgefonds oder private Risikokapital-Fonds.
Keine KommentareStreit mit der Versicherung? Der Ombudsmann hilft
Von Zeit zu Zeit kann es zu Unstimmigkeiten zwischen Versicherung und Versichertem kommen: Welcher Schaden ist gedeckt und welcher nicht? Ist die Tariferhöhung gerechtfertigt? Bedeuten die Versicherungsbedingungen für den Kunden unzumutbare Nachteile?
Diese und andere Fragen müssen nicht zum Rechtsstreit führen. Vielmehr gibt es mit dem Versicherungsombudsmann eine private, unabhängige und kostenlose Schlichtungsstelle für Beschwerden von Verbrauchern gegen ihre Versicherungsunternehmen.
Hier werden schnell und unbürokratisch Lösungen gefunden, mit denen beide Seiten leben können. Kosten für Anwälte oder gar Gerichtsverfahren fallen nicht an.
Keine KommentareTeure Kfz-Versicherung für Fahranfänger
Wer gerade erst den Führerschein gemacht hat und nun sein erstes eigenes Auto anmeldet, erlebt oft eine böse Überraschung: Die Versicherungsprämien für Fahranfänger sind – selbst wenn nur Teilkasko gewünscht wird – extrem teuer.
Grund sind die hohen Unfallzahlen in der Gruppe der so genannten ‚"jungen Erwachsenen" bis 25 Jahre. Das Risiko spiegelt sich in der Beitragshöhe wider.
Trotzdem können auch Führerscheinneulinge bei der Kfz-Versicherung Geld sparen. Voraussetzung: Der Wagen wird bei derselben Gesellschaft versichert, bei der auch Vater oder Mutter ihre Verträge haben.
Entweder erfolgt die Anmeldung als Zweitwagen auf ein Elternteil (der Versicherer muss aber wissen, dass der Nachwuchs das Auto steuert), oder der Vertrag läuft auf den Namen des Fahranfängers. Auch dann gewähren viele Kfz-Versicherungen einen Rabatt auf die üblichen ‚"Anfängertarife". Die Eltern sollten dazu allerdings einige Jahre lang unfallfrei gefahren sein.
Keine KommentareRiester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente
Wenn von der Riester-Rente die Rede ist, dann sind damit drei verschiedene Varianten gemeint: die Rentenversicherung, ein Fonds- sowie ein Banksparplan.
Die verschiedenen Riester-Renten unterscheiden sich in Bezug auf die mögliche Rendite und das Risiko. Während bei der Rentenversicherung von Anfang an feststeht, wie hoch die Mindestrente sein wird, bergen insbesondere Fondssparpläne die Chance auf höhere Gewinne und damit eine üppigere Riester-Rente.
Welcher Variante der Versicherte den Vorzug geben sollte, hängt in erster Linie vom Alter ab.
Wer sich in jüngeren Jahren für eine Riester-Rente entscheidet und z.B. noch 30 Jahre bis zum Rentenalter vor sich hat, der ist mit Fonds-Sparplänen am besten bedient. Auf lange Sicht bringen Fonds die beste Rendite.
Für Versicherte ab etwa 45 Jahre allerdings spielt das Thema Sicherheit eine größere Rolle, da die Zeitspanne bis zum Renteneintritt kürzer ist. Schwankungen an den Kapitalmärkten lassen sich nicht mehr so leicht ausgleichen wie bei extrem lang laufenden Verträgen. Für die Generation ‚"45plus" sind deshalb Banksparpläne mit festen Zinsen die beste Wahl.
Egal, welche Variante der Riester-Rente es am Ende ist: Die attraktiven staatlichen Zulagen gibt es in jedem Fall.
An dieser Stelle auch nochmal der Hinweis auf ein Blog ausschließlich zum Thema Rente
Keine KommentareGeld sparen bei der Motorrad-Versicherung
Nicht nur Autobesitzer, sondern auch Zweiradfahrer sollten bei der Wahl ihrer Versicherung ganz genau hinsehen.
Zwar ist der Preiskampf zwischen den verschiedenen Anbietern bei der Motorad-Versicherung nicht so intensiv wie im Bereich der Kfz-Versicherung. Auch Motorradpiloten können aber ihre Beiträge deutlich senken.
Da die Tarife in den vergangenen Jahren immer vielschichtiger geworden sind, macht es Sinn, sich individuelle Angebote von verschiedenen Versicherungen erstellen zu lassen. Der Wohnort des Versicherten, schadensfreie Jahre und weitere Rabattmöglichkeiten bergen Sparpotenzial, das clevere Biker jetzt nutzen können.
Keine KommentareKfz-Versicherung: Altkunden zahlen oft mehr
‚"Treue zahlt sich nicht aus" – zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung zur Kfz-Versicherung.
Der Grund: Neukunden werden mit günstigen Tarifen angelockt, während Altkunden für dieselbe Leistung mitunter deutlich mehr bezahlen müssen.
Vor diesem Hintergrund lohnt es umso mehr, jetzt noch rasch alternative Angebote zur bestehenden Kfz-Versicherung einzuholen. Bis zum Stichtag 30. November bleibt Zeit, den Anbieter zu wechseln.
Keine KommentareZusatzversicherungen frühzeitig abschließen
Kassenpatienten können ihren Versicherungsschutz mit privaten Zusatzversicherungen deutlich verbessern. So werden vor allem beim Zahnersatz ‚"Luxus-Lösungen” möglich, die ohne Zusatzversicherung nur mit hohen Zuzahlungen realisiert werden könnten.
Wer jedoch glaubt, es reiche aus, einen Monat vor dem Zahnarztbesuch eine Zahnersatz-Zusatzversicherung abzuschließen, der irrt: Die Versicherungen haben in ihren Bedingungen geregelt, dass der Versicherungsschutz erst nach einiger Zeit greift. Zumeist beträgt die Wartezeit mehrere Monate.
Gesetzlich Krankenversicherte sollten also frühzeitig die gewünschten Zusatzversicherungen abschließen. Wird dann später eine Behandlung (zum Beispiel beim Zahnarzt) erforderlich, kommen die Vorteile der privaten Zusatzversicherung in vollem Umfang zum Tragen.
Keine KommentareVoller Krankenkassenbeitrag auf Betriebsrente
Wer eine Betriebsrente bezieht und freiwillig krankenversichert ist, muss in voller Höhe Beiträge zur Krankenversicherung leisten. Dasselbe gilt für Zahlungen an die Pflegeversicherung.
Das Bundessozialgericht in Kassel entschied nun, dass für die Berechnung der Beitragshöhe der tatsächlich ausgezahlte Betrag entscheidend sei.
Bei entsprechend hohen Alterseinkünften werden also bis zur Beitragsbemessungsgrenze Zahlungen an Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Ein ehemaliger leitender Angestellter hatte vergeblich dagegen geklagt.
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